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Druckstöcke-Briefmarken

  • Strassi
  • 22. April 2022 um 09:23
  • Strassi
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    19. Juli 1966 (59)
    • 22. April 2022 um 09:23
    • #1

    hallo,

    bin neu hier.

    Wir haben im Nachlass unter anderem einige Druckstöcke für Briefmarken gefunden. Hat ne Weile gedauert, bis wir wussten dass die Teile so heißen. Nun haben wir die (unwissend) bei Ebay-Kleinanzeigen eingestellt. Die Angebote haben mich erschlagen. Unterschiedliches Klientel und sehr unterschiedliche Preisvorstellungen. Also habe ich mich hier angemeldet und hoffe, dass mir jemand weiter helfen kann. Gibt es im Netz eine Plattform, wo ich eventuell die Werte ersehen oder ermittelt bekomme?

    Bsp. Druckstock Briefmarke / Deutsches Reich / Wohlt. Ausg. für die Deutsche Nothilfe / 25 Pf /Adler und Wappen Braunschweig ~1930

    Bilder

    • Druckstock Deutsches Reich 1930.jpg
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  • kartenhai
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    • 22. April 2022 um 09:37
    • #2

    Das wäre die Originalmarke zu diesem Druckstock. Bei Ebay findet man auch manchmal Abzüge von Original-Druckstöcken. Manchmal werden solche Druckstöcke von Spezialsammlern gesucht, es könnten aber auch Fälschungen damit angefertigt werden . Die Frage ist auch, wie kommen solche Druckstöcke überhaupt aus der Druckerei in private Hände? Normalerweise müßten die nach dem Druck entweder vernichtet werden oder in ein Postarchiv kommen. Oder durften diese Druckstöcke früher von der Post regulär verkauft oder versteigert werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wurden? Im Netz fand ich dazu leider keine Hinweise:

    https://www.ebay.de/sch/i.html?_fr…acat=260&_sop=3

    Gruß kartenhai

  • Strassi
    neues Mitglied
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    19. Juli 1966 (59)
    • 22. April 2022 um 09:59
    • #3

    hallo Kartenhai,

    Danke für die super schnelle Antwort.

    --> auch, wie kommen solche Druckstöcke überhaupt aus der Druckerei in private Hände?

    Das habe ich auf der Seite des Museum für Kommunikation Berlin dazu gefunden.

    Das Gros aller seit 1849 in Deutschland hergestellten und genutzten Briefmarken-Druckstöcke und -Druckplatten wurde aus Sicherheitsgründen von den Druckereien vernichtet, doch das Reichspostmuseum erhielt nach seiner Gründung 1872 über 300 Exemplare von der Reichsdruckerei. Bis Anfang der 1940er Jahre wurde die Sammlung kontinuierlich durch Auswahlstücke ergänzt

    Der Besitzer hat einiges bei Auktionen erstanden. Andere Sachen, die hier nicht in das Forum passen. Wie Messingdrucke der Konversations-Lexokon (s) aus 1874.

    ............Druckstöcke von Spezialsammlern gesucht

    wie könnte ich solche finden. Ich habe von meinen Druckstöcken nicht ein Bild im Netz entdeckt.

    LG

    Strassi

  • jmh67
    Stamm Mitglied
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    1.239
    • 22. April 2022 um 10:39
    • #4

    Ich bezweifle, dass der gezeigte Druckstock original ist (d. h. für den Briefmarkendruck diente). Da die Marke in drei Farben gedruckt wurde, müsste es für jede Farbe einen gesonderten Druckstock geben. Z. B. müssten das Gefieder des Adlers, das Band mit der Jahreszahl und das Wappen ausgespart sein, wenn es der für die blaue Farbe sein soll.

    Wahrscheinlich ist das ein Druckstock für eine einfarbige Abbildung in einem Buch, einer Zeitschrift oder sonst einer Publikation.

    Einmal editiert, zuletzt von jmh67 (22. April 2022 um 12:03)

  • xxxxxxxxxxx
    Gast
    • 22. April 2022 um 12:15
    • #5

    Solche Druckstöcke wurden oft von Händlern für die Gestaltung ihrer Preislisten verwendet. Keine Gefahr, also schnellstens an den Meistbietenden verkaufen!

  • thjohe
    Stamm Mitglied
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    1.186
    • 22. April 2022 um 12:43
    • #6

    Halt mal,

    mal nicht so schnell.

    Wenn gekauft - dann sollten ja wohl Infos dazu vorliegen.

    Zu dem gezeigten "Druckstock", es handelt sich um die Mi.Nr. 428, hergestellt nach dem Michel Spezial 2020 im Bdr. Bogen 10 x 10 und MH.

    Bin jetzt gedanklich nicht so auf der Höhe - aber waren da schon nicht Druckplatten gebräuchlich?

    Dazu hier ein Link zu Sammlung Museumsstiftung Post und Telekommunikation und mal zur Druckplatte Druckplatte - Wiki

    Das Stück ist, falls echt - in der "Produktion" etwas weiter vorne anzusiedeln - eine Art Prägestempel?

    Aber ich habe mich mit dem Thema schon länger nicht mehr intensiv beschäftigt - und daher nicht so im Kopf greifbar.

    Falls also noch Informationen dazu vorliegen, bitte hier einstellen oder zitieren.

    Gruß

    Thomas

  • uli
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 23. April 2022 um 11:15
    • #7

    Ich möchte den Ausführungen von Thomas (thjohe) voll zustimmen, vor allem der Aussage zu den Druckplatten. Nur in einem Detail möchte ich korrigieren: Die Herstellung erfolgte nicht in 10x10-Bögen und MH - vielmehr waren das die Einheiten, in der sie der Post für den Verkauf angeliefert wurden. Die Herstellung - der Druck - erfolgte auf Bögen, die größer waren und dann für die genannten Formate runtergeschnitten wurden (zumindest für die MH; bei den Bögen vermutlich, aber ich bin mir in diesem Fall hier nicht sicher).

    Gruß

    Uli

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  • Strassi
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    • 2. Mai 2022 um 22:45
    • #8

    vielen lieben Dank für Eure Hilfe.

    ich habe hier noch einige fotografiert bekommen. hänge es einfach mal dran. Ob diese echt sind, kann ich nicht beurteilen. Dafür suche ich ja jemand. Habe mich deswegen hier angemeldet. ;)

    Sie wurden auf einer Auktion ersteigert.

    LG, Strassi

    Vielleicht hat doch jemand eine Empfehlung für mich. :/

    Bilder

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  • uli
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    • 3. Mai 2022 um 07:42
    • #9

    Ist die Info "auf einer Auktion ersteigert" nur mündlich / aus dem Gedächtnis oder gibt es dazu schriftliches (z.B. Rechnung)? Wenn die Aussage belegt ist, würde ich die Teile beim gleichen Auktionshaus wieder anbieten.

    Gruß

    Uli

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  • kartenhai
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    • 3. Mai 2022 um 08:10
    • #10

    Die Marken stammen aus dem Memelgebiet - Litauische Besetzung um 1923, im Michel-Deutschland zu finden. Inschrift: Klaipeda Memel.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 3. Mai 2022 um 08:25
    • #11

    Alte Druckstöcke in der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

    https://sammlungen.museumsstiftung.de/druckstoecke/

    Gruß kartenhai

  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 3. Mai 2022 um 08:49
    • #12

    Wie zuvor schon zuvor in #4 gesagt wurde, sind das Klischees mit Briefmarkendarstellungen die in irgendwelcher Literatur (Katalog, philatelistische Zeitschrift o.Ä.) für einfarbige Markenabbildungen genutzt wurden. Mit dem Druck von Briefmarken haben diese nichts zu tun! Auch haben sie keine philatelistische Relevanz, allenfalls für eine Sammler der Philateliegeschichte könnten sie interessant sein, aber dann sollte man zuordnen können aus welcher Publikation sie stammen.

    Somit nichts was für Fälschungen verwendet werden kann oder irgendwie problematisch wäre. Du kannst Sie problemlos an den Höchstbietenden verkaufen.

    Grüße

    Harald

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • tomm2015
    Stamm Mitglied
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    946
    • 3. Mai 2022 um 17:09
    • #13

    Hab grad mal in meiner Schaubeck Victoria Ausgabe nachgeschaut. Das dürfte hinkommen ...

  • xxxxxxxxxxx
    Gast
    • 3. Mai 2022 um 18:16
    • #14

    Auch der völlig falsche Druckprozess. Die Marken des Memelgebiets sind im Steindruck hergestellt worden. Das hier sind Klischees im Buchdruck!

  • Strassi
    neues Mitglied
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    19. Juli 1966 (59)
    • 5. Mai 2022 um 22:44
    • #15
    Zitat von uli

    Ist die Info "auf einer Auktion ersteigert" nur mündlich / aus dem Gedächtnis oder gibt es dazu schriftliches (z.B. Rechnung)? Wenn die Aussage belegt ist, würde ich die Teile beim gleichen Auktionshaus wieder anbieten.

    Gruß

    Uli

    hallo Uli,

    wir haben eine Liste was der Nachlassgeber bei Auktionen erstanden hat. Wir konnten bisher nur wenige der Sachen zuordnen. Sie waren in einem Lager wo nur der Besitzer rein kam und wahrscheinlich längere Zeit nicht dort war. Es ist viel * vor allem Papier, Briefumschläge und Marken unleserlich geworden. Ich glaube aber die Auktionshäuser sind noch z.T. leserlich. Danke für den Tip. :thumbup:

    Gruß

    Andrea

  • Strassi
    neues Mitglied
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    19. Juli 1966 (59)
    • 5. Mai 2022 um 22:46
    • #16
    Zitat von kartenhai

    Die Marken stammen aus dem Memelgebiet - Litauische Besetzung um 1923, im Michel-Deutschland zu finden. Inschrift: Klaipeda Memel.

    Gruß kartenhai

    super,

    habe gerade noch Beiträge aus 12/ 2016 zu diesem Thema gefunden. Danke für Eure Hilfe.

    Gruß

    Andrea

  • Strassi
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    19. Juli 1966 (59)
    • 5. Mai 2022 um 22:47
    • #17
    Zitat von MS Sammler

    Auch der völlig falsche Druckprozess. Die Marken des Memelgebiets sind im Steindruck hergestellt worden. Das hier sind Klischees im Buchdruck!

    hallo Leon,

    sind hier die Bilder von mir gemeint oder das Bild der Briefmarke?

    Gruß

    Andrea

  • Strassi
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    • 5. Mai 2022 um 23:49
    • #18
    Zitat von tomm2015

    Hab grad mal in meiner Schaubeck Victoria Ausgabe nachgeschaut. Das dürfte hinkommen ...

    Hallo Tom,

    Nun weiß ich noch nicht wirklich, sind es Druckstöcke oder Klischees? Welchen Sammlerwert haben sie? Mir sagte jemand die beste Orientierung sei der Wert der Briefmarke. Auf meinen Bildern zu sehen ein "Überdruckprovisorium" Die Briefmarken - Geschichte Memel / Kleipèda - Litauen ist sehr interessant.

    https://arge-baltikum.de/lithuania-60-de.shtml

    hier nachzulesen. Da habe ich ein paar Briefmarken gefunden, die mir schon mit meiner Suche weiter geholfen haben.

    Ich danke Euch echt vielmals. Halte Euch auf dem laufenden.

    LG

    Andrea

    Bilder

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  • Strassi
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    • 6. Mai 2022 um 00:09
    • #19
    Zitat von saeckingen

    Wie zuvor schon zuvor in #4 gesagt wurde, sind das Klischees mit Briefmarkendarstellungen die in irgendwelcher Literatur (Katalog, philatelistische Zeitschrift o.Ä.) für einfarbige Markenabbildungen genutzt wurden. Mit dem Druck von Briefmarken haben diese nichts zu tun! Auch haben sie keine philatelistische Relevanz, allenfalls für eine Sammler der Philateliegeschichte könnten sie interessant sein, aber dann sollte man zuordnen können aus welcher Publikation sie stammen.

    Somit nichts was für Fälschungen verwendet werden kann oder irgendwie problematisch wäre. Du kannst Sie problemlos an den Höchstbietenden verkaufen.

    Grüße

    Harald

    hallo Harald,

    auch Dir erst einmal Dank. Kann man den Hinweis "sind das Klischees mit Briefmarkendarstellung" nachlesen? Die Info ist sehr genau transportiert. Hast Du da schon etwas mit zu tun gehabt. 

    "Du kannst Sie problemlos an den Höchstbietenden verkaufen."

    Da gibt es ein Marine-Museum welches Interesse bekundet hat, aber sie möchten von mir wissen wieviel ich dafür haben möchte. Und schon stehe ich wieder am Anfang meiner Frage. Was sind diese Wert?

    Werde mich wohl mal auf die Suche machen nach einem "Sammler für Philatelie - Geschichte."

    LG

    Andrea

  • Strassi
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    • 6. Mai 2022 um 00:12
    • #20

    Hier sind zu meinen Bildern Briefmarken mit genauer Zeit Bezeichnung zu finden. Dank Eures Hinweises habe ich zumindest schon einmal die Richtung.

    http://genwiki.genealogy.net/Post%C3%A4mter_im_Memelland

    ganz unten auf der Seite sind die Briefmarken Memelgebiet.

    8) voll den Durchblick

    LG

    Andrea

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  • Memelgebiet
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