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Trauerbrief - Absender Kaiserin und Königin Friedrich

  • mimach
  • 14. April 2022 um 23:20
  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    323
    • 14. April 2022 um 23:20
    • #1

    ich benötige die Hilfe geschulter Spürnasen.

    In einem Lot habe ich einen Trauerbrief vom 2. März, leider ohne Jahreszahl, gefunden.

    Vermutlich wurde der Brief persönlich oder durch einen Boten überreicht.


    Absender war die Witwe des 99 Tage Kaisers Friedrich III.

    Sie wurde offiziell als Kaiserin und Königin Friedrich genannt.


    Friedrich III. starb 1888. Seine Witwe 1901.

    Irgendwo dazwischen lag also ein Trauerfall.
    Ich kann leider den genauen Text der Vorder- und Rückseite nicht entziffern. Eventuell würde das bei der Findung des Anlasses und somit der Jahreszahl helfen.


    Hier was ich lese.


    Adressseite:

    Herrn 
    Oberhofmarschall 
    Fürsten Bar…
    Berlin


    Rückseite

    … der Kaiserin Friedrich
    …. ……
    2. März


    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!!!

    Bilder

    • Brief Trauerbrief - Kaiserin Friedrich_Witwe Friedrich III. -AV.jpg
      • 423,64 kB
      • 1.597 × 1.200
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    • Brief Trauerbrief - Kaiserin Friedrich_Witwe Friedrich III. -Detail.jpg
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    • Brief Trauerbrief - Kaiserin Friedrich_Witwe Friedrich III. -RV.jpg
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    • Brief Trauerbrief - Kaiserin Friedrich_Witwe Friedrich III. -Siegel schwarz.jpg
      • 328,88 kB
      • 1.146 × 1.200
      • 207
  • Schildescher
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geschlecht
    Männlich
    • 15. April 2022 um 06:04
    • #2

    Meine Interpretation

    Adresse der Kaiserin Friedrich

    erhalten von? vom? Fürsten am

    2.März

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    323
    • 15. April 2022 um 08:49
    • #3

    Das schwarze Trauersiegel zeigt definitiv das Allianzwappen der Kaiserin Friedrich.

    Der Brief wurde somit zumindest in ihrem Auftrag versandt.

    Warum sollte der Absender ihr Wappen nutzen? Das wäre doch ziemlich ungewöhnlich und wahrscheinlich auch verboten gewesen.

  • Schildescher
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.500
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. April 2022 um 09:02
    • #4

    Ich denke mal, dass die "Kaiserin" nur ihr Siegel aufgebracht hat/ aufbringen ließ. Ohne Absenderangabe.

    Die handschriftliche Notierung ist durch wen auch immer "zeitlich/zeitnah" später enstanden.

    Wie gesagt meine Interpretation.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.788
    • 15. April 2022 um 09:53
    • #5

    Es könnte "Fürst Bandelin" heissen.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    323
    • 15. April 2022 um 10:23
    • #6
    Zitat von Schildescher

    Ich denke mal, dass die "Kaiserin" nur ihr Siegel aufgebracht hat/ aufbringen ließ. Ohne Absenderangabe.

    Die handschriftliche Notierung ist durch wen auch immer "zeitlich/zeitnah" später enstanden.

    Wie gesagt meine Interpretation.

    Schildescher

    Das könnte durchaus möglich sein.

    Den ganzen Text zu verstehen wäre deswegen super. Da das Jahr beim Datum fehlt, wäre eine Notiz zeitnah zum Erhalt / Versand anzunehmen.

  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    323
    • 15. April 2022 um 10:24
    • #7
    Zitat von Jean Philippe

    Es könnte "Fürst Bandelin" heissen.

    Den Bandelin verfolge ich weiter. In der Nähe meines Heimatortes gibt es einen Ort der diesen Namen trägt.

  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    323
    • 15. April 2022 um 10:30
    • #8

    Jetzt wo ich den Artikel bei Wikipedia gelesen habe, fällt es mir wieder ein. Ich hatte mal eine Freundin die in Bandelin zur Ausbildung war. Das ist bei Greifswald. Es gibt auch ein Gutshaus, resp. Schloß. Die Grafen von Behr Bandelin.

  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    323
    • 15. April 2022 um 10:34
    • #9

    Wenn es Bandelin heißt, so könnte der Herr hier passen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_von…lin?wprov=sfti1

    Felix von Behr Bandelin verstarb 1894.

    Er und sein gleichnamiger Erbe waren in Berlin tätig.

    Nur der 2. März passt nicht ins Bild. Der Herr ist im Juni verstorben.

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.788
    • 15. April 2022 um 10:40
    • #10

    Soweit war ich auch gekommen, aber er muss ja nicht selbst verstorben sein, sondern konnte einen Trauerfall in der Familie haben.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.522
    • 15. April 2022 um 10:47
    • #11

    Moin mimach,

    das Problem ist nur, es handelte sich bei den Bandelins nicht um Fürsten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Witwe des Kaisers sich einer nicht korrekten Anrede bedient hätte. Zwar hatte es der aus Vorpommern stammende Freiherr Christian von Behr in Württemberg bis zum Oberhofmarschall gebracht aber der war schon 1817 gestorben.

    Viele Grüße

    DKKW

  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    323
    • 15. April 2022 um 10:49
    • #12

    Auf alle Fälle ein spannendes Stück mit einem tollen Siegelabdruck, dem wir uns, dank eurer Hilfe, ein bißchen nähern konnten.

    Viele Fragen bleiben leider offen.

  • Online
    kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.172
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. April 2022 um 14:42
    • #13

    In der Anschrift lese ich ganz klar:

    Dem Oberhofmarschall Fürsten Bandelin

    Gruß kartenhai

  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    323
    • 23. April 2022 um 13:22
    • #14

    Ich habe das Couvert jemanden vorgelegt der früher als Teil seines Berufes alte Grundbuchakten in den preußischen Archiven lesen durfte.

    Jetzt mach alles Sinn.

    Der Empfänger war ein bekannter Fürst namens „Radolin“. Enger Vertrauter des Kronprinzenpaares, der nach der Krönung Friedrich III. in den erblichen Adelsstand mit Fürstentitel gehoben wurde. Zudem Oberhofmarschall und seit längerem Beamter des Königtums.

    Die Schrift ist halt sehr gedrungen. Aber am Wort Berlin kann man jetzt erkennen, dass es kein B sondern ein R ist.

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