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B1 ta II mit Weihnachtsstempeln - Echtheit?

  • BI-Z 100 I - 4 ?
  • 1. März 2022 um 18:48
  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    737
    • 1. März 2022 um 18:48
    • #1

    Damals für mich die schönste Marke eines auf Flohmarkt erstandenen, kleinen Konvolut.

    Damals ... ungefähr August 1981 - Linz a.R.

    SBZ-Thüringen 1945 - Weihnachtsblock Antifaschismus - B1 ta II mit schönen Weihnachtsstempeln


    Kann die Marke und kann der Stempel echt sein oder spricht etwas nach erstem Augenschein dagegen?

    Auch bei dem Papier t oder x bin ich mir mangels Vergleichsmöglichkeit / Erfahrung unsicher.


    Hier die Rückseite

    Vielen Dank und Grüße

    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • xxxxxxxxxxx
    Gast
    • 1. März 2022 um 19:12
    • #2

    Das ist eine Ganzfälschung des Hrn. Peter Winter. Hat rein garnix mit einem echten Block zu tun.

    Einmal editiert, zuletzt von xxxxxxxxxxx (1. März 2022 um 19:37)

  • Schildescher
    Stamm Mitglied
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    1.498
    Geschlecht
    Männlich
    • 1. März 2022 um 19:26
    • #3

    Anbei mal dein Block und ein gerade wahllos aus eBay herausgesuchter Block mit echt/Attest,

    Schau dir mal an wie "klar" (Ok auch ein wenig übertrieben) der Druck bei dem echten Block ist bzw. wie verwaschen / unklar bei deinem. Gut zu erkennen an den angedeuteten Sonnenstrahlen. Erfurt 24.12.45 mit verschiedenen UB lasse ich mal außen vor.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    737
    • 2. März 2022 um 07:45
    • #4

    Guten Morgen

    Danke für die Entarnung mit Erklärung und Direktvergleich.

    Sogar ein Eintrag in Wiki

    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Winter_(F%C3%A4lscher)

    Dann kann ich hiermit so langsam ein eigenes "Sondergebiet" eröffnen.

    Nun ja, bei wohl über 25 tsd. Eiinzelstücken nur vor 1949 ist bei mir auch so was dabei!

    Der Block, mit den Stempeln wäre aber auch einfach ZU schön gewesen!

    Im Gegensatz zu BRD nach 1949 welche ich damals über renomierte Händler bzw. auf Briefmarkenmessen (i.d.R. geprüft!) erworben habe, sind alle anderen Stücke davor entweder aus eigener Familienpost oder bis ungefähr Anfang der 1990´ger für eigentlich mmer relativ kleines Geld vom Flohmarkt oder aus Entrümpelungen.

    Hauptsächlich erst damals einmal zusammen getragen, viel davon noch nie durchsortiert. Schon gar nicht in Hinblick auf Fälschungen!

    Deswegen hier nochmal Danke für die fachliche Hilfe!

    Auch bei meiner eigenen Sammlung machen solche Entdeckungen schon "Spaß"!

    Und bei der Suche nach dem "postalischen Gral" sind solche Irrwege / Blender wohl auch immer dabei. ;)

    Sonst wäre die Suche nicht so interessant.

    Sehe ich sportlich!

    Zwei-einhalb Fragen habe ich noch:

    Möchte wie oben geschrieben den Block behalten! Natürlich beschrieben und gekennzeichnet in der Zusammenstellung.

    Auf der Rückseite mit Tusche ein dezentes F setzten!?

    Reicht das in euren Augen die Marken so zu kennzeichnen, um spätere Mistverständnisse zu vermeiden?

    Oder wie wird sowas gemacht?

    Was bedeutet die Abk. UB?

    Das bei meiner Fälschung wohl 2 verschiedene Stempel verwendet wurden, meine ich auch zu sehen.

    Was sind denn hier die markantesten Merkmale die auf Stempelfälschungen hinweisen?

    Danke und Grüße

    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    5 Mal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (2. März 2022 um 07:57)

  • xxxxxxxxxxx
    Gast
    • 2. März 2022 um 08:28
    • #5

    Nein. Bitte mit Kugelschreiber als "Falsch" oder "Fälschung" Kennzeichen. Ein "F" kann von ungebildeten Sammlern als Prüfzeichen verstanden werden. Winter Blocks werden bei mir immer senkrecht mit der Schere durchgeschnitten. Da SBZ mein Spezialgebiet ist, habe ich da Unmengen von :D

  • xxxxxxxxxxx
    Gast
    • 2. März 2022 um 08:37
    • #6

    Was sind denn hier die markantesten Merkmale die auf Stempelfälschungen hinweisen?

    Der Stempel weicht optisch vom echten Stempel ab. Bitte auch dafür im StampsX Forum nachschauen. Dort gibt es eine handvoll Themen zu deiner Frage.

  • Schildescher
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 2. März 2022 um 17:14
    • #7

    UB= Unterscheidungsbuchstabe

    Ein interner Link zu dieser Suche führt

    https://www.philaforum.com/search-result/…idungsbuchstabe

    hierhin.

    Schildescher

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  • harweg
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    25. Februar 1950 (76)
    • 2. März 2022 um 18:12
    • #8

    Wenn ich mich hier auch noch einmal einbringen darf, welchen Grund sollte es geben, wenn ich eine (vermutliche) Fälschung in meiner Sammlung behalten möchte diese auf der Marke mit Kugelschrieber zu kennzeichnen?. Den späteren Erben aufzuklären? Ich würde es doch einfach einem kompetenten Prüfer überlassen, ein "FALSCH" aufzubringen, ist ja wohl im obigen Fall auch nicht sehr kosteninsiv.

    Herr Winter war ja zumindest eine Zeit lang Perfektionist Fälschungen betreffend. Ob er annähernd so gut gesungen hat, ist mir unbekannt. Ich habe auch einiges aus seinem Spätwerk in meinem DDR-Fundus. da hat er allerdings bereits aus gutem Grund mit "FAUX " gekennzeichnet.

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Schildescher
    Stamm Mitglied
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    • 2. März 2022 um 18:44
    • #9

    Ich hätte noch einen Nachtrag..

    https://forum.bdph.de/showthread.php…ter+f%E4lschung

    Schildescher

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  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    • 6. März 2022 um 06:24
    • #10

    Guten Morgen

    DAS IST JA SCHRECKLICH!

    ... viel zu interessant für mich ;)

    Danke für die Antworten mit Bildern und Links.

    Ganz "dunkel(grau)schwärzlich" erinnere ich mich, dass mein Vater mich damals (Mitte der 1980´ger) auf einen Bericht in einer Münzfachzeitschrift hingewiesen und nachgefragt hat, ob nicht auch bei mir ...

    Das dies aber solch einen Umfang hat(te), wusste ich bis dato nicht.

    harweg - Der Ansatz, mit deiner gestalteten Seite gefällt mir!

    Nur sind diese Stücke, abgesehen von der Markierung, schon in einem besseren Zustand!

    Der Weihnachtsblock ist wahrscheinlich ein Frühwerk des "Fälscher-Künstlers".

    Gibt es eigentlich ein "Werkverzeichnis" o.ä. von diesen Herrn? Oder ist dieses Wissen über das Netz/die Literatur verteilt?

    Die Schere (bei mir der Ofen) ist hier nicht mein primärer Ansatz.

    Als entsprechend erkennbare Signatur, wollte ich mit Tusche vielleicht ein recht eindeutiges :( auf die Rückseite platzieren.

    Wobei von der Seitengestaltung nach dem geometrischen Prinzip, sehen und verstehen, wäre wohl ein Direktvergleich mit einem echtem Exemplar ein schöner Hingucker!

    Gibt es hier im Forum für erkannte Fälschungen einen eigenen Ordner?

    Vergleichbar quasi mit dem Quarantäne-Ordner für PC-Viren.

    Für einen Rookie wäre eine solch geballte Ansammlung, incl. der Kommentare sicherlich hilfreich und würde mich jedenfalls in Bezug auf einzelne Erkennungsmerkmale sensibilisieren.

    Ohne große Erfahrung und nur nach Gefühl, Marke für Marke erst zu verdächtigen und dann im Netz ab zu suchen, ist schon etwas anstrengend.

    Einen guten Sonntag noch

    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • Filli
    Stamm Mitglied
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    1.928
    • 6. März 2022 um 10:50
    • #11

    Einmal eine Frage zu den Winterfälschungen:

    Hat jemand Erkenntnisse/Hinweise "Wie" er eigentlich diese doch große Anzahl von Fälschungen erzeugen konnte (Satz/Druckerei/Ort usw.)?

    Gefunden habe ich nichts. Zu seinen Produkten selbst - und ihrer Erkennung - gibt es reichlich Hinweise.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 6. März 2022 um 13:22
    • #12

    Es gibt da einige Bücher über ihn, wie hier z. B.:

    https://www.hugendubel.info/detail/ISBN-97…-Schwanengesang

    Thema

    Peter Winter`s Memoiren

    Peter Winter, einer der bekanntesten Briefmarken-Fälscher und ehemaliger Opernsänger, der seit vielen Jahren in die warme Karibik ausgewandert ist und dort sein Leben genießt, das wohl seine zahlreichen Fälschungen erst ermöglicht haben, geht wohl langsam das Geld aus, Hartz IV gibt es nicht in der Karibik, und so hat er sich entschlossen, ein eBook herauszugeben, das seine Memoiren aus der Philatelie und der Opernwelt enthält. Es kostet nur 4,99 EUR bei Amazon , weniger als eine Fälschung…
    kartenhai
    26. Februar 2018 um 15:14

    Auch selbst hat er eine Autobiographie geschrieben, die es aber nur als e-book gibt.

    Ob da aber Näheres darüber drinsteht, wie er die Fälschungen genau gemacht hat, weiß ich auch nicht.

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.928
    • 6. März 2022 um 15:16
    • #13

    Das AMAZON-Angebot nützt mir wegen der Altersbeschränkung :) nichts ;) . Für diese moderne Technik bin ich noch zu jung und habe sie deshalb nicht :D .

    Trotzdem Danke, kartenhai. Evtl. nutzt der Hinweis jemand anderem.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

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