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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Pflege, Reinigung, sowie Aufbewahrung

Wasserschaden

  • macmaggel
  • 14. August 2021 um 07:00
  • macmaggel
    neues Mitglied
    Beiträge
    49
    Geburtstag
    7. November 1954 (71)
    • 14. August 2021 um 07:00
    • #1

    Hallo,

    gestern rief mich ein Bekannter an und fragte, ob er Briefmarken (Sammlung seines Opas) die einen Wasserschaden und Verschmutzung mitgemacht haben zu gebrauchen sind und, wie man sie danach behandeln muss. Gibt es da außer Löschpapier sonst noch eine vernünftige Methode? Um die Marken zu säubern und zu retten?

    LG

    macmaggel

  • Nimrod
    Gast
    • 14. August 2021 um 07:37
    • #2

    Da gibt es verschiedene Lösungen, allesamt relativ aufwändig. Es kommt auf´s Material an.

    Primär kann man fast alle Marken mit Wasser von den Seiten ablösen, anschließend auf einer nicht-haftenden Fläche vortrocknen und dann im Trockenbuch mehrere Tage pressen. Zuerst mit billigen Marken ausprobieren. Wenn man´s falsch macht, hat man das Trockenbuch mit Marken vollgeklebt. Bei entsprechenden Marken muß der beschädigte Gummi vorher entfernt werden (vorsichtiges abrubbeln mit den Fingern). Nur schwach anhaftende Verschmutzugen kann man schon beim Waschen mit Wasser (ein paar Tropfen mildes Spühlmittel dazu) weg bekommen. Stockflecken kann man mit Erni A + Ernie B (gibt´s bei Lindner; vermutlich Kaliumpermanganat-Lösung und Natriumthiosulfat-Lösung) entfernen....ist aber nicht jeder Marke zuträglich....bleicht die Marke etwas aus. Ebenfalls an billigsten Stücken ausprobieren.

  • macmaggel
    neues Mitglied
    Beiträge
    49
    Geburtstag
    7. November 1954 (71)
    • 14. August 2021 um 07:45
    • #3

    Danke für die rasche Antwort. Werde ich so weitergeben. Hoffentlich hilfst ihm noch. 😜

    LG

    macmaggel

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.677
    • 14. August 2021 um 13:16
    • #4

    wobei man natürlich einschränkend sagen muss, dass diese Möglichkeit der Reinigung nur für gestempelte bzw. ungummierte Marken gilt. Alles mit Originalgummi ist nach einem Wasserschaden unrettbar verloren. Leider gilt das auch für die meisten Belege (Briefe, Karten). Lediglich gestempelte (oder sowieso schon vorher ungebrauchte) einzelne Briefmarken lassen sich ggf. mit den oben beschriebenen Methoden "retten".

    Viel Glück Deinem Bekannten.

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.473
    • 14. August 2021 um 16:29
    • #5

    5 Beiträge weit abseits des Themas verschoben.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

  • macmaggel
    neues Mitglied
    Beiträge
    49
    Geburtstag
    7. November 1954 (71)
    • 15. August 2021 um 06:30
    • #6

    Guten Morgen,

    gäbe es denn hier eventuell die Möglichkeit der Nachgummierung/Neugummierung ?

    LG

    macmaggel

  • Nimrod
    Gast
    • 15. August 2021 um 07:17
    • #7

    Ja, aber wozu? Dient nur der Täuschung anderer Sammler. Wenn´s auffällt ist die Marke noch weniger wert, als ohne Gummi. Bei einigen Marken ist der Gummi relevant um sie von ähnlichen Ausgaben, oder von Neudrucken zu unterscheiden. Nachgummierung ruiniert das total. Bei einigen älteren Marken mit dick aufgetragenem Gummi, wird sogar angeraten den Gummi (oder Restgummierung) abzulösen, um Sprünge in den Marken zu verhindern. Wenn Du Marken mit Wasserschaden hast, kannst Du nur versuchen die besseren Stücke mit Wasser abzulösen, zu trocknen und eben als "ungebraucht, ohne Gummi" in der Sammlung belassen. Andere Möglichkeit (weniger Arbeit)...die Marke auf dem Untergrund kleben lassen und einen Ausschnitt machen. Soll sich ein anderer die Mühsal antun, die Marke abzulösen.

  • xxxxxxxxxxx
    Gast
    • 15. August 2021 um 07:56
    • #8

    Zeig doch erstmal die Marken deines Bekannten her, bevor du dir über Manipulationen gedanken machst. Auch wenn du sie als Nachgummiert verkaufst, irgendwann wird sie dann als postfrisch angeboten und Sammler können betrogen werden.

  • macmaggel
    neues Mitglied
    Beiträge
    49
    Geburtstag
    7. November 1954 (71)
    • 15. August 2021 um 08:10
    • #9

    Oh,

    dann habe ich das mit der Nachgummierung falsch verstanden. Ich werde meinem Bekannten mit Sicherheit nicht dazu raten, andere zu betrügen. Der Vorschlag basiert auf Unwissenheit und war ala Frage zu verstehen.

  • Nimrod
    Gast
    • 15. August 2021 um 11:08
    • #10

    Bei sehr seltenen Marken ist eine professionelle Reparatur (Entfernung von Verschmutzungen, Hinterlegung, gegebenenfalls kleinere Papierausbesserungen) eine Option, sollte aber gekennzeichnet werden. Ansetzen von Rändern und Ecken ist schon sehr fragwürdig. Nachgummierung, Nachzähnung, Nachziehen des Stempels, Anbringen auf anderen Umschlägen / Briefstücken, etc. ist absolut abzulehnen. So sehe ich das zumindest...

  • macmaggel
    neues Mitglied
    Beiträge
    49
    Geburtstag
    7. November 1954 (71)
    • 15. August 2021 um 11:13
    • #11

    Ich dachte auch tatsächlich bei der Nachgummierung an den Erhalt der Marken. Alles andere liegt mir fern. Bevor mein Bekannter eventuell eine schöne Marke vernichtet, lieber diese Methode und dann die Kennzeichnung als Nachgummierung.

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.736
    • 15. August 2021 um 11:47
    • #12
    Zitat von macmaggel

    Ich dachte auch tatsächlich bei der Nachgummierung an den Erhalt der Marken. Alles andere liegt mir fern. Bevor mein Bekannter eventuell eine schöne Marke vernichtet, lieber diese Methode und dann die Kennzeichnung als Nachgummierung.

    Um welche Marken geht es eigentlich?

    Gruß, Klaus

  • Nimrod
    Gast
    • 15. August 2021 um 12:03
    • #13
    Zitat von macmaggel

    Ich dachte auch tatsächlich bei der Nachgummierung an den Erhalt der Marken. Alles andere liegt mir fern. Bevor mein Bekannter eventuell eine schöne Marke vernichtet, lieber diese Methode und dann die Kennzeichnung als Nachgummierung.

    ...hat nichts mit Rettung zur Erhaltung einer Marke zu tun, sondern dient ausschließlich zur Täuschung der Sammler. Das wird üblicherweise nur gemacht, wenn Falz-Ware vorliegt und der Verkäufer den Käufer über´s Ohr hauen will. Hat ja auch einen Grund warum ** im Katalog teurer als * notiert wird.

    Ein Sammler der ein bisserl Ahnung von der Materie hat, wird den Betrugsversuch auch erkennen (z.B.: Gummierung zwischen den Zähnen, untypische Gummierungsfärbung, zu dick aufgetragen, verräterische Schlieren, etc.) und dann möchte ich nicht in der Haut des Verkäufers stecken.

    Machen wir´s kurz: Solltest Du irgendwann der Versuchung nicht widerstehen können, eine teurere postfrische Marke zu kaufen und nachher feststellen, daß an der Gummierung manipuliert wurde, wirst Du stink-sauer sein. Und selbst wenn die Nachgummierung mitgeteilt wurde und das Stück daher deutlich billiger ist, kannst Du nie sicher sein, ob der "Kleister" nicht irgendwann einen Schaden anrichtet.

  • macmaggel
    neues Mitglied
    Beiträge
    49
    Geburtstag
    7. November 1954 (71)
    • 15. August 2021 um 12:16
    • #14

    Dann sage ich ihm er soll den Vorschlag abhaken. Danke . Und, wieder dazu gelernt. 😜

  • Nimrod
    Gast
    • 15. August 2021 um 12:51
    • #15

    Habe mir überlegt, ob ich das Nachfolgende tatsächlich hier zeigen soll. Wenn die Gemeinde und der Moderator anderer Meinung sind, bitte löschen: Mein Kompromiss war eine Schwärzung, um:

    a) es dubiosen Genossen ein bisschen schwerer zu machen, an solche Literatur heranzukommen. Daß Laien mit solchen Arbeitsanleitungen Schindluder betreiben ist zudem sehr unwahrscheinlich, weil der Arbeitsaufwand kaum in einem zeitgemäßen Verhältnis steht. Die teuren Marken werden ohnehin nur von erfahrenen Sammlern gekauft und üblicherweise auch professionell geprüft. Die Profis kennen diese und ähnliche Anleitungen ohnehin.

    b) Erfahrene Sammler haben diese Themen schon mit Vereinskollegen hinter vorgehaltener Hand gewälzt und kennen die Quellen.

    c) Für jene Sammler die vielleicht doch schon ein bisschen am Osterhasen und Weihnachtsmann zweifeln und bereit sind gründlicher zu recherchieren, um in Zukunft nicht über´s Ohr gehauen zu werden.


  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.817
    • 15. August 2021 um 16:26
    • #16
    Zitat von macmaggel

    Ich dachte auch tatsächlich bei der Nachgummierung an den Erhalt der Marken. Alles andere liegt mir fern. Bevor mein Bekannter eventuell eine schöne Marke vernichtet, lieber diese Methode und dann die Kennzeichnung als Nachgummierung.

    Derartige Marken können immer als Platzhalter dienen. Also so wie sie sind. Man sieht, was da hineingehören würde. Einen Sammlerwert haben diese nicht. Aber in dem so belassenen Zustand erkennt auch jeder den Platzhalter.

    derzeit abwesend

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • macmaggel
    neues Mitglied
    Beiträge
    49
    Geburtstag
    7. November 1954 (71)
    • 16. August 2021 um 05:48
    • #17

    Was es nicht alles gibt. Das Exemplar ist aber auch schon ein paar Jährchen alt, oder?

    Ich möchte hier nochmals erwähnen das ich nur Tipps zum reinigen und trocknen weitergeben werde an meinen Bekannten. Bin im Forum um zu lernen und Informationen ,Erfahrungen und Meinungen auszutauschen. Die Idee als Platzhalter gebe ich weiter. Soll mein Bekannter selber entscheiden.

  • Nimrod
    Gast
    • 16. August 2021 um 08:59
    • #18

    Das Exemplar ist aber auch schon ein paar Jährchen alt, oder?

    Das stammt noch aus einer Zeit, als Briefmarken bei einem breiter aufgestellten Publikum gefragter waren. Die Leute hatten Zeit, waren handwerklich geschickt, die Moral war etwas lockerer und die finanzielle Not größer. In diesen Zeiten wurden sehr viele Raritäten "verbessert". Reparatur zahlt sich bei den modernen, billigen, bunten "Pickerln" im Vorhinein nicht aus und bei den älteren Marken findet man ab einem relevanten Kat-Wert in fast jeder Sammlung solche "Verbesserungen". Die Qualität der Ordner und der Falze haben sich im Laufe der Jahre auch geändert. In einigen Fällen hat man festgestellt, daß diese Aufbewarungsmethoden suboptimal waren. Manche Zeitgenossen waren da nicht besonders zimperlich und haben bei der Falz-Entfernung dünne Stellen in den Marken produziert, welche nachher wieder zugekleistert wurden. So manche verfärbte, verklebte, verpilzte und oxidierte Marke wurde allerlei chemischen Behandlungen unterzogen.

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.813
    Geschlecht
    Männlich
    • 16. August 2021 um 09:14
    • #19

    Ich empfinde es als sehr problematisch hier Tipps geben zu wollen, ohne zu wissen um welche Stücke es sich handelt (Sammelgebiet, Zeitraum, Umfang, ...) und wie der Schaden wirklich aussieht. Wenn ich von jemanden aus dem Rheinland aktuell "Wasserschaden und Verschmutzung" höre, denke ich zuerst an eine Sammlung, die bei der Flutkatastophe vor einem Monat überschwemmt worden ist. Eine Verschmutzung von Marken und Briefen mit Schlammwasser, das vielleicht noch mit Brennstoffen, Fäkalien und anderem fiesen Zeug durchsetzt war, ist vermutlich in fast keinem Fall möglich oder - wenn überhaupt - nur mit einem Aufwand, der sich ausschliesslich bei sehr hochwertigen Stücken lohnt. Z.B. eine Abo-Bundsammlung mit Versandstellenstempel von 1980 bis 2000 im Vordruckalbum, die so geschädigt wurde, kann man sicher entsorgen. Am besten für einen guten Rat wäre es - wie so oft -, wenn wir hier ein paar Bilder von dem Havarieposten sehen könnten.

    Gruß

    Uli

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    Einmal editiert, zuletzt von uli (16. August 2021 um 10:35)

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.736
    • 16. August 2021 um 10:26
    • #20

    Es wurde ja hier schon wiederholt angefragt, um welche Marken es geht.

    Kommt aber keine Reaktion.

    macmaggel , ist es möglich, die Wasserschäden mittels Fotos zu sehen?

    Gruß, Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von Heliklaus (16. August 2021 um 12:07)

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