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  4. Pflege, Reinigung, sowie Aufbewahrung

Wasserschaden

  • macmaggel
  • 14. August 2021 um 07:00
  • macmaggel
    neues Mitglied
    Beiträge
    49
    Geburtstag
    7. November 1954 (71)
    • 16. August 2021 um 13:20
    • #21

    Ihr habt aber doch sicherlich gelesen, dass es sich um eine Aufklärung für einen Bekannten handelt. Ich-habe-dies-Marken-nicht-hier. Es ging auch nur um die ganze Sammlung und nicht um einzelne Stücke.

    Wasserschaden beinhaltet unter anderem auch einen Kellerraum in dem ein Rohrbruch war.

    Nimrod danke dir für deine Hilfe und konstruktive Aussagen.

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.735
    • 16. August 2021 um 15:38
    • #22

    Klar haben wir gelesen, das es für einen Bekannten ist. Es geht aber darum, ob sich eine Rettungsaktion überhaupt mit einer wntsprechenden Aufwendung lohnt. Wenn man weis, um welche Marken es geht, kann man besser abwägen, welchen Aufwand man betreibt. Auch wäre es sehr interessant zu wissen/sehen, welche Schäden da sind. Grob gesagt, für Massenware wäre doch eine aufwändige Aktion eher über das Ziel geschossen.

    Geht es um "wertvolle, seltene" Marken, würde man einer Rettung, oder Schadensbegrenzung eher Energie beisteuern.

    Wenn man Bilder zeigt, kann man sich besser ein Bild machen und entsprechende Maßnahmen zeigen/geben.

    Gruß, Klaus

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.813
    Geschlecht
    Männlich
    • 16. August 2021 um 16:52
    • #23
    Zitat

    Ihr habt aber doch sicherlich gelesen, dass es sich um eine Aufklärung für einen Bekannten handelt.

    Ja, haben wir. Aber das ändert nichts daran, dass ohne weitere Informationen alle Antwortversuche weniger als das berühmte Stochern im Nebel oder Glaskugelgucken sind - und deshalb für deinen Bekannten genau soviel wert, als ob du die Frage hier nicht gestellt hättest.

    Gruß

    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • schnuffel2PunktNull
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    7. März 1980 (45)
    • 28. Februar 2023 um 08:29
    • #24

    Hallo,

    da ich hier gerade über dieses Thema gestolpert bin und es bei mir auch aktuell ist, habe ich die Frage ob man auch entsprechend befallene Marken unter Beigabe von ESSIGESSENZ waschen kann.

    Habe das mal gelesen. Hilft das auch?

    Gruß

    Schnuffel

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
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    737
    • 28. Februar 2023 um 09:51
    • #25

    schnuffel2PunktNull

    "befallen" und "Essigessenz" => da denke ich (Bau) immer an Schimmel.

    Essigessenz wischt die Oberfläche meist erst mal sauber, fördert je nach Art des Schimmel sogar das Wachstum. Aus dem Papier bekommst du den Schimmel nicht raus. Technisch gesehen nur inaktiv. Sprich, kommt bei entsprechender Feuchte wieder.

    Geeignet sind da chlorhaltige Reiniger, bzw. Wasserstoffperoxid H2O3 (mind. 10 p.c., besser 20 oder mehr), dann wird alles "reinweiß"!!

    Dreck, aber auch Farbe i.d.R. komplett runter.

    Essig löst u.U. auch Farbe der Marke und des Stempel an.

    Wobei für Briefmarken halte ich alle hier genannten 3 Reiniger, genau so wie weiter oben genannt "Spüli", nicht für zielführend.

    Viele Stücke (nicht nur die im Michel genannten) waschen Farbe (besonders Rot) schon mit "Spüli" aus! => Rotverfärbung auch der anderen Stücke im Wasserbad. Zieht sofort und tief ins Papier der anderen Stücke. Geht meines Wissen auch nicht mehr raus.

    Da unterschiedliches Auswasch-Verhalten auch bei ein und der selben Nummer, Vorsicht!

    Schon mal mit destilliertem Wasser im Ultraschallbad versucht?

    Funktioniert zwar nicht immer bei jedem Stück, ist aber in meinen Augen die schonenste Möglichkeit.

    Immer Einzelfall und immer an Musterstücken / Knochen versuchen, da auch Stempelfarbe nicht gleich Stempelfarbe.

    Und bei manchen Stücken aus Notzeiten ist die Farbe auf den Stücken auch nicht gut mit dem Papier verbunden. Das sieht man diesen aber oft schon an.

    Oft gutes Ergebnis, manchmal Griff ins Klo.

    Immer Restrisiko!

    Meine Stücke würde ich nur mit Geduld im "normalen" 60°C (max. 70°C) Wasserbad (dest.) waschen.

    Was da nicht runtergeht, bleibt eben drauf / drann.

    Zum festkleben beim trocknen im Trockenbuch.

    Nicht zuviel auf einmal, mehrere Bücher vorhalten. Wasser öfters wechseln.

    Naß ins Buch eingelegt.

    Gut, aber nur kurz händisch pressen.

    Direkt wieder aufschlagen und noch recht nasse Stücke an trockene Stelle legen.

    Kurz pressen, fast trockene Stücke entnehmen und auf frische Seite des zweiten Trockenbuch legen.

    5 Minuten ablüften.

    Buch schließen und dauerhaft pressen.

    Habe Messungen vorgenommen, braucht da bei Raumtemperatur auch keine Tage bis auf Raumfeuchte / Ausgleichsfeuchte abgetrocknet.

    1-2 Stunden maximal. Meist weniger.

    Kleben dann dort nur fest, falls noch zuviel Gummi / zuwenig Geduld beim Wasserbad vorhanden.

    Das merkt man i.d.R. schon bei den ersten beiden Schritten => Nochmal ins Wasserbad.


    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • schnuffel2PunktNull
    aktives Mitglied
    Beiträge
    212
    Geburtstag
    7. März 1980 (45)
    • 28. Februar 2023 um 10:42
    • #26

    Danke!

    Eine interessante Möglichkeit mit dem Ultraschallbad auf die ich jetzt garnicht gekommen wäre. Soll man beim Waschen der fleckigen Marken das destillierte Wasser im Ultraschallbad auch bei ca.60 Grad haben?

    Gruß


    schnuffel

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.872
    • 28. Februar 2023 um 11:50
    • #27

    Ultraschallbad werde ich bei Gelegenheit einmal versuchen (mit einem "Lebensmittel" ---> Leitungswasser ;) ).

    Rotfärbung: USA-Stempelabschläge finden sich oft auf neueren Ausgaben. Auch hier Vorsicht/kaltes Wasser/Einzelbad usw. Marken auf roten Umschlägen (andersfarbig keine Erfahrung, in der USA aber öfters genutzt) - Finger weg. Die "tönen" nicht nur das Wasser, sondern färben alles, was im gleichen Bad liegt, mehr oder minder mit.

    Trockenvorgang: Ich nutze 2x Wasserbad, das 2. dann mit Normaltemperatur, lege die Marken mit der Bildseite auf unbedrucktes Küchenkrepp, tupfe sie ab und verbringe sie auf ein neues Krepppapier. Auch hier ein 2. Mal abtupfen. Danach in das Trockenbuch (nur jede 2. Seite nutzen!) und lege dies für 1-2 Stunden unter "Beschwerung" ab. Manchmach schichte ich sie auch noch in ein anderes Buch um. Meist gehen sie aber danach auf eine Steckkarte, auf der sie dann (ebenfalss unter Beschwerung) bis zur zeitnahen Bearbeitung lagern.

    Unbedrucktes Toilettenpapier geht auch, ist mir aber in den meisten Fällen zu dünn und auch in der Fläche zu klein.

    Im Prinzip muß aber jeder seine eigene Form finden.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    737
    • 28. Februar 2023 um 19:48
    • #28

    schnuffel2PunktNull

    Filli

    Unter Vorbehalt!

    Mit Ultraschall habe ich vor rund 30 Jahren "rumgespielt", als meine damalige Freundin Restauration im Studium Bibliothekarswesen als Fach belegt hatte.

    Wie an meinen Bildveröffentlichungen der Einzelmarken ersichtlich, mache ich den Aufwand heute sicher nicht. Wenn ich mal wieder genug zusammen habe, was dauert. Einmal ins heißere Wasser und gut ist.

    Und im Zweifel bleibt der Falz drann. Dann ist das so.

    Auch wenn es mir wohl möglich erscheint, die meisten (je nach verwendetem Kleber) mit "etwas" Geduld zerstörungsfrei von der Rückseite zu lösen.

    Aber nix sieht schlimmer aus wie: Gewollt und nicht gekonnt.

    Dann lieber wie damals original ins Album gepeppt. Eine schöne Vorderseite entschädigt durchaus dafür.

    Schau mal meine bei Druckabweichung Bund vorgestellte 116 (m.F.) an.

    In meinen Augen Erstfalz kurz, aber sauber abgeschnitten.

    Bei dieser hübschen Vorderseite kann ich damit leben.

    Zurück zum Thema

    Andere Sammelstücke aus Metall waren top sauber, aber doch ohne Glanz.

    Da Tumbler verpönt, nicht abrasive Poliertücher verwendet.

    Auch mit verschmutzten Briefmarken / Banknoten mal Ultraschall versucht.

    Handwerker eben. Versuch macht klug.

    Deutsche Banknoten war kein Problem. Die haben länger etwas ausgehalten.

    Intensives Rot ist technisch wohl öfters eine problematische Farbe. Aber auch bestimmtes Blau und Grün. Färbt meist dauerhaft.

    Besteht bei BM wohl auch ein Zusammenhang mit der verwendeten Drucktechnik. Verschiedene Arten von Farben.

    Habe damals normales Wasser benutzt. Zimmerwarm. Arbeitsprinzip ist ja anders. Erschütterungen lösen Schmutz.

    Heute benutzte ich grundsätzlich nur dest. Wasser bei Metallreinigungen.

    Postwertzeichen nicht zu lange drin halten. Ausprobieren. Rantasten.

    Alles was lose ist, geht fliegen.

    Viele vom Ergebnis haben mir damals (vor bald 40 Jahren) gefallen. Müsste ich raussuchen.

    Bei manchen Stücken hat man auswaschen gesehen. Zumindest ich.

    Meine eine Bund 478 (Seenotrettungskreuzer) gehörte zu den empfindlicheren.

    Zitat von Filli

    Unbedrucktes Toilettenpapier geht auch, ist mir aber in den meisten Fällen zu dünn und auch in der Fläche zu klein.

    Im Prinzip muß aber jeder seine eigene Form finden.

    Küchenrolle zum trocknen ja auch. Aber dann sind die nicht glatt.

    Interessant bezüglich Papierrestauration waren hier in der Gegend die Veröffentlichungen über die Restaurationsarbeiten an den geborgenenen Papieren nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs.

    Teilweise wochenlang 12Meter tief im Bauschuttwasser.

    Der wissenschaftliche Ansatz für die Restauration war/ist faszinierend.

    Stand ja in großen Teilen unter dem Druck einer bestmöglichst orginalen Wiederherstellung des Material. Mit einer bis dato nie dagewesenen Menge, in kürzester Zeit.

    Viele Techniken dahingehend neu entwickelt, bzw. bestehende viel weiter entwickelt.

    Teilweise wurden auch die chemischen Methoden beschrieben.

    Haben wohl wirklich das allermeiste bis dato richtig gut wieder hinbekommen.

    Wäre bei Interesse an Markenrestauration ein Ansatz für meine Recherche.

    Es geht da sicherlich einiges und auch ordentlich in Richtung Briefmarkensäuberung. ;)

    Berichte mal über dein aktuelles Ergebnis mit Ultraschall!

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • Filli
    Stamm Mitglied
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    1.872
    • 1. März 2023 um 09:03
    • #29

    Küchenrolle zum Trocknen ja auch. Aber dann sind die nicht glatt.

    Für den 1. Trocknungsgang ist das völlig unbedeutend. Für den 2. eigentlich auch, da ja nur kurz "abgetupftt" wird. Der eigentliche Trocknungsgang (mit Druck) erfolgt ja im glatten Trockenheft!

    Mein sog. "Küchemkrepp" ist aber auch nicht das teure geprägte, sondern stammt von einer sehr großen Rolle (neu so ca. 25 cm Durchmesser), die es mal im Einzelhandel als billige Alternative gab (und wohl von Zeit zu Zeit immer einmal im Handel zu finden ist). Sie ähnelt den blauen Papierrollen für den Werkstattbedarf - allerdings in weiß.

    Noch ein evtl. Hinweis: Wenn das Trockenbuch (meins ist A5) leer ist, lege ich A5-SK zwischen die Seiten und verhindere so, daß sie sich durch die Restfeuchte dauerhaft wellen. Die Pappe der SK nimmt dann auch einen Teil der Restfeuchte vom Trockenblatt auf.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • Filli
    Stamm Mitglied
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    1.872
    • 1. März 2023 um 09:35
    • #30

    Auch wenn es mir wohl möglich erscheint, die meisten (je nach verwendetem Kleber) mit "etwas" Geduld zerstörungsfrei von der Rückseite zu lösen.

    Aber nix sieht schlimmer aus wie: Gewollt und nicht gekonnt.

    Ja, bei Marken aus alten Sammlungen ein Problem. Statt Falz wurde eben ein zugeschnittenes Stück übliches Papierklebeband genutzt. Da brauchte man Zeit und Geduld. Hier will ich eben das Ultraschallbad einmal testen. Mit den heute üblichen Falzen habe ich keine Probleme festgestellt. Die früher einmal üblichen "Sparfalze" mit ihrer verbleibenden (sichtbaren) "Durchfettung" sind ein anderes Thema.

    Wenn der Falz unsachgemäß entfernt wurde (finde ich bei den alten Ausgaben häufig), entstehen dann diese "Fenster". Sie werden später gerne mit einem "Falzrest" für den Verkauf kaschiert. :(

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • schnuffel2PunktNull
    aktives Mitglied
    Beiträge
    212
    Geburtstag
    7. März 1980 (45)
    • 1. März 2023 um 18:28
    • #31

    Hallo,

    es ging mir ursprünglich insbesondere um die Behandlung von Stockflecken. Gibt es da ausser Ernie von Leuchtturm und dem Ultraschallbad noch n Tipp?

    Gruß

    schnuffel

  • Wolffi 31. Januar 2026 um 18:50

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Pflege, Reinigung, sowie Aufbewahrung verschoben.

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