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  5. DDR 1949–1990

Prüfstempel auf DDR 2796-2801

  • harweg
  • 23. August 2019 um 18:53
  • harweg
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    • 23. August 2019 um 18:53
    • #1

    Hallo Sammlerfreunde,

    beim Sichten eines größeren Postens ist mir heute eine Steckkarte mit gestempelten DDR-Marken aus dem Jahr 1983 aufgefallen, die zu meinem Erstaunen ein Prüfzeichen (WEIGELT BBP) tragen:

    Fand ich schon recht außergewöhnlich. Noch irritierter war ich allerdings beim Betrachten der Bildseite der Marken:


    Wie gut zu erkennen, handelt es sich hier bei allen Marken Marken um Bogenstempel bzw. Bogensonderstempel. Es gibt jedoch keinen entsprechenden Prüfvermerk (schraffierter Kreis). Meines Wissens nach muss aber ein solcher Vermerk zwingend angebracht werden. Oder liege ich vollkommen falsch???

    Was meint ihr dazu?

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • wolleauslauf
    Gast
    • 23. August 2019 um 19:26
    • #2

    Hallo Hartmut,

    sind die Vorder- und Rückseitig identisch, also die gleichen Marken ?

    Bei den Rückseiten mit Prüfstempel erkennt man in der oberen Reihe Zähnungsfehler, die auf den Vorderseiten ja auch sichtbar sein müssten. Sind sie aber nicht ;)

    Gruß von

    Wolle

  • kalle01
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    • 23. August 2019 um 20:43
    • #3

    Hallo Hartmut ,

    google mal Weigelt BPP . Ich habe mir meine Gedanken gemacht . Vielleicht kommst Du auf den selben Gedanken. Sieh dir die Prüfzeichen genau an.

    Im Mi.-Spezial 2015 sind nur König , Paul und Schönherr , als BPP Prüfer aufgeführt , ich weiß nicht ob Weigelt DDR geprüft hat.

    Gruß

    Karl-Heinz

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Sammelgebiete : DDR , DDR spezial und Plattenfehler 

    2 Mal editiert, zuletzt von kalle01 (23. August 2019 um 20:54)

  • harweg
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    • 23. August 2019 um 21:01
    • #4

    Hallo Wolle,

    Du hast mal wieder gut aufgepasst, ja es sind die Vorder- und Rückseiten der gleichen Marken, allerdings hat mein Scanner etwas gesponnen.

    Hier dann noch mal ein fehlerfreier Scan.

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Kontrollratjunkie
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    • 23. August 2019 um 21:07
    • #5

    Hallo Hartmut,

    Helmut Weigelt war Verbandsprüfer im BPP von 1962 - 2003. Seine Prüfgebiete waren Lokalausgabe Altdöbern, SBZ ab Allgemeine Ausgabe Mi.Nr. 182 und die DDR.

    Falls die Prüfzeichen echt sind, die Bilder sind zu winzig, hat möglicherweise ein Prüfkunde darauf bestanden, diese Marken signiert zu bekommen.

    Gruß

    KJ

  • harweg
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    • 23. August 2019 um 21:37
    • #6

    Hallo KJ,

    danke für die Info, dass Herr Weigelt DDR geprüft hat, war mir klar. Hier noch mal ein solches (fragliches) Prüfzeichen:

    Meiner Meinung nach wohl echt. Noch mal einen weiteren Scan eines anderen von Herrn Weigelt geprüften Stückes:

    Auch hier noch mal in besserer Auflösung:

    Hier ist aber eben der Zusatzstempel ordnungsgemäß angebracht. So ergibt sich für mich die Frage, musste dieser Zusatzstempel nicht zwingend bei Bogenabstempelungen eingesetzt werden?

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • labarnas
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    • 24. August 2019 um 06:32
    • #7
    Zitat

    So ergibt sich für mich die Frage, musste dieser Zusatzstempel nicht zwingend bei Bogenabstempelungen eingesetzt werden?

    Zumindest haben ja zwei einen Sonderstempel. Und dieser kann auch mit Hand abgeschlagen worden sein. Es ist also keine einheitliche Serie mit ZPF (zwei sind so erkennbar).

    Gruß

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • harweg
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    • 24. August 2019 um 08:12
    • #8
    Zitat von labarnas

    Zumindest haben ja zwei einen Sonderstempel. Und dieser kann auch mit Hand abgeschlagen worden sein. Es ist also keine einheitliche Serie mit ZPF (zwei sind so erkennbar).

    Es sind tatsächlich alles gedruckte Stempel. Im Orginal kann man das deutlicher sehen, als im Scan. Rückseitig gummiert sind sie eben auch noch...

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • labarnas
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    • 24. August 2019 um 09:50
    • #9
    Zitat von harweg

    Es sind tatsächlich alles gedruckte Stempel. Im Orginal kann man das deutlicher sehen, als im Scan. Rückseitig gummiert sind sie eben auch noch...

    Gruß Hartmut

    Wenn rückseitig der Gummi bei ist, dann ist es kein Beleg für gedruckt. Dabei ist im Michel (2019 Band II, S. 246) nochmal erklärt, dass die Kennzeichnung für den schraffierten Kreis für amtliche (Bogen-)Entwertungen für philat. Zwecke von Hand gilt. Die 2796-2801 wird in dieser Erhaltungsform mit 4 € Katalogpreis bewertet. Die gedruckten Stempel sind mit etwa 50 % der amtlichen Entwertung einzuschätzen (gleiche Quelle).

    Insofern macht die Signatur keinen Sinn. Habe jetzt nicht die Prüfordnung zur Hand, speziell die aus der Prüfzeit von Herrn Weigelt. Aber eigentlich werden derartige "minderwertige" Marken nicht signiert. Das ruft bei mir die Vermutung auf, dass einer mit relativ "billigen" Marken einen nachgemachten Stempel ausprobiert haben könnte.

    Willst Du den Satz mal Dr. Ruscher vorlegen?

    viele Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 24. August 2019 um 12:32
    • #10

    Hallo gemeinde,

    Wäre das nicht rausgeschmissenes Geld, allein das Porto sind die Marken nicht wert !

    Wenn man natürlich dem Prüfstempeln auf den Grund gehen will, dann darf Geld keine Rolle spielen.

    Hartmut spar Dir das Geld und gib es demnächst in Lauf aus ;):P

    Meine Meinung, denn wenn es falsche Prüfstempel sind, machen die Marken nicht wertvoller, man hat halt eine Kuriosität, die man ins Album "falsch" ablegen kann.

    Sind sie echt, hat jemand sinnloses Geld für die Prüfung ausgegeben.

    Gruß von

    Wolle

  • erron
    Moderator
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    • 24. August 2019 um 14:14
    • #11

    Anbei mal zwei echte Prüfzeichen von Helmut Weigelt.

    Man beachte seine Geheimzeichen in seinen Signaturen. Verlängerter Anstrich des "W" und beim nächsten Prüfzeichen die Einkerbung des "T".

    Das "Geheim"Prüfzeichen mit dem gekrümmten Mittelstrich im zweiten "E" von Weigelt, das Hartmut auf seinen Marken zeigt, kenne ich nicht.

    mfg

    erron

    Bilder

    • Weigelt BPP.jpg
      • 15,87 kB
      • 409 × 92
      • 257
    • Weigelt 1.jpg
      • 13,7 kB
      • 239 × 75
      • 744

    http://www.philadb.com

  • labarnas
    Stamm Mitglied
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    • 24. August 2019 um 18:05
    • #12

    Guten Abend wolle :)

    es ist ja zuerst Hartmut seine Sache. Doch Fälschungsbekämpfung ist eine wichtige Geschichte. Ich würde es in einem Briefumschlag stecken und an Dr. Ruscher senden mit Verbleib dort (oder Papierkorb). Denn er hat auf seiner Seite auch etwas zum Sammlerschutz. Und wenn es hilft, das bei teuren Marken, man erkennt, dass es eine Fälschung ist, dann ist vielen geholfen.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 24. August 2019 um 19:25
    • #13

    Hallo labarnas,

    ich habe doch nichts anderes geschrieben :kapieren:

    Hartmut muss selbst entscheiden, ob er die Stempelfrage klären will, oder sich überlegt, das Geld der Prüfung für 08/15 Marken zu investieren, es ist sein Geld ;):P:bier:

    Außerdem war es nur meine Meinung und kein Gutachten ;)

    Grüße von

    Wolle

  • harweg
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    • 24. August 2019 um 21:49
    • #14

    Erst einmal Dankeschön für eure Meinungen.

    Danke schön auch an erron für die Vergleichsscans. Spannend, was sich Prüfer so einfallen lassen, um ihr Signum einmalig zu machen und sie so (einigermaßen) sicher gegen Fälschungen zu machen. Zumindest mir waren bisher solche Geheimzeichen unbekannt (man kann alt werden wie ´ne Kuh und lernt immer noch dazu), doch auf meinem Sammelsektor braucht es für mich halt nur recht selten Expertisen. Na gut, bei Stempeln bin ich da durchaus auf Experten angewiesen, denn so mancher Stempel, den ich naiver Weise für "echt " gehalten hat sich selbst im modernen Sammelgebiet DDR als falsch entpuppt. Als Beispiel hier mal ein Stempel der wohl auch (nach StampsX-Datenbank) zur Entwertung der "Potschta-Marke" eingesetzt worden ist.

    Bisher habe ich aus diesem Konvolut 21 Billigst-Marken mit diesem Signum herausgefischt:

    Evtl. werden es ja noch mehr. Ob das Signum nun echt oder falsch ist, konnten wir hier abschließend wohl nicht zufriedenstellend klären, zumal sie zum Teil sehr unsauber sind. Ja und ich gebe labarnas recht, dass es für uns altgediente Sammler Verpflichtung ist, unseren Beitrag zur Fälschungsbekämpfung zu leisten. Letztlich war das auch meine Motivation, diese Marken hier zu zeigen. Denn eigentlich haben mich diese Marken überhaupt nicht interessiert, bis ich versehentlich mal auf die Rückseite geschaut habe. Da aber hier wohl keine Plattenfehler zu finden sind, war es ein purer Zufall, sonst wären sie unbeachtet in irgendeinem Kistchen verschwunden.

    Und ach ja vor lauter Diskussionswut gab auf meine Frage

    Zitat von harweg

    Wie gut zu erkennen, handelt es sich hier bei allen Marken Marken um Bogenstempel bzw. Bogensonderstempel. Es gibt jedoch keinen entsprechenden Prüfvermerk (schraffierter Kreis). Meines Wissens nach muss aber ein solcher Vermerk zwingend angebracht werden. Oder liege ich vollkommen falsch???

    leider keine verbindliche Antwort.

    Nun, ich werde Herrn Dr. Ruscher demnächst kontaktieren (glücklicherweise gibt es ja mittlerweile sogar in Deutschland (!!!) e-Mail. Wenn er Interesse hat, wird er mir sicherlich antworten.

    @wolleauslauf . Klar gebe ich kein Geld für das Prüfen solcher Marken aus, lieber spendiere ich Dir dafür in Lauf ein paar Bierchen.

    Nochmals Dankeschön und einen schönen Sonntag

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • labarnas
    Stamm Mitglied
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    • 25. August 2019 um 10:24
    • #15

    Hallo Hartmut,

    habe jetzt auch bei Dr. Ruscher auf der Webseite einen Link zur Prüfordnung BPP gefunden. Dort steht im Punkt 6.6 "Geringwertige Prüfstücke erhalten in der Regel kein Prüfzeichen. Ein Prüfzeichen wird keinesfalls angebracht, wenn das geringwertige Prüfstück mit höherwertigen Marken verwechselt werden kann."

    Und hier, bei den erweiterten Regeln, findet sich im Punkt 5 "Querschraffierter Kreis" bzw. "Kreis mit einem S" auch bei 5.5 "Gedruckte Stempel erhalten zum querschraffierten Kreis den Zusatz "G" (gezeichnet 2001 von Henry Mayer, Dr. Fritz Modry, Siegfried Paul, Heinz-Jörg Schönherr). Mit diesen Hinweisen des BPP wäre auch von WEIGELT wohl eher nicht so ein Stempel attestiert worden.

    Gruß

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • thomasschrage@arcor.de
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    29. September 1962 (63)
    • 25. August 2019 um 12:06
    • #16

    Hallo Hartmut,

    du hast recht wenn du Herrn Ruscher den ich als kompetenten und seriösen Prüfer einschätze, hier mal per Email befragst.

    Schön auch dass Labarnas sich hier mit Quellenangaben bemüht.

    Wie Hartmut schon festgestellt hat, sind das vom Erscheinungsbild her, alles gedruckte Stempel, die nach der aktuellen Prüfordnung mit dem ''G'' im gestrichelten Kreis signiert werden.

    Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Prüfstempel von Herrn Weigel auf den Marken erfolgten , als das mit der Signierung der philatelistischen Stempel noch nicht so geregelt war.

    Prüfstempel von Herrn Weigel auf Normalmarken sind mir auch schon öfter begegnet. Könnte auch am Wunsch der Prüfkunden gelegen haben.

    Leiter der Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler: https://forge-ddr-plattenfehler.jimdofree.com/

    Mitglied der Arge DDR Spezial http://www.ddr-spezial.de/

    Prüfer für DDR-Plattenfehler und DDR-Abarten -siehe unter https://www.vpex.info/

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