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  5. DDR 1949–1990

DDR Block 14 I

  • harweg
  • 19. Juli 2019 um 21:55
  • wolleauslauf
    Gast
    • 10. Oktober 2020 um 16:25
    • #21

    Hallo Bernd,

    sicherlich ist es schwierig einen Block mit Auflage 20.000 zu bekommen, aber beim DDR Block geht es um eine zurückgezogene Ausgabe, die Hartmut jetzt aufgrund seiner Exemplare klar definieren konnte

    ( siehe Zusatzfehler, die NUR auf diesem Block auftreten )

    Deinen Block bekommst Du, wenn Du ein Abo hast in jedem Fall, den DDR Block dagegen nicht ;):P

    Die Frage ist ja auch nicht, wie viele Blöcke man mit Ausweis organisieren konnte, es geht darum, den richtigen ( zurückgezogenen ) Block zu bekommen, von dem zu der Zeit KEINER wußte, dass eine Neuauflage kommt.

    Ich habe auch dank 3 Ausweisinhabern jedes Jahr die kompletten Jahrgänge illegal als Devisenschmuggler rübergebracht, leider war der Block nicht mit dabei :oneien:

    Etwas Sammlerglück gehört in beiden Fällen dazu :bier:

    Gruß von

    Wolle

  • SammlerBernd
    Gast
    • 10. Oktober 2020 um 16:42
    • #22

    Hallo Wolle,

    bin mir jetzt nicht sicher,

    ob wir von der gleichen Sache reden...:unsicher:

    Das erste war der Block 14 von 1956 mit einer Auflage

    von 750 000. Demnach genug die zu dieser Zeit

    übliche Sperrwertmenge.

    Die Auflage mit der ominösen/ unvollständigen Mützennaht weiß ich iM. allerdings nicht.

    Das zweite war die Frage mit den Sperrwerten (Sammler ´70), die ich aus meinen Erfahrungen JAHRZEHNTE später

    darstellte.:jaok:

    Oh- ich brauch´´mal wieder ein CALANDER....:)

    :P alter Schmuggler

    :bier:Gruß Bernd (Bernhard)

  • labarnas
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    • 11. Oktober 2020 um 05:57
    • #23

    Julius Müller schreibt in seinem Briefmarken-Katalog ltz. Auflage 1961, S 515 "Eine Tasche der zurückgezogenen 1. Auflage scheint versehentlich in den Bestand der 2. Auflage geraten zu sein." Und von diesem super schicken Katalog haben später alle gelebt, auch die, die den Universal erstellt haben.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • harweg
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    • 12. Oktober 2020 um 07:48
    • #24
    Zitat von Sammler70

    Kommt euch das nicht etwas komisch vor, dass angeblich zurückgezogene Marken plötzlich mehr oder weniger massenhaft auftauchen, so dass so ganz nebenbei einfache Sammler sie mehrfach in allen Erhaltungen bekommen.

    Nun, mir ist auf ebay in 10 Jahren bisher nur ein einziger "unentdeckter" 14I über den Weg gelaufen, den ich mit etwas Glück für einen Zehner abfassen konnte. Etwas Glück gehört eben auch dazu. Da von massenhaft zu reden, scheint mir doch etwas gewagt. Aber bei Interesse, zur Zeit gibts bei ebay wieder einen postfrischen 14I. Für Massenware ein durchaus akzeptabler Preis;).

    Zitat von labarnas

    Julius Müller schreibt in seinem Briefmarken-Katalog ltz. Auflage 1961, S 515 "Eine Tasche der zurückgezogenen 1. Auflage scheint versehentlich in den Bestand der 2. Auflage geraten zu sein." Und von diesem super schicken Katalog haben später alle gelebt, auch die, die den Universal erstellt haben.

    Das würde dann also heißen, dass 100 Blöcke (= 1 Tasche) im Umlauf sein müssten. In einem älteren Fotoattest von Herrn Schönherr ist auch von 100 Exemplaren die Rede. Diese Passage findet sich dann allerdings in neueren Attesten nicht mehr.

    Zu dieser "zurückgezogenen Ausgabe" ist bestimmt auch noch nicht das letzte Wort gesprochen...

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • labarnas
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    • 12. Oktober 2020 um 08:07
    • #25

    @harweg, ich halte sehr viel von Julius Müller. Denn seine Zahlen zu den Überdrucken SBZ, auch andere Hinweise bereits Anfang 1950 veröffentlicht, zeigen, da hat einer echt nachgeforscht. Seine Kataloge (der 1. ist von 1946) sind wirklich gut. Und eigentlich sehr preiswert zu haben. Und er hat manche (z. B. Schulze / Burneleit) auch als Herausgeber gefördert. Deshalb lohnt eben so eine etwas ältere Literatur. Und er hat eine tolle Abbildung mit 5 cm Höhe und 7 cm Breite zur Abweichung beim Thälmann-Block in seinem Katalog. Kann es Dir gern zusenden, wenn Du möchtest.

    Grüße

    labarnas

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  • thjohe
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    • 12. Oktober 2020 um 15:14
    • #26

    Der Müller Briefmarken Katalog - Deutschland Spezial erschien m.W. letztmals

    in der 9 Auflage 1961.

    Er ist auch für andere Gebiet durchaus zu Empfehlen z.B. Lagerpost.

    Beim Studium schlich sich bei mir immer der Verdacht ein, dass einiges

    in den Michel-Deutschland-Spezial Katalog eins zu eins gewandert ist.

    Im Anhang zwei Scanns zu dem Thema aus der 9. Auflage

  • harweg
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    • 13. Oktober 2020 um 15:24
    • #27

    Danke an thjohe für die Abbildungen aus dem Müller-Katalog. Ich kann mich seiner Meinung nur anschließen, dass vieles seit gefühlten Ewigkeiten immer wieder 1:1 in alle renomierten Kataloge übernommen worden ist. Gerade deshalb stellt sich für mich die Frage, ob wir heute noch all diese Erkenntnisse als das "non plus ultra" aller Weisheiten annehmen sollten. Kataloge werden auch nur von Menschen gemacht. Logischerweise müssen sich die auch nur auf Dritte verlassen, denn wer hat schon alle Weisheit mit Löffeln gefressen...

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    Einmal editiert, zuletzt von harweg (14. Oktober 2020 um 02:47)

  • harweg
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    • 14. Oktober 2020 um 02:53
    • #28

    Ich möchte deshalb noch eine Seite aus meiner Sammlung zeigen und würde mich sehr über eure Meinung freuen

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • HPK
    aktives Mitglied
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    288
    • 14. Oktober 2020 um 18:58
    • #29

    Hallo Hartmut,

    danke für den Auszug aus deiner Sammlung. Tolle Aufmachung und beste Bildqualität!

    Man erkennt sehr gut, das bei der Druckform für die schwarzen Anteile des Motives, ein deutlicher Unterschied (Aufhellung, fehlende Stellen) zwischen beiden Auflagen besteht. Die Grafischen Werkstätten hatten beim Druck der ersten Auflage auch genau bei dieser Druckform Passerschwierigkeiten. Letztes führte dann wohl -je nach Ausprägung- zu den zugekniffenen Augen..

    Die fehlenden Anteile Schwarz in der Mützennaht und in den Gesichtkonturen sowie die zusätzlichen Merkmale (Schrägstrich ob.Bildrand, Punkt re.Bildrand) dürften konstant sein.

    Zu klären wäre vielleicht auch der Gedanke, ob bei der ersten Auflage überhaupt auf einer "3-Farben-Offsetdruckmaschine" gedruckt wurde und wieviel Nutzen ein Großdruckbogen hatte...

    Zu dem Hinweis aus dem Müller Katalog, dass :

    "Eine Tasche der zurückgezogenen 1 Auflage scheint versehentlich in den Bestand der 2 Auflage geraten zu sein" ...

    wäre es interessant zu wissen, wieviele Blöcke regulär in einer Tasche abgepackt waren.

    Bei neueren Blockausgaben waren es 500 Stück..

    Schöne Grüße

    Holger

  • harweg
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    • 15. Oktober 2020 um 11:48
    • #30

    Blocktasche Block 14

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • HPK
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    • 15. Oktober 2020 um 13:15
    • #31
    Zitat von harweg

    Blocktasche Block 14

    Vielen Dank Hartmut für die Bereitstellung des ergänzenden Bildmaterial!

    Schöne Grüße

    Holger

  • thomasschrage@arcor.de
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    • 28. November 2020 um 07:10
    • #32

    Hallo Hartmut,

    habe vor einigen Tagen -wie abgesprochen- den Bericht für die Briefmarken-Revue über Block 14 I und deine überraschende Entdeckung geschrieben. Der Artikel erscheint vor Weihnachten.

    Da ich einen direkten Link-Hinweis auf diesen Philaforum-Thread für die Leser der Briefmarken-Revue formuliert habe, wäre es gut wenn du mehr noch zu deiner Entdeckung schreiben kannst.

    Auch Danke an thjohe und labarnas für die zusätzlichen Informationen. Und vielleicht wissen auch andere Sammler noch etwas über Block 14 I oder haben ein Exemplar von diesem Block.

    Gruß Thomas

    Leiter der Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler: https://forge-ddr-plattenfehler.jimdofree.com/

    Mitglied der Arge DDR Spezial http://www.ddr-spezial.de/

    Prüfer für DDR-Plattenfehler und DDR-Abarten -siehe unter https://www.vpex.info/

  • harweg
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    • 30. November 2020 um 18:45
    • #33

    Dann heute mal ein paar weitere Ausführungen zum Thema Block 14.

    Der Unterschied zwischen Block 14 I und Block 14 ist ja allgemein unter der Umschreibung "verschwommene Mützennaht" bekannt.

    Im nachfolgenden Bild möchte ich zwei Exemplare (links 14 I, rechts der "normale" Block 14) zeigen. Durch Zufall bin ich auf einen Block 14 aufmerksam geworden, der eine Reihe von Druckzufälligkeiten zeigt. Verblüffenderweise finden sich genau diese Zufälligkeiten auf einem meiner Exemplare des Blocks 14 I wieder.

    Damit stellt sich für mich die berechtigte Frage, wie kann es sein, dass zwei verschiedene Ausgaben gleiche Druckzufälligkeiten zeigen?

    Doch schaut selbst:


    Wenig auffällig ist sicherlich der schwarze Punkt am rechten Markenrand oberhalb der Wertziffer. Doch dieser kleine Fehler findet sich tatsächlich auf allen drei in meinem Besitz befindlichen Exemplaren des Block 14 I und eben auch ein einem Block 14

    Nächste Übereinstimmung ist ein deutlicher roter Punkt oberhalb des "T" von "NATIONALER"


    Weitere Übereinstimmungen finden sich im Wort "FÜR". Hier gibt es einmal einen roten Kringel unter dem "F", der sich, wenn auch nur sehr schwach auch auf dem bedarfsgestempelten Block 14 I zeigt, sowie in einem roten Strich im "R"


    Kaum bemerkbar ist der winzige schwarze Punkt im "N" von "IN", der sich aber anscheinend auf allen Exemplaren des Block 14 I zeigt

    Markanter sind dann wieder Punkt und Bogen unter dem "E" von "RAVENSBRÜCK"

    In der Nähe des rechten Blockrandes in Höhe von "RAVENSBRÜCK" finder sich ein roter Kringel

    Soweit dieser Vergleich der mir vorliegenden Blöcke. Was haltet ihr davon?

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • labarnas
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    • 30. November 2020 um 19:16
    • #34

    @harweg, tolle Sache:) es zeigt sich für mich wieder, dass eben echte Forschungsarbeit nicht mit dem Aufschlagen eines Kataloges endet. Habe ja von Dir schon eine Ausarbeitung gesehen. Und ich kann nur schreiben, Du machst die Sache mit den Blöcken richtig gut.

    Zu Deiner Frage: Diese Druckzufälligkeiten sind meist ein eng begrenztes Thema beim Erstellen von Druckerzeugnissen. Es ist zum einen gut, dass Du vom 14 I Vergleichsmaterial hast. Auch muss man ein anderes Vergleichsstück schon haben. Wenn es solche Abweichungen (Mützennaht), aber zugleich solche Übereinstimmungen gibt, kann es eigentlich nur ein gemeinsamer Druckbogen sein? Bin mal gespannt, was Du noch so herausfindest.

    Grüße

    labarnas

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  • HPK
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    • 30. November 2020 um 20:08
    • #35
    Zitat von harweg
    .....

    Damit stellt sich für mich die berechtigte Frage, wie kann es sein, dass zwei verschiedene Ausgaben gleiche Druckzufälligkeiten zeigen?

    ...

    Guten Abend Hartmut,

    zunächst danke für´s zeigen der Detailbilder...

    Vielleicht hast du ja Lust und magst einmal nach diesen kleinen weiteren Zusatzdetails bei meinem Block 14 I schauen..

    Zu deiner zitierten Frage:

    Aus einem Großdruckbogen konnten mehr als ein Block zugeschnitten werden. Die Mängel der ersten Ausgabe gründen auf einer fehlerhaften Umsetzung des Motives während der Druckvorstufe. Eine Korrektur bei diesem dreifarbigen Markenbild, wurde nur bei der Druckform für das Tiefe-Farbwerk vorgenommen. Da werden neben Kosten- auch Zeitgründe eine Rolle gespielt haben.

    Schöne Grüße

    Holger

  • harweg
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    • 30. November 2020 um 20:37
    • #36
    Zitat von HPK

    Vielleicht hast du ja Lust und magst einmal nach diesen kleinen weiteren Zusatzdetails bei meinem Block 14 I schauen..

    Habe ich gerne gemacht. Kann diese beiden Abweichungen leider auf keinem meiner Blöcke 14 I finden.

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • HPK
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    • 30. November 2020 um 21:15
    • #37

    Danke Hartmut,

    für die schnelle Antwort ...

    Ich hatte es schon vermutet.. das hilft etwas bei der Zuordnung zur Positionierung im GDB...

    Schönen Abend noch

    Holger

  • labarnas
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    • 1. Dezember 2020 um 11:57
    • #38

    @harweg, habe mir nochmal die hier zuvor geschriebenen Dinge angesehen. Auf beiden jetzt zuletzt gezeigten Blöcken hast Du den Strich am oberen Markenrand - klick - nicht markiert. Er scheint jedoch da zu sein. Müsstest mal schauen. Hatte zuerst gedacht, dass das ein Alleinstellungsmerkmal für die 1. Auflage hätte sein können. Dann sollte man die Fehler der Farbe rot trennen. Denn bei einem Offset-Druckverfahren gibt es ja eine eigene Platte dafür. Es kann schon sein, dass nur eine einzige Druckplatte korrigiert wurde und die anderen nicht. Somit hätte man dann in der 1. Auflage mit 14 I auch die Dinge, die in anderen Auflagen vorkommen.

    Grüße

    labarnas

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  • harweg
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    25. Februar 1950 (75)
    • 1. Dezember 2020 um 13:19
    • #39

    labarnas ,

    der Strich am Oberrand der Marke ist mir tätsächlich bisher nur bei Block 14 I aufgefallen, zumindest konnte ich ihn noch nicht auf anderen Blöcken nachweisen.

    Hier dann noch das fehlende Detailbild nachgereicht:

    Nun bin ich nicht der Experte für Druckverfahren, da ist mein Wissensstand eher oberflächlich. Es müssten also beim Druck drei Platten (schwarz, grau, rot) zum Einsatz gekommen sein.

    Da aber alle mir bisher zu Gesicht gekommenen Blöcke 14I den schwarzen Punkt am rechten Rand und im "N" von "IN" aufweisen, kann es sich doch nur um das gleiche Bogenfeld handeln. Oder mache ich hier irgendwo einen Denkfehler?

    Angenommen, es wäre versehentlich, wie desöfteren zu lesen ist, eine Bogentasche, oder von mir aus auch zwei in Umlauf gekommen und nehmen wir mal an, ein Großdruckbogen hätte 50 Blöcke umfasst, wie ist dann die Häufigkeit des Auftretens dieser beiden Fehler erklärbar?

    Angenommen, die Platte für den Druck der Farbe Rot wäre nicht korrigiert worden. Warum treten dann dieser Fehler so häufig auf?

    Ich glaube nicht an die zurückgezogene Erstauflage und lasse mich erst dann eines besseren Belehren, wenn der Beweis für ein Zurückziehen angetreten wird. Ich bin der Meinung, dass dieser Block 14I von einem Bogenfeld des Großdruckbogens stammt und hier auch nicht durchgehend gedruckt wurde, sondern nach dem Bemerken dieses unsauberen Drucks eine Korrektur der Platte vorgenommen wurde.

    Damit erklärt sich dann auch, das der graue Strich am Markenrand nur bei Block 14I auftreten kann, denn mit der Korrektur der Platte für der Graudruck musste ja zwangsläufig auch dieser Strich verschwinden...

    Zu bedenken geben möchte ich auch die wirtschaftliche Situation im April 1956. Hätte man es sich überhaupt bei der Materialknappheit erlauben können, eine komplette Auflage wieder einzuziehen und das obwohl dieser "Fehler" doch recht unscheinbar ist?

    Wie gesagt, das ist nur meine Meinung.

    Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • wolleauslauf
    Gast
    • 1. Dezember 2020 um 13:55
    • #40

    Hallo Kollegen

    auch ich komme von der ahnungslosen Seite der Druckkenntnisse, des halb die bescheidenen Frage:

    Wenn die schwarze Druckplatte ausgewechselt worden wäre, warum tauchen dann die schwarzen Punkte wieder auf und auch die roten Punkte sind anscheinend auch noch vorhanden.

    Wurde die Platte wieder ungereinigt eingebaut ? Das kann ich mir nicht vorstellen, also wurde sie überhaupt gewechselt ?


    Holger

    Nachdem Hartmut Deine Fehler nicht auf seinen Blöcken 14 I gefunden hat, stelle doch einmal Deine Blöcke komplett ein, dann kann man doch viel besser abgleichen.

    Vielleicht sind Deine Blöcke eine Übergangsform ?

    Bin gespannt, was sich sonst noch alles ergibt, ich denke man braucht Fakten und nicht so viele Vermutungen.

    Grüße von

    Wolle

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