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Porto Erhöhung 2019
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Egal, wie hoch das neue Briefporto sein wird, in spätestens 5 Jahren sind wir bei 1,- EUR für den Brief, eine runde Zahl, Da braucht man dann keine 2 oder 3-Cent-Marken mehr zum Auffrankieren von krummen Nominalen wie in der Vergangenheit.
Gruß kartenhai
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Ich finde das blanke Spekulation mit Horrorzahlen.
Es wäre für April 2019 eine Portoerhöhung von 4,8% erlaubt gewesen (was rein rechnerisch 73,6 cent wären), nur weil jetzt 3 Monate dazukommen werden, wird das deshalb auch nicht recht viel mehr und schon wird geredet von mehr als 80 cent. Das würde nie erlaubt werden. Ich denke Mal es werden jetzt so 75 cent werden. Und den Post von kartenhai setz ich mir auf Vorlage in 5 Jahren. Ich bin sicher da ist das Standardporto kein Euro! Das wären 43% Portoerhöhung in 5 Jahren, was ungefähr aufs Jahr 8% wäre.
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Man muss auch mal weiter zurückblicken: Als zu Bundespostzeiten die Briefgebühr von 20 auf 30 Pfennig stieg (also um 50 %), tat das sicher ganz schön weh im Portemonnaie. Dann blieb sie einige Jahre konstant, und auch die nachfolgenden Erhöhungen kamen in relativ langen Abständen, waren aber prozentual gesehen immer noch heftiger als die jeweiligen einzelnen Erhöhungen der Jahre 2013 bis 2016. Die folgten aber erstaunlich rasch aufeinander und entsprachen insgesamt immerhin einer Steigerung um mehr als ein Viertel, das hatten wir seit Mitte der 1970er nicht mehr (abgesehen von der DDR bzw. dem Verkehrsgebiet Ost in den frühen 1990ern) und ist doch bemerkenswert, insbesondere angesichts des Zinstiefs und der langsamen Einkommensentwicklung.
Ähnlich drastische Erhöhungen gab es übrigens 1981/82 in Kanada (von 17 c auf 30 c, fast eine Verdoppelung) und 2012 im UK (von 46 p auf 60 p, etwa um 30 %),Interessant wäre in diesem Zusammenhang wirklich mal die inflationsbereinigte Preisentwicklung. Für die USA findet man sie hier: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:US_Postage_History.svg - kennt jemand ähnliche Darstellungen für Deutschland und andere europäische Länder?
-jmh
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Sowas gibt es, zwar nicht auf dem allerletzten Stand, aber bis 2015
https://www.welt.de/wirtschaft/art…-Inflation.html
Die stärkste Entfernung war wohl so in den 80igern, in den 2000ern hat es sich wieder genähert und so um 2015 jetzt wieder angezogen.
Es könnte natürlich beim Porto auch so sein:
70 -> 80 starke Steigerung
85 -> 90 moderate Steigerung
1,45 -> 1,45 keine Steigerung
damit könnte die Post vielleicht auch den Anforderungen gerecht werden.
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Hallo Forumsfreunde,
irgendwo habr Ihr alle Recht, meiner Meinung nach liegt aber der Hauptgrund in den Personalkosten ( auch den allgemeinen Kosten )
Es werden immer mehr e-mails und SMS versandt wie früher, Briefmarken kaufen und aufkleben wird langsam out !
Warum ?
Labels gehen schneller, Selbstklebende 10-er Sets auch, die Lagerhaltung wird geringer,
( dafür gibt es ja die Sammlerversandstellen ) , etc..
Damit spart man Personal, Bürokratie, etc. sprich Kosten
Da die Post ja keine Post wie früher ist ( eigenständiger Staatsbetrieb ) sondern der Postbank untergeordnet wurde, ist es auch hier wahrscheinlich, dass der Finanzmarkt irgendwo zu spüren, ohne Zinsen kein Gewinn, aber irgendwo und irgendwie muß der Laden laufen !
Ich denke, da hat unser Staat ( wie auch bei der Bahn ) einiges versaut und selbst mit verursacht, aber auch Deutschland denkt an Gewinn und nicht an Kosten ( auch wenn sie mit drinhängen
aber keine allzugroße Verantwort haben, oder übernehmen !
Kollegen und Sammlerfreunde, solange keine vernünftige Bezahlung für die gebrachte Leistung ( nicht überbezahlte Bezahlung für wenig Leistung in den oberen Etagen ) der Angestellten erfolgt, keine ausreichende Einschulung erfolgt, zuwenig Personal vorhanden ist usw. , solange wird mein Paket auch in 2020 im Regen vor meiner Haustüre liegen und kein Zettel im Briefkasten sein, dass es beim Nachbarn abgegeben wurde.
Ich habe wirklich nichts gegen Nichtdeutsche, aber ein XY - Europäer der die deutsche Sprache gerade noch verständlich sprechen kann, aber nix versteht und mir eine Sendung vor die Tür stellt ist für mich unbegreiflich !!! ( Auch unfair dem Absender gegenüber ! )
Es gibt natürlich auch einige, die regelmäßig kommen und mich kennen, da wird die Sendung einfach bei einem der Nachbarn abgegeben und im Briefkasten liegt der Zettel bei welchem
Ich will nicht den Stab brechen über die momantane Post, aber da liegt noch einiges im Argen ! Ein Dank an alle meine zuverlässigen und langjährigen Zusteller !
Ich werde die Portoerhöhung mit Fassung aufnehmen und akzeptieren müssen, hoffe aber nur, dass die höheren Gewichtsklassen nicht ins Uferlose steigen, denn dann muß ich mein Portobudget für meine Jugend- und Nachwuchsendungen erhöhen ( oder einfach eine Stunde mehr arbeiten
)
Das ist meine persönliche Meinung, ich hoffe sie hat Euch nicht zu sehr gelangweilt !
Viele Grüße von
Wolle
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Jedes Jahr das Gleiche... In kleinen Schritten wird das Porto erhöht, so dass man es kaum bemerkt. Das machen die schon ganz geschickt. Klar wird alles teurer und somit müssen auch die Portokosten angepasst werden, aber ich finde das alles sehr unverhältnismäßig.
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kennt jemand ähnliche Darstellungen für Deutschland und andere europäische Länder?
-jmh
Ja, sogar monatsaktuell, aus dem Wiesbadener Zahlenpalast aka Statistisches Bundesamt:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakte…5116_list%253D2
Wichtig ist hier die Abteilung 8. Weitere Datenwerke suche ich noch.
Aus meiner Sicht wäre es auch mal Zeit das Postkartenporto nachzuziehen und nicht nur die Briefe, die Differenz zwischen Postkarte und Standardbrief wird langsam etwas zu gross.
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Bei Eurostat müsste doch auch etwas zu finden sein.
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Die Sache ist wohl nun aus dem Sack
https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…t-16202666.html
Demnach ab 1. Juli
Postkarte 60 cent
Standardbrief 80 cent
Einschreiben +0,05
Ausland +0,20