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Marlow, Lkr. Vorpommern-Rügen

  • Vogelfuchs
  • 18. Februar 2017 um 10:32
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 22. Dezember 2019 um 17:59
    • #101

    Versuche es mal:

    Der hiesige Ökonom Herr Karl Martin Friedrich Brauch ist mit seiner Braut Jungfrau Caroline Sophie Wilhelmine Dettmann (?) zu Marlow in hiesiger Kirche an den ……tagen 1 und 2 (lateinische Wörter) d. J. (des Jahres) zur Ehe proklamiert worden.

    Da nun hier kein Einspruch geschehen und sich kein sonstiger   vorgefunden hat, so wird dem genannten Brautpaare unter Anwünschung des göttlichen Segens zur Führung einer christlichen Ehe das Testim. Integr. (vermutlich Testimonial = Zeugnis, integer = unbescholten, moralisch sauber, also Integritätszeugnis) hiermit amtlich ausgestellt.

    Freienstein, den 29. Januar 1864

    Schulte, Ortspfarrer

    Zur Verehelichung benötigte man wohl früher ein solches Zeugnis vom Pfarrer der Ehefrau.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (23. Dezember 2019 um 07:13)

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.429
    • 22. Dezember 2019 um 18:27
    • #102

    Die beiden lateinischen Wörter sind wohl Epiphanie und Septuagesima. An den beiden Tagen wurde also das Aufgebot zur Ehe veröffentlicht.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • Tucholsky
    aktives Mitglied
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    422
    • 22. Dezember 2019 um 18:39
    • #103

    Dem ist wenig hinzuzufügen. Die lateinischen Worte oben könnten heißen "1. und 2. p. (für 'post' = nach) Epiphanis und Septuagesima".

    Hinter "sonstiges" steht noch was Lateinisches, evtl. "imped. …" (Hindernis?).

    Und am Schluß "amtlich" statt "endlich".

  • Tucholsky
    aktives Mitglied
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    422
    • 22. Dezember 2019 um 18:40
    • #104

    Oups, Jean Philippe war schneller...

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
    Beiträge
    413
    • 22. Dezember 2019 um 19:50
    • #105

    Supi! Vielen, vielen Dank euch!

    Könnt ihr auch noch den Adressaten erkennen? Ich meine irgendwas mit 'xxxmeister', oder 'xxxanwärter' zu erkennen. Auf jeden Fall hat man hier wieder mal einen interessanten Einblick in vergangene Zeiten bekommen.

    Wenn noch jemand etwas zur Portoberechnung sagen kann, wäre das auch großartig. Scheinbar war es auch damals nicht ganz klar, was wie berechnet werden muss. Zumindest denke ich das, wenn ich die durchgestrichene 3 und die 5 sehe.

    Grüße,

    Stefan

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.049
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    Männlich
    • 22. Dezember 2019 um 20:51
    • #106

    Adressat:

    Herrn Schlossermeister Hellmuth Schmidt

    in Marlow Mecklenburg

    Mit der Portofrage kann ich leider nicht dienen.

    Gruß kartenhai

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
    Beiträge
    413
    • 23. Dezember 2019 um 06:50
    • #107

    Vielen Dank!

    Jetzt gilt es nur noch herauszufinden, warum der Ortspfarrer von Freienstein diesen Brief an einen Schlossermeister in Marlow schickt, der zumindest vom Namen her, nichts mit Braut oder Bräutigam zu tun hat?

    Grüße,

    Stefan

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
    Beiträge
    413
    • 23. Dezember 2019 um 18:58
    • #108

    Heute möchte ich aber erstmal noch einen Brief aus dem 1999 eingemeindeten Ortsteil Gresenhorst zeigen. Der Brief nach Nossen in Sachsen wurde am 14.03.1936 (?) verschickt und portogerecht für einen Brief von 20 - 250 g mit 24 Pfennig frankiert.

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    • 7. Januar 2020 um 23:05
    • #109

    Hallo,

    ich möchte nochmal auf den in #100 geszeigten Brief zurückkommen, da dies Rätsel mittlerweile gelöst wurde. Der Brief wurde in Preussen als Portobrie mit 3 Silbergroschen für die Gesamtstrecke taxiert, die in Mecklenburg-Schwerin in 5 Schillinge reduziert wurden.

    Zudem kann ich mal wieder zwei Karten mit identischen Bildern, aber Unterschieden in der (Himmels)Gestaltung zeigen. Hier die "Partie bei der Post".

    Grüße,Stefan

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    • 16. April 2020 um 15:22
    • #110

    Hallo,

    auch hier möchte ich mal wieder eine Ansicht Marlows zeigen.

    Auf den drei bildgleichen Karten vom Verlag E. Ehmling aus Hamburg sind das Schützenhaus, sowie Marktplatz und Rathaus zu sehen. Hier haben alle drei Karten die selbe Nummer 191 und unterscheiden sich doch in Farbgebung und teilweise der Beschriftung.

    Grüße, Stefan

  • Tatjana Westermayr
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    18. Juli 1963 (62)
    • 17. April 2020 um 14:31
    • #111

    Hallo - nannte man diese Art von Karten nicht "Mondscheinkarten"??

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    • 17. April 2020 um 21:41
    • #112

    Hallo,

    ja, Dank der Künstlichkeit mit der der Mond hier hervorgehoben dargestellt wurde, kann man sie wohl dazu zählen.

    Grüße, Stefan

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    • 21. April 2020 um 15:56
    • #113

    Hallo,

    heute möchte ich euch eine schöne Karte der Langestraße zeigen. Schön zu sehen, wie hier, nein, nicht die Sau, sondern die Kuh durchs Dorf getrieben wird. Die Tiere gehörten wohl zur 1888 gegründeten Marlower Molkereigenossenschaft, die wiederum die Milch an den Vertragspartner, die Marlower Molkerei lieferte. Die Molkerei stellte bis in die 1960er Jahre übrigens ausschließlich Butter her.

    Gelaufen ist die Karte (der Kunstanstalt E. Ehmling in Hamburg) am 12.08.1933 nach Hamburg und überbringt, soweit ich es lesen kann, einen Geburtstagsgruß.

    Grüße, Stefan

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    • 24. April 2020 um 09:33
    • #114

    Hallo,

    nach einiger Zeit kann ich auch mal wieder ein neues Stempelgerät zeigen. Zu finden ist das Stempelgerät MARLOW 2597 a auf einem schönen Expressbrief nach Esslingen am Neckar vom 31.03.1969. Rückseitig ist noch ein Bahnpoststempel Hamburg - Lübeck vom 02.04.1969 angebracht.

    Ich bin jedenfalls froh, mal wieder ein neues Stempelgerät entdeckt zu haben, ist dieser Stempel auch noch nicht auf den einschlägigen Stempelseiten verzeichnet. Nun ist natürlich meine Frage, ob es hier auch noch ein MARLOW 2597 b gegeben hat, und ob es Infos zur Verwendungszeit des Stempels MARLOW 2597 a gibt?

    Grüße, Stefan

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    • 1. Mai 2020 um 18:04
    • #115

    Hallo,

    heute möchte ich zwei schöne Belege zeigen und einem Stempelgerät versuchen, auf den Grund zu gehen.

    Ich fand neulich 18 Belege aus einer Korrespondenz der 1960er Jahre von Marlow nach Esslingen. Hier wurden Verwandten Briefe, frankiert mit den neuesten DDR-Marken, gesendet. Die Belege sind also auf jeden Fall philatelistisch beeinflusst.

    Beide Briefe sind Eilsendungen, verschickt am 02.11.1964 sowie dem 16.03.65.

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    • 1. Mai 2020 um 18:21
    • #116

    Bei beiden Stempeln sieht man, dass das Stempelgerät schon lädiert ist und auf der linken Seite ein Stück herausgebrochen ist. Zudem ist bei beiden die untere Sehne gebrochen. Hier allerdings ist es komisch, dass der ältere Brief einen größeren Ausbruch (ca. 1 mm) besitzt, als der spätere (ca. 0,5 mm)

    Auch auf späteren Abschlägen ist der kleinere Abstand zu sehen. Beispielsweise hier am 15.03.1967, sowie am 03.04.1967.

    Nun hatte ich die Überlegung, ob hier vielleicht versucht wurde, die untere Sehne am Stempelgerät zu reparieren und dies halt nur bedingt klappte. Allerdings hätte man dann ja auch den großen Riss links repariert. Da die größere Lücke an der Sehne auf dem ersten Brief gleich mehrmals belegt ist, liegt hier meiner Meinung also nicht einfach eine unsaubere Abstempelung vor.

    Hat jemand vielleicht eine andere Idee, warum der Ausbruch kleiner wurde, oder ist meine Idee des bedingt gelungenen Reparierens nachvollziehbar?

    Grüße, Stefan

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    • 2. Juli 2020 um 17:06
    • #117

    Hallo,

    heute kann ich mal wieder zwei bildgleiche Karten Marlows zeigen, deren Unterschied die Kolorierung ist. Interessant ist hier auch, dass beide Karten vom Verlag E. Ehmling die gleiche Nummer '9601' bekommen haben. Somit lässt sich die Gesamtzahl der in dem Verlag erschienenen Karten Marlows noch weniger bestimmen.

    Grüße, Stefan


  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 2. Juli 2020 um 17:37
    • #118

    Bevor die ersten farbigen Ansichtskarten in Massen produziert wurden, hat man die alten schwarz-weiss-Karten handcoloriert, die mußten also Stück für Stück einzeln mühsam mit Farbe angemalt werden, hauptsächlich malte man da die Dächer rot an und die Bäume und Sträucher grün, andere Farben findet man selten bei dieser Art von Karten.

    Gruß kartenhai

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    413
    • 2. Juli 2020 um 17:56
    • #119

    Ja, beim vorderen Haus rechts sieht man auch sehr gut, wie hier das Rot einfach mit einem Strich über Dach, Fenster und Hauswand gezogen wurde.

    Grüße, Stefan

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
    Beiträge
    413
    • 25. Juli 2020 um 13:39
    • #120

    Nachdem ich zuletzt häufig verschiedene Karten-Varianten eines Bildes gezeigt habe, kann ich heute mal wieder ein neue Ansicht zeigen. Leider weiß ich nicht, wo und bis wann genau das Belvedere stand.

    Grüße, Stefan

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