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Stempelerklärung Schwedt, bitte um Hilfe

  • polymat
  • 17. Februar 2017 um 13:04
  • polymat
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    8. Juni 1964 (61)
    • 17. Februar 2017 um 13:04
    • #1

    Hallöle, ich hab da mal ne Frage zum Poststempel allgemein. Habe mich mit der Meterie schon etwas beschäftigt - daher bleibe ich mal bei meinem Heimatort Schwedt/Oder. Und ich hoffe ich habe die richtige Reihenfolge in meiner Liste.

    1. Es gab die Vorphilageschichte mit SCHWEDT und ein Datum als Zweizeiler
    2. Kastenstempel ohne Datum
    3. Kastenstempel mit Datum
    4. zu Preußens Zeiten gab es diese Rundstempel mit der 1369 für Schwedt (denke Postleitzahlen gibt es erst ab 1941)
    5. Normale Poststempel als Rundstempel und oval von der Bahnpost (zeitlich finde ich kein Anfang)
    6. 1941 Einführung von Postleitzahlen, für Schwedt/Oder 133
    7. Überstempelte Briefmarken mit 36 Schwedt/Oder (Fälschung ... ?)
    8. Überstempelte Briefmarken mit einfach nur Schwedt/Oder in altdeutscher Schrift
    9. 1965 wurde Postleitzahl 1330 eingeführt
    10. 1993 wurde Postleitzahl 16303 eingeführt

    Ist das soweit richtig ? Was sind das für Zahlen bei 4. ? Bei meinen Rechergen fand ich Rundstempel mit 1,2,3,4,5 Zahlen - gibt es da eine Liste ?

    Bin über jede Hilfe Dankbar ;)

    Schwedter Münzverein e.V.

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  • mx5schmidt
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    • 17. Februar 2017 um 13:06
    • #2

    Hier findest Du eine Liste der preussischen Nummernstempel, die alphabetisch nach den Ortsnamen vergeben wurden:


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 17. Februar 2017 um 13:20
    • #3

    In dieser Stempeldatenbank findest Du auch jede Menge Infos und Abbildungen dieser Stempel:


    (nur noch auf Suchen klicken!)

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (17. Februar 2017 um 13:21)

  • erron
    Moderator
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    2.535
    • 17. Februar 2017 um 13:22
    • #4
    Zitat

    Original von polymat
    Hallöle, ich hab da mal ne Frage zum Poststempel allgemein. Habe mich mit der Meterie schon etwas beschäftigt - daher bleibe ich mal bei meinem Heimatort Schwedt/Oder. Und ich hoffe ich habe die richtige Reihenfolge in meiner Liste.

    1. Es gab die Vorphilageschichte mit SCHWEDT und ein Datum als Zweizeiler
    2. Kastenstempel ohne Datum
    3. Kastenstempel mit Datum
    4. zu Preußens Zeiten gab es diese Rundstempel mit der 1369 für Schwedt (denke Postleitzahlen gibt es erst ab 1941)
    5. Normale Poststempel als Rundstempel und oval von der Bahnpost (zeitlich finde ich kein Anfang)
    6. 1941 Einführung von Postleitzahlen, für Schwedt/Oder 133
    7. Überstempelte Briefmarken mit 36 Schwedt/Oder (Fälschung ... ?)
    8. Überstempelte Briefmarken mit einfach nur Schwedt/Oder in altdeutscher Schrift
    9. 1965 wurde Postleitzahl 1330 eingeführt
    10. 1993 wurde Postleitzahl 16303 eingeführt

    Ist das soweit richtig ? Was sind das für Zahlen bei 4. ? Bei meinen Rechergen fand ich Rundstempel mit 1,2,3,4,5 Zahlen - gibt es da eine Liste ?


    Bin über jede Hilfe Dankbar ;)

    Alles anzeigen

    polymat.
    Stempelabschläge von Schwedt,
    siehe hier:
    oder hier:

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • polymat
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    • 17. Februar 2017 um 13:25
    • #5
    Zitat

    Original von kartenhai
    In dieser Stempeldatenbank findest Du auch jede Menge Infos und Abbildungen dieser Stempel:


    (nur noch auf Suchen klicken!)

    Gruß kartenhai

    Danke für die Antworten bisher.

    ist das angegebene Datum unter dem Stadtnamen der Gültigkeitsbereich der Stempel ???
    ==> 15.11.1850-31.3.1859

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  • kartenhai
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    • 17. Februar 2017 um 13:30
    • #6

    Ist wohl die vorläufige Verwendungszeit, bis ältere oder neuere Daten gefunden werden.

    Gruß kartenhai

  • polymat
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    • 17. Februar 2017 um 13:38
    • #7

    Ok - Aber als Postleitzahlen sind die Preussen da wohl eher nicht zu bezeichnen. Sehe das als willkürliche Auflistung von Orten.

    nungut.

    Wenn der Rest soweit ok ist, frag ich dann nochmal später was dazu - vielen Dank für Eure Kenntnisse.

    und .... hätte jemand vielleicht einen Hufeisenstempel von Schwedt falls es sowas überhaupt gibt ? Ein Bild wäre nett (nicht zu klein) vielleicht auch kaufen, schaun wir mal ;)

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  • Christoph 1
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    • 17. Februar 2017 um 13:50
    • #8

    Hallo an die Oder,

    es gibt eine informative Website
    Wenn Du dort in der oberen Menüleiste auf "Index" klickst, erhältst Du eine Liste mit allen bekannten Postorten, in denen Hufeisenstempel verwendet wurden. Schwedt ist nicht dabei.

    Gruß, Christoph

  • kartenhai
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    • 17. Februar 2017 um 13:58
    • #9

    Anscheinend gibt es von Schwedt keinen Hufeisenstempel. In der Datenbank ist nichts zu finden, auch sonst im Netz nicht. Warum manche Orte einen hatten und manche nicht, weiß ich auch nicht. Die Verbreitungsgebiete vom Hufeisenstempel sind hier aufgelistet:


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (17. Februar 2017 um 13:58)

  • polymat
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    • 17. Februar 2017 um 14:42
    • #10

    hey cool - naja es war nicht anders zu erwarten, es ist Euer Sammelhauptgebiet, da wisst Ihr mehr. Briefmarken mache ich nur etwas nebenbei. Aber schön wenn man weiß wo man fragen kann.

    Vielen Dank Leute

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  • Briefmarkentor
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    • 17. Februar 2017 um 19:35
    • #11

    Hallo polymat:

    Geh mal auf den Link und suche nach der Stadt Torgelow. Ist ja nur ne knappe Autostunde von Schwedt an der Oder entfernt und gehörte auch zu Preußen, der Sowjetischen Besatzungszone und der Deutschen Demokratischen Republik.

    Ich konnte zwar noch nicht so wahnsinnig viele Stempel bekommen, aber man erhält einen ungefähren Überblick, wann welche Stempelformen genutzt wurden.

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • plasma1210
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    • 17. Februar 2017 um 23:02
    • #12

    6. 1941 Einführung von Postleitzahlen, für Schwedt/Oder 133

    das ist nicht richtig, glaub ich. Und damit ist die 36 keine Fälschung sondern eine 3b und keine 36.

  • plasma1210
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    10. August 1963 (62)
    • 17. Februar 2017 um 23:19
    • #13

    Schwedt wurde zu Besatzungszeiten dem Oberpostdirektionsbezirk Mecklenburg östlich zugeteilt und
    der hatte die PLZ 3b.

    Die 133 kam erst in den später.
    Kleine Geschichte am Rande. Zu Zeiten meines Zwangswehrdienstes bei der NVA kam ich auch einmal (glücklicherweise nur für ein paar Tage) in den Genuss des Befehls 133. So nannte man es, wenn man
    im Militärknast in Schwedt eine Strafe absitzen musste.
    Ich war da wegen politisch ideologischer Diversion. Dem Klassenfeind Gehör schenken oder so ähnlich.

    Einmal editiert, zuletzt von plasma1210 (18. Februar 2017 um 00:18)

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