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Abstempelungen

  • Nick Porada
  • 11. November 2016 um 10:35
  • Nick Porada
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    19
    • 11. November 2016 um 10:35
    • #1

    Moin

    Wodran erkennt man Briefmarken die aus philatelistischen Zwecken abgestempelt wurden?
    Was ist eine fiskalische Entwertung und wodran unterscheiden sich diese?
    Und was ist mit DDR Block 38 mit einem Sonderstempel ist aber im Michelkatalog nicht mit Sonderstempel verzeichnet

    Einmal editiert, zuletzt von Nick Porada (11. November 2016 um 10:37)

  • saeckingen
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    • 11. November 2016 um 11:03
    • #2

    Was ist eine fiskalische Entwertung und wodran unterscheiden sich diese?

    Eine fiskalische Entwertung ist eine nicht postalische. Diese erfolgt oft handschriftlich oder durch Stempel von Behörden o.ä..

    In Deutschland ist die fiskalische Entwertung von Briefmarken unüblich, aber z.B. in Großbritannien und den Kolonien war das sehr gebräuchlich. Daher haben die Marken aus diesen Gebieten auch oft die Inschrift "Postage & Revenue" - also wurden für postalische und fiskalische Zwecke hergestellt.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Nick Porada
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    19
    • 11. November 2016 um 11:50
    • #3

    und ind der DDR philatelistischen Zwecken abgestempelt Briefmarken kan ich diese an irgendwelchen Merkmalen erkennnen (z.B Stempel anders,gummierung noch drauf)?

  • linos203
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    • 11. November 2016 um 12:00
    • #4

    Was ist eine Abstempelung zu philatilistischen Zwecken?

    Im Prinzip alles was nicht zur Frankatur auf Briefen benutzt wurde. Um also sicher zu gehen, muß die Marke eigentlich noch auf dem gelaufenen Brief kleben. Und der sollte wiederum ein Bedarfsbrief sein.

  • Nick Porada
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    19
    • 11. November 2016 um 12:23
    • #5

    Würde mir jemand so einen Bedarfsbrief oder Abstempelung zu philatilistischen Zwecken zeigen

  • erron
    Moderator
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    2.535
    • 11. November 2016 um 12:36
    • #6
    Zitat

    Original von Nick Porada
    Würde mir jemand so einen Bedarfsbrief oder Abstempelung zu philatilistischen Zwecken zeigen

    siehe:

    und bis zu dem Wort "Besonderheiten" scrollen und den untenstehenden Text lesen.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • Christoph 1
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    4.776
    • 11. November 2016 um 12:40
    • #7
    Zitat

    Original von Nick Porada
    Würde mir jemand so einen Bedarfsbrief oder Abstempelung zu philatilistischen Zwecken zeigen

    Infos zu Gefälligkeitsstempelungen der DDR findest Du unter folgendem Link:

    Der für das Gebiet DDR zuständige BPP-Prüfer Siegfried Paul hat schon vor vielen Jahren eine Übersicht über verwendete Gefälligkeitsstempel verfasst. Diese ist zwar nicht mehr aktuell, aber evtl. trotzdem hifreich:

    Nach meinem Verständnis sollte man zwischen zwei Arten von Stempeln unterscheiden:

    a) Gefälligkeitsstempelungen zu philatelistischen Zwecken, die mit einem Stempelgerät erfolgten, das auch im normalen Postbetrieb zum Einsatz kam.

    b) Gefälligkeits"Stempel" (oder auch als "Klischeestempel" bezeichnet), die gar nicht mit einem Stempelgerät erfolgten, sondern direkt bei der Herstellung auf die Marken aufgedruckt wurden (besonders verbreitet ist hier der Tages"Stempel" Berlin ZPF 1085.

    Bilder dazu findest Du über google.

    Einmal editiert, zuletzt von Christoph 1 (11. November 2016 um 12:42)

  • Nick Porada
    neues Mitglied
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    19
    • 11. November 2016 um 19:14
    • #8

    Wen ich das richtig versteh sind Gefälligkeitsstempel z.B Wellenstempel oder Briefmarken die nicht den direkten weg über den post weg genommen haben oder tagesstempel

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  • Christoph 1
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    4.776
    • 11. November 2016 um 19:30
    • #9
    Zitat

    Original von Nick Porada
    Wen ich das richtig versteh sind Gefälligkeitsstempel z.B Wellenstempel oder Briefmarken die nicht den direkten weg über den post weg genommen haben oder tagesstempel

    Nein, das verstehst Du falsch.
    Wellenstempel sind genau im Gegenteil immer ein Beweis dafür, dass es KEINE Gefälligkeitsentwertung ist, sondern dass es sich um eine Briefmarke handelt, die echt gelaufen ist. Die von Dir gezeigten Ersttags-Sonderstempel sind hingegen IMMER Gelegenheitsstempel, es sei denn, die Marken befinden sich auf einem nachweislich echt gelaufenen Ersttagsbrief. Und bei den Tagesstempeln gibt es eben die Unterschiede, die ich versucht habe, Dir in meinem vorigen Beitrag schon zu erläutern. Da gibt es die oben genannten Varianten a und b.

  • Nick Porada
    neues Mitglied
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    19
    • 12. November 2016 um 07:14
    • #10

    Danke ich hoffe das ich sas verstanden habe :D :)

  • thomasschrage@arcor.de
    Stamm Mitglied
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    29. September 1962 (63)
    • 12. November 2016 um 09:51
    • #11

    Die gezeigten Sondermarken sind gedruckte Sonderstempel aus Bogenware, die bewertung im MICHEL wären 50 % vom gestrichelten Kreis.

    Gruß Thomas

    Leiter der Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler: https://forge-ddr-plattenfehler.jimdofree.com/

    Mitglied der Arge DDR Spezial http://www.ddr-spezial.de/

    Prüfer für DDR-Plattenfehler und DDR-Abarten -siehe unter https://www.vpex.info/

  • frimer14
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    • 12. November 2016 um 12:51
    • #12

    Hallo Forum!

    Dieses Thema möchte ich auch aus eigenem Interesse etwas befeuern. Anbei ein paar Beispiele aus meinem Fundus. Es handelt sich meist um Sonderstempel zu bestimmten Ereignissen. Mal real gelaufen, ein Beispiel könnte - muss aber nicht - gelaufen sein. Ein Ersttagsstempel, ein Briefumschlag mit Sonderstempel ohne Nutzung und eine Postkarte mit Ersttagsstempel -Gemäldegalerie. Mich würde interessieren, wie Ihr diese Beispiele nach der oben beschriebenen Kategorisierung einordnen würdet und welche Bewertung sich daraus ableiten würde.
    Schon jetzt herzlichen Dank für jeden Beitrag.

    Gruß frimer14

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  • linos203
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    • 12. November 2016 um 15:08
    • #13

    Deine gezeigten Briefe sind all keine Bedarfsbriefe.

    Bedarfsbriefe sind aus dem Bedarf einer Kommunikation heraus entstanden.

    Beispiele:
    Ich reiche einen Scheck zur Einlösung bei meiner Sparkasse ein (also per Post)
    Ich sende meiner Tante aus dem Urlaub schöne Urlaubsgrüße
    Ich kaufe bei Ebay Briefmarkn und diese werden mir per Brief gesandt.

    Also alles, was nicht den Philateliegedanken im Vordergraund hat sondern eben den Versand von Nachrichten oder Dingen.

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    • 12. November 2016 um 16:26
    • #14

    Hallo frimer14,

    dass Deine gezeigten Belege kein "Bedarf" sind, dürfte klar sein.

    Beleg 1 (Radweltmeisterschaft 2016) ist ein FDC der Mi-Nr. 779. Michel katalogisiert aber nur FDC 779+780 zusammen (6,50 Mi€). In diesem Fall rechne ich mit Dreisatz den anteiligen Katalogwert auf Basis des Katalogwertes für gestempelte Marken und komme somit für diesen Beleg auf einen Katalogwert von 0,65 Mi€.

    Beleg 2 (Sputnik) ist garantiert auch nicht echt gelaufen. Auch kein Ersttag. Hier setze ich den Preis für eine gefälligkeitsgestempelte Marke an (Mi-Nr. 1139 = 0,70 Mi€) und kalkuliere ggf. einen geringen Aufschlag für Sonderstempel und Sonderpostkarte (ein Motivsammler wird evtl. bereit sein, 0,50 € bis maximal 1 € zu zahlen für die Karte).

    Beleg 3 (Zoo Leipzig), analog zu Beleg 2 - nur dass die Marke Mi-Nr. 2323 nur einen Katalogwert von 0,20 Mi€ hat. Realerlös hier maximal 0,50 €, wenn Du lange genug auf einen Motivsammler wartest.

    Beleg 4 (Flämingschau Wiesenburg) könnte echt gelaufen sein, muss aber nicht. Da eindeutig philatelistisch motiviert (Sonderumschlag, Sonderstempel) macht das hier auch keinen großen Unterschied. 0,50 € Handelswert für den Beleg halte ich für angemessen.

    Beleg 5 (Maximumkarte der Mi-Nr. 587): Von der Katalogbewertung her ein FDC (analog zur Rechenmethode bei Beleg 1 ergibt sich ein Katalogwert von ca. 0,70 Mi€. Maximumkarten sind aber gesucht - hier könnte ein Erlös von 1,- € drin sein. Allerdings auch nicht wesentlich höher. Ein ebay-Verkäufer versucht seit Monaten, diese MK für über 10 € zu verkaufen - ohne Erfolg.

    Gruß
    hallerc4

  • frimer14
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    • 12. November 2016 um 16:48
    • #15

    Hallo hallerc4!

    Hab Dank für Deine ausführliche Bewertung. Natürlich ist mir auch klar, dass diese Belege nichts besonderes sind, ansonsten hätte ich sie sicherlich nicht relativ günstig auf einem Trödelmarkt im Beipack zu etwas interessanteren Belegen erstanden. Ich fand aber, dass sie gut in das hier diskutierte Gesamtthema hineinpassen. Für einen Neuling ist es schon sehr verwirrend, welche Unterschiede bei der Abstempelung bestehen. Und gerade die Abstempelungen der ehemaligen "Ostblock"-Staaten mit der Touri-Ware erfordern etwas umfassendere Recherchen.
    Insofern hatte ich z.B. nicht damit gerechnet, dass die Maximumkarte überhaupt einen Wert haben könnte, für mich war das typische Touri-Ware.

    Gruß frimer14

  • Wolffi 30. Januar 2026 um 16:18

    Hat den Titel des Themas von „Abstemplungen“ zu „Abstempelungen“ geändert.
  • Wolffi 30. Januar 2026 um 16:19

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Stempel verschoben.

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