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Bauholzrechnung?

  • linos203
  • 11. Juli 2016 um 13:51
  • linos203
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    • 11. Juli 2016 um 13:51
    • #1

    Wer kann mir das einigermaßen entziffern, bedanke mich schonmal für die Hilfe.

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  • kartenhai
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    • 12. Juli 2016 um 08:18
    • #2

    Es handelt sich wohl um eine Quittung über die Bezahlung einer Bauholzrechnung. Ich lese da "Eisenpfosten" im Schreiben. Über die Bauholzhandlung M. Rath in Fünfkirchen (heute Pécs in Ungarn, früher (1872) mal zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie gehörend, findet man nichts mehr im Netz. Die Wörter sind sehr schwer zu entziffern, unten steht: Richtig erhalten, M. Rath. Bei den Zahlenangaben müßte man schauen, welche Maßeinheiten für Holz und welche Währungsbezeichnungen damals in Österreich-Ungarn verwendet wurden.

    Die Marke oben links mit dem Kaiser Franz Joseph I. dürfte eine Fiskalmarke (Steuermarke) sein, sie ähnelt stark den Österreich-Marken von 1867.

    Gruß kartenhai

  • linos203
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    26. Oktober 1966 (59)
    • 12. Juli 2016 um 09:13
    • #3

    Also was ich bisher lesen kann:

    Über 2 ... Stück [Maßeinheit] Eisenpfosten ...
    Über 100 ...

    Summa 2 f 65
    Richtig erhalten
    M. Rath.


    Anmerkung: Das metrische Maß wurde in Österreich erst 1871, verbindlich 1876. Mit 1872 dürfte es dann noch Zoll und ? (Faust oder Fuss) gewesen sein.

  • ADRI
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    • 12. Juli 2016 um 13:44
    • #4

    Hallo
    Fuß – Länge, Zoll – Holz Breite

    2 f (Gulden) 65 (Kreuzer) / 1 Gulden = 100 Kreuzer

    Eichen Pfosten
    LG A

    Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

  • kartenhai
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    • 12. Juli 2016 um 14:15
    • #5

    Fuß und Zoll könnte passen, als Längen- und Breitenangabe der Eichenpfosten (nicht Eisenpfosten wie von mir falsch gelesen, ADRI hat da recht!), allerdings stört mich da noch die Abkürzung. Für Zoll passt die Abkürzung mit 2 Anführungszeichen (Schrägstrichen) oben, Fuß hätte eigentlich 1 Anführungszeichen (Schrägstrich) oben, hinter der Zahl 1 1/2 steht aber eine Art 0 über einem Strich, das kenne ich nicht als Abkürzung.

    (Einheit)

    (Einheit)

    (jeweils bei Begriffserklärung unter Einheit anklicken!)

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (12. Juli 2016 um 14:18)

  • 241264hsv-fan
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    • 12. Juli 2016 um 14:25
    • #6

    Bei der Marke muss ich Kartenhai berichtigen. Hier handelt es sich nicht um eine Fiskalmarke. Wie richtig erkannt, liegt Fünfkirchen in Ungarn. Die Marke gehört zur Ausgabe aus Ungarn von 1871 und hat die Michel-Nr. 3a. Die Wertbezeichnung "f" steht demnach für forint.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • kartenhai
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    • 12. Juli 2016 um 14:58
    • #7

    Welchen Zweck hatte diese normale Briefmarke dann auf einer Quittung? Einen Stempel hat sie ja nicht (warum auch), aber wenn man genau hinsieht, ist statt eines Stempels eine Prägung auf der Marke sichtbar.

    @ linos:

    Kannst Du mit einer guten Lupe feststellen, welche 3 Zeilen da geprägt sind (1. Zeile beginnt mit einem "M". Vielleicht läßt sich diese Prägung auch von der Rückseite her bestimmen?

    Wurde diese offizielle Briefmarke vielleicht auch als Gebührenmarke usw. damals provisorisch hergenommen?

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (12. Juli 2016 um 14:59)

  • ADRI
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    • 12. Juli 2016 um 16:04
    • #8

    241264hsv-fan
    f – Er schrieb hier allgemein: f und x (Kreuzer)
    Von große Bedeutung glaube ich ist es aber nicht, auch wenn die Ware nach Wien gegangen hätte
    Gulden = Forint

    Hai
    241264hsv-fan hat Recht, es ist eine Briefmarke, wie du schreibst es ist interessant das sie hier benutzt würde/ Entwertung durch Prägung. Die 5kr sind auch angerechnet in die Gesamtsumme.

    Text von Prägestempel kann ich auch nicht ganz lesen, die dritte Zeile hilft vielleicht bei weitere Recherche weiter.
    M. RATH
    HOLZHANDEL
    FÜNF K???

    LG A

    Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

  • kartenhai
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    • 12. Juli 2016 um 16:12
    • #9

    @ ADRI:

    FÜNF K = FÜNFKIRCHEN (Pécs).

    Somit wäre die Prägung auch entziffert.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (12. Juli 2016 um 16:12)

  • 241264hsv-fan
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    • 13. Juli 2016 um 13:25
    • #10
    Zitat

    Welchen Zweck hatte diese normale Briefmarke dann auf einer Quittung? Einen Stempel hat sie ja nicht (warum auch), aber wenn man genau hinsieht, ist statt eines Stempels eine Prägung auf der Marke sichtbar.


    Ich vermute, das es sich um eine Drucksache handelt, welche postalisch versendet wurde. Der Stempel wurde von der Post möglicherweise vergessen.
    Der Prägestempel über die Marke hat wahrscheinlich den Zweck, sie vor Diebstahl zu schützen. Bei Russland kommt es hin und wieder vor, das Firmen ihren Stempel deshalb über der Marke angebracht haben.

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  • kartenhai
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    • 13. Juli 2016 um 14:32
    • #11

    Ist noch die Frage, befand sich der Prägestempel schon vor Aufkleben der Marke links oben wie eine Art von Firmenstempel, und scheint er durch die Marke von hinten hindurch, oder wurde er angebracht, als die Marke bereits aufgeklebt war? Das müßte man aber an der Marke feststellen können, ob sie lauter kleine Eindrücke von der Prägung trägt.

    Gruß kartenhai

  • ADRI
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    • 13. Juli 2016 um 15:56
    • #12

    Hallo
    Drucksache – gedrucktes Text, offen ohne verkleben oder siegeln, handschriftlich dürfte nur Adresse Datum und Ort notiert werde. Falls es nicht angehalten würde als normale Brief versendet.

    Ich sag aber nicht das diese Quittung nicht mit Post mitgelaufen ist. Es kann sein das sie bei weiteren Belägen bei Versendung zugefügt würde.

    Die 5kr Marke hatte eine Steuer Bedeutung, die 5kr würden auch in die Gesamtsumme angerechnet. Aber welche? Das weiß ich nicht – vielleicht Ein oder Ausfuhr Zoll. Keine Ahnung..
    LG A

    Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

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