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Einschreibezettel / R-Zettel mit seltsamer Nummer

  • Christoph 1
  • 23. Mai 2016 um 13:29
  • Christoph 1
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    4.769
    • 23. Mai 2016 um 13:29
    • #1

    Hallo,

    ich habe hier ein paar Einschreiben, alle gelaufen aus Spremberg. Darauf kleben R-Zettel, die in der rechten unteren Ecke die Nummer "C 46" eingedruckt haben. Ich habe solche R-Zettel bislang noch nicht gesehen, aber das will nichts heißen. Meine Frage an die DDR-Spezialisten: Ist das was Besonderes oder nur mir bisher verborgen geblieben? Was hat es mit dieser Nummer auf sich? Ich habe R-Zettel in vier verschiedenen Varianten gefunden.

    Danke für eure Antworten
    hallerc4

    Bilder

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  • HPK
    aktives Mitglied
    Beiträge
    288
    • 23. Mai 2016 um 13:49
    • #2

    ..."C 46" - ist quasi Code für Leitregion... stammt aus Zeit (Versuchzeit) vor
    Einführung der früheren 4stelligen PLZ... Gibt es auch als Spätverwendungen nach Einführung der PLZ´n sowie auch auf älteren Rekozetteln der ex BRD...

    Schöne Grüße aus Leipzig
    HPK :)

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    4.769
    • 23. Mai 2016 um 17:45
    • #3

    Danke HPK für die schnelle Antwort. Ist es immer die C46 oder gibt es - je nach Leitregion - auch andere Nummern? Dafür, dass es nur ein Versuch war, finde ich es ja erstaunlich, dass es alleine für Spremberg mindestens vier verschiedene Varianten gibt. Die Briefe (ich habe noch weitere, die ich hier nicht gezeigt habe...) stammen übrigens aus dem Zeitraum zwischen April 1966 und April 1967. Interessant finde ich auch, dass im Dezember 1966 beim Postamt Spremberg 1 offenbar gleichzeitig der alte und der neue Stempel (ohne / mit neuer PLZ 759) im Einsatz waren.

    Gruß, hallerc4

  • Totalo-Flauti
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    • 23. Mai 2016 um 19:26
    • #4

    Lieber HPK,

    gleich zum Anfang, ich wusste bisher nicht, was der Code bedeuten sollte. Ich hab mir ehrlich gesagt auch noch keine Gedanken darüber gemacht. Kannst Du eventuell Deine Aussage mit einer Postverfügung oder einem Hinweis auf Literatur belegen?

    Ich hab für Leipzig auf die Schnelle 3 verschiedene Nummern C 35, L 126 und L 15 gefunden.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti.

    Bilder

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  • Totalo-Flauti
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    • 23. Mai 2016 um 19:32
    • #5

    Lieber Hallerc 4,

    ich kann noch zu den R-Zettel der DDR sagen, dass die Zettel mit der 3-stelligen Postleitzahl mit der Einführung eines neuen Postleitzahlensystems der Deutschen Post im Jahr 1965 im Zusammenhang stehen. Die Postleitzahl war zwar grundsätzlich 4-stellig, die Leitpostämter erhielten aber anfangs 3-stellige Nummern. Diese 3-stelligen Nummern wurden Ende der 70-iger Jahre mit einer "0" auf 4-stellige Zahlen ergänzt. Das 4-stellige Postleitzahlensystem wurde in dieser Zeit verbindlich eingeführt. Natürlich wurden die alten R-Zettel aber erst aufgebraucht, bevor neue bestellt wurden. So kann es auch zu starken zeitlichen Überschneidungen mit R-Zettel nach alten und neuen Muster kommen. Das ist regional sehr verschieden und hing auch mit den von der Post vergebenen "Dringlichkeitsstufen" für die Versorgung der Postämter ab.

    Empfehlen kann ich die Schrift von Klaus Hirschfeld, "Rekommandiert/Einschreiben Einschreibzettel des Postamtes (Neu-)Haldensleben". Hier wird ein kurzer Abriss über R-Zettel am Beispiel von Haldensleben (Sachsen-Anhalt) dargestellt. Allerdings wurden wohl nicht alle Details berücksichtigt. Die Schrift ist beim Verein der Briefmarkenfreunde von Haldensleben und Umgebung e.V., soweit es noch vorhanden ist, zu beziehen.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

    Einmal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (25. Mai 2016 um 04:55)

  • rumburak
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    • 23. Mai 2016 um 19:55
    • #6

    Hallo hallerc4,

    laut Arge R+V-Zettel handelt sich es um AKZ (Amtskennzeichen). Diese gab es in der BRD und DDR zw. 1956 und 1963.
    Ich bin vor kurzem auf einen sehr merkwürdigen Beleg aus VGO-Zeiten gestoßen auf dem ein derartiger R-Zettel verklebt ist.

    Viele Grüße

    Bilder

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  • HPK
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    288
    • 23. Mai 2016 um 19:56
    • #7

    .... ja, es gibt noch mehr von den "Leitregionen"...
    Achso, wurden übrigens als "Amtskennzahlen" bezeichnet...
    M 96 z.B. Langenweddingen Krs Wanzleben
    L 37 z.B. Leipzig O37
    F 59 z.B. Frankfurt (Oder) 3
    K 36 z.B. Karl-Marx-Stadt S24
    C 47 z.B. Weißwasser (Oberlausitz)
    C 31 z.B. Finsterwalde (Niederlausitz)
    G 4 z.B. Rudolstadt Land
    G 1 z.B. Gera 1
    P 29 z.B. Rathenow

    ...Buchstaben insoweit angelehnt an die ehemaligen
    Bezirke der DDR ( z.B. "C" also für Bezirk Cottbus)


    ...Das es verschiedene Typen der Rekozettel bzw. Schreibweisen der Ortsnamen im Rekozettel gab, hatte neben internen Vorgaben, auch mit der jeweiligen "Bestellung" der PÄ und der "gewählten" Druckerei zu tun.

    ...Das Ende 1966 im PA Spremberg noch alte Tagesstempel ohne PLZ verwendet wurden, spricht wohl eher dafür, das es eine "Notlösung" war.
    Es gab ja mit der Einführung der neuen PLZ´en auch die Vorgabe, das
    für das zweisprachige Gebiet der Sorben im Stempel deren Ortnamen
    zweisprachig anzugeben waren. Ab wann das genau war, weiß ich leider
    auch nicht...

    Auf jeden Fall schöne Belege zur Dokumentation..

    Schöne Grüße aus Leipzig
    HPK :)

  • HPK
    aktives Mitglied
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    288
    • 23. Mai 2016 um 20:13
    • #8
    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Lieber HPK,

    gleich zum Anfang, ich wusste bisher nicht, was der Code bedeuten sollte. Ich hab mir ehrlich gesagt auch noch keine Gedanken darüber gemacht. Kannst Du eventuell Deine Aussage mit einer Postverfügung oder einem Hinweis auf Literatur belegen?

    Ich hab für Leipzig auf die Schnelle 3 verschiedene Nummern C 35, L 126 und L 15 gefunden.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti.

    ... Totalo-Flauti,

    ...schöne Belege aus Leipzig :).... wobei der Messebeleg von 1954 mit
    einen Rekozettel versehen ist, der vor dem Versuchszeitraum regulär
    verwendet wurde. Das "C 35" hat in dem Falle nichts mit der Amtskennzahl
    zu tun. Den hier verwendete Balken-R-Zettel gab es in der DDR ab 1951.
    Wobei der aufgeklebte Zettel einen großen Numerator trägt, was
    vermutlich auf einen Typ aus/ab 1952 spricht...

    ... Von der ARGE R-V gibt es dazu tolle Hefte...

    Schönen Abend noch und nette Grüße aus Leipzig
    HPK :)

  • HPK
    aktives Mitglied
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    288
    • 23. Mai 2016 um 20:30
    • #9
    Zitat

    Original von rumburak
    Hallo hallerc4,

    laut Arge R+V-Zettel handelt sich es um AKZ (Amtskennzeichen). Diese gab es in der BRD und DDR zw. 1956 und 1963.
    Ich bin vor kurzem auf einen sehr merkwürdigen Beleg aus VGO-Zeiten gestoßen auf dem ein derartiger R-Zettel verklebt ist.

    Viele Grüße


    ....@ rumburak,

    ..schöner portorichtiger Beleg aus 1992.
    Neuwürschnitz gehört heute zu Oelsnitz.
    Früher ging das alles über Stollberg, da damals dazu gehörig ("Land")...
    Spätverwendung derartig "alter" Rekozettel kam vor, wenn
    auch selten. Auch aptierte Rekozettel sind mir bekannt...
    Das aber mehr ab 1.7.1993 als die fünfstelligen PLZ kamen und
    neue Rekozettel aus verschiedenen Gründen nicht sofort
    ab Stichtag "verfügbar" waren...

    Schönen Abend noch
    HPK :)

  • rumburak
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    • 24. Mai 2016 um 09:41
    • #10

    Danke HPK für die interessanten Informationen zu den Amtskennzahlen und den Spätverwendungen!
    Bei den R-Zetteln mit Angabe C 35 (von Totalo-Flauti und mir gezeigt) scheint es sich wohl um die postinterne Formblatt- oder Vordrucknummer C 35 für R-Zettel zu handeln, die in diesen Fällen mit aufgedruckt wurde?

    Viele Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von rumburak (24. Mai 2016 um 10:05)

  • HPK
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    • 24. Mai 2016 um 12:40
    • #11
    Zitat

    Original von rumburak
    Danke HPK für die interessanten Informationen zu den Amtskennzahlen und den Spätverwendungen!
    Bei den R-Zetteln mit Angabe C 35 (von Totalo-Flauti und mir gezeigt) scheint es sich wohl um die postinterne Formblatt- oder Vordrucknummer C 35 für R-Zettel zu handeln, die in diesen Fällen mit aufgedruckt wurde?

    Viele Grüße


    ....@ rumburak,

    ...ja dürfte so stimmen, das C35 für eine Klischeenummer steht....hab ich bisher nur bei Balken-R-Zetteln (sowjet.BesatZone + DDR ab 1946) gesehen....

    Achso, solche internen Druckangaben gab es früher auch
    auf Express-Klebezetteln und Wert (V)-Zettel...
    Hab mal zwei beispielhaft beigefügt....


    Schöne Grüße aus Leipzig
    HPK :)

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  • HPK
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    • 24. Mai 2016 um 12:43
    • #12

    ...Klebezettel für Zusatzleistungen sind ein spannendes Forschungsfeld...

    ...hier noch schnell ein paar andere "seltsame" Dinge..

    Schöne Grüße aus leipzig
    HPK :)

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  • Totalo-Flauti
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    Männlich
    • 24. Mai 2016 um 14:32
    • #13

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich finde das Thema hoch interessant. Vielen Dank HPK für Deine Auskünfte. Ich hoffe nur, dass sich noch andere Sammlerfreunde hier beteiligen können.
    Ich hab für Leipzig noch die Amtskennzahlen L 5, L 63, L 2 und L 47 bei meinen Belegen gefunden.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

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  • Online
    Schildescher
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    • 24. Mai 2016 um 18:37
    • #14

    Leipzig habe ich auch einen

    Petershof L 126

    Schildescher

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    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    • 24. Mai 2016 um 18:39
    • #15

    Hallo,

    vielen Dank euch allen für die vielen Antworten und die sehr interessanten Belege, die hier gezeigt werden. Das ist das Schöne am Philaforum: Man stellt ganz naiv und unbedarft eine vermeintlich einfache Frage und schon stellt sich heraus, dass man in ein Wespennest gestochen hat. Das gefällt mir hier wirklich gut.

    Ich habe sehr viel gelernt durch diesen thread, der hoffentlich noch weiter befüllt wird, dafür nochmals DANKE.

    Viele Grüße
    hallerc4

  • Online
    Schildescher
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    Männlich
    • 24. Mai 2016 um 18:41
    • #16

    hinterher noch einem vom

    Ostseebad Rerik R49

    Schildescher

    Bilder

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    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • wolleauslauf
    Gast
    • 24. Mai 2016 um 19:26
    • #17

    Hallo DDR Kollegen,

    ein wunderschönes Thema, welches ich bisher nicht beachtet habe !

    Ich habe es jetzt seit ich zwecks Umzug wieder online bin verfolgt und finde es sehr interessant, ich kann irgendwann ( wenn mein Umzugschaos wieder sortiert ist ) sicherlich einige Beitäge zusteuern !

    Wie es aber der Teufel will, habe ich in einem der obersten gestapelten Kisten, die jetzt alle wieder einsortiert werden müssen, einen Stoß DDR Belege gefunden und natürlich sofort gesichtet ! :D

    Jetzt meine Frage, da ich leider momentan nicht kontollieren kann, sind die Eilsendung / Expres Zettel alle generell mit C28 markiert, oder gibt es da auch andere Nummern und neutrale Aufkleber ?
    Ich habe in dem Stapel ein paar aus Leipiz und Henningsdorf entdeckt, die dies aufweisen.

    Weiterhin viel Spaß bei diesem Thema wünscht Euch
    Wolle

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  • HPK
    aktives Mitglied
    Beiträge
    288
    • 24. Mai 2016 um 20:44
    • #18
    Zitat

    Original von wolleauslauf
    Hallo DDR Kollegen,

    ein wunderschönes Thema, welches ich bisher nicht beachtet habe !

    ...

    Jetzt meine Frage, da ich leider momentan nicht kontollieren kann, sind die Eilsendung / Expres Zettel alle generell mit C28 markiert, oder gibt es da auch andere Nummern und neutrale Aufkleber ?
    Ich habe in dem Stapel ein paar aus Leipiz und Henningsdorf entdeckt, die dies aufweisen.

    Weiterhin viel Spaß bei diesem Thema wünscht Euch
    Wolle

    ...@ wolleauslauf,

    ..neuere Express-Zettel aus der DDR tragen wohl alle (wenn nicht bei
    Herstellung verschnitten ;) ) diese "C28" - Nummer. Bin da noch am
    recherchieren, ob diese C 28 auch einen Hinweis auf die Druckerei liefert...

    einen ältere Typ "Express"-Zettel aus der DDR hab ich mal beigefügt.

    ...auf Belegen des VGO nach 1.7.1990 kommen gelegentlich auch noch
    "Express"-Zettel vom Typ des "VGW" vor (zwei Typen anbei)...

    ....
    Schöne Grüße nach Lauf
    HPK :)

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  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 24. Mai 2016 um 21:05
    • #19

    Bei Wikipedia liest man folgendes über die Amtskennzahlen, die erst für Pakete galten und ab 30.7.1956 auch für Einschreibzettel galten:

    Amtskennzahlen für Pakete

    Für den Paketdienst wurde 1956 ein neues System entwickelt. Dabei erhielt jedes selbständige Amt zusammen mit seinen Zweigpostämtern und Poststellen eine Amtskennzahl. Das System dieser Amtskennzeichen war eine Art Verschlüsselung. Die ersten Zahlen von 1 bis 20 wurden, nach dem Paketaufkommen gestaffelt, den Oberpostdirektionen zugeteilt. Die darunter stehenden Buchstaben von A–Z (ohne I, O, Q wegen der Möglichkeit der Verwechslung mit Ziffern) erhielten die Postämter nach gleichem Gesichtspunkt. War das Alphabet erschöpft, wurde eine dreiteilige Kombination vorgesehen: Ziffern – Buchstaben – Ziffern.

    Mit Amtsblattverfügung 274/1956 galten die Amtskennzahlen am 30. Juli 1956 auch für Einschreibzettel. Die Amtskennzeichen der Zweigpostämter, Poststellen I und II im Bundesgebiet und in Berlin (West) stimmten mit den Amtskennzeichen der Abrechnungs- oder Leitpostämter überein. Nach der Postreform 1959 galt dies für Postämter und Poststellen. Insgesamt wurden 22 Grundnummern vergeben. Die Nummern 21 für die Landespostdirektion Berlin und 22 für die OPD Saarbrücken wurden unabhängig von dem Zuteilungskriterium des Paketaufkommens vergeben.

    Das System wurde am 1. April 1964 von der bis 1993 gültigen Form der Postleitzahlen abgelöst.[12] Die alten R-Zettel durften bis zum 31. Mai 1964 weiterverwendet werden. Von kleineren Postorten wurde das Datum jedoch nicht eingehalten. Nach Angaben des Amtsblatts konnten bereits vor dem 1. April 1964 die Postleitzahl-Einschreibzettel verwendet werden, wenn die alten R-Zettel nicht bis zur Umstellung reichen würden.

    aus:

    Gruß kartenhai

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.930
    • 25. Mai 2016 um 13:06
    • #20
    Zitat

    Original von HPK
    .... ja, es gibt noch mehr von den "Leitregionen"...
    Achso, wurden übrigens als "Amtskennzahlen" bezeichnet...
    M 96 z.B. Langenweddingen Krs Wanzleben
    L 37 z.B. Leipzig O37
    F 59 z.B. Frankfurt (Oder) 3
    K 36 z.B. Karl-Marx-Stadt S24
    C 47 z.B. Weißwasser (Oberlausitz)
    C 31 z.B. Finsterwalde (Niederlausitz)
    G 4 z.B. Rudolstadt Land
    G 1 z.B. Gera 1
    P 29 z.B. Rathenow

    ...Buchstaben insoweit angelehnt an die ehemaligen
    Bezirke der DDR ( z.B. "C" also für Bezirk Cottbus)

    Alles anzeigen

    Ich habe eine (fast) lückenlose Brief-(FDC)-sammlung eines Sammlers aus Gera/DDR in die BRD ab 1955 vorliegen und einmal 1955 geschaut.:

    Gera/Zwötzen mit "G 25"
    Gera/Langenberg mit "G 23" usw.

    In späteren Jahren dann auch ohne Kennung bzw. mit div. Kleinbuchstaben hinter der lfd. Nummer.

    An die ARGE:
    Sollte generelles Interesse an einer Auflistung bestehen, will ich gerne meinen Beitrag leisten. Die Durchsicht der großen Masse an Briefen würde ich aber nur leisten, wenn es bisher dazu keine Ergebnisse gibt. Ich bitte da um Verständnis.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

    Einmal editiert, zuletzt von Filli (25. Mai 2016 um 13:07)

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