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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Reproduktionen woher kommen sie?

  • kartenhai
  • 13. April 2016 um 17:16
  • kartenhai
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    • 13. April 2016 um 17:16
    • #1

    Habe mal aus Interesse beim Sammlerschutz des BDPh angefragt, ob die vielleicht wissen, wer diese Mengen an Reproduktionen, die massenweise teils von nur wenigen Ebay-Händlern unters Sammlervolk gebracht werden, eigentlich herstellt und druckt. Wenn die Händler das nicht selbst machen, als Fotokopien oder sonstwie, müßten doch irgendwo in Deutschland oder im Ausland Spezial-Druckereien arbeiten, die diese Repros so echtwirkend wie möglich herstellen und an diese Händler verkaufen.

    Der BDPh konnte mir auch nichts Näheres dazu mitteilen, heute erhielt ich die folgende Antwort zum Thema:

    Sehr geehrter Herr,wenn es so einfach wäre Ihre Frage zu beantworten, hätte die Philatelie weniger Probleme. Ich kann Ihnen nicht sagen woher alle diese unzähligen Fälschungen /Verfälschungen kommen. Der Markt wird täglich mit neuem Material überflutet und ein Einhalt kann dieser Flut leider z.Z. keiner bieten.Der Verkauf wird den Anbietern ja sehr leicht gemacht und ist im Zeitalter von Internet nicht zu kontrollieren.Leider kann ich Ihnen hier nicht weiterhelfen. Mit freundlichem Gruß

    Das wäre mal eine Aufgabe zum Recherchieren, z. B. für eine Briefmarken-Fachzeitschrift, woher diese Händler diese Machwerke eigentlich beziehen und welche Druckereien so etwas fabrizieren. Anscheinend interessiert das aber keinen, ist wohl offiziell erlaubt, wenn die Dinger als Repros bezeichnet werden, nur das Geldfälschen ist noch strafbar.

    Da müßte schon einmal ein Insider unter den Repro-Händlern seine Bezugsquellen verraten, aber wer macht das schon?

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (13. April 2016 um 17:17)

  • kartenhai
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    • 13. April 2016 um 17:29
    • #2

    Die folgende Druckerei in Köln z. B. schreibt in ihren AGB`s (§ 2), sie vervielfältigt Briefmarken nicht im Maßstab 1:1 und nicht in Farbe. Auch das Urheberrecht an den Marken muß geklärt sein.


    So ähnlich werden wohl alle seriösen Druckereien verfahren, so daß die Faksimiles nicht von solchen kommen können. Aber im Ausland sind in manchen Ländern wohl die Gesetze anders, irgendwer muß den Schrott ja massenweise drucken.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (13. April 2016 um 17:30)

  • linos203
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    • 13. April 2016 um 19:17
    • #3

    Naja, unter der Ägide des BdPh sind ja schon sehr viele Faksimile rausgekommen!

  • Briefmarkentor
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    • 14. April 2016 um 10:51
    • #4

    Ich denke, dass man solche Reproduktionen in jedem halbwegs industriell entwickelten Land der Erde erzeugen kann. Je niedriger dann noch die Herstellungs- und Transportkosten sind, um so lukrativer dürfte der Herstellungsprozess sein.

    Dank immer besserer (preiswerter) Reproduktionstechniken und einer ständig steigenden Dokumentation von Material im Internet werden es in der Zukunft mit Sicherheit auch nicht weniger Reproduktionen werden.

    Den BDPH würde ich in dieser Geschichte raushalten und auch keine Vorwürfe machen. Diese Geschichte ist eine Nummer zu groß für einen Verband von wenigen direkten und vielleicht noch 33.000 bis 34.000 indirekten Mitgliedern. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass nur der deutsche Markt ein Problem mit Reproduktionen hat.
    Vielmehr sollte jeder einzelne Sammler den möglichen rechtlichen Rahmen vollständig ausschöpfen und dann halt auf Erfüllung des Vertrages pochen. Wie bei jedem anderen Rechtsgeschäft auch. Nur ein solches Verhalten würden zu mindestens den im Inland beteiligten Personen schnell den Spaß am schnellen Euro vermiesen.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • mx5schmidt
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    • 14. April 2016 um 11:18
    • #5

    Hier der Katalog vom House of Stamps, das Repliken seltener Briefmarken aus aller Welt in einer Auflage von jeweils 15000 Stück herstellte:


    Solche Objekte der Begierde tauchen bei ebay und auf Tauschtagen immer wieder mal auf!

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Zackenzaehler
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    • 14. April 2016 um 13:43
    • #6

    Dann gibt es ja auch noch die ganzen "Altlasten".
    Das sind alte Repros und Fälschungen, die schon Ende des 19ten Jahrhunderts die Alben "bevölkert" haben.
    Bergedorf, Kirchenstaat, Buenos Aires, Suezkanal, Alt-Japan und -Iran...
    Das sind u.a. typische Fälschungsfallen.

    MVG Z

  • Christoph 1
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    • 14. April 2016 um 17:42
    • #7
    Zitat

    Original von Briefmarkentor
    Vielmehr sollte jeder einzelne Sammler den möglichen rechtlichen Rahmen vollständig ausschöpfen und dann halt auf Erfüllung des Vertrages pochen. Wie bei jedem anderen Rechtsgeschäft auch. Nur ein solches Verhalten würden zu mindestens den im Inland beteiligten Personen schnell den Spaß am schnellen Euro vermiesen.

    Das Problem ist ja gerade, dass es hier nichts anzufechten gibt. Wenn jemand eine Reproduktion verkauft und dann eine Reproduktion liefert, hat er ja den Vertrag korrekt erfüllt...

  • Briefmarkentor
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    • 14. April 2016 um 18:42
    • #8
    Zitat

    Original von hallerc4
    Wenn jemand eine Reproduktion verkauft und dann eine Reproduktion liefert, hat er ja den Vertrag korrekt erfüllt...

    Diese Aussage ist richtig.

    Wenn es "Sammler" gibt, die ihre Freude an Reproduktionen haben und die Ware auch als solche verkauft wird, was soll ein BDPH dann tätig werden?

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • 22028
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    • 16. April 2016 um 07:28
    • #9
    Zitat

    Original von linos203
    Naja, unter der Ägide des BdPh sind ja schon sehr viele Faksimile rausgekommen!

    Machst Du Dir da hier nicht zu einfach?

    Es geht hier um (Ver)Fälschungen, Nachdrucke die nur hergestellt werden um die Sammler zu betrügen...

    Wenn Du solche Sachen in die Raum wirfst solltest Du das schon belegen!

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • usul3
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    • 16. April 2016 um 11:58
    • #10

    22028-Siehe hier:

    Das Ding hat mir Borek in meiner Anfangszeit des Sammelns für über 6 Mark angedreht.

    MfG Lars

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    Einmal editiert, zuletzt von usul3 (16. April 2016 um 12:00)

  • linos203
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    • 16. April 2016 um 13:13
    • #11
    Zitat

    Original von 22028

    Machst Du Dir da hier nicht zu einfach?

    Es geht hier um (Ver)Fälschungen, Nachdrucke die nur hergestellt werden um die Sammler zu betrügen...

    Wenn Du solche Sachen in die Raum wirfst solltest Du das schon belegen!

    Naja, meist wird das Zeug ja anfangs auch als Repruduktion verkauft, blos die dritte oder vierte Hand, sagt dann schon nicht mehr das es eine Reproduktion oder Faksimile ist.

    Und falls du ein paar Belege brauchst, Google hilft, oder nur um eines zu zeigen:
    (Affiliate-Link)

    Schaust du mal wer neben Borek steht, genau "BdPh Bonn"!

    Und jetzt komm mir nicht, das erkennt doch jeder! Was ich schon erlebt habe, was man mir als echt andrehen wollte, das geht auf keine Kuhhaut!

  • 22028
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    • 16. April 2016 um 14:11
    • #12
    Zitat

    Original von usul3
    22028-Siehe hier:

    Das Ding hat mir Borek in meiner Anfangszeit des Sammelns für über 6 Mark angedreht.

    MfG Lars

    Solche Sonderbelege gibt es praktisch seit den Anfängen der Philatelie und werden heute noch von jedem x-beliebigen (Orts)verein hergestellt und von Sammlern gekauft. Das ist aber keine Reproduktion sondern ein Sonderbeleg....

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  • 22028
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    • 16. April 2016 um 14:13
    • #13
    Zitat

    Original von linos203

    Naja, meist wird das Zeug ja anfangs auch als Repruduktion verkauft, blos die dritte oder vierte Hand, sagt dann schon nicht mehr das es eine Reproduktion oder Faksimile ist.

    Und falls du ein paar Belege brauchst, Google hilft, oder nur um eines zu zeigen:
    (Affiliate-Link)

    Schaust du mal wer neben Borek steht, genau "BdPh Bonn"!

    Und jetzt komm mir nicht, das erkennt doch jeder! Was ich schon erlebt habe, was man mir als echt andrehen wollte, das geht auf keine Kuhhaut!

    Also wer z.B. den Bordeaux Brief der im Übrigen m.W. als Nachdruck gekennzeichnet ist als echt kauft dem kann niemand helfen.

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  • linos203
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    26. Oktober 1966 (59)
    • 16. April 2016 um 14:30
    • #14
    Zitat

    Original von 22028

    Also wer z.B. den Bordeaux Brief der im Übrigen m.W. als Nachdruck gekennzeichnet ist als echt kauft dem kann niemand helfen.

    Das ist zum einem nur ein Beispiel unter vielen, und hier wurde auch schon mancher thread mit "Fälschungen zum Schaden der Sammler" gefüllt mit Marken die den Aufdruck "faux" haben, das ist nichts anderes!

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