1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Sonstiges
  4. Internet-Auktionen

Erhaltung tadellos, BPP und überhaupt?!

  • Kolonialfreund78
  • 15. Januar 2016 um 20:40
  • Kolonialfreund78
    neues Mitglied
    Beiträge
    18
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. Oktober 1978 (47)
    • 15. Januar 2016 um 20:40
    • #1

    Hier ein typisches Beispiel, wenn auch unspektakulär, wie Käufer die nicht genau hinsehen betrogen werden.
    Die Marke DOA 39IAa ist schon gesucht sowie selten angeboten und man kann sagen, dass der Martkpreis für ein gutes, BPP geprüftes Exemplar je nach Stempelabschlag bei mind. 30% des Katalogwertes von 500 € liegt.
    Die Kolonien werden als Sammelgebiet offenbar immer beliebter, dennoch zählt auch hier bei der Wertbestimmung von Schiffsausgaben eine optimale Erhaltung.
    Diese hier angebotene Marke wird als "tadellos" beschrieben, obwohl jeder selbst ohne Lesebrille erkennen kann, dass unten rechts praktisch ein ganzer Zahn fehlt; für mich persönlich damit schon sammelunwürdig. Außerdem wird mit mit einer BPP Signatur geworben, welche sich als ein Alt-Signum herausstellt. Diese Marke hat nie ein BPP-Prüfer gesehen, was aber wichtig wäre in der Unterscheidung zur wesentlich billigeren 39IAb, welche reichhaltig auf dem Ebay-Markt ist. Die 39IAa erscheint unter UV-Licht gelblichrot; würde ich eine ungeprüfte Marke anbieten als 39IAa, so hätte ich in der Artikelbeschreibung zumindest erwähnt, dass jene Marke zumindest von irgend jemanden mal unter die UV-Lampe gehalten wurde; andere Kriterien für die Bestimmung außer dem leichten Farbunterschied gibt es nämlich nicht. Kein Wort davon. Sehe ich mir den Scan an, würde ich aus der Erfahrung heraus sagen von der Farbgebung her, das jene Marke zu 90% die 39IAb ist. Denn Dunkelkarminrot sieht ganz anders aus als dunkelrot; und diese Marke ist gewiss eher dunkelrot...
    Ich hatte diese Marke in gestempelt schon dreimal ersteigert und dennoch ist sie noch nicht in meinem Album; daher auch mein Beitrag hier. Zweimal stellte sich die vermeintliche 39IAa schnell als 39IAb heraus und beim dritten Male hatte die Marke Fettfalz; nicht zu sehen auf dem Scan und vom Verkäufer auch nicht angegeben.

    Zum Glück schaute ich beim Vierten Male genau hin; obwohl dieses Angebot mit der Artikelbeschreibung schon dreist und leicht zu durchschauen ist...

    Ich wollte mit meinem Beitrag nur eine kleine Warnung aussprechen; schaut immer immer genau hin, was ihr kauft! Solltest ihr eine gewisse Werterhaltung eurer Sammlung anstreben, ist optimale Qualität ein Muss!

    Hier das besprochene Angebot bei Ebay:

    Einmal editiert, zuletzt von Kolonialfreund78 (15. Januar 2016 um 21:08)

  • 22028
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.777
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. Januar 1958 (68)
    • 16. Januar 2016 um 06:07
    • #2

    Wobei sich mir nur die Frage stellt was das mit dem BPP im Titel zu tun hat. Die Marke ist geprüft BPP, aber hoch geprüft, also in nicht guter Erhaltung. Den Fehler macht der Verkäufer, Der Titel deines Postings hier macht aber den Eindruck dass hier auch ein Fehler des Prüfers oder gar BPP vorliegt.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.415
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (67)
    • 16. Januar 2016 um 06:56
    • #3

    Hallo 22028,

    reingefallen, die Marke ist nämlich nicht geprüft BPP und der Verkäufer gaukelt das nur vor!

    Da der "Prüferstempel", der lediglich ein Besitzerstempel ist, im Foto genau zu erkennen ist, dürfte sogar eine spätere Reklamation kaum Aussicht auf Erfolg haben!

    Diese Marke mit dem kapitalen Zahnfehler kauft, wer betrogen werden willl oder aber wer den fehlenden Zahn kunstfertig ergänzt, um die Marke dann mit sattem Gewinn weiter zu verkaufen!

    Hier gibt es zum direkten Vergleich eine echt geprüfte Marke:


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

    Bilder

    • 7294551d327175ba47be47d478d20b10.jpg
      • 45,99 kB
      • 768 × 545
      • 447
    • 11779a.jpg
      • 73,01 kB
      • 970 × 670
      • 455
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.036
    Geschlecht
    Männlich
    • 16. Januar 2016 um 08:18
    • #4

    Und wer das Kleingedruckte nicht vor dem Kauf genau durchliest, hat Pech gehabt mit einer späteren Reklamation: :jaok:

    Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft. Mit Ihrer Gebotsabgabe bestätigen Sie außerdem, dass Sie auf den Umtausch, Reklamationen oder Rückgabe ausdrücklich verzichten, sich zur Abnahme verpflichten und dies als Vertrag anerkennen.

    Gruß kartenhai

  • Online
    heckinio
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    8.507
    • 16. Januar 2016 um 08:55
    • #5

    Ich habe schon mehrfach überlegt, mit deutschen Kolonien ein neues Sammelgebiet zu beginnen. Habe es bis jetzt aber immer verschoben, da mir das nötige Fachwissen dafür noch fehlt, gerade was Fälschungen, Prüfungen, Abarten, etc. betreffen. Das Lesen von Literatur und Beiträgen in unterschiedlichen Foren ist dafür unerlässlich. Umso mehr freue ich mich immer über Beiträge im Forum, die es erlauben, den Umgang mit dieser komplizierten Materie besser zu verstehen.
    Vielen Dank!

    Schöne Grüße
    heckinio

    Gruß heckinio

  • Jurek
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.038
    • 16. Januar 2016 um 09:06
    • #6
    Zitat

    Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft. Mit Ihrer Gebotsabgabe bestätigen Sie außerdem, dass Sie auf den Umtausch, Reklamationen oder Rückgabe ausdrücklich verzichten, sich zur Abnahme verpflichten und dies als Vertrag anerkennen.


    Solche Vertragsbedingungen müssten eigentlich verboten werden, weil sie keine generelle Gültigkeit haben können! ....
    Oft wird auch mit EU-Recht argumentiert, quasi nach dem Motto: Also ich würde es schon.., aber nach dem EU Recht muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass ich als Privatperson doch nicht zurücknehmen darf (oder so ein Blödsinn).....
    Verpflichtet ist der Käufer zu nichts, wenn es welche unerwähnte Mängel auftauchen oder Artikel falsch beschrieben wurde. Solcher Vertrag wäre in solchen Fällen Null und Nichtig! Was anderes wenn man zuerst Ware bekäme und nach der Prüfung derer dafür zahlen würde und als angenommen akzeptieren würde. Dann später wäre die Rückgabe kaum mehr möglich.
    Das Problem ist aber, dass man zuerst zahlen muss, und erst dann bekommt man erst die "Katze im Sack", die manchmal live anders sich darstellt als auf manchen Abbildungen und beschönigten Beschreibungen.

    Auch das abgebildete rechte Bild von mx5schmidt, schaut aus als ob da Dünnstellen wären. Falls ja, dann hat der Käufer das Recht zu reklamieren, trotz tief gesetzten BBP Prüfzeichen. Ich habe schon öfter Briefmarken in "Tiefgeprüft" gesehen, die aber kaputt oder gar repariert waren! Natürlich zum Zeitpunkt der Prüfung waren sie das nicht, aber danach.....

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.036
    Geschlecht
    Männlich
    • 16. Januar 2016 um 22:36
    • #7

    Das Problem scheint sich erledigt zu haben, der Verkäufer ist wohl der Verlierer! :D


    Gruß kartenhai

  • Jurek
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.038
    • 17. Januar 2016 um 13:17
    • #8

    gut so! ....

  • Kolonialfreund78
    neues Mitglied
    Beiträge
    18
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. Oktober 1978 (47)
    • 17. Januar 2016 um 19:49
    • #9

    Ich war nach meiner Wochenendreise erstaunt zu lesen, dass der Verkäufer den Artikel offenbar aus der Ebay Auktion entfernte; hat wohl doch etwas Muffensausen bekommen. An seine Adresse sendete ich eine ähnliche Mail mit dem Textlaut meines ersten Beitrages hier; jene scheint denn doch Wirkung hinterlassen zu haben...

    Dummdreist ist die Antwort vom Verkäufer:

    "Herr "Kolonialfreund" Sie lagen daneben. Ich war heute morgen bei einem Briefmarkenhändler. Sie ist tadellos und die "a". Er hat sie mir auch abgekauft.
    mfg"

    :D :D :D Das kann er seiner Uroma mit fortgeschrittenem Grauem Star erzählen...

    Jurek
    Dieses ganze Geschwafel von EU_Vertragsbedingungen und Gewährleistungen ist, wie du schon sagst, für den normalen Sammler eigentlich gegenstandslos, wer strebt schon Gerichtsverhandlungen wegen des Kaufes von Briefmarken an?!
    Unsereins bleibt nur übrig sich auf sichere Fakten wie korrekte(!) Prüfstempel (bei den Kolonialmarken wird sehr gerne das frühe BOTHE BPP ohne spezielle Katalogbenennung der Unterarten mehr oder weniger primitiv gefälscht!) und einen eingehenden Blick auf das XXL-Foto zu fokussieren. Ich denke, im Nachhinein reparierte Marken oder dünne Stellen trotz tiefst sitzendem Prüfstempel bilden die absolute Ausnahme zumindest in den Kolonien, da die detaillierte Klassifizierung noch nicht all zu alt ist.

    heckinio

    Ich kann dir dieses Sammelgebiet nur empfehlen! Man freut sich ein kleines Stück deutsche Geschichte im Album zu haben Diese Schiffe haben etwas faszinierendes; auch wenn man mit kleinen Werten beginnt. Nur sollte genau bedacht werden, so meine Meinung, wie ausgedehnt man diese Sammlung anlegt, da der Kostenfaktor hier besonders zu Buche schlägt. Ich entschied mich nur die Schiffsausgaben zu sammeln; andere ziehen die Vorläufer und die Aufdruckmarken des DR vor, aber man kann sich auch nur auf eine Kolonie wie DSWA oder DOA konzentrieren, wo es viele sammelwürdige Stempel, visuell schöne Postkarten und Ganzsachen gibt...
    Wenn du spezielle Fragen hast, kannst du mir gerne eine PN senden.

    Gruß Kolonialfreund

    EDIT @ 22028

    Man muss streng Unterscheiden zwischen einem BPP-Prüfstempel und anderen Aufdrucken auf der Rückseite.
    Gerade bei höherwertigen Ausgaben der Kolonie (auch DR) hinterließen die damaligen Besitzer der Marke, oft Briefmarkenhäuser oder Philatelisten wie die Gebrüder Senf, ihr Kürzel. Dieses Signum sagt rein gar nichts über die Echtheit der Marke bzw. des Stempelabschlages und noch weniger über die konkrete heutzutage weit fortgeschrittene Katalogisierungsnummer der Marke aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Kolonialfreund78 (17. Januar 2016 um 19:56)

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™