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Ebay-Abzocke... und das am 1.1.

  • Kermet
  • 1. Januar 2016 um 11:10
  • Kermet
    aktives Mitglied
    Beiträge
    324
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    Männlich
    Geburtstag
    19. Juni 1962 (63)
    • 1. Januar 2016 um 11:10
    • #1

    Hallo Forumsfreunde,

    das neue Jahr geht gut los. Bitte lest selbst was sich gestern Abend und heute abgespielt hat!

    Eine kleine Internetgeschichte mit großer Abzocke!

    Vielen Dank, dass Sie bei eBay eingekauft haben. Der fällige Gesamtbetrag beläuft sich auf EUR 11,50. Weitere Einzelheiten zu Ihrem Kauf finden Sie weiter unten.

    Artikelnummer Artikelbezeichnung Stückzahl Preis Betrag
    371514828961 Postkarte. Königreich Bayern (1911) 1 EUR 1,00 EUR 1,00
    371513685990 LEIPZIG - COBURG vom 12.2.1890 1 EUR 1,00 EUR 1,00
    371514829094 Postkarte. Königreich Bayern (1821-1911) 1 EUR 1,00 EUR 1,00
    371514832683 4 Postkarte mit Motiven vom "RATTENFÄNGER" 1 EUR 1,00 EUR 1,00
    371518657452 Postkarte. NÜRNBERG - PFAFFENHAUSEN 1884 1 EUR 1,00 EUR 1,00
    371514829325 8. Deutsches Sängerbundfest in Nürnberg 27. - 31. Juli 1912 1 EUR 1,50 EUR 1,50
    Zwischensumme: EUR 6,50
    Verpackung und Versand per Deutsche Post Brief: EUR 5,00

    Gesamt EUR 11,50


    5 Euro Versandkosten für ingesamt… Halt mal 9 Anischts- bzw. Postkarten???
    Nachricht an den Verkäufer:
    „Guten Tag und gesundes Neues Jahr für Sie.

    Ich wundere mich über Ihre Gesamtrechnung schon sehr. 5,00 Euro Versandkosten für 9 Karten????? Schicken Sie diese per Boten zu mir oder wie rechtfertigen Sie diese Kosten?

    Ich erwarte Versandkosten von maximal 2 Euro für einen Großbrief (Porto 1,45 Euro). Senden Sie mir bitte umgehend eine neue Gesamtrechnung zu!

    mfg“

    Antwort postwendend:
    „Wo liegt Ihr Problem?
    Sie haben auf 6 angebotene Artikel geboten.
    6 x waren Sie Höchsbietender.
    Jeder einzelne Artikel war ordentlich beschrieben und mit den anfallenden Kosten für Porto/Versand angegeben.
    Umgehend eine neue Rechnung schicken?
    Sie haben eine einwandfreie Rechnung erhalten. Wie ich versende könne Sie gerne mir überlassen. Und- tatsächlich- die Karten kommen mit einem Boten. Manche Menschen bezeichnen ihn als PostBOTEN.
    Was soll ich eigentlich rechtfertigen? SIE haben die Gebote abgegeben zu den bekannten Preisen.

    Wie ist das eigentlich wenn Sie Brötchen kaufen? Bekommen Sie da auch Rabatte? Mag sein. Ich habe eindeutig keine Rabatte oder Vergünstigungen angegeben.“

    Mein erster Gedanke am Neujahrsmorgen: Der Kerl spinnt doch! Mal ne Antwort schreiben:

    „Wenn Sie der Meinung sind, dass dies ein fairer Umgang mit Käufern ist, so ist und bleibt das Ihre Meinung. Ich werde die Kosten akzeptieren, Sie allerdings von meiner Verkäuferliste streichen (ich weiß, das stört Sie relativ wenig!).

    Brötchen kaufen, die man selbst abholt ist wohl ein sehr weit hergeholter Vergleich. Nun ja - manche machen ihre Euronen halt über Versandkosten - auch ein Versuch und eine Möglichkeit ein wenig reicher zu werden...

    Ich halte es für pure Abzocke 5 Euro Versandkosten zu nehmen. Ich bin mal gespannt wenn die Sendung ankommt, wie sich diese rechtfertigen.

    Ich wünsche weiterhin gute Abzockgeschäfte!“

    Und dann kam – in meinen Augen – die Frechheit des Jahres und das am 01.01., am Neujahrstag:

    „Rechtfertigen werde ich gar nix, das will ich mal klarstellen.
    Ihre ersteigerten Karten werden wie bei jedem Käufer ordentlich verpackt (schon passiert) und sofort nach Zahlungseingang verschickt.
    Jetzt wo Sie es ansprechen - ja - ich muss mir jetzt wirklich mal Gedanken machen wie ich das ganze Geld verprassen werde.
    Hawaii - Quatsch
    aber
    die Katze vom Nachbarn füttern?!? Gut!!

    Rechnung;
    - Karten irgendwann gekauft und natürlich auch Porto bezahlt
    - Gut aufbewahrt
    - Karten eingescannt (Service für Käufer) - Ach ja, Scannen! Ist ja heute Standart, dass jeder einen Scanner hat.
    - Briefkuvert gibts bei uns ja auch prinzipiell überall gratis
    - Briefmarken bringt mir die liebe Nachbarin,
    und zum 2 km entfernten Briefkasten muss ich auch nicht. Das macht der Briefträger, auf den ich täglich zwischen 4:00 und 17:00 Uhr warte.

    Hui, doch auch schlechte Karten für die Nachbarskatze.

    Was machen SIE sonst so?
    Interesse hätte ich auch an Ihrem Stundenlohn. Nö, lieber nicht. Der Mindestlohn wirds mit Sicherheit nicht sein, sonst könnten Sie sich so unverschämt hohe Portokosten gar nicht leisten.

    Ich hoffe innständig, dass Sie dieses Jahr nicht verhungern müssen. Wenn´s eng werden sollte - dann bitte nochmal mailen. Ich sprech dann mal mit der Nachbarkatze zwecks Abtretung halber Katzensticks.

    Keine Panik, ist ´ne nette Katze.“

    Nun… ich bin etwas schockiert! Wie kommt so ein Verkäufer zu 1317 Bewertungen und 100% positiven Bewertungen?
    Akzeptieren 99,9% solche Abzockmaschen?

    Ich bin gespannt wie und vor allem wann die Sendung bei mir eintrifft. Evtl. werde ich nach Abschluss des Geschäftes den Namen des Verkäufers öffentlich machen und diesen auch bei Ebay melden. Aber das überlege ich mir noch.

    Es grüßt Euch und wünscht allen (außer dem Typen) ein Gesundes Neues Jahr
    Kermet

    ______________________________________
    Lebe Dein Leben - Du hast nur eins.
    Und mit Briefmarken ist es interessanter!

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.590
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    Männlich
    • 1. Januar 2016 um 11:21
    • #2

    Lieber Kermet,

    ich würde dann mir paypal zahlen.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.607
    • 1. Januar 2016 um 11:29
    • #3

    Manchmal braucht man einen aufreißerischen Titel (Ebay-Abzocke... und das am 1.1.), um ein wenig Aufmerksamkeit zu erhalten, ähnlich der BILD-Zeitung.

    Ich habe mal ein paar Autkionen geschaut: die ich gesehen habe, liegen alle im vergangenen Jahr, und nicht eBay, sondern eventuell der Verkäufer zockt ab.

    eBay stellt oft eine Rechnung auf, bei der für jeden Vorgang einzeln die Versandkosten aufgeführt werden. Die schaffen es nicht anders (scheinbar), und oft wird deren Mitteilung mit der des Verkäufers "verwechselt".

    Der Verkäufer, und mitunter der Käufer kann in der Versandabwicklung oft (meist) das Porto optimieren, bzw. anpassen, wenn es von eBay falsch vorgegebne wird. Heisst "Versandkosten neu berechnen" dort.

    Beim Verkäufer kann ich nichts Auffälliges erkennen. Wenn er so vorgehen würde, wie geschildert, wäre es mehr als unwahrscheinlich, dass er bei den Versandkosten 4,9 von 5 Sternen hätte. (Zum Vergleich: ich liefere 99% meiner Artikel versandkostenfrei, und habe auch "nur" eine 4,9)

    Allerdings kann ich sagen, dass ich (als Verkäufer) auch so ab und zu Mails bekomme, was ich zu tun und zu lassen habe, statt freundlich oder zumindest in einem sachlichen Ton um Prüfung oder Überdenken eines Vorgang gebeten zu werden.

    Ich muss gestehen, dass meine Antworten dann auch nicht den Level der sonst von mir praktizierten Freundluchkeit haben.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 17.02.2026

  • Vichy
    Stamm Mitglied
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    • 1. Januar 2016 um 11:33
    • #4

    Hallo,

    ist ja echt ein sonderbarer Typ.

    Er mag ja recht haben. Wenn man nirgends etwas von Versandkostenrabatte liest, so darf man es nicht verlangen.
    Allerdings....
    ich sehe es selbst als selbstverständlich an, besonders in diesem Fall akzeptable Versandkosten zu verlangen.

    @ Kermet: bewerte ihn entsprechend und streiche ihn von deiner Verkäuferliste.

    Gruß Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.607
    • 1. Januar 2016 um 11:39
    • #5
    Zitat

    Original von Vichy

    Allerdings....
    ich sehe es selbst als selbstverständlich an, besonders in diesem Fall akzeptable Versandkosten zu verlangen.

    Mit etwas anderem würde ich mich auch unwohl fühlen.

    Aber nochmals: er hat 4,9 von 5 Versandsterne. Die habe ich gerade mit mit einem Anteil von 99% versandkostenfreier Aritikel. Ich denke, dass hat sich direkt was hochgeschaukelt...

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 17.02.2026

    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (1. Januar 2016 um 11:39)

  • Kermet
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    • 1. Januar 2016 um 12:06
    • #6
    Zitat

    Original von Wolffi
    eBay stellt oft eine Rechnung auf, bei der für jeden Vorgang einzeln die Versandkosten aufgeführt werden. Die schaffen es nicht anders (scheinbar), und oft wird deren Mitteilung mit der des Verkäufers "verwechselt".

    Der Verkäufer, und mitunter der Käufer kann in der Versandabwicklung oft (meist) das Porto optimieren, bzw. anpassen, wenn es von eBay falsch vorgegebne wird. Heisst "Versandkosten neu berechnen" dort.

    Lieber Wolffi,

    ich habe den Verkäufer angeschrieben und um eine Gesamtrechnung gebeten - ergo sind die Versandkosten von ihm so gewollt, wie sich ja auch in den Nachrichten bestätigt.


    Kermet

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  • Kermet
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    • 1. Januar 2016 um 12:07
    • #7
    Zitat

    Original von Vichy


    @ Kermet: bewerte ihn entsprechend und streiche ihn von deiner Verkäuferliste.

    Gruß Vichy

    Das wird auch nach Abschluss des Geschäftes so passieren, Vichy!

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  • mx5schmidt
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    • 1. Januar 2016 um 12:59
    • #8

    Hallo Kermet,

    die angegebenen Versandkosten sind wie von diesem Verkäufer bei jedem Artikel eindeutig angegeben dann auch für jeden einzelnen Artikel zu zahlen "wie angeboten"!

    Dem Verkäufer steht es frei, mehrere ersteigerte Artikel zusammen zu verschicken, er muß das aber nicht tun!

    Und wenn er das tut, dann profitiert rein formaljuristisch gesehen einzig und allein er von dem eingesparten Porto und kann, aber muß dem Käufer nichts davon abgeben!

    Überaus interessant finde ich in diesem Falle den "Streitwert", der sage und schreibe 3 € Portodifferenz beträgt!

    Ich kann mangels Angabe nicht beurteilen, welchen Stundenlohn Du sowie der Privatverkäufer jeweils für Euch ansetzt, mir persönlich wären 10 Minuten meiner Freizeit aber bereits ein Vielfaches mehr Wert, als um 3 € zu streiten!!!

    Vielleicht solltet Ihr beiden das Kriegsbeil mal ganz schnell wieder begraben, denn im Vergleich zu dem Streitwert halte ich die angedrohte negative Gesamtbewertung bei ebay für kein probates Mittel, denn der Verkäufer würde diese problemlos sofort wieder streichen lassen, da er absolut kein Fehlverhalten gezeigt hat!

    Das wäre aber von Euch beiden kaufmännisch gesehen nur "gutes Geld dem schlechten hinterher geworfen"!

    Liebe Grüße und ein streßfreies 2016 wünscht
    mx5schmidt

  • Vichy
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    • 1. Januar 2016 um 13:08
    • #9
    Zitat

    Original von mx5schmidt
    (...) ich die angedrohte negative Gesamtbewertung bei ebay für kein probates Mittel, denn der Verkäufer würde diese problemlos sofort wieder streichen lassen, da er absolut kein Fehlverhalten gezeigt hat!(...)
    Liebe Grüße und ein streßfreies 2016 wünscht
    mx5schmidt

    Also mx5schmidt,

    eine negative Bewertung wurde von mir nicht verlangt. Eher meinte ich nicht gerade ***** bei den Versandkosten zu vergeben. Die anderen Positionen sollte man ganz normal bewerten, ohne Groll.

    Ich sehe es weiterhin genau so wie du: der VK ist im Recht.
    Trotzdem ist es nicht die feine Art. So bindet man keine Kunden.

    Auch dir ein schönes 2016.

    Gruß

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Wandervogelgelb
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    • 1. Januar 2016 um 13:25
    • #10

    So die sollte Ebay-Abwicklung nicht laufen. Leider zockt Ebay bei den Versandkosten selbst ab und stellt seine "Versandkostenprovison" von 10 % selbst dann voll in Rechnung, wenn der Verkäufer eine - was ich für selbstverständlich halte - Versandkostenoptimierung vornimmt. Und wie heißt es so schön: "Wie der Herr, so´ s Gescherr". Einfach üble Sitten!

    Versandkosten sind allerdings auch mehr als das reine Porto, dazu gehören streng genommen auch die Verpackungs- und Transportkosten bis zur nächsten Postabnahmestelle. Das wird häufig vergessen. Ein Verkäufer sollte in diesem Bereich nicht draufzahlen müssen, gerade im keinpreisigen Segment halte ich einen kleinen Aufschlag pro Artikel schon für angebracht.

    Mir sind - gerade bei Mehrfachkäufen - selbst auch schon Fehlberechnungen passiert, ich habe den Briefen dann meist den Differenzbetrag in Nominale beigelegt- sehr zur Überraschung der Käufer. Verluste aus Fehberechnungen trage ich stillschweigend selber.

    Dreiste Formen von Portoabzocke sollten aber schon mit einem entsprechend deutlichen Vermerk bei der Bewertung (im Verbalen teil) honoriert werden.

  • kartenhai
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    • 1. Januar 2016 um 14:57
    • #11
    Zitat

    Original von Wandervogelgelb
    Mir sind - gerade bei Mehrfachkäufen - selbst auch schon Fehlberechnungen passiert, ich habe den Briefen dann meist den Differenzbetrag in Nominale beigelegt- sehr zur Überraschung der Käufer.

    Das hatte ich auch schon öfters. Ebay berechnet bei Mehrfachkäufen beim selben Verkäufer in der Meldung an den Käufer auch die Versandkosten immer mehrfach, wenn ich das gleich merke, sende ich dem Käufer eine niedrigere Versandkosten-Berichtigung. Wenn aber jemand sofort bezahlt und auch die überhöhten Versandkosten mit trägt, bekommt er von mir immer den überzahlten Betrag in gültigen Briefmarken mit zurück.

    Da Ebay schon seit einiger Zeit auch Provision bei den Versandkosten vom Verkäufer verlangt, bin ich mir nicht sicher, ob das nicht auch bei Mehrfach-Käufen von den überhöhten und falschen Einzel-Versandkosten geschieht. Das wäre ziemlich unverschämt von Ebay! X(

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (1. Januar 2016 um 14:58)

  • Claude D.
    Stamm Mitglied
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    20. Februar 1963 (63)
    • 1. Januar 2016 um 17:03
    • #12
    Zitat

    Original von Kermet

    Ich wundere mich über Ihre Gesamtrechnung schon sehr. 5,00 Euro Versandkosten für 9 Karten????? Schicken Sie diese per Boten zu mir oder wie rechtfertigen Sie diese Kosten?

    Ich erwarte Versandkosten von maximal 2 Euro für einen Großbrief (Porto 1,45 Euro). Senden Sie mir bitte umgehend eine neue Gesamtrechnung zu!

    [Hervorhebungen im Text durch Claude D.]

    Hallo Kermet,

    Was erwartest Du denn, wenn Du dem Verkäufer solch eine pampige Mail sendest? Dass er sich bei Dir auch noch entschuldigt und sofort kostenlosen Versand anbietet? Du warst doch darüber informiert, dass Versandkosten anfallen (und wie Vorredner schon angemerkt haben beinhalten diese Porto und Verpackung und Umtriebe).

    Es ist dies eine Einstellung, die meiner Meinung nach im mitteleuropäischen deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren enorm zugenommen hat: möglichst Alles bekommen und möglichst nichts dafür bezahlen wollen. Dann noch unhöflich sein und natürlich auch gleich eine negative Bewertung abgeben.

    (Das ist auch der Grund, weshalb ich bei eBay eigentlich nur noch auf eBay.com Artikel einstelle: der Umgangston ist wesentlich entspannter und viel freundlicher als beispielsweise bei eBay.ch oder eBay.de.)

    Liebe Grüsse,
    Claude D.

  • asmodeus
    Moderator
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    • 1. Januar 2016 um 17:36
    • #13
    Zitat

    Evtl. werde ich nach Abschluss des Geschäftes den Namen des Verkäufers öffentlich machen und diesen auch bei Ebay melden. Aber das überlege ich mir noch.

    Den richtigen Namen würde ich nicht öffentlich machen! Der Schuß könnte nach hinten losgehen und unter Umständen handelst Du Dir Ärger ein! Ganz ehrlich- wegen +/-3€ würde ich mich nicht mehr aufregen!

  • Kermet
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    19. Juni 1962 (63)
    • 1. Januar 2016 um 23:07
    • #14

    Liebe Leser,

    inzwischen kommen hier immer mehr negative Meldungen und Vorwürfe gegen mich rein. Ich beende hiermit die Diskussion, da ich meinen Zweck, die Geschäftsgebaren von manchen Verkäufern anzuprangern, wohl nicht erreichen kann.

    Ich werde auch zukünftig hier im Forum auf solche Hinweise verzichten, da es mir sinnlos erscheint!

    Kermet

    ______________________________________
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  • Tacitus
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    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 1. Januar 2016 um 23:28
    • #15

    Ich finde, dass Kermet absolut recht hat - nur eben seine Nachricht nicht sehr freundlich war. Ich selbst kaufe/verkaufe auch viel bei ebay und ich bin auch oft sauer, wenn sich die Leute an den Versandkosten bereichern, deswegen finde ich es schon legitim sich bzgl. 3 EUR zu "streiten". Wobei es sich hier wohl wirklich hochgeschaukelt wird.
    Mir als Verkäufer ist die Zufriedenheit der Kunden wichtig und wenn mal eine recht pampige Nachricht kommt, versuche ich immer freundlich zu bleiben und weise auf die Unfreundlichkeit mit einem "vielen Dank für Ihre freundliche Nachricht" (wenn sies nicht merken, sind sie selbst schuld) hin.

    Ich selbst versuche immer 1:1 Versandkosten zu berechnen, die als Briefmarke anfallen. Und das, obwohl ich für die Versandkosten ebay-Gebühren zahlen muss, Verpackungsmaterial anfällt, Arbeitszeit usw. Einfach weil mir die guten Bewertungen wichtig sind.

    Im Falle von kermet würde ich es dann eben auch bezahlen, den Verkäufer streichen und die Bewertung auch entsprechend anpassen, insbesonders was die Sterne bei den Versandkosten angeht. Die Unhöflichkeit würde ich erwähnen (auch wenn Kermet selbst auch nicht sehr förmlich war :), wenn aber sonsta lles gepasst hat, schon eine positive oder schlechtestenfalls eine neutrale Bewertung abgeben.

  • drkohler
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    15. Dezember 1957 (68)
    • 2. Januar 2016 um 00:01
    • #16

    Da kommt mir immer die Story von einem Engländer in den Sinn. Er hatte eine (teurere) Postkarte auf ebay ersteigert und sich gewundert, dass die Versandkosten nur um 30p betrugen.
    Als die Karte dann ankam, war klar, wieso es so billig war: Der Verkäufer hatte eine 30p Marke auf die Postkarte geklebt und an den Käufer adressiert....

    Aber im Ernst: Ich finde 5 Euro Versandkosten für 9 Postkarten nicht überrissen. Je nach Gewicht, Verpackung und ebay bleibt da nicht viel übrig für den Verkäufer...

  • olli0816
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    19. September 1966 (59)
    • 2. Januar 2016 um 10:30
    • #17

    Ich denke, das Hauptproblem war die Kommunikation zwischen den beiden. Das erste Mail von Kermet hätte man trotz Verärgerung sicher etwas besser schreiben können. Ebay berechnet bei Mehrkäufen erstmal automatisch für jeden einzelnen Posten die Portokosten. Natürlich hat man als Verkäufer die Möglichkeit, Porto zusammenzufassen. Ich mache das soweit auch immer.

    Aber es ist schon manchmal ulkig, wenn Leute sich beschweren, dass die Portokosten höher als die Versandkosten sind oder wie hier Kermet einen obersten Betrag als akzeptabel findet. Wie schon richtig geschrieben verlangt ebay 10% der Portokosten, dazu gibt es viele, die Kleinbeträge mit PayPal zahlen, wo schon wieder nicht unwesentlich Gebühren verlangt werden. Daneben die ganzen Kosten für Rechnung etc. und wenn gewerblich, will der Staat auch noch die 19%. Außerdem wendet der Verkäufer Zeit für den Versand auf. Obwohl ich z.B. für einen Großbrief 2,40 € verlange, verdiene ich am Porto sicher nichts und es gibt genügend Zeitgenossen, die sich trotzdem betrogen fühlen.

    Eine andere Idee ist natürlich, versandkostenfrei anzubieten. Hier zahlt aber der Käufer bei jedem Artikel den Versand automatisch mit, obwohl das Prädikat angegeben ist. Ist das vielleicht besser? Nur als Überlegung. Was die 3 € Mehrkosten betrifft, würde ich die persönlich einfach zahlen und wenns mich ärgert, setze ich den Verkäufer auf die Sperrliste. Ist doch nichts dabei.

  • Wargreiter
    aktives Mitglied
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    • 2. Januar 2016 um 11:05
    • #18

    Ich weis das Thema ist heiß, aber hier mal meine Meinung als Gewerbetreibender.

    Ich weiß das viele Leute denken, das Versandkosten das reine Porto sind, und das ist erstmal grundlegend falsch. Eine Firma muss diese Árt von Kosten sauber kalkulieren, und ja da hat der Typ leider recht, dazu zählen, das Versandmaterial, die Arbeitszeit zum packen und zum Versenden etc..
    Auch ist es ein weitverbreiteter Irrglaube, das der Kunde derjenige ist, der Versandart, Versandkosten, Zahlungsart und/oder Zahlungsziel bestimmt. Diese Parameter bestimmt einzig und allein der Verkäufer bzw. Händler.
    Versandkosten sind also definitiv NICHT gleich Portokosten !!!

    Das hat nichts mit Abzocke zu tun, und ob ein Händler Rabatte etc. anbietet ist alleine seine Entscheidung.

    Auch ein nicht unbedeutender Faktor ist halt auch die Arbeitszeit des Händlers, wenn Opa Meier seine Sammlung auflöst und 0,70 € Versand nimmt weil er das hobbymässig macht ist das ja ok, die Stunde des Händlers kostet Geld....
    ...und wer sich darüber aufregt sollte mal in sich gehen und überlegen ob er sich auch stets bei seinem Zahnarzt beschwert, der bei der Krankenkasse nur amls fürs "Guten Tag wie geht es Ihnen Herr Müller" eine "Beratung pesönlich oder telefonisch" für 25 € abrechnet.....

    Ich kaufe u.a. auch sehr viele Briefmarken im In und Ausland, von der Einzelmarke bis zur ganzen Sammlung, und was mir da schon als Verpackung untergekommen ist, ist himmelschreiend, da hätte ich lieber 2 Euro mehr Versandkosten bezahlt und hätte meine Marken ordentlich auf einer Steckkarte mit Knickschutz in einem a5 Umschlag bekommen, als in einer mit Klebeband zugeklebten Mülltüte die dann lose in einem Miniumschlag gesteckt wurde....aber das nur am Rande.

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