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Poststelle I & II Stempel

  • DKKW
  • 15. August 2009 um 22:27
  • DKKW
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    • 18. März 2017 um 14:46
    • #441

    Hallo zusammen,

    heute geht es wieder mitten hinein auf die Halbinsel Angeln und zwar nach Thumby. Seit 1970 bildet Thumby mit dem Nachbarort Schnarup die Gemeinde Schnarup-Thumby. Sie gehört heute zum Amt Mittelangeln im Kreis Schleswig-Flensburg und hatte im Jahr 2015 553 Einwohner (Wikipedia).

    In Thumby bestand bereits seit 1889 eine Posthilfsstelle die 1893 zur Postagentur hochgestuft wurde. Mit Einrichtung der Landpostverkraftung am 1.5.1929 wurde Thumby zur Poststelle II. Am 15.8.1939 wurde daraus eine Poststelle I. Sie wurde 1971 in Schnarup-Thumby umbenannt und 1992 geschlossen.

    Thumby gehörte zum Kurs IV der von Schleswig aus u.a. die Poststellen in Berend, Nübel, Brekling, Ekebergkrug, Thumby, Esmark, Obdrup, Satrup-Kirchenholz, Torsballig, Havetoftloit, Hostrup, Stenderup und Klappholz bediente. Alle Angaben aus dem bereits im letzten Beitrag genannten Heft 1994 der Postgeschichte zwischen Nord- und Ostsee.

    Ich kann wieder zwei Belege zeigen:
    Ein Firmenkuvert aus Thumby nach Rödemis bei Husum aus dem Jahr 1933. Auch hier finden wir wieder links von der Frankatur mit dem Ra2-Stempel "Thumby / Schleswig-Land" die Urform der Poststelle II-Stempel. Die 12 Pfg. Friedrich der Große ist mit dem KBS "Schleswig * Land * 14.6.33 18-19" entwertet.

    Ein Brief aus Thumby ebenfalls nach Rödemis (gleiche Empfängerin) aus dem Jahr 1934. Hier ist der Nachfolger, ein Ra2-Stempel (Frakturschrift mit Trennstrich zwischen den Zeilen) "Thumby / über Schleswig" links von der Frankatur abgeschlagen, die 12 Pfg. Hindenburg-Marke ist wieder mit dem KBS "Schleswig * Land * 24.8.34 11-12" entwertet worden.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • hd82hd
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    11. Januar 1982 (44)
    • 19. März 2017 um 08:33
    • #442

    Hallo,

    ich habe hier einen Poststelle I Beleg.

    Holzweissig über Bitterfeld 27.09.50-9

    Gruß

    Henrik

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • hd82hd
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    • 19. März 2017 um 08:35
    • #443

    Ein Poststelle II Beleg

    Wachendorf über Rottenburg (Neckar)

    10.05.49-7

    Gruß

    Henrik

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • miasmatic
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    • 20. März 2017 um 17:26
    • #444

    Moin zusammen,

    ich zeige einen Poststelle-II-Beleg "Berumbur über Norden".
    Das Stempelabschlagsdatum ist für mich leider nicht erkennbar.

    Einen angenehmen Abend wünscht

    miasmatic

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    • Poststelle-II-Beleg Berumbur über Norden.jpg
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    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • DKKW
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    • 20. März 2017 um 20:14
    • #445

    Moin miasmatic,

    bei Deinem Beitrag habe ich zugegebenenermaßen erst mal auf den Kalender geguckt, haben wir schon den 1. April. Aber, alle Bewohner von Berumbur mögen meine Ignoranz verzeihen, diesen Ort gibt es wirklich.

    Wikipedia bietet auch eine schlüssige Erklärung für den zunächst exotisch klingenden Namen. Der zweite Namensteil "bur" steht für Bauernschaft, es heisst also auf Hochdeutsch Berumer Bauernschaft.

    Der Zweikreisstegstempel heisst übrigens "(23) Norden a 07.?.55 -11(?)" evtl. auch 14
    Die Marke wurde also vorschriftsmässig im Leitpostamt abgestempelt.

    Viele Grüße
    DKKW

  • miasmatic
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    • 21. März 2017 um 16:16
    • #446

    Moin DKKW,

    allerbesten Dank für die Infos.
    Wenn Dich dieser Ortsname schon irritiert, solltest Du Deinen nächsten Urlaub mal in Ostfriesland verbringen :D :D

    Einen schönen Abend wünscht

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • DKKW
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    • 7. April 2017 um 22:09
    • #447

    Hallo zusammen,

    am 20.2.2016 hatte ich erstmals einen Poststelle II Stempel aus Bilsen (Kreis Pinneberg) vorstellen können.

    Zitat

    Original von DKKW
    Die Poststelle II Bilsen wurde laut ARGE-Handbuch am 22.2.1932 eröffnet und war dem Leitpostamt Barmstedt bis zum 31.3.1960 unterstellt. Ab dem 1.4.1960 wurde Pinneberg das zuständige Leitpostamt. An diesem Tag wurde alle vom Postamt Barmstedt ausgehenden Postkurse an die Postämter Elmshorn bzw. Pinneberg abgegeben.

    Der Halbspatelstempel (24b) Bilsen über Barmstedt (Holst.) ist vom 30.10.1952 bis zum 03.03.1960 registriert.

    Ich konnte letztens drei weitere Belege aus Bilsen erwerben. Zunächst einmal zwei Postkarten aus den Jahren 1939 bzw. 1940. Es handelt sich beide Male um den Poststelle II Ra-Stempel (Frakturschrift): "Bilsen / über Barmstedt (Holstein)".
    Die Besonderheit des Stempels aus dem Jahr 1939 ist die grüne Farbe (kommt beim Scan nicht deutlich raus). Der Abschlag aus dem Jahr 1940 ist, wie üblich, violett.
    Und dann eine Postkarte aus dem Jahr 1959 mit dem Halbspatelstempel "(24b) Bilsen über Pinneberg" Demzufolge würde die Auflösung der Landpost Barmstedt bereits 1959 und nicht erst 1960 erfolgt sein. Ab 1960 sollte Bilsen lt. ARGE-Hnadbuch von Pinneberg aus angefahren worden sein.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 11. April 2017 um 21:34
    • #448

    Hallo zusammen,

    ich zeige heute einen Poststelle II Stempel von einer Flensburger Stadtteil-Poststelle, nämlich Flensburg-Klues. Klues (gesprochen Kluus), das e ist ein niederdeutsches (nicht gesprochenes) Dehnungs-E, leitet sich vom hochdeutschen "Klause" ab. In Klues befand sich eine Einsiedelei zu St. Annen, die sich zu einem Wahlfahrtort entwickelte.

    Ich zeige hier eine Postkarte aus Flensburg-Klues nach ??? (ja wohin eigentlich?). Ich muss gestehen, dass ich hier Probleme mit der Übersetzung der deutschen Schrift habe.

    Der etwas schwach abgeschlagene Ra2-Poststellen-Stempel "Flensburg-Klues / über Flensburg" ist vorschriftsmässig links neben dem senkrechten paar der 6 Pfg. Hindenburg Marken abgeschlagen. Die Marken selbst sind mit dem Zweikreis-Stegstempel "Flensburg 1 g 2.7.37 - 11" entwertet worden.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (11. April 2017 um 21:35)

  • Vichy
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    • 12. April 2017 um 08:01
    • #449
    Zitat

    Original von DKKW
    Ich zeige hier eine Postkarte aus Flensburg-Klues nach ??? (ja wohin eigentlich?). Ich muss gestehen, dass ich hier Probleme mit der Übersetzung der deutschen Schrift habe.

    Hallo DKKW,

    ich vermute

    Da ich Weyhers .... und unten Fulda-Land entziffere. Das Wort hinter Weyhers scheint in Klammern osä zu stehen - vermutlich keine weitere Ortsangabe.

    Gruß

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

    2 Mal editiert, zuletzt von Vichy (12. April 2017 um 08:48)

  • kartenhai
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    • 12. April 2017 um 09:38
    • #450

    Das Wort hinter dem Ort heisst für mich Rhöngeb. (Rhöngebirge). Der gesuchte Ort sollte also da zu finden sein.

    Gruß kartenhai

  • DKKW
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    • 13. April 2017 um 21:37
    • #451

    Hallo Vichy und kartenhai,

    vielen Dank für Eure Hilfe (insbesondere an Vichy). Passt wunderbar, mein Kopf war anscheinend völlig vernagelt als ich den Beleg bekam. Weyhers (Rhöngeb.) passt, da bleibt kein Zweifel.

    Viele Grüße
    DKKW

  • rumburak
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    • 20. April 2017 um 10:00
    • #452

    Hallo,

    ich möchte einen Abschlag eines Poststelle-1-Stempels vorstellen, der mir einige Fragen aufgegeben hatte.

    KLEINMACHNOW / - b - / über / STAHNSDORF (b BERLIN) vom 2.9.1963

    Mein Abschlag ist nicht der schönste: bessere finden sich in der Stempeldatenbank. Verwendungszeit lt. Stempeldatenbank 1957-1965.

    Es handelt sich nicht um einen Normstempel (seit 1931), sondern um einen Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten. Die Bezeichnung „über“ findet sich erst ab 1933 in Stempeln. Somit müßte der Stempel ein aptierter Altstempel sein. Tatsächlich findet sich bei Richter/Griese „Altstempel deutscher Postanstalten“ ein fast identischer Stempel:

    KLEINMACHNOW / - b - / über / STAHNSDORF (Kr. Teltow) vom 14.8.1952

    In der Stempeldatenbank von StampsX ist ein weiterer Abschlag von 1952 zu finden.

    Im Richter/Griese ist dieser Stempel aber im Kapitel „Neue Stempel im alten Gewand“ zu finden und im Ortsverzeichnis von 1944 ist Kleinmachnow nicht einmal aufgeführt.

    In der Berliner Postgeschichte von Fritz Steinwasser bin ich auf folgende Passage gestoßen:

    “... Neben diesen Weisungen zur Regelung postalischer Aufgaben gab es aber auch solche, mit denen territoriale Zuständigkeiten und Veränderungen angeordnet wurden, die sich aus der separaten Währungsreform in Westberlin ergaben. Das betraf mit Verfügung Nr. 138/1948 vom 21. Juli 1948 die bisherigen Zweigpostämter Berlin-Zehlendorf 4 und Berlin-Zehlendorf 8 in Kleinmachnow, Kreis Teltow, die ab 21. Juli 1948 in (1) Kleinmachnow 1 und 2, Post Stahnsdorf (Krs. Teltow) ... umgewandelt wurden.“

    D. h. somit auch, es waren in Kleinmachnow neue Stempel ab 1948 notwendig. Die hier zeigen allerdings keine Nummer der Postanstalt. (Weiter vorn in diesem Thread sind spätere Stempel von Kleinmachnow 1 gezeigt.)

    Die Veränderung von STAHNSDORF (Kr. Teltow) zu STAHNSDORF (b BERLIN) ist in der Verwaltungsreform der DDR 1952 begründet; der Kreis Teltow wurde aufgelöst. Eine Aptierung des Stempels ist wohl naheliegend.

    Warum allerdings diese/dieser Stempel nicht der Norm entprechen/entspricht?

    Viele Grüße

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  • DKKW
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    • 22. April 2017 um 18:46
    • #453

    Hallo zusammen,

    ich zeige heute wieder einen Poststelle II Stempel aus meiner norddeutschen Heimat Norddeutschland.

    Es handelt sich um einen Brief der bei der Poststelle II in Hörup an das Pastorat in Leck aufgegeben wurde. Der Ra2-Poststellenstempel "Hörup / über Flensburg" wurde links neben der Marke abgeschlagen. Die 12 Pfg. Hindenburg-Marke wurde im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "Flensburg 1f 19.12.38 -19" entwertet.

    Hörup ist eine Gemeinde westlich von Flensburg auf der schleswiger Geest. Sie liegt an der B199, die von Flensburg nach Niebüll führt. Die Gemiende hatte im Jahr 2015 607 Einwohner und gehört heute zum Amt Schafflund im Kreis Schleswig-Flensburg.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 24. April 2017 um 21:32
    • #454

    Hallo zusammen,

    und noch ein Poststelle II Stempel des Leitpostamts Flensburg. Hier konnte ich wieder einmal einen größeren Bestand erwerben.

    Es handelt sich um eine Postkarte die am 13.8.38 in Munkbrarup geschrieben und der dortigen Poststelle II zur Beförderung nach Leck im Kreis Südtondern (heute Kreis Nordfriesland) übergeben wurde.

    Der Ra2-Poststelle II Stempel (leider etwas verkantet) wurde vorschriftsmässig neben dem 6 Pfg Hindenburg Wertstempel der Ganzsachenpostkarte abgeschlagen. Der Wertstempel selbst wurde durch den Zweikreisstegstempel "Flensburg 1f 14.3.38 - 11" entwertet.

    Munkbrarup ist eine, heute zur Gemeinde Langballig im Kreis Schleswig-Flensburg gehörende Gemeinde östlich von Flensburg und südlich von Glücksburg mit 1115 Einwohnern im Jahr 2015.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Wandervogelgelb
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    • 30. April 2017 um 15:03
    • #455

    Poststelle II Stempel Pangau über Bernstadt (Schlesien) vom 16.4.1934, ein kleines Dorf mit einem Rittergut und einer Schnapsbrennerei.

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  • Wandervogelgelb
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    • 30. April 2017 um 15:06
    • #456

    Poststelle I Stempel Bauerbach über Bretten (Baden) vom 4. Mai 1944, gelaufen als WK II Feldpost nach Berlin Karolinenhof. Der Feldpostnummer 12433 war dem Werkstatt-Zug I des Panzer-Regiment 6 zugeordnet.

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    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (30. April 2017 um 15:10)

  • DKKW
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    • 3. Mai 2017 um 19:06
    • #457

    Hallo zusammen,

    und wieder ein Poststelle II Stempel des Leitpostamts Flensburg, da konnte ich einen größeren Posten ergattern.

    Diesmal handelt es sich um die Poststelle II Frörup über Flensburg. Frörup liegt zwischen der A7 und der alten Bundesstraße am Rande der schleswiger Geest am Oberlauf der Treene. Heute gehört Frörup zur Gemeinde Oeversee (1974 eingemeindet) die gleichzeitig Hauptort des Amtes Oeversee im Landkreis Schleswig-Flensburg ist. Östlich von Frörup liegt das Naturschutzgebiet Fröruper Berge, vielleicht zeige ich mal ein paar Ansichten bei "Unterwegs und Draußen"

    Heute zeige ich eine Neujahrskarte aus dem Jahr 1937 die am 29.12. in Frörup geschrieben und bei der dortigen Poststelle II nach Flensburg aufgegeben wurde. Die 12 Pfg. Hindenburg wurde am gleichen Tag abends mit dem Zweikreisstegstempel "Flensburg 1f 27.12.37 -19" abgestempelt. Der vorschriftsmässig links neben der Marke abgeschlagene Ra2-Poststelle II-Stempel "Frörup / über Flensburg" ist leider verkantet aber trotzdem gut lesbar.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 4. Mai 2017 um 12:18
    • #458

    Hallo zusammen,

    damit meine Beiträge nicht zu Flensburg-lastig werden schiebe ich einen Poststelle II Beleg aus Nordfriesland dazwischen.

    Drage hatten wir schon mal, die Poststelle II war zunächst dem Postamt Friedrichstadt untergeordnet. Aufgrund zunehmenden Rationalisierungsdrucks kam es zu Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre zu einer Zentralisierung der Landpostverkraftung. Die Landpostdienste kleinerer Postämter wurden größeren Leitpostämtern zugeordnet. Zuletzt konnte ich das anhand von Belegen der Poststelle II Bilsen (zunächst über Barmstedt, dann über Pinneberg) dokumentieren.

    Der heutige Brief wurde laut rückseitigem Absendervermerk in Seeth geschrieben und der Poststelle II in Drage übergeben. Der Brief war nach Bremerhaven adressiert. Die 20 Pfg. Heuss wurde aber nicht im neuen Leitpostamt in Husum abgestempelt sondern mit dem Zweikreisstegstempel des alten Leitpostamts "(24b) Friedrichstadt (Eider) a(?) 25.4.60 - 14" entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Drage über Husum. 1960.jpg
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  • DKKW
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    • 7. Mai 2017 um 21:39
    • #459

    Hallo zusammen,

    erneut ein Poststelle II Beleg des Leitpostamts Flensburg.

    Diesmal eine Postkarte aus Berghof nach Windbergen über Meldorf in Holstein.
    In Harrislee gibt es heute noch eine Berghofstraße. Harrislee hatte 11.285 Einwohner im Jahr 2015, liegt nördlich von Flensburg an der dänischen Grenze und gehört zum Landkreis Schleswig-Flensburg.

    Die Postkarte wurde am 25.6.1938 in Berghof geschrieben und der Poststelle II in Harrislee zum Versand nach Windbergen übergeben. Der Ra2-Stempel "Harrislee / über Flensburg" wurde vorschriftsmässig links neben der Marke abgeschlagen. Die 6 Pfg Hindenburg wurde mit dem Zweikreisstegstempel "Flensburg 1f 26.6.38 - 11" entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Harrislee über Flensburg, 1938.jpg
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  • DKKW
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    • 15. Mai 2017 um 14:45
    • #460

    Hallo zusammen,

    und wieder ein Poststelle II Beleg des Leitpostamts Flensburg. Diesmal aus Holnis.

    Ich habe inzwischen Belege von rund zwei Dutzend Postorten des Leitpostamts Flensburg. Damit aber noch nicht mal ein Drittel der katalogisierten Postorte. Von den vorkommenden Stempeltypen gar nicht zu reden. Eine echte Sisyphus-Arbeit für die man einen langen Atem braucht.

    Zurück nach Holnis. Dies war früher eine Insel in der Flensburger Förde die zunächst mit einem Damm mit dem Festland verbunden wurde und schließlich durch Verlandungsprozesse zuur Halbinsel wurde. Die Halbsinsel trennt Binnen- von Außenförde und war frühzeitig ein beliebtes Ausflugsziel. Diesem Umstand ist wohl auch die Einrichtung einer Poststelle II zu verdanken. In der Vor-Handy Zeit verschickte man Ansichtskarten von seinen Ausflügen und keine Selfies. ;)

    Die Karte mit einem Motiv von Glücksburg wurde bei der Poststelle II in Holnis nach Langenlois (nördlich von Krems in Niederösterreich) aufgegeben. Der leider etwas unklare Ra2-Poststellen-Stempel "Holnis / über Flensburg" wurde links neben der Marke abgeschlagen. Am 4.5.40 wurde die 6 Pfg. Hindenburg dann im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "Flensburg 1f 4.5.40 -14" entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Holnis über Flensburg, 1940.jpg
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