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Durch die Post beschädigte Briefsendung

  • Portosparer
  • 7. Januar 2014 um 17:30
  • Portosparer
    aktives Mitglied
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    18. März 1946 (80)
    • 7. Januar 2014 um 17:30
    • #1

    Hallo Alle !
    Heute erhielt ich Post aus der Briefermittungsstelle Marburg !
    Meine Briefsendung ist bei der automatischen Bearbeitung beschädigt worden

    Leider stimmt das nicht ganz, die ersteigerte Postkarte von 1889 (Kauf aus Internet) ist verschwunden. Auf telefonische Nachfrage erhielt ich die Aussage . Sendungen die nicht versichert sind, dafür gäbe es keine Erstattung, war mir klar. Gut den Betrag von 14,00 Euro kann ich verkraften, was viel bedauerlicher ist, ich habe dem Verkäufer wegen nicht Lieferung negativ bewertet. Heute nun die Post aus Marburg, die Sendung war am 13.12.2013 versandt worden .
    Ich jemanden schon ähnliches passiert ?

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  • usul3
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 7. Januar 2014 um 17:42
    • #2

    Mir ist mal etwas ähnliches passiert. Ich bekam ein Schreiben des Briefzentrum Aachen, das in ihrem BZ geöffnete Briefe gefunden wurden, der Inhalt entwendet und die Umschläge zerrissen. Es wurden dabei mehrere Briefe mit meinem Absender ermittelt und ich wunderte mich, warum rund 5% der Käufer sich über Nichtzusendung beschwerten. Ich habe dadurch auch schon die eine oder andere negative Bewertung geerntet. Das Problem hat sich schlagartig erledigt, als ich die Briefe direkt bei der Post aufgab zum sauber stempeln, dann gehen die Briefe warscheinlich nicht durch die Automatisation.
    Somit weiss ich zumindest, das mindestens ein Langfinger im BZ 52 AACHEN arbeitete oder noch arbeitet!!

    MfG Lars

  • axbuhr
    Stamm Mitglied
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    17. Februar 1967 (59)
    • 7. Januar 2014 um 18:26
    • #3

    So ist mir das noch nicht passiert. Es ist mir nur 2-3 x passiert, dass ich Brief-Sendungen von eBay-Verkäufern nicht erhalten habe. Ich käme allerdings nicht auf die Idee, deshalb eine negative Bewertung abzugeben, denn es ist ja möglich, dass ein Brief verloren geht und es ist klar, dass das Risiko hierfür beim Verkäufer liegt. Wenn man das Risiko nicht eingehen will, kann man ja andere Versandarten wählen. Aber das fällt natürlich schwer, wenn man vor allem Porto sparen will :D

    Übrigens kann man abgegebene negative Ebay-Beurteilungen in Abstimmung mit der anderen Partei korrigieren; ich weiß allerdings nicht, wie lange.

    axbuhr

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.601
    • 7. Januar 2014 um 18:33
    • #4

    axbuhr:D:D:D

    Portosparer
    Du kannst den Verkäufer bitten, Dir über eBay einen Antrag auf Änderung der Bewertung zu senden.
    Dann bekommst du von eBay einen Link, in dem die bestehende Bewertung siehst und darunter die geänderte Bewertung (Text und Typ) eintragen und absenden kannst.

    Der Verkäufer würde sich darüber sicher freuen, zumal er schuldlos ist.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
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  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 7. Januar 2014 um 20:44
    • #5
    Zitat

    Das Problem hat sich schlagartig erledigt, als ich die Briefe direkt bei der Post aufgab zum sauber stempeln, dann gehen die Briefe warscheinlich nicht durch die Automatisation.


    Doch, das gehen Standard-, Kompakt- und Großbriefe im Regelfall immer. Wenn die Sendung beschädigt ist und der Inhalt fehlt, gehe ich davon aus, dass trotz des Hinweises in der Benachrichtigung der Grund menschlicher Natur ist. Dass eine Sendung bei der maschinellen Sortierung so beschädigt wird, dass der Inhalt rausfällt, ist schon recht unwahrscheinlich, und in der Maschine kann man nicht und würde niemand Sachen einfach so liegen lassen, das würde sofort Maschinenstörungen geben.
    Gruß
    Uli

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  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
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    805
    • 8. Januar 2014 um 13:34
    • #6
    Zitat

    Original von Portosparer
    Hallo Alle !
    Heute erhielt ich Post aus der Briefermittungsstelle Marburg !
    Meine Briefsendung ist bei der automatischen Bearbeitung beschädigt worden

    Leider stimmt das nicht ganz, die ersteigerte Postkarte von 1889 (Kauf aus Internet) ist verschwunden. Auf telefonische Nachfrage erhielt ich die Aussage . Sendungen die nicht versichert sind, dafür gäbe es keine Erstattung, war mir klar. Gut den Betrag von 14,00 Euro kann ich verkraften, was viel bedauerlicher ist, ich habe dem Verkäufer wegen nicht Lieferung negativ bewertet. Heute nun die Post aus Marburg, die Sendung war am 13.12.2013 versandt worden .
    Ich jemanden schon ähnliches passiert ?

    Zeige doch einfach einmal den Briefumschlag. Dass Sendungen bei der automatischen Bearbeitung zerrissen werden, kommt leider vor. Manchmal liegt es auch nicht an der Post. Münzen und Schlüssel in Standardbriefen ohne weitere Verpackung machen selbst der gutmütigsten Maschine den Garaus. Wenn Dein Brief der nächste ist,erwischt es den auch. Anderes beliebtes Mittel, um die Postdienste zu sabotieren: bei Preisauschreibenpostkarten nicht den Kleber abrubbeln, mit dem die Dinger in der Illustrierten befestigt sind.

    Mich wundert aber der zeitliche Versatz zwischen dem Versand der Sendung und der Mitteilung. Wie Uli schon schreibt, würde so ein Brief eine Maschinenstörung verursachen und nicht drei Wochen darin hängen bleiben.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 8. Januar 2014 um 14:01
    • #7

    Ich bekam mal von einem Käufer die Reklamation, daß eine Ansichtskarte nicht angekommen ist (Normalbrief). Daraufhin stellte ich einen Nachforschungs-Auftrag bei der Zentralen Briefermittlungsstelle in Marburg mit genauer Beschreibung des Inhalts. Das kann man auch telefonisch oder per eMail machen, muß aber vom Absender veranlaßt werden.

    Mit einer positiven Nachricht habe ich damals nicht mehr gerechnet. 3 Wochen später erhielt ich überraschend die Antwort, daß die Karte gefunden wurde. Es gab damals in einer Briefsortierungs-Anlage einen Vorfall, daß mehrere Briefe zerfetzt wurden, bei denen man später die Aufschriften nicht mehr entziffern konnte. Die in einer stabilen Hülle verpackte Karte wurde dabei herausgeschleudert und kam später ins Depot, da weder Absender noch Empfänger dazu ermittelt werden konnte.

    Normalerweise ersetze ich in so einem Fall dem Käufer den Kaufpreis, wenn nichts mehr gefunden wird, weil dies eigentlich sehr selten vorkommt.

    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (67)
    • 8. Januar 2014 um 16:47
    • #8

    Im Hinblick auf Postverluste und Rücksendungen wegen entfernter Briefmarken bei Groß- und Maxibriefen sowie von gestohlenem Briefinhalten war dieses Jahr extrem nervig. Allein für das Inland habe ich einen Stapel von 10 Anträgen auf Nachforschung liegen, bei Auslandssendungen ist das Verfahren sowieso zwecklos. Direkt am Schalter aufgegebene Sendungen kommen immer durch.

    Wenn ich schon sehe, mit welchen Schrottkisten zu Briefkastenentlehrung vorgefahren wird, wird mir ganz anders. Das ist eben nicht mehr Post, sondern irgendein Subsubunternehmen.

    Verluste müssen aber nicht immer an der Post liegen.

    Stellt man einen mehrfach vorhandenen Artikel bei Ebay vor Erhalt der Käuferbewertung zum zweiten Mal ein, wird die zuerst verschickte Sendung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als nicht angekommen angemeckert. Man selbst steht dann, was die Beweislage betrifft, wie ein Depp da.

  • Wolffi 16. September 2021 um 16:01

    Hat den Titel des Themas von „Beschädigte Briefsendung durch die Post“ zu „Durch die Post beschädigte Briefsendung“ geändert.

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