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Aufbewahrung selbstklebender Marken

  • Platinboy
  • 26. Mai 2012 um 20:24
  • Platinboy
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    6. Mai 1965 (60)
    • 26. Mai 2012 um 20:24
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich weiß nicht ob es eine ähnliche Frage hier schon mal gab und hoffe, dass sie für einen eingefleischten Sammler nicht zu primitiv ist. aber vielleicht könnt Ihr mich ja trotzdem beraten.

    Ich sammle die Deutschen Briefmarken bis einschl. 2010 in Kabe bicollect Vordrucken.

    Dort Sind auch einzelne Klemmtaschen für selbstklebende Marken aus Briefmarkenheftchen vorhanden - und zwar für postfrische und gestempelte Marken.

    Gestempelte Marken löse ich vom Brief mehr oder weniger leicht mit warmen Wasser ab. Zur Not verwende ich Ethylacetat um Kleberreste zu entfernen. Diese (gestempelten) Marken kann ich wie gewohnt in den Kabe-klemmtaschen unterbringen. aber wie sieht es mit den postfrischen Marken aus? Wie bewahrt Ihr die auf? Schneidet Ihr die möglichst knapp um den Rand herum aus dem Markenheftchen aus und fügt ihr sie dann samt dem Heftchenkarton, auf dem die Marken befestigt sind, in die Klemmtaschen? Durch den Unterkarton sind die Marken ziemlich schwer und fallen beim Umblättern oft aus den Kle mmtaschen raus.
    Oder zieht Ihr die Marken ab und klebt sie in die Kle mmtaschen rein? Dann wären die Marken nicht mehr postfrisch - oder?
    Oder wäscht man, nachdem man die unbenutzten Marken abgezogen hat den Kleber mit Wasser bzw. ethylacetat runter und gibt sie dann (nicht mehr klebend) in die Klemmtaschen? Auch dann sind sie nicht mehr postfrisch - oder?
    Irgendwie gefällt mir keine dieser Lösungen?

    Was versteht man bei selbstklebenden Briefmarken eigentlich unter "postfrisch"?

    Als Chemiker, der beruflich mit Etikettenklebern zu tun hat, weiss ich, dass es keinen bekannten Etikettenkleber gibt, der nicht nach ein oder spätestens zwei Jahrzehnten seinen Geist aufgibt und bei Briefmarken ist das bestimmt nicht viel anders!. Das wäre natürlich auch e ine Lösung: Zwanzig Jahre warten und dann die von alleine abgefallenen Marken in die Album Klemmtaschen geben.

    Im Michel - Katalog dürften dann in vielleicht zehn Jahren keine postfrischen selbstklebende Marken mehr aufgelistet sein. jedenfalls nicht mehr bei den älteren selbstklebenden Marken. und zwar weil es diese dann nicht mehr gibt. Selbst wenn man hergeht und diese Marken in Kühlschrank oder noch besser zwischen 10 und 15 Grad lagert, kann man die Kleberhaltbarkeit nicht ins Unendliche verlängern.

    Wie behandelt Ihr eigentlich dieses Problem?

    Für Eure Meinungen und Ratschläge wäre ich dankbar

  • Ron Alexander
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    • 26. Mai 2012 um 20:56
    • #2

    Guten Abend,

    aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich bei mir die ersten selbstklebenden Markenheftechen der BRD "aufgelöst" haben. Ein Sammeln postfrischer selbstklebender Marken macht aus meiner Sicht daher keinen Sinn. Daher ist die Frage, "wie Sammeln" sicher nicht einfach. Postfrisch ist nun mal mit Klebender Rückseite aber wie von Dir schon angesprochen, die Zeit wird das über kurz oder lang sicherlich erübrigen. Daher, wenn Du diese unbedingt mit sammeln möchtest würde ich den Kleber ablösen, ich hätte zu viel angst das mir im laufe der Zeit der Kleber die Seiten verklebt oder sonst negativ auf die Sammlung auswirkt.

    Grüße

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    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Platinboy
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    • 2. Juni 2012 um 12:18
    • #3

    Ich habe vor einiger Zeit Briefmarken aus dem Markenheftchen No. 44 im Klimaschrank einer "künstlichen" Alterung von ca. 20 Jahren unterzogen. Dabei schien es so, das sich ser Kleber eher zusammenzog und austrocknete. Er hat sich jedenfalls nicht verflüssigt, so das die Aufbewahrung in einem Album wahrscheinlich eher nicht problematisch sein dürfte. Nach dem Klimatest haben sich die Marken ohne den geringsten Kraftaufwand von der Unterlage gelöst. Der Kleber selbst hat, wenn man die Markenrüchseite gegen das Licht abspiegelte, fast wie eine normale Gummierung ausgesehen, die man allerdings durch Anfeuchten nicht mehr zum "Kleben" bringen kann. Ich kann allerdings nur für das MH 44 sprechen, da ich nicht weiß ob für alle anderen Markenheftchen der gleiche Kleber Verwendung findet.

    Da die Marken ja noch gülig sind, sollten sie deshalb eigentlich ein Verfalldatum tragen, da man sie nach einer bestimmten Zeit nicht mehr ohne Hilfsmittel (wie Haushaltskleber) auf einem Brief aufbringen kann :)

  • OlliFoolish
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    • 2. Juni 2012 um 14:44
    • #4

    Das €-Zeichen gilt bei den aktuellen SK-Marken gleichzeitig als Verfallsdatum ;)

    Gruss Olli

    Edit: Dieser kleine Spass soll nicht darueber hinweg taeuschen, wie interessant ich deine vorangegangenen Ausfuehrungen und wie bemerkenswert und wichtig ich das Experiment an sich finde!
    Olli

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    Einmal editiert, zuletzt von OlliFoolish (2. Juni 2012 um 16:44)

  • kartenhai
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    • 2. Juni 2012 um 17:17
    • #5

    2006 gab es schon mal eine Diskussion ülber diese SK-Marken. Leider sind hier nicht alle Wörter genau lesbar, warum, weiß ich auch nicht:


    Gruß kartenhai

  • Platinboy
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    • 8. Juni 2012 um 17:07
    • #6

    Anbei ein Scan eines Ausschnitts aus dem Markenheftchen 44. Dieses Heftchen wurde 10 Jahre real im Schrank gelagert und dannnoch einmal im Klimaschrank um 10 Jahre künstlich gealtert.

    Das Ergebnis seht Ihr hier. Die Marken bzw. der Kleber scheinen etwas geschrumpft zu sein. Jedenfalls ist am Rand der Marken kein Kleber ausgetreten. Allerdings fallen die Marken, nachdem man das Heftchen etwas gebogen hat, fast von alleine vom Folienuntergrund ab. Drückt man mit dem Zeigefinger von hinten auf die "Gummierung" und hebt die Marke hoch, so fällt diese allein durch ihr Gewicht innerhalb weniger Sekunden wieder vom Finger ab. Sie würde also in keinem Fall mehr auf einem Brief von selbst haften

  • Platinboy
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    • 8. Juni 2012 um 17:09
    • #7

    Hier das Foto

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  • Ron Alexander
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    • 8. Juni 2012 um 20:12
    • #8

    Dieses MH hatte ich bei mir in der Sammlung, seitlich ist Kleber ausgetreten. Habe sie dann zur Frankatur verwendet...

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  • Platinboy
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    • 10. Juni 2012 um 00:10
    • #9

    Wahrscheinlich hängt es doch von der Lagerung ab. ich habe das Heftchen 10 Jahre lang relativ kühl und trocken gelagert. Im Sommer steigen die Temperaturen in meiner Wohnung selten (eigentlich nie) über 25 Grad und im Winter bin ich häufig nicht zu Hause und die Wohnung wird nicht beheizt. Nach 10 Jahren dieser Lagerung haben die Marken gerade noch auf Papier geklebt - jedoch nicht mehr so gut, dass ich sie ohne zusätzliche Verklebung auf die Reise geschickt hätte. Der folgende Klimatest gab dem Kleber dann den Rest (allerdings ohne dass dieser sich verflüssigte)

    Ich frage mich was eigentlich die Post zu dem ganzen Problem sagt. Bei der ersten Einführung der Briefmarkenheftchen habe ich einmal einen Fensehbericht gesehen, in dem erwähnt wurde, dass allein die Entwicklung des Klebers Jahre benötigt hat. . Hat da schon mal einer angefragt?Mir ist klar, dass nach spätestens 2 Jahren für den Gebrauch durch den normalen Postkunden die "Garantiezeit" vorbei ist, aber schließlich verdient die Post durch uns Sammler auch Millionen. Da kann man schließlich auch entsprechende Rücksichtnahme erwarten. Und Briefmarken mit eingebauter Selbstzerstörung (= Sicht des Briefmarkensammlers bzgl. Postfrischer Selbstklebemarken ) ist ja nun bestimmt kein guter Service.

  • kartenhai
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    • 10. Juni 2012 um 08:03
    • #10

    Da hätte der Michel eigentlich schon lange die Empfehlung geben sollen, daß man die Gummis von Selbstklebenden entfernt, so wie anno 1935 den stark schwefelsäurehaltigen Gummi des Ostropa-Blockes vom Deutschen Reich, und daß die Katalogpreise für Marken ohne Gummi gelten.

    Und was das für die späteren Markenheftchen-Preise bei Michel bedeutet, wenn der Inhalt nicht mehr klebt oder sich gelöst hat? "Die Preise gelten für den Deckel auch ohne Inhalt" ?

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (10. Juni 2012 um 09:52)

  • Ron Alexander
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    • 10. Juni 2012 um 09:29
    • #11
    Zitat

    Original von kartenhai
    Da hätte der Michel eigentlich schon lange die Empfehlung geben sollen, daß man die Gummis von Selbstklebenden entfernt, so wie anno 1935 den stark schwfelsäurehaltigen Gummi des Ostropa-Blockes vom Deutschen Reich, und daß die Katalogpreise für Marken ohne Gummi gelten.

    Und was das für die späteren Markenheftchen-Preise bei Michel bedeutet, wenn der Inhalt nicht mehr klebt oder sich gelöst hat? "Die Preise gelten für den Deckel auch ohne Inhalt" ?

    Gruß kartenhai

    Das trifft es m.E. voll auf den Punkt! :jaok:

    Grüße

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  • OlliFoolish
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    • 10. Juni 2012 um 12:41
    • #12

    Ich glaube das haette die Post nicht gut gefunden. Buessen "entklebte" nicht ihren Frankaturwert ein? Wer wuerde unter den Umstaenden weiter SK-Marken sammeln? Bestimmt erheblich weniger Leute. Beim Trend weg vom nasskleben hin zum aufkleberartigen waeren das doch Umsatzeinbrueche, oder seh ich da grad was voellig falsch?

    Gruss Olli

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    Einmal editiert, zuletzt von OlliFoolish (10. Juni 2012 um 13:20)

  • Platinboy
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    • 15. Mai 2015 um 21:33
    • #13

    Hallo zusammen,

    Irgendwie habe ich selbst nach weiteren 3 Jahren immer noch das gleiche Problem wie zuvor. Hat sich seitdem seitens der Post oder des Michel-Verlags da endlich etwas getan?

    Ich hoffe es regt sich keiner auf dass ich diesen Uralt - Thread nochmal aufwärme. Ich habe halt gedacht, dass ich nach 3Jahren einfach noch mal anfrage wie das Problem aus heutiger Sicht gesehen wird

  • wajdz
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    • 16. Mai 2015 um 17:52
    • #14

    Platinboy
    Auf Grund der von Dir gemachten Erfahrungen (Beobachtung des Kleberverhaltens über mehrere Jahre) kommt man eigentlich zu dem Schluß, im philatelistischen Verständnis "postfrische" selbstklebende Marken nicht zu sammeln, da es einfach keinen Sinn macht.
    Nun ist der Sammler ja frei in seinen Entscheidungen. Es ist alles eine Frage der Namensgebung. Beispiel: Ein typischer FDC ohne Anschrift, also nie gelaufen, wird heutzutage nicht sehr hoch geschätzt (Kartonphilatelie), bringe ich ihn aber auf einer Albumseite als -Sonderstempelbeleg- unter, ist alles in Ordnung. Er hat dann zwar keinen höheren materiellen Wert als die verklebte Marke im Handel oder Tausch bringen würde, aber im Zusammenhang mit ihr durchaus seinen Platz.
    Wenn man nicht auf späteren Gewinn spekuliert, sind die selbstklebenden Marken in Zukunft als Briefmarke vom Bild her genauso so sammelwürdig wie alles andere, ob mit oder ohne klebende Rückseite.
    Und zum Schluß: Von der POST AG Rücksicht auf Sammlerinteressen und deren Befindlichkeit zu erwarten, ist müßig. Was nicht der Profitmaximierung bei geringstem Aufwand dient, findet nicht statt.
    Das ergibt sich schon aus der Bezeichnung "Aktiengesellschaft", die uns ja nicht Freude machen soll, sondern den Aktienbesitzern eine hohe Dividende.
    MfG Jürgen -wajdz-

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • Platinboy
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    • 17. Mai 2015 um 20:51
    • #15

    wajdz

    Die ganze Diskussion um dem verwendeten Kleber und auch die Beteiligung der Post zu Sammlerangelegenheiten hat sich im Laufe des Threads so entwickelt. Worum es mir wirklich geht ist die Methode wie man selbstklebende Marken sammeln sollte. Ich meine im wörtlichen Sinne die Behandlung der Marken über die Jahrzehnte hinweg. Ich besitze KABE-Vordrucke und mich würde einfach rein praktisch interessieren wie ich diese Marken postfrisch in die Klemmtaschn bringen soll und wie ich verhindern kann dass der sich langsam verändernde Kleber die Marken durchweicht (durchfettet) und/oder die Klemmtaschen verklebt.
    Mir ist natürlich völlig klar, dass in Zeiten der Gewinnmaximierung , dass es die Post nicht im mindesten um uns Sammler geht. Aber einen Michel-Verlag oder auch die Verlage der Vordrucke sollte so etwas schon eher interessieren. Deshalb meine Frage ob sich in den vergangen Jahren dazu etwas neues ergeben hat und ob dazu Empfehlungen auf den Markt gekommen sind

  • kartenhai
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    • 17. Mai 2015 um 21:10
    • #16

    Im Briefmarkenverein "Kamper Postillion" wird auf einen Artikel aus der Michel-Rundschau Nr. 12/2007 verwiesen:

    Für die Automatenmarken ist bereits eine Lösung gefunden, die zumindest von den ATM-Sammlern akzeptiert wird! Im MICHEL-Automatenmarken-Katalog ist der Hinweis zu lesen: „Bei selbstklebenden Automatenmarken darf dieGummierung mit geeigneten Mitteln entfernt werden. So behandelte ATM sind vollwertig und werten postfrisch“.Es gibt keinen vernünftigen Grund, diese Regelung nicht auch auf den absolut gleichliegenden Fall bei den übrigen Selbstklebemarken anzuwenden. Sie muss sich nur allgemein durchsetzen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen,dass später einmal braungefleckte, verfärbte, durchgefettete und brüchig gewordene Selbstklebemarken höher bewertet werden als abgewaschene, bloß weil sie noch die mittlerweile kaputte Original-Selbstklebeschicht hintendrauf haben. Auch Postfrisch-Sammeln hat seine Grenzen, spätestens an dem Punkt, an dem die Hinrissigkeit beginnt.


    Gruß kartenhai

  • Briefmarkentor
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    • 17. Mai 2015 um 21:35
    • #17

    Wenn der Kleber aufgrund der Zusammensetzung tatsächlich nicht die Zeit überdauert, sollte nichts dagegen sprechen, diesen sofort zu entfernen. Der klassische Begriff einer postfrischen Briefmarke ist halt in diesem Zusammenhang überholt und wir Sammler müssen unseren Horizont bei diesen neuen Erzeugnissen erweitern.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • linos203
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    • 17. Mai 2015 um 22:04
    • #18

    Vermutlich muss man das aber bei jeder Marke individuell entscheiden.
    ein paar Anmerkungen:
    1) Selbstklebende ATM gibt es in Deutschland nicht
    2) Bei den Berggorilla und Nashorn handelt es sich um die ersten selbstklebenden Marken von Deutschland, ob die Problematik bei den folgenden Marken genauso ist, wer weiß. Ich zumindest habe mir gerade eben meine Gartenreich Dessau-Wörlitz von 2002 angesehen und kann keine Qualitätseinbußen feststellen, weder austretenden Kleber noch Verlust der Klebefähigkeit. Vielleicht hat sich der Kleber oder die Auftragstechnik geändert.
    3) Erst seit einigen Jahren sind selbstklebende Marken in den Jahrbüchern enthalten, vielleicht war sich die Post sehr wohl bewusst, das es zum Ausbluten bei den ersten selbstklebenden Marken kommt/kam.
    4) Der Kleber ist aber auf alle Fälle nicht papierzerstörend
    5) Ich empfehle Havidtaschen und diese gegebenenfalls nach einigen Jahren zu ersetzen

  • trainfan
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    16. Juli 1988 (37)
    • 17. Mai 2015 um 22:22
    • #19

    Hallo

    Die Marken Expo2000, Europa, Dessau Wörlitzer Park und die bereits genannten haben den selbrn Kleber. Aus Kiloware habe ich von denen einige Hundert die bereits vom Papier gefallen sind.


    mfg Torsten

  • Vichy
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    • 18. Mai 2015 um 12:41
    • #20
    Zitat

    Original von linos203
    (...)
    2) Bei den Berggorilla und Nashorn handelt es sich um die ersten selbstklebenden Marken von Deutschland, ob die Problematik bei den folgenden Marken genauso ist, wer weiß. (...)

    Hallo linos203,

    da hast du dich geirrt. Die von dir genannten Marken waren nicht die ersten SK Marken Deutschlands.
    Ich habe vor einiger Zeit einen Thread zu diesem Thema eröffnet:

    SK-Marken-Bund

    Gruß Vichy

    PS: mir ist auch aufgefallen, dass die "Linde von Himmelsberg" zT auch von den Belegen abfällt.

    Letztlich sei noch gesagt das ich auch dazu tendieren würde diese SK Marken ohne Gummi als "postfrisch" zu sammeln.

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

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