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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • DKKW
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    • 31. August 2025 um 20:48
    • #2.141

    Moin 241264hsv-fan

    wer lesen kann ist klar im Vorteil. irgendwie habe ich die Schreibschrift überlesen. Ich habe auch keinen anderen "D. Z." Stempel in Schreibschrift gefunden. Ich teile Deinen Zweifel an der Erklärung im Speeckaert. Laut Speeckaert war das Regiment in Nischegorod stationiert, passt nicht zum Brief.

    Auf der anderen Seite ist es sehr verwunderlich, dass es keine Stempel aus dem sehr bedeutsamen Hauptort Nischni Nowgorod gibt. Ich tippe eher darauf, dass der Stempel aus dem Hauptort stammt. Das ändert aber nichts daran, dass der Stempel nicht zum mutmaßlichen Laufweg passt. Möglicherwiese ein bislang unbekannter Stempel aus einer der möglichen Zwschenstationen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 1. September 2025 um 10:53
    • #2.142

    Hallo zusammen,

    diesmal hat es kein Vierteljahr bis zu meinem nächsten Zensurpostbeleg gedauert. OK, der Brief ist keine Schönheit zeigt aber einen interessanten Laufweg.

    Der Brief wurde am 17.10.1915 (jul. Kalender in Nikolaevsk an der Amurmündung in den Tatarischen Sund abgeschickt und war nach Nagasaki adressiert. Zensiert wurde er aber nicht in der nahe gelegenen Hauptstadt des Gouvernements Amur, Chabarowsk, sondern im doch recht weit entfernten Irkutsk. Auf der Rückseite des Briefes finden wir einen Poststempel von Chabarowsk vom 30.1.15 (jul. Kalender). Auf der neutralen Verschlussbanderole auf der Rückseite ist der recht häufige Doppelkreisstempel "Geöffnet Militärzensur Nr. 5" aus Irkutsk abgeschlagen (Speeckaert Type 2).

    Anschließend ging es dann wohl mit der transibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok und von dort aus per Schiff nach Japan. Ankunftstempel "Nagasaki 15.11.15" (greg. Kalender).

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Russland Zensur, Brief aus Nikolaevsk nach Nagasaki, 1915, Vorderseite.jpg
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  • phoenix
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    • 1. September 2025 um 16:38
    • #2.143

    Hallo DKKW,

    ich glaube auf den Stempel ein Nowo zu erkennen. Damit ist der Stempelort dann Nowo Nikolaewsk oder auch Nowonikolajewsk. Und das ist dann das heutige Nowosibirsk. Dann wird das auch mit dem Laufweg plausibel. Das Nikolaevsk am Amur denke ich ist es nicht. Da würde sicherlich im Stempel der Amur mit auftauchen.

    Gruß phoenix

  • DKKW
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    • 1. September 2025 um 18:18
    • #2.144

    Moin phoenix

    Du hast natürlich recht, ich habe das "HOBO" (= Novo) nicht beachtet. Im Robinson Stempelhandbuch Sibirien sind die Vorkriegsstempel abgebildet und Nikolaevsk passte vom Schriftbild. Es ist aber Novo Nikolaevsk, das heutige Novosibirsk wie Du ja geschrieben hast. Vielen Dank für die Richtigstellung. Ich habe mir auch nochmals den wirklich sehr unklaren Transitstempel unter starker Lupe angesehen. Hier neige ich jetzt eher zu Wladiwostok als zu Chabarovsk. Damit ist das alles logischer als von mir zunächst dargestellt.

    Als Ergänzung noch, laut Meyers Konversationslexikon 6. Auflage gab es seinerzeit zwei direkte Schiffsverbindungen zwischen Wladiwostok und Japan. Die eine, kürzere führte nach Niigata, die andere, längere, nach Nagasaki. Diese ist hier sicherlich benutzt worden.

    Viele Grüße
    DKKW

  • phoenix
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    • 1. September 2025 um 19:15
    • #2.145

    Hallo DKKW,

    beim Transitstempel Wladiwostok würde ich dir zustimmen. Von der Anzahl der Buchstaben ist das korrekt und auch das "wostok" (ВОСТОКЬ) lässt sich auf dem Scan ganz gut erkennen. Das Д in "Wladi" (ВЛАДИ) ist für mich auch recht deutlich zu erkennen.

    Gruß phoenix

  • DKKW
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    • 9. September 2025 um 12:17
    • #2.146

    Hallo zusammen,

    erst monatelang nichts und jetzt ging es Schlag auf Schlag. Diesmal eine europäische Destination die mir bislang fehlte.

    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Brief aus Moskau nach La Valetta auf der Insel Malta aus dem Jahr 1915.

    Der Brief ist leicht überfrankiert, 20 Kopeken hätte gereicht, aber wenn der Absender die 1 kop. Marke des Kriegshilfesatzes weggelassen hätte, dann wäre es kein Satzbrief mehr gewesen. Die Rückseite sieht ziemlich ramponiert aus, die Lacksiegel wurden entfernt. Die britische Zensur hat den Umschlag etwas unorthodox geöffnet und mit Zensurbanderole "Opened unter martial law" wieder verschlossen. Da die Banderole den Ankunftstempel teilweise abdeckt, muss es sich um die maltesische Postzensur handeln.

    Der Zweikreisstempel der Moskauer Postzensur ist so beschädigt dass ich nicht zu sagen vermag ob es sich um die Type 4 oder die Type 8 nach Speeckaert handelt.

    Der Brief ist philatelistisch beeinflusst, nicht nur weil überfrankiert sondern auch aufgrund des Empfängers Louis Carabott. Er war Briefmarkenhändler in La Valetta. Der schwarze L2-Stempel "Bologna / zweite Zeile unleserlich" hat vermutlich nichts mit der italienischen Stadt gleichen Namens zu tun. In La Valetta gibt es eine Villa Bologna, ich vermute mal das Stadtteilpostamt war danach benannt.

    Vorderseitig noch ein roter K1-Zensurstempel "Passed by Censor No. 1077" ob von der Postzensur in London oder ebenfalls Malta weiß ich nicht.

    Leitvermerk: Via London.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • 241264hsv-fan
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    • 13. September 2025 um 10:31
    • #2.147

    Nach 14 Tagen Pause habe ich nun wieder einige neue Belege in meinen Händen. Dabei sind wieder unbekannte Stempel und einiges an Feldpost.

    Postkarte aus ? - 4.1.1916 nach Smolensk. Ankunft am 9.1., wo dann die Karte auch geprüft wurde. Die Zensurstempel aus dem Militärbezirk Minsk sind der Typ 21 (Zweizeiler) sowie der unbekannte Rundstempel. Einen Zensor A.P. Nigrowskij hat Speeckaert nicht gelistet.
    Der Typ 21 sollte nicht mit dem schon mehrfach gezeigten Typ 40 verwechselt werden. Die Ausmaße sind beim Typ 21 deutlich größer.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 14. September 2025 um 06:03
    • #2.148

    Postkarte (Ansicht Tarnów, Südpolen) aus der Feldpost, aufgegeben am 19.12.1914 beim Feldpostamt Nr. 14 (?) , gesendet nach Samara.
    Das 14. Feldpostamt war während des gesamten Krieges an der Südwestfront tätig, laut Vinokurov / Epstein zu diesem Zeitpunkt in Strzkishov. Diesen Ort fand ich leider nicht.
    Die Zensur wurde wohl auch hier bei der Ankunft, also in Samara, durchgeführt. Speeckaert hat den dreieckigen Zensurstempel nicht aufgeführt.

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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (14. September 2025 um 09:30)

  • 241264hsv-fan
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    • 15. September 2025 um 07:54
    • #2.149

    Am 20.2.1917 geschriebene Postkarte, aufgegeben beim 26. Feldpostamt und nach Frankreich gesendet.
    Den zweizeiligen Zensurstempel fand ich bei Speeckaert nicht. Das Handschriftliche über und neben dem Stempel kann ich nicht deuten.

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  • 241264hsv-fan
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    • 16. September 2025 um 08:31
    • #2.150

    Postkarte aus Petropawlowsk vom 11.10.1914 nach Österreich. Auch hier ist der Zensurstempel unbekannt: D.Z. - Mill. Zens. - Hauptmann und in rot seine Unterschrift.

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  • 241264hsv-fan
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    • 17. September 2025 um 06:14
    • #2.151

    Einschreiben vom 5.12.1914 aus Unja nach Stockholm. Die Prüfung dürfte im Baltikum stattgefunden haben (Tuckum?, Talsen?) Bei Speeckaert habe ich den Stempel nicht gefunden.

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  • 241264hsv-fan
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    • 18. September 2025 um 06:58
    • #2.152

    Postkarte aus der Feldpost mit Stempel Oranienbaum vom 6.6.1915 (?) nach Kostroma. Beim Zensurstempel "Geprüft Militärzensur - Maschinengewehr-Reservebataillon" handelt es sich um den Speeckaert Typ 16 von Armeeeinheiten. Der Dienststempel ist leider unleserlich.

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  • 241264hsv-fan
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    • 19. September 2025 um 08:09
    • #2.153

    Postkarte eines verwundeten Soldaten (?) nach Moskau, aufgegeben am 13.12.1915 beim 38. Feldpostamt, geprüft vom Militärzensor des 1. Lazaretts der 6. Sibirischen Schützendivision. Diesen Zensurstempel hat Speeckaert nicht aufgeführt.

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  • 241264hsv-fan
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    • 20. September 2025 um 08:05
    • #2.154

    Postkarte vom 14.12.1915, aufgegeben beim 103. Feldpostamt, gesendet nach ?. Der Zensurstempel "Geprüft Militärzensur - Militärzensor des Hauptquartiers des Ober- - befehlshabers der Armeen der West- - front Nr. 1" (ich hoffe mal: richtig übersetzt) ist bei Speeckaert unbekannt. Für einen solch großen Stempel ist er sehr gut abgeschlagen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 21. September 2025 um 08:19
    • #2.155

    Als vorerst letztes noch ein weiterer Brief aus der Feldpost. Aufgegeben am 12.4.1915 (finnischer ? Ortsname nicht lesbar) nach Moskau.
    Der Zensurstempel ist der Speeckaert Typ 6 mit der Abweichung, das hier der Zensor Nr. 2 vorliegt. Passend dazu der Dienststempel des 2. Infanterie-Reserve-Bataillons, 5. Kompanie.

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  • phoenix
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    • 21. September 2025 um 20:05
    • #2.156

    Hallo 241264hsv-fan,

    ich lese da beim unterstrichenen Wort Riga. Sollte der Brief evtl. nach Riga verschickt werden und nicht nach Moskau?

    Gruß phoenix

  • 241264hsv-fan
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    • 22. September 2025 um 15:27
    • #2.157

    Danke, das lese ich auch. Wieso ich dann auf Moskau komme, ... :/:/:/ . Habe ich geändert!

    Überraschend schnell bekam ich dann noch diese Karte.

    Karte vom 8.8.1916 aus Nowotscherkask mit dortiger Zensur nach Linden. Beim teils schwachen Zensurstempel handelt es sich um den Typ 2.

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  • 241264hsv-fan
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    • 12. Oktober 2025 um 08:33
    • #2.158

    Einschreiben vom 12.7.1915 aus Woltschansk, gelaufen zunächst über die Zensurstelle Charkow und dann ein zweites Mal über die von Petrograd. Anschließend wurde der Brief nach Hillegom (Holland) gesendet.
    Interessant sind hier weniger der Zensurstempel Typ 7 sowie das Lacksiegel Typ 43 von Petrograd, sondern der Zensurstempel aus Charkow. Hierbei handelt es sich um den Typ 4 (?), den ich schon zeigte. Alle Abmessungen stimmen jedenfalls (soweit man das bei diesem etwas fett aufgesetztem Abschlag beurteilen kann) mit dem Typ 4 überein. Ähnlich wie beim Typ von Simbirsk ist der Rahmen hier aber nicht gerade, sondern teilweise gewellt, was auf eine Beschädigung hindeuten könnte. Da Speeckaert den Verwendungszeitraum mit 03.15 bis 03.16 angibt, wären spät verwendete Stücke mit Sicherheit interessant.

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  • 241264hsv-fan
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    • 13. Oktober 2025 um 04:17
    • #2.159

    Karte aus der Feldpost nach Ziczow (?), gelaufen über die Zensurstelle in Omsk (20.12.1914). Der Zensor verwendete den Typ 2 und unterschrieb dann auch. Speeckaert beschreibt den Typ mit "handschriftliche Paraphe von Oberst Braunfeldt", was auch hier durchaus passen könnte. Späte Verwendung dieses Typs, da Speeckaert nur den Oktober angibt.

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  • 241264hsv-fan
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    • 14. Oktober 2025 um 07:42
    • #2.160

    Postkarte vom 5.12.1914 aus Petrograd nach Weliki Luki. Den zweizeiligen Zensurstempel fand ich im Speeckaert nicht. Ungewöhnlich, das das Wort 'GEPRÜFT' in der zweiten Zeile steht.

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