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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    3.735
    • 7. Februar 2021 um 08:10
    • #1.441

    Und noch einmal Marinezensur. Und noch einmal brauche ich etwas Hilfe.

    Ansichtskarte aus Kronstadt (Schule der Marine-Ingenieure) vom 11 Januar 1916. Zensurstempel: GEPRÜFT MILITÄRZENSUR - ..... INGENIEUR ..... - ZAR NIKOLAUS I.. Letzteres ist wohl der Name der Schule.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
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    • 7. Februar 2021 um 09:41
    • #1.442

    "Просмотрено Военной цензорой флото Инженериаго Училища Императора николая I" = Geprüft Militärzensur Flotten Ingenieursschule Zar/Imperator/Kaiser Nikolaus I.

    Die Ansichtskarte ist passend zur Zensur!

  • Online
    xheine
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    1.679
    Geburtstag
    12. Juli
    • 7. Februar 2021 um 10:59
    • #1.443

    gelöscht

    3 Mal editiert, zuletzt von xheine (7. Februar 2021 um 11:14)

  • anhei64
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    170
    • 7. Februar 2021 um 11:46
    • #1.444

    Pionier (militärisch) = "Сапер"! Dies entspricht dem alten französischen Begriff Sappeur aus dem in neuerer Zeit Pionier geworden ist.

    Unten die Abbildung eines russischen Lagerstempels aus Taschkent/Turkestan - "Ташкентъ Стар. Сарери. Лагеръ" = Taschkent Altes Saper (Sappeur/Pionier) Lager.

    Leider funktioniert das Hochladen des Belegs wieder nicht...

    Bilder

    • Taschkent 2.jpg
      • 250,94 kB
      • 1.653 × 1.089
      • 151

    Einmal editiert, zuletzt von anhei64 (10. Februar 2021 um 19:20)

  • 241264hsv-fan
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    • 6. März 2021 um 14:54
    • #1.445

    Trotz Neutralitätserklärung fanden im Norden Persiens Kämpfe zwischen Russen und Türken statt. Von Anfang 1915 bis Februar 1916 eroberten die Russen mehrere Städte, unter anderem auch Hamadan. Im August 1916 fiel die Stadt wieder an die Türken. Doch bereits im März 1917 eroberten die Russen die Stadt erneut.

    Inlandsbrief aus Hamadan (Basar) - 29.V.16 nach Sultanabad-Aragh - 4.VI.16 freigemacht mit zwei Stück 3 Chahi.

    Vorderseitig ist der zweisprachige Zensurstempel Typ 1 zu sehen, welcher laut Speeckaert in der zweiten Besetzungsperiode von April bis September 1917 verwendet wurde. Jedoch wie hier zu sehen, wurde der Stempel auch schon in der ersten Besetzungszeit verwendet. Er kommt da auch in violett vor.

    Zum Stempel oben Mitte sowie einem rückseitigen Stempel kann ich keine Angaben machen.

    Keine Ahnung, warum du Schwierigkeiten mit den Bildern hast. "Original einfügen" geht nicht?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
    aktives Mitglied
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    170
    • 7. März 2021 um 11:48
    • #1.446

    Da hast du ja auch endlich einen Beleg mit Hamadan-Zensur!

    Trotz verschiedener Besatzungsperioden, der Stempel ist immer derselbe. Er kommt, nicht wie bei Speeckaert beschrieben nur auf Inlandspost vor sondern auch auf Auslandspost, wurde dazu über Baku (über Russland) und die dortige Zensur geleitet.

    Inlandsbrief aus Tauris nach Hamadan vom 18.04.1916, vorderseitig zensuriert mit dem bilingualen Stempel in der ersten russischen Besetzung 12.1915 - 08.1916.

    Interessant ist zudem wenn man die Aktivitäten der deutschen Militärmission bei der Osmanischen Armee, der Irak-Gruppe betrachtet. Diese war der Gegenspieler des Generalmajors Baratow mit seinen Kosakenverbänden im russisch annektierten Persien.

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 7. März 2021 um 15:07
    • #1.447

    Ja, hat etwas gedauert, aber es geht, wenn man Geduld hat. Und, so wie ich es gewünscht habe auf der Seite der Marken. Wenn schon, denn schon.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 10. März 2021 um 10:07
    • #1.448

    Kartenbrief aus? vom 25.6.1915 in die Schweiz. Rechts oben der Zensurstempel GEÖFFNET - MILITÄRZENSUR - Militärzensor (Unterschrift des Prüfers). Es sind die Typen 6 und 6A des Feldpostamtes Nr. 37, wobei bei Speeckaert der Strich hinter 'Zensor' nicht aufgeführt ist. Es könnte sich sogar um einen Stempel handeln. Im Tagesstempel ist nur ПОЛЕВ... zu lesen, was dann auf ein Feldpostamt hindeutet und somit passt. Welche Bedeutung die rote '675' hat, vermag ich nicht zu sagen. Auch habe ich keine Angaben zu diesem Feldpostamt.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
    aktives Mitglied
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    170
    • 11. März 2021 um 12:24
    • #1.449

    Die rote 675 ist eine handschriftliche Registratur. Diese kann postalisch sein, bedingt durch das Feldpostamt, jedoch ist es wahrscheinlich die Zählung der Eingangspost bei der Fürsorgestelle für kriegsgefangene Russen in Neuchatel.

    Das Feldpostamt 37 gehörte in deinem Zeitraum zur

    1. Armee/Nordwest Front und war in Nowogeorgijewsk Gouvernement Plozk, nördlich Warschau stationiert.

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 12. März 2021 um 09:44
    • #1.450

    Besten Dank.

    Mit 10 Kopeken freigemachter Brief aus Cherson in die Schweiz. Zensurstempel sind die Typen 6 und 3 (Nummernstempel des Prüfers) aus Odessa. Bei Speeckaert "40" unbekannt. Zu dem weicht der Typ 3 insofern ab, das das Wort "Цензоръ" hier geringfügig weiter nach links gerückt ist als in der Abbildung bei Speeckaert. Sind es eventuell zwei Stempel? Oder gibt es unterschiedliche Typen? Einen Beweis bringen nur weitere Belege.

    Möglicherweise wurde die Prüfung in Cherson vorgenommen, denn Hinweise auf Odessa sind nicht vorhanden.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 13. März 2021 um 13:18
    • #1.451

    Einer von mir zwei bekannten Belegen mit Zemstwo-Marke.

    4-Kopeken-Karte aus Kossolapowo nach Stuttgart. Die Karte lief über Sarapul. Dort wurde geprüft (Speeckaert Typ 3) und zusätzlich eine 2-Kopeken-Marke aus Sarapul aufgeklebt.

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 16. März 2021 um 14:23
    • #1.452

    Telegramm aus Kiew nach Petrograd. Zensurstempel ist ein "D.Z.", welches hier ein wenig verschnörkelt daher kommt. Oben getrennt sieht man den Speeckaert Typ 46 aus Minsk. Dieser Verschlussstreifen diente zum Verschließen von Telegrammen und gehört nicht zur Zensur, sondern wurde von dieser nur mangels Alternativen verwendet.

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 18. März 2021 um 13:55
    • #1.453

    Undatierte Karte mit Zensurstempel GEPRÜFT - KOMPNIEFÜHRER - des ZER. 'POGRANITSCHNIK'. Das Einsatzgebiet der Pogranitschnik im Ersten Weltkrieg war die Ostsee. Ab 1916 war Alexei Michailowitsch Schtschastny Kommandant des Schiffes. 

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  • 241264hsv-fan
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    • 20. März 2021 um 13:33
    • #1.454

    Karte vom 21.12.1916 (unleserlicher Tagesstempel vom 25.) nach Petrograd. Zensurstempel im Rahmen sowie Nebenstempel von der aktiven Flotte. Um welches Schiff es sich hier handelt, kann ich nicht sagen. Obwohl Speeckaert einige Marinezensurstempel aufgelistet hat, habe ich diesen nicht gefunden.

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  • Heliklaus
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    • 20. März 2021 um 13:39
    • #1.455

    Sorry für OT

    Bin immer wieder begeistert, von deinen schönen imposanten gezeigten Belege. Danke fürs zeigen. ;):thumbup:

    Gruß, Klaus

  • 241264hsv-fan
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    • 21. März 2021 um 12:13
    • #1.456

    Danke. Wie schon einmal erwähnt, versuche ich natürlich möglichst klare Abschläge zu bekommen. Auch der Gesamteindruck spielt eine Rolle. Es ist jedoch nicht so einfach oder immer möglich.

    Karte vom Oktober 1916 nach Fellin (Ankunftstempel 26.10.) . Zensurstempel: Geprüft - Zens.(ur) 9. Kompanie sowie Stempel der aktiven Armee.

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  • 241264hsv-fan
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    • 23. März 2021 um 08:23
    • #1.457

    Karte eines Kriegsgefangenen aus Spasskoe vom 10. Juli 1917. Hier wurde die Karte erstmalig geprüft (Speeckaert Typ 8 ) und dann nach Wladiwostok weitergeleitet und erneut geprüft (Speeckaert Typ 6 und Typ 10). Bei der Ankunft wurde wie üblich in Wien noch einmal geprüft.

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 28. März 2021 um 12:59
    • #1.458

    Eine Postkarte, bei der ich mal etwas Hilfe benötige.

    Entwertet ist die Marke mit dem Bahnpoststempel 'NOWOGORODSK * 83 * WJASMA', der bei Kiryuschkin/Robinson nicht darin steht. Wohin die Karte dann geht, kann ich nicht sagen, ich das Gekrakel nicht lesen kann.

    Von den Zensurstempeln bei Speeckaert passt schrift- und größenmäßig nur der Typ 14 von Minsk.

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    3.735
    • 30. März 2021 um 14:55
    • #1.459

    Postkarte vom 7. März 1917 nach Petrograd. Die Briefmarke ist entwertet mit Bahnpoststempel 'PETROGRAD * 3 * Warschau' (Kiryuschkin/Robinson Typ R3.4), die Vignette blieb in der Regel ohne Poststempel. Diese hat wohl einen Zensurstempel , dieser ist aber schwach und von mir nicht identifizierbar. Auf der Karte selbst sind die Zensurstempel Typ 6 von Pleskau sowie den Typ 2 des Dwinsker Militärbezirks.

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 31. März 2021 um 13:31
    • #1.460

    Speeckaert Typ 5 von Irkutsk auf Kriegsgefangenenkarte vom 3. Februar 1918 nach Österreich. Ich habe diesen Typ bereits einmal gezeigt. Deutlich kann man den Unterschied bei 'No. ..' sehen: größerer Abstand zur Ziffer und zur Zeile darüber.

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