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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    • 17. Oktober 2023 um 08:48
    • #1.881

    Brief vom 11.7.1916 von Gomel nach Stockholm gesendet.

    Bei den Zensurstempeln mit Nummern wäre dies der Typ 44. Speeckaert hat hier die Stempeln in fünf Typen eingeteilt. Da ich bisher keine zwei gleichen Nummern mit verschiedenen Typen gesehen habe und ich davon ausgehe, das es diese auch nicht gibt, hätte ich alle unter einer Type gelistet, denn auch die bei Speeckaert einzelnen Typen weisen teils nur geringe, teils größere Unterschiede auf.

    Die Speeckaert höchste bekannte Nummer ist die "637", während ich auch eine "652" in meinem Archiv habe. Die niedrigste Nummer im Speeckaert ist die "38". Ich kann hier die "No. 2" zeigen.

    Als Nebenstempel käme der Typ 5 in Frage. Der einzige Unterschied ist die Länge (oben + 0,5 mm / unten + 1 mm im Speeckaert gegenüber diesem). An sonsten passt alles überein. Diese geringen Unterschiede mögen durchaus beim Übertragen entstanden sein.

    Diesen Typ ordnet Speeckaert im Nachtrag dem Typ 5 (Zensor Schwarz) zu. Unter 5A, 5C und 5D nennt Speeckaert noch drei weitere Namensstempel. Warum diese so zusammengefügt wurden, mag sein Geheimnis bleiben, denn ob alle vier Zensoren diesen Typ 5 verwendeten, halte ich für fraglich.

    Ob dieser Brief nun in der Zensurstelle in Gomel geprüft wurde oder, wie es der Stempel hergibt, im Hauptquartier in Smolensk, kann ich nicht sagen. Für wahrscheinlicher halte ich aber Smolensk.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 29. Oktober 2023 um 09:48
    • #1.882

    Brief vom 19.12.1915 aus Moskau nach Kopenhagen. Zunächst in Moskau geprüft (Typ 2) und dann ein weiteres Mal in Petrograd (Typ 3 rückseitig und Typ 7).

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 30. Oktober 2023 um 06:35
    • #1.883

    Brief vom 1.3.1915 aus Witebsk nach Kopenhagen. Rückseitig dieses Mal der ebenfalls sehr häufige Typ 2 und vorderseitig erneut der Typ 7 mit anderer Zensornummer.

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  • 241264hsv-fan
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    • 31. Oktober 2023 um 08:54
    • #1.884

    Brief aus Kiew vom 12.9.1915 widerum nach Kopenhagen. Geprüft wurde zunachst in Kiew, wo der Typ 6 verwendet wurde (handschriftliche Nr. 6 und Datum 13.9.). Dieser Stempel wurde also von verschiedenen Zensoren verwendet. Zum zweiten Mal geprüft wurde in Petrograd (Typ 27).

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  • 241264hsv-fan
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    • 2. November 2023 um 10:06
    • #1.885

    Brief vom 18.5.1916 aus Chorol nach Kopenhagen. Geprüft wurde wohl in Krementschug. Unter Typ 3 hat Speeckaert einen Stempel mit Wortlaut "GEÖFFNET MILITÄRZENSUR ..." gelistet. Hier liegt mir ein Beleg mit dem Stempel "GEPRÜFT MILITÄRZENSUR ..." vor. Beide Stempel weisen die gleiche Schriftart auf, haben eine Rahmengröße von 70 x 18,5 mm.

    Hier hat der Zensor noch das Datum und seinen Namen eingetragen.


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  • 241264hsv-fan
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    • 12. November 2023 um 17:30
    • #1.886

    Großformatiger Einschreibebrief aus Jelisawetsgrad nach Petrograd, aufgegeben am 1.5.1915. Zensurstempel ist der Typ 1, hier mit Unterschrift des Prüfers. Der Stempel ist dem Odessaer Typ 8 gleich und zeigt somit die Zugehörigkeit zu diesem Militärbezirk. Verschlossen ist der Brief mit dem Siegel des Post- und Telegrafenamtes, ein Siegel der Zensur gab es nicht.


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  • 241264hsv-fan
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    • 13. November 2023 um 09:22
    • #1.887

    Aus Noworossijsk konnte ich schon mehrere Zensurstempel zeigen. Darunter war einer vom 1.4.1915 vom Oberstleutnant Lebaschow. Nun habe ich hier einen Zensurstempel vom 13.9.1915, welcher dem Typ 1 ganz ähnlich ist. Lediglich die untere Reihe ist etwas nach links versetzt bzw. ist wohl geringfügig länger. Zu dem endet bei Speeckaert die erste Zeile mit einem "a" und hier mit einem Punkt. Ob Speeckaerts Vorlage nicht optimal war, kann ich nicht sagen. Lebaschow wurde inzwischen zum Oberst befördert (seit August oder früher).


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  • 241264hsv-fan
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    • 17. November 2023 um 20:30
    • #1.888

    Zum zuletzt gezeigten Brief und dem Stempel gibt es noch etwas zu sagen. Beim Nachmalen des Stempels ist mir aufgefallen, das der von Speeckaert gezeigte Stempel in der oberen Zeile von "Д" bis "к" 82 mm misst, 'mein' Stempel hingegen nur 75 mm, was dann u.a. die Verschiebung mit erklärt. Zu dem sind im Wort Новороссийск alle drei "c" in der gleichen Schriftart, bei 'meinem' Stempel unterscheidet sich das dritte "c" von den anderen beiden. Somit scheint es tatsächlich zwei unterschiedliche Typen zu geben.

    Außerdem muss ich darauf hinweisen, das Speeckaert bei der Übersetzung ein Fehler unterlaufen ist: Der Zensor heißt nicht Lebaschow, sondern Lewaschow. Ich habe mich vor einigen Jahren und auch letzten Montag verleiten lassen und den Fehler übernommen.


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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (17. November 2023 um 20:35)

  • 241264hsv-fan
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    • 25. November 2023 um 06:26
    • #1.889

    Naturgemäß wird, je mehr man hat, es immer schwerer, neue Sachen zu bekommen. Hier habe ich mal wieder ein schönes Stück. Ansichtskarte vom 9.2.1916 aus Archangelsk. Dort wurde auch geprüft. Zensurstempel ist der Speeckaert Typ 3 in früher Verwendung. Der Zensor hieß Koch. Anschließend wurde die Karte nach Riga versendet.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
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    • 27. November 2023 um 11:11
    • #1.890

    Hallo zusammen,

    ich kann heute eine Postkarte aus Kiew nach Bologna in Italien aus dem Jahr 1915 zeigen. Es ist erst die vierte zensierte Postsendung aus Russland anch Italien in meiner Sammlung, in umgekehrter Richtung habe ich bislang leider nichts gefunden.

    Der Ra2 Zensurstempel Speeckaert Type 2 (häufig) weist nur den Hinweis "Geöffnet / Militärzensur" auf, kein Hinweis wo die Zensur stattfand. Dank des Poststempels bin ich dann doch recht schnell bei den Zensurstempeln Kiews gelandet.

    Anfang 1915 war zwar theoretisch noch ein Posttransit über den Balkan und Griechenland nach Italien möglich, ich vermute aber doch das der Brief ganz außen rum über Petrograd, Skandinavien, Großbritannien und Frankreich nach Italien lief. Mangels Transitvermerken ist ein Nachweis unmöglich. Auch ein Ankunftstempel fehlt, somit können auch keine Aussagen zur Laufzeit gemacht werden.

    Viele Grüße, DKKW

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  • DKKW
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    • 5. Dezember 2023 um 11:42
    • #1.891

    Hallo zusammen,

    kaum zu glauben, ich habe schon wieder einen Zensurbeleg aus Russland. Diesmal ein eingeschriebener Brief aus Rostow am Don nach Braila in Rumänien vom 12.2.16 (jul. Kalender). Zu dem Zeitpunkt war Rumänien noch neutral.

    Der Brief wurde in Rostow zensiert. Den Zensurstempel Speeckaert Type 4 hatte 241264hsv-fan schon am 20.6.1018 gezeigt. Es ist erst mein Zensurbeleg nach Rumänien (plus einer in Gegenrichtung).

    Wie so oft bei russischen Briefen ist die Frankatur auf der Rückseite dort findet man auch den Ankunftstempel Braila 1 Mars 16. Meines Wissens ebenfalls noch jul. Kalender.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • 241264hsv-fan
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    • 7. Dezember 2023 um 15:27
    • #1.892

    Postkarte vom 27.3.1916 aus Walk nach Wyborg (?), Finnland.
    Speeckaert hat im Handbuch unter Reval Typ 9 einen Zensurstempel mit dem Namen des Zensors A. Wilhelma gelistet, diesen im Nachtrag aber nach Walk als Typ 5 korrigiert. Der Zensurstempel auf vorliegender Karte gleicht diesem Stempel bis auf dem Namen des Zensors, hier W. Kissper (?). Dieser Stempel ist bei Speeckaert nicht notiert.
    Oberhalb dieses Stempels ist ein weiterer Zensurstempel "Просмотреноъ - Выб. Воен. Ценз." = "Geprüft - Wyb.(borg) Mil.(itär)zens.(ur) zu sehen. Hier handelt es sich demnach um einen finnischen Zensurstempel.

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  • 241264hsv-fan
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    • 9. Dezember 2023 um 11:13
    • #1.893

    Ansichtskarte, abgestempelt am 5.12.1914 - SHANGHAI ÜBERSEE (?) P(OST)A(MT), gesendet nach Wladiwostok mit Ankunftstempel vom 10.12.. Zu sehen ist ein kleiner roter D.Z.-Stempel im Kreis. Diesen konnte ich bei Speeckaert nicht finden. Er gleicht zwar dem Typ 1 von Shanghai, ist jedoch im Durchmesser nur etwas halb so groß. Ich denke, das die Überprüfung aber in Shanghai stattgefunden hat.

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  • 241264hsv-fan
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    • 12. Dezember 2023 um 10:34
    • #1.894

    Einschreiben aus Michailowskoje (Gebiet Moskau) nach Biarritz. Der Brief vom 27.8.1914 wurde in Petrograd geprüft. Das Siegel ist nicht ganz so toll erhalten, jedoch ist der Zensurstempel Typ 17 des Leutnants Stepanow äußerst selten.

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  • 241264hsv-fan
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    • 16. Dezember 2023 um 09:24
    • #1.895

    Einen Interessanten Brief kann ich nun heute zeigen. Er wurde am 15.2.1916 in Tomsk aufgegeben. Absender war Comte Nicolas de Toulouse Lautrec de Savine, eigentlich Nikolaj Gerassimowitsch Savin, ein Abenteurer und Betrüger, wie ich inzwischen erfahren habe. Im russischen Wikipedia kann man mehr über ihn, sein Leben und seine Geschichten erfahren. Gerichtet ist der Brief an das Weisse Haus in Washington, genauer gesagt, direkt an Präsident Woodrow Wilson. Möglicherweise war ein weiterer Betrugsversuch geplant.
    Geprüft wurde der Brief in Tomsk. Auf der Rückseite befinden sich der Zensurstempel Typ 17 (unten) sowie der Einzeiler ЗАДЕРЖАНО (eingezogen), welcher im Speeckaert nicht zu finden ist.

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  • Jean Philippe
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    • 16. Dezember 2023 um 10:36
    • #1.896

    241264hsv-fan

    Da hatte der Zensor bestimmt was zu lachen. Wurde der Brief denn durchgelassen und weiss man wie es mit ihm weiterging ? Welchen Weg sollte er denn nehmen ? Oben steht ja via … (kann ich nicht lesen).

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • 241264hsv-fan
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    • 16. Dezember 2023 um 11:39
    • #1.897

    Ich denke, es heißt: via San Francisco (etwas von den Stempeln verdeckt). Wie schon geschrieben, wurde laut Einzeiler der Brief eingezogen (der Inhalt fehlt leider). Ich denke, das der Zensor es wohl nicht so lustig fand.
    Hier, wen es interessiert, der Link zum russischen Wikipedia https://ru.wikipedia.org/wiki/Савин,_Николай_Герасимович Der Text muss dann natürlich übersetzt werden.

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  • Jean Philippe
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    • 16. Dezember 2023 um 11:44
    • #1.898

    Danke 241264hsv-fan

    Das „Eingezogen“ war mir etwas entgangen. Schade dass dann der Inhalt nicht mit aufbewahrt wurde.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 17. Dezember 2023 um 08:36
    • #1.899

    Postkarte vom 6.12.1914 aus Schaty - Kowno (wo genau das liegt, konnte ich nicht ermitteln) nach Petrograd. Geprüft wurde die Karte in Kedahnen. Der Zensurstempel ist der seltene Typ 1.

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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.608
    • 17. Dezember 2023 um 15:03
    • #1.900

    Moin 241264hsv-fan ,

    möglicherweise das heutige Sakiai, in wikipedia auch als "Schaken" bezeichnet, in meinem Uralt-Atlas aus ca. 1930 (poln.) Szoki.

    Viele Grüße
    DKKW

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