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"Neuer" Brief mit Schwarzen Einsern bei Gärtner

  • joern_ribu
  • 14. Februar 2011 um 10:10
  • joern_ribu
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    • 14. Februar 2011 um 10:10
    • #1

    Hallo zusammen,

    beim heutigen Stöbern in den Neuzugängen einer Plattform für Auktionshäuser fiel mir das Top-Angebot der nächsten Auktion von C. Gärtner ins Auge: "sensationellen Neu- bzw. Wiederentdeckung und gleichzeitig einem der wichtigsten Briefe des Schwarzen Einsers. Ein Beleg mit faszinierender Geschichte und ein Brief, wie ihn bislang noch keine Sammlung zeigen konnte."

    Was mich als noch recht unbedarften Wiedereinsteiger dabei am meisten erstaunte, waren folgende Aussagen in der Los-Beschreibung: " Diese Marke war früher gelöst und wurde in Dezember 2010 von Frau Brettl BPP wieder aufgeklebt und diese Maßnahme entsprechend im Attest dokumentiert." ... und... "Hierbei wurde die lose Marke wieder von Frau Brettl BPP auf den ursprünglichen Platz aufgeklebt,- zum dauerhaften Verbleib..." :O_O:

    Da muss wirklich "eine aufregende Geschichte" dahinter stecken, wie der Auktionator ebenfalls anmerkt - leider ohne mehr in die Details zu gehen. Und das bei einem Ausrufpreis von sage und schreibe 35.000.- € :ups::ups::ups:

    Ich poste das hier, weil ich dazu gerne mal die Meinung der Experten hören möchte. Der Brief und die drei Schwarzen Einser sind sicher echte Raritäten und Schmuckstücke - aber: Eine BPP-Prüferin repariert einen Brief durch Aufkleben einer Marke, der Auktionator schreibt von einem "Beleg mit faszinierender Geschichte und ein Brief, wie ihn bislang noch keine Sammlung zeigen konnte." und verlangt 35.000 € als Ausruf. Was haltet ihr davon und von diesem Beleg? Weiß hier vielleicht sogar jemand mehr über die "aufregende Geschichte" die hinter dem Beleg zu stecken scheint? Es muss sich doch wirklich um ein aufregendes Stück Philateliegeschichte handeln, schließlich ist es ja nicht irgendein Spaß-angebot bei Ebay...

    Hier mal der Link zur Auktion:


    Beste Sammlergrüße

    Jörn

    Bilder

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    8. November 1976 (49)
    • 14. Februar 2011 um 10:28
    • #2

    Die Besonderheit steht doch im Text.

    - ein Exemplar Platte 1 und zwei Exemplare der Platte 2
    - Seltene "Mischfrankatur"
    - Beide Exemplare der Platte 2 von wohl unterschiedlichen Bögen
    - Brief und eine der Marken nach mindestens 28 Jahren wieder auf ewig
    vereint...

  • joern_ribu
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    • 14. Februar 2011 um 12:59
    • #3

    Richtig, die Besonderheiten sind aufgeführt, daran zweifele ich auch nicht. Mir geht es um die "Wiedervereinigung" (könnte man auch einfach "Reparatur" sagen?) von Brief und Marke und die Aussage in der Los-Beschreibung "ein Brief wie ihn bislang noch keine Sammlung zeigen konnte".

    Das geht so bei mir irgendwie nicht zusammen - kann auch gut sein, dass ich da heute etwas begriffstutzig bin. Worüber stolpere ich: Nun, Frau Brettl hat die dritte Marke am ursprünglichen Platz aufgeklebt. Woher weiss Sie welches der ursprüngliche Platz ist, bzw. woher weiss Sie dass genau diese Marke an diesem Platz war? Das kann doch zweifelsfrei eigentlich nur durch eine vorliegende Dokumentation des ehemals kompletten Briefes geschehen sein (vor der Ablösung der dritten Marke) - alles andere würde ja schon fast höchst ausgefeilte naturwissenschaftlich physikalisch-technische Untersuchungen bedingen und wäre rein indiziengestützt. Wenn es also diesen Brief so vorher schon gegeben hat und er dokumentiert wurde, dann war er doch sicher in einer Sammlung enthalten. Oder ist nur eine Ausstellungssammlung gemeint, die öffentlich dokumentiert ist? Leider sind die Atteste aus den 80er Jahren nicht bei der Katalogbeschreibung dabei.

    Die andere Frage, die sich mir stellt, ist vielleicht ebenso laienhaft, aber ich versuche hier auch einfach zu verstehen, wie in der obersten Philatelie-Liga gespielt wird. Warum belässt man nicht Brief und Marken getrennt und dokumentiert "einfach" die Geschichte des Belegs, die doch sicher zeigen kann, dass sie zusammengehörten? Wäre ja auch sammlungshistorisch interessant zu zeigen, warum es zur Trennung kam und wie beides wieder zusammenfand. Ist der ökonomische Faktor da der einzig ausschlaggebende, oder ist der Brief so einzigartig und philatelistisch bedeutsam, dass man ihn einfach wieder zusammenfügen muss?

  • soso
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    • 14. Februar 2011 um 14:04
    • #4

    Hallo Jörn,

    Du hast zweifelsfrei Recht. Wie wird dokumentiert, dass die wiederaufgeklebte Platte 1 original drauf war. Genauso gut könnte es doch eine Platte 2 gewesen sein. Dann wäre es ein "ganz normaler Brief".

    Zu erkennen, dass da mal eine Marke war, ist im übrigen nicht schwierig.

    Die abgefallene oder abgelöste Marke wieder draufzupappen ist aber bei Briefmarken sicher ok. Das würde man als Gemälderestaurator auch machen.

    Viele Grüsse

  • kartenhai
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    • 14. Februar 2011 um 14:08
    • #5

    Daß die drei Marken zusammengehören, sieht man am besten am Mühlradstempel, der die dritte wohl abgefallene Marke noch oben rechts etwas gestreift hat. Anscheinend wurde diese seinerzeit aus welchen Gründen auch immer abgefallene Marke 28 Jahre lang neben dem Brief extra aufbewahrt, weil sich niemand traute, sie fachgerecht wieder aufzukleben, noch dazu etwas schief direkt mit dem Oberrand auf den Unterrand der oberen Marke.

    Ob Frau Brettl die Marke einfach mit dem Pritt-Stift wieder aufgeklebt hat? Eigentlich egal, hauptsache, die Marke fällt nie wieder ab. :D

    Wenn mir dieser Brief gehören würde, ich hätte die Marke selbst wieder aufgeklebt, das hätte doch später kein Mensch mehr gemerkt. ;)

    Gruß kartenhai

  • soso
    neues Mitglied
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    • 14. Februar 2011 um 16:27
    • #6

    Hallo kartenhai,

    Ja, es stimmt, dass der MR-Stempel übergeht. Aber es könnte durchaus auch einen anderen schwarzen Einser der Platte 2 geben, der dieses Kriterium erfüllt.
    Jörn meinte, wo ist die exakte Nachvollziehbarkeit dokumentiert. Wenn es sie denn gibt, dann ist es einfach affig, dass sowas nicht in einem Attest steht, wenn man 40 Riesen hinlegen soll ? ?(

    Viele Grüsse

    Einmal editiert, zuletzt von soso (14. Februar 2011 um 16:27)

  • joern_ribu
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    • 17. Februar 2011 um 08:26
    • #7

    Danke @all für Eure Antworten - wieder was gelernt :)

    Jetzt bin ich ja mal gespannt ob und wenn ja für wieviel Teuronen das gute Stück einen gut betuchten Sammler findet...

  • krauseklatt
    Gast
    • 17. Februar 2011 um 17:40
    • #8

    Hallo und Guten Tag @joern ribu,
    die wahren und wirklichen Experten haben diesen Beleg im "stampsx-Forum" bereits unter die Lupe genommen. Ein Blick darauf sollte der Sache mehr als dienlich und sehr lehrreich sein.
    LG ---krauseklatt---

  • zenne
    aktives Mitglied
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    • 17. Februar 2011 um 17:48
    • #9

    Hallo Krauseklatt,

    in welchem Thema in stampsfx (auf welcher Seite)

    Ich würde es gern mal anschauen

    Beste Grüße

    zenne

  • krauseklatt
    Gast
    • 17. Februar 2011 um 18:28
    • #10

    Guten Abend zenne,
    habe oben Kopie eingefügt! Bin selber ein absoluter Computer-Idiot und hoffe trotzdem geholfen haben zu können.
    Die Diskussion wurde am 14.02.2011 durch Schnulli angeregt.
    LG ---krauseklatt---

  • zenne
    aktives Mitglied
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    • 17. Februar 2011 um 19:09
    • #11

    Hallo Krauseklatt,

    danke für den einen Computerspezialisten "verratenden" LINK!!

    Habe dort viele Erkenntnisse zu diesem Brief gewinnen können .....

    Beste Grüße

    zenne

  • joern_ribu
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    18. Juni 1967 (58)
    • 17. Februar 2011 um 20:23
    • #12

    krauseklatt

    Vielen Dank für den Link zur "Konkurrenz", in der Tat sehr interessant und lehrreich, die Ausführungen dort zu lesen.

    Ich hoffe hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun zu brechen wenn ich sage, dass ich es gut finde, wenn solche Infos auch über Forumsgrenzen hinweg transportiert werden.

    Beste Grüße
    Jörn

  • nsc
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    8. November 1956 (69)
    • 17. Februar 2011 um 21:05
    • #13

    Danke krauseklatt! :goodpost:

  • krauseklatt
    Gast
    • 17. Februar 2011 um 21:25
    • #14

    @joern ribu,
    exakt diese -nun von Dir geäußerte- Aussage sollte auch mit meinem Beitrag "provoziert" werden. Ich sehe überhaupt kein Problem darin, öffentlich (wenn auch nur vorab intern in anderen öffentlichen und frei zugänglichen Foren) bekanntgegenes Fach-Wissen auf entsprechende Nachfrage weiterzuleiten / bekanntzumachen. Vielleicht ist nur diese
    fast ungebührliche Verhaltensweise geeignet, öffentlich und frei bereitgestelltes Wissen (fernab jeglicher Stallorder) dem Interessenten zugänglich und nutzbar zu machen.

    Hinter Nicknamen, wie Altsax , @bayern klassisch , @alfredolino , @ balf.de , jürgen Kraft, Magdeburger , Peter hartz , etc. pp. (ich kann und will hier nicht weiter ausholen und bitte um Verständnis falls hier Nichtgenannte sich evtl. ärgern) steht jeweils wohl allerhöchste, sachliche und fachliche Kompetenz. Auf diese Beiträge hinzuweisen ist auch die Form (Linkkopie einfügen) wohl nicht strafbar -eher gern gesehen?- .

    Danke und beste Grüße aus Genshagen! ---krauseklatt---

    Einmal editiert, zuletzt von krauseklatt (17. Februar 2011 um 21:28)

  • KL5217
    neues Mitglied
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    1
    • 18. Februar 2011 um 18:43
    • #15
    Zitat

    Original von joern_ribu
    krauseklatt

    Ich hoffe hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun zu brechen wenn ich sage, dass ich es gut finde, wenn solche Infos auch über Forumsgrenzen hinweg transportiert werden.

    Die Grundsatzdiskussion scheint aber erforderlich. Warum können Fragen zur Altdeutschland-Philatelie in "Deutschlands führendem Forum" nicht mehr beantwortet werden? Warum ist man darauf angewiesen, Beiträge "verlorener" Mitglieder aus anderen Foren hier zu verlinken? Warum werden nur noch wert - ungs - freie altdeutsche Marken gezeigt? Warum werden in diesem Thread Hinweise auf fälschungsgefährdete Marken als bösartig verunglimpft? Warum werden diesbezügliche Fragen kommentarlos entfernt?

    Quo vadis Philaforum?

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    29.166
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    Männlich
    • 18. Februar 2011 um 18:54
    • #16

    Gruß kartenhai

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.096
    • 19. Februar 2011 um 19:52
    • #17
    Zitat

    Original von KL5217

    Die Grundsatzdiskussion scheint aber erforderlich. Warum können Fragen zur Altdeutschland-Philatelie in "Deutschlands führendem Forum" nicht mehr beantwortet werden? Warum ist man darauf angewiesen, Beiträge "verlorener" Mitglieder aus anderen Foren hier zu verlinken? Warum werden nur noch wert - ungs - freie altdeutsche Marken gezeigt? Warum werden in diesem Thread Hinweise auf fälschungsgefährdete Marken als bösartig verunglimpft? Warum werden diesbezügliche Fragen kommentarlos entfernt?

    Quo vadis Philaforum?

    Gute Frage, nächste Frage.
    Hast Du den Verlauf seit Mitte Dezember mitbekommen ?

    Wenn nicht, hier ein Link zu einem m.E. lesenswerten Thread:

    Gruß
    KJ

  • krauseklatt
    Gast
    • 19. Februar 2011 um 23:18
    • #18

    Lieber Kontrollratjunkie,
    selbst wenn KL5217 diesen Thread nicht zur Kenntnis genommen haben sollte, bleibt doch seine Frage weiterhin unbeantwortet.
    Womöglich wäre es angebracht, entsprechende Foren vor Dummschwätzern (... ich bin wohl auch Einer von Denen?) knallhart zu schützen. Beste Grüsse aus Genshagen ---krauseklatt---


    @ kartenhai ,
    ich denke, daß Deine wohlgemeinten Beiträge nicht immer dem Thema entsprechen und allein in der Summe, schon unerträglich sind!!!
    Vorab war da so ein "Käfer" , dessen Ambition der deutschen Rhetorik in PerVektion gegolten haben sollte, wenn dieser hätte wirklich können? ....bis Denne H.Klatt

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.096
    • 19. Februar 2011 um 23:46
    • #19
    Zitat

    Original von krauseklatt
    Lieber Kontrollratjunkie,
    selbst wenn KL5217 diesen Thread nicht zur Kenntnis genommen haben sollte, bleibt doch seine Frage weiterhin unbeantwortet.
    Womöglich wäre es angebracht, entsprechende Foren vor Dummschwätzern (... ich bin wohl auch Einer von Denen?) knallhart zu schützen. Beste Grüsse aus Genshagen ---krauseklatt---

    Es wird sich niemand finden, der diese Frage in der gebotenen Form zufriedenstellend wird beantworten können. Das Thema hatten wir schon mehrfach, es ist einfach nur noch unerfreulich.
    Man sollte Foren vor "Dummschwätzern" schützen können, aber es gibt eben auch Foren, die darauf keinen Wert legen und lieber andere Mitgieder verlieren........

    Gruß
    KJ

  • krauseklatt
    Gast
    • 19. Februar 2011 um 23:54
    • #20

    Hallo @All .
    da ,meine beiden, vorherigen Beiträge dem eigentlichem Thema nicht mehr entsprechen bitte ich Diese trotzdem, nicht sofort zu löschen.
    ... mfG ...krauseklatt---

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