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Postgeschichtliches aus dem Rheinland

  • Michael D
  • 25. Februar 2010 um 21:02
  • Schildescher
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.501
    Geschlecht
    Männlich
    • 27. März 2014 um 19:59
    • #101

    Hallo Uposta,

    da hast du leider recht. Entschuldigung. Ich hoffe das nunmehr keine weiteren Antworten auf die "Übersetzung" hier kommen. Das meiste hat Adri ja übersetzt.

    @ Adri, wenn du Lust hast kannst du nochmals rüber schauen und mir den Rest per PN schicken. Ich mag es nämlich auch nicht wenn ein Threat sich in eine komplett andere Richtung entwickelt.

    Besten Dank

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • uie4
    neues Mitglied
    Beiträge
    53
    • 27. September 2026 um 16:30
    • Neu
    • #102
    Zitat von Michael D

    Hallo miteinander,

    nun ja, eine doch recht übersichtliche Resonanz zu diesem Thema ...

    Portobefreiung im Großherzogtum Berg
    Direkt mit Einrichtung der bergischen Post wurden Anstrengungen unternommen, die Portofreiheiten einzugrenzen. Anfangs waren nur die Briefe der Minister gebührenfrei. Es stellte sich aber bald heraus, dass dies die Dienstangelegenheiten behinderte und so wurden am 7.2.1808 den Dienstbriefen eine allgemeine Gebührenbefreiung erteilt.
    Schon ein Jahr später wurde diese aber wieder zum 1. Mai 1809 eingeschränkt. Nur die Minister und der Postadministrator hatten weiter unbeschränkte Portofreiheit. Alle weitere Dienstpost, die portofrei laufen sollte, musste unter einem Kreuzband und mit dem Präfektursiegel verschlossen versandt werden.
    Aus einer entsprechenden Anweisung:
    Sämmtliche öffentliche Beamten die in dem Falle sind, sich mit einem der herrn General Directoren der verschiedenen Verwaltungszweige in Düsseldorf oder mit irgend einer anderen Behörde daselbst in Correspondenz setzen zu müssen, mögen ihre Briefe und Depeschen an einen der Herrn Minister adressiren und auf einem Innern Umschlage den Namen derjenigen Behörde anzeigen, an die die Depesche gerichtet ist.
    ...
    Es müssen demnach sämmtliche an den Praefecten oder Unter Praefecten gerichtete Briefe und Paquete auf dem Kreuzbande von einem öffentlichen Beamten ContraSignirt ... werden.

    Diese Bestimmungen erklären, wieso es aus dieser Zeit in Berg so wenige entsprechend gestempelte Dienstbriefe gibt - im Unterschied z.B. zum Königreich Westfalen.

    Anbei ein vom Innenministerium in Düsseldorf an den Konsistorial Präsidenten Ritter Jacobi zu Cöln gerichteten Brief.
    Der 3/4 Loth schwere Brief war innerhalb des Bereichs der Bergischen Post portobefreit ( G. Duché de Berg. / Ministère de Lintèrieur ).
    Im französischen Köln erhielt er den Grenzeingangsstempel ALLEMAGNE PAR COLOGNE und wurde dem Empfänger portopflichtig nach Aachen (handschriftlich aix, ebenfalls im damaligen Frankreich liegend) nachgesandt.
    Die Taxe von 12 Dec. erschließt sich mir allerdings nicht. :(

    Der Empfänger Georg Arnold Jacobi war Bergischer Rat und insbesondere für die städtische Entwicklung zuständig. Sein Vater war der bekannte Philosoph und Schriftsteller Friedrich Heinrich Jacobi (Pempelforter Kreis).

    Viele Grüße
    Michael

    Alles anzeigen

    Michael D Hallo, kannst Du vielleicht diesen Brief und seinen Inhalt noch einmal zeigen?

    Herzlichen Dank und viele Grüße
    Jens

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    8.317
    • 27. September 2026 um 16:51
    • Neu
    • #103

    uie4

    Mach dir keine zu grossen Hoffnungen. Wie du siehst, war Michael D vor drei Jahren zuletzt hier.

    Gruss,

    Jean Philippe

  • uie4
    neues Mitglied
    Beiträge
    53
    • 27. September 2026 um 18:52
    • Neu
    • #104
    Zitat von Jean Philippe

    uie4

    Mach dir keine zu grossen Hoffnungen. Wie du siehst, war Michael D vor drei Jahren zuletzt hier.

    Ich habe gedacht, ich versuche es mal.

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