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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Seriöse Markenländer ?

  • dietbeck
  • 14. Januar 2010 um 07:53
  • philaservice
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    • 26. Januar 2010 um 17:22
    • #41
    Zitat

    Original von kartenhai
    Nachdem HoomySimpson sagt, der Michel bewerte diese eine Marke nicht oder nur mit einem Strich (Kampf gegen den Hunger, Michel-Nr. 301 mit Handstempel-Aufdruck Jamhuri 1964), muß das schon eine Besonderheit sein. Entweder ist sie so selten, daß Michel keinen Preis ansetzen will, oder sie ist so fälschungs-gefährdet, daß deshalb kein Preis genannt ist.
    Gruß kartenhai

    Kleine Korrektur hierzu:

    Im Vorwort eines jeden Michel Kataloges ist folgendes wörtlich zu lesen (Farbliche Hervorhebung durch mich):

    "Die Bezeichnung "-,-" innerhalb der Preisspalten besagt: Diese Marke gibt es, eine Notierung ist jedoch nicht möglich, weil Bewertungsunterlagen fehlen. Dies muss nicht zwangsläufig bedeuten, daß die Marke sehr teuer ist."

    Beste Grüsse
    Hans-Georg

    Viele Grüße
    Hans-Georg

  • kartenhai
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    • 26. Januar 2010 um 18:26
    • #42

    @ philaservice:

    Danke für den Hinweis. So genau habe ich mir das Michel-Vorwort auch noch nicht durchgelesen. In meinem Uralt-Katalog von 1974 hatte Michel noch einen Wert von 75,-- DM festgesetzt, ich nahm natürlich an, daß dieser Wert bis heute gestiegen ist. Es spielt natürlich auch die (unbekannte) Auflage mit, die Anzahl der Sammler dieses jetzt schon lange abgeschlossenen Gebietes und natürlich die Fälschungs-Gefahr bei solchen Marken. Außerdem nehme ich mit Sicherheit an, daß diese Marke von niemandem im Abo geliefert wurde, dieselbe Marke ohne Aufdruck von 1963 kostete damals nur 2,25 DM.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 26. Januar 2010 um 18:36
    • #43

    Um wieder zum ursprünglichen Titel dieses Threads zurückzukehren, der die seriösen Marken-Länder zum Inhalt hat:

    Sieger hat da eine interessante 55-seitige Farbbroschüre herausgegeben, die alle Länder dieser Welt bewertet nach dem durchschnittlichen Monatsaufwand für ein Abo. Jedes Land ist außerdem benotet von 1 – 5. Auch ist eine ausführliche Beschreibung über die Ausgabepolitik und farbige Abbildungen von ein paar Marken mit dabei. Da kann sich jeder Sammler, der ein neues Gebiet anfangen möchte, genau erkundigen. Allerdings ist das keine Garantie, dass ein Gebiet mit den Noten 1 – 2 auch mal eine Wertsteigerung erfährt, wie man z. B. an Färöer, Liechtenstein, UNO oder Vatikan sieht.
    Aber man kann mit Hilfe dieser Broschüre mit den Kosten, die auf einen zukommen, gut kalkulieren.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 27. Januar 2010 um 09:22
    • #44

    Eine andere Möglichkeit, sich seriöse Länder auszusuchen, bot früher die Michel-Rundschau. Leider wurde die 1 x jährlich veröffentlichte Jahresinventur seit 2008 aus organisatorischen Gründen nicht mehr gezeigt. Die letzte Inventur ist in der Michel-Rundschau 4/2007 für das Jahr 2005 veröffentlicht. Die neueste von 2006 ist nur noch für 5,- EUR bei der Vertriebsabteilung (vertrieb@michel.de) erhältlich, danach wurde keine Inventur mehr gemacht. Aufgeführt in dieser Statistik sind die ausgegebenen Marken und Blocks pro Land von 2005, die Nominale in Landeswährung, die Umrechnung in Euro, der Katalogwert und der Multiplikator von Nominalwert zum Katalogwert.

    Rekordhalter in der Statistik war damals die Elfenbeinküste mit 203 Marken und 214 Blocks, einem Nomalwert von umgerechnet 931,61 EUR! :O_O: Wer sammelt solche Länder eigentlich überhaupt?

    Gruß kartenhai

  • usul3
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 27. Januar 2010 um 13:04
    • #45

    Die Marken der Elfenbeinküste sind für den Motivsammler interessant, viele Länder der "Dritten Welt" versuchen, mit Motiven ihr Budget aufzubessern.
    Als Ländersammlung völlig ungeeignet.

    MfG Lars

  • HoomySimpson
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    24. Oktober 1970 (55)
    • 27. Januar 2010 um 15:43
    • #46
    Zitat

    Original von kartenhai

    Sieger hat da eine interessante 55-seitige Farbbroschüre herausgegeben, die alle Länder dieser Welt bewertet nach dem durchschnittlichen Monatsaufwand für ein Abo. Jedes Land ist außerdem benotet von 1 – 5. Auch ist eine ausführliche Beschreibung über die Ausgabepolitik und farbige Abbildungen von ein paar Marken mit dabei. Da kann sich jeder Sammler, der ein neues Gebiet anfangen möchte, genau erkundigen. Allerdings ist das keine Garantie, dass ein Gebiet mit den Noten 1 – 2 auch mal eine Wertsteigerung erfährt, wie man z. B. an Färöer, Liechtenstein, UNO oder Vatikan sieht.
    Aber man kann mit Hilfe dieser Broschüre mit den Kosten, die auf einen zukommen, gut kalkulieren.

    Gruß kartenhai

    Hallo,
    im Prinzip ist dieses Heftchen schon irgendwo hilfreich. man darf aber nicht vergessen, dass es sich auch um Werbung handelt!!
    Zum unten genannten Thema "Elfenbeinküste" wird in dieser Broschüre z.B. von einer Wertnote "3" (meiner meinung nach: "6") ausgegangen und einem mmonatlichen Durchschnittsaufwand von "über 5,--€. Bei 961,--€ Postpreis (ohne Händleraufschlag!!) ist das mehr als fragwürdig.
    Also dieses Heft mit Vorsicht geniessen! Aussagekräftiger sind schon die leider nicht mehr existenten Jahresinventuren von Michel.

    Gruß
    Henning

  • 22028
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    • 27. Januar 2010 um 17:42
    • #47

    Wobei sich mir auch immer die Frage stellt warum man denn Neuheiten sammeln muss. Ein kleines abgeschlossenes Gebiet tuts doch auch, zudem kann man sich da oft relative genau errechnen wie viel man investieren muss. Man muss sich nur schlau machen was die Marken kosten, dazu evtl. Belege mit Portostufen etc.
    Oder nur ein kleines Gebiet aus einem Land.
    Was mit immer gut gefallen hat sind die "Jail Press" Ausgaben des Indischen Staats Jaipuir, Mi-Nr. 11-19. Bogengröße war nur 6 Marken, unterschiedliche Platten..., und die Marken sind günstig, man muss aber suchen!

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • HoomySimpson
    erfahrenes Mitglied
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    24. Oktober 1970 (55)
    • 27. Januar 2010 um 18:01
    • #48

    22028:
    völlig richtig

    usul3 und alle:
    motivsammler haben ihr sammelgebiet niemals abgeschlossen, schon gar nicht wenn diese unseriösen länder, also die "raubstaaten" weiter wild drucken lassen.

    ich selbst kann mich mit dem motivsammeln nicht anfreunden, genau aus diesen gründen. obwohl ich schon interessante sammlungen auf ausstellungen gesehen habe. aber diese enthielten keine neueren marken.
    ich behaupte, dass jungsammlern der spass am hobby schneller vergeht, wenn sie sich auf motive spezialisieren. sie füllen nur die kassen von agenturen.

    vg henning

  • dietbeck
    Stamm Mitglied
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    • 31. Januar 2010 um 20:43
    • #49
    Zitat

    Original von HoomySimpson

    usul3 und alle:
    motivsammler haben ihr sammelgebiet niemals abgeschlossen, schon gar nicht wenn diese unseriösen länder, also die "raubstaaten" weiter wild drucken lassen.

    Erlaube mir mal zu widersprechen. Eine Motivsammlung muss nicht komplett sein, ist sicherlich nicht das Ziel. Es geht darum ein Motivthema zu dokumentieren, das erreicht man aber eben durch die gute "Beschreibung" der Thematik und nicht dadurch, alle Motivmarken, die erhältlich sind, zu besitzen. Es spricht auch nichts dagegen Staaten auszublenden, wenn man das Thema auch mit Marken und Belegen "seriöser" Länder dokumentieren kann. Ich glaube z.B. nicht, dass es Sinn macht wenn man "Hunderassen" sammelt, eine Rasse x-mal auf Marken zu haben, nur weil es vielleicht 20 oder mehr Markenausgaben weltweit zu dieser Hunderasse gibt. Man kann Motivsammlungen denke ich genauso gut oder weniger gut wie jede Länder- oder Postgeschichts- oder Heimatsammlung eingrenzen.

    Und ich denke gerade Motivsammlungen sind für Einsteiger hervorragend, weil Sie Philatelie mit einer anderen Thematik verbinden (zB. einem anderen Hobby). Und man kann Motivsammlungen auch erstmal mit wenig Geld angreifen und schnell etwas erreichen. Das schöne einer Motivsammlung ist, dass die zu beschreibende Thematik im Vordergrund steht und daher der "Wert" der Marken keine Rolle spielt. Das ist bei Postgeschichts- und Ländersammlungen nicht unbedingt der Fall.

    Ein schönes Beispiel war das Exponat eines Jungen, der Traktoren und deren Technik ausgestellt hat. Das Thema war sehr gut aufgearbeitet, der Wert der Marken und Belege insgesamt eher gering. Und das ist das schöne, da muss keine seltene oder teure Marke oder entsprechender Beleg dabei sein, dass Thema steht im Vordergrund und dessen Aufarbeitung.

    dietbeck

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
    -----------------------------
    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

  • Faxel94
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    13. Oktober 1994 (31)
    • 31. Januar 2010 um 21:45
    • #50
    Zitat

    Original von dietbeck

    Erlaube mir mal zu widersprechen. Eine Motivsammlung muss nicht komplett sein, ist sicherlich nicht das Ziel. Es geht darum ein Motivthema zu dokumentieren, das erreicht man aber eben durch die gute "Beschreibung" der Thematik und nicht dadurch, alle Motivmarken, die erhältlich sind, zu besitzen. Es spricht auch nichts dagegen Staaten auszublenden, wenn man das Thema auch mit Marken und Belegen "seriöser" Länder dokumentieren kann. Ich glaube z.B. nicht, dass es Sinn macht wenn man "Hunderassen" sammelt, eine Rasse x-mal auf Marken zu haben, nur weil es vielleicht 20 oder mehr Markenausgaben weltweit zu dieser Hunderasse gibt. Man kann Motivsammlungen denke ich genauso gut oder weniger gut wie jede Länder- oder Postgeschichts- oder Heimatsammlung eingrenzen.

    Und ich denke gerade Motivsammlungen sind für Einsteiger hervorragend, weil Sie Philatelie mit einer anderen Thematik verbinden (zB. einem anderen Hobby). Und man kann Motivsammlungen auch erstmal mit wenig Geld angreifen und schnell etwas erreichen. Das schöne einer Motivsammlung ist, dass die zu beschreibende Thematik im Vordergrund steht und daher der "Wert" der Marken keine Rolle spielt. Das ist bei Postgeschichts- und Ländersammlungen nicht unbedingt der Fall.

    Ein schönes Beispiel war das Exponat eines Jungen, der Traktoren und deren Technik ausgestellt hat. Das Thema war sehr gut aufgearbeitet, der Wert der Marken und Belege insgesamt eher gering. Und das ist das schöne, da muss keine seltene oder teure Marke oder entsprechender Beleg dabei sein, dass Thema steht im Vordergrund und dessen Aufarbeitung.

    dietbeck

    Hallo dietbeck,

    vielen dank für die Erklärung.
    So habe ich das Motivsammeln noch nie gesehen. Dadurch öffnet sich eine komplett neue Tür für mich, und ich bin mir sicher, auch für andere.

    Obwohl können auch Motivmarken ziemlich teuer sein :jaok: Je nach dem halt, welches Motiv man hat, und wo man sie kauft...

    Aber herzlichen Dank nochjmal.

    lg Felix

    P.S. als seriös würde ich auch noch Malta bezeichnen... :)

    Je mehr man weiss,
    desto mehr weiss man, dass
    man noch gar nicht viel weiss...!!

    Einmal editiert, zuletzt von Faxel94 (31. Januar 2010 um 21:46)

  • dario27
    aktives Mitglied
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    10. August 1980 (45)
    • 19. März 2010 um 09:11
    • #51

    Hallo

    Ich würde noch Gibraltar hinzufügen wollen! Gibraltar liegt im Süden von Spanien und wird von Grossbrittanien verwaltet. Für das Jahr 2010 haben sie 10 Ausgaben geplant! Viele Motive die auf den Briefmarken drauf sind haben auch was mit Gibraltar zutun! Bsp. Vögel mit Lebensraum Gibraltar. Einige Briefmarkenausgaben geht es auch ums Kommerzielle Intresse bsp. Ferrari Gewinner. Sind aber nur wenige Ausgaben. Für Sammer hats eine schöne einfache Webseite. Wer lust hat drauf zuschauen :)

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