Auch wenn ich bestimmt gleich mit den eingefleischten Deutschlandsammlern Ärger bekommen werde möchte ich mal eine Diskussion in den Raum stellen ![]()
Und zwar bin ich, und einige Bekannte die auch Philatelisten sind, der Meinung das es bei derzeitiger Marktlage einfach nur langweilig ist deutschsprachige Gebiete zu sammlen. Es ist einfach fast alles zu bekommen, ich muss nur genügend Bargeld einstecken und dann gehe ich einen Posthornsatz in Luxusqulität kaufen und steck ihn ins Album.
Eine Sammlung von BRD, WB, DDR, Österreich etc komplett zu bekommen, ist finanzielle Mittel vorausgesetzt, momentan sehr einfach und bedarf eigenlich keiner grossen Sammleraktivität.
Anders sieht es aus wenn man sich mit "exotischeren Sammlungen", so wie ich z.B., beschäftigt. Mir fehlen z.B. 2 wiklich billige Sätze aus Kirgisien der 90er Jahre die es auf nichtmal 10,- € Michel bringen, die ich aber einfach nirgends bekomme. Und da wird der wahre Sammlerinstinkt wach, man sucht im Internet, kontaktiert Vereine, geht auf Börsen, knüpft neue Kontakte im In Und Ausland usw.
Ich persönlich finde das wesentlich spannender und interessanter als den letzten fehlenden Hitlerblock beim Händler um die Ecke kaufen zu gehen.
Ich freue mich auf Eure Meinungen ![]()