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Brief mit 56 cent überfrankiert?

  • Manowar
  • 23. November 2009 um 16:58
  • Manowar
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    • 23. November 2009 um 16:58
    • #1

    Da in dem Sehenswürdigkeitenten-Thread gerade diskutiert wird, ob ein Brief überfrankiert aktzeptabel ist oder nicht, wollte ich einfach mal nachfragen, ob aus eurer Sicht ein heute mit einer 56 cent Marke frankierter Brief überfrankiert ist?

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • Vichy
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    • 23. November 2009 um 17:05
    • #2

    Hallo Manowar,

    also für mich ist er damit nicht überfrankiert.
    Auch 1,44 statt 1,45 kommt (oder kam) ja vor. Wurde so von der lieben Post geduldet. Das stört mich auch nicht.
    Ob nun ein Cent zuviel oder zuwenig ist mir egal.... aber über alles gibt es ja verschiedene Meinungen!

    Gruß Vichy. :jaok:

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • MirFälltKeinNameEin
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    • 23. November 2009 um 17:09
    • #3

    Auf der einen Seite finde ich nicht, dass er überfrankiert ist, weil es auf diesen einen Cent nicht ankommt.
    Wenn jetzt noch eine einzelne 1-Cent Marke (z.B eine ATM) draufgeklebt hätte, dann würde ich es als überfrankiert sehen.
    Aber dadurch, dass diese Differenz durch die Senkung der Portokosten zustande kam, finde ich es okay.

    Eine andere Sache ist, dss es mit den 56-Cent marken nicht mehr zeitgemäß frankiert ist, das ist aber eine andere Geschichte.

    Wer später bremst ist länger schnell!

    :kapieren:

    Dieser Beitrag wurde 18751 mal editiert, zum letzten Mal von MirFälltKeinNameEin: Heute, 18:21.

  • Manowar
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    • 23. November 2009 um 17:35
    • #4
    Zitat

    Original von MirFälltKeinNameEin
    Auf der einen Seite finde ich nicht, dass er überfrankiert ist, weil es auf diesen einen Cent nicht ankommt.
    Wenn jetzt noch eine einzelne 1-Cent Marke (z.B eine ATM) draufgeklebt hätte, dann würde ich es als überfrankiert sehen.
    Aber dadurch, dass diese Differenz durch die Senkung der Portokosten zustande kam, finde ich es okay.

    Gut, dass sehe ich genauso.

    Zitat

    Original von MirFälltKeinNameEin
    Eine andere Sache ist, dss es mit den 56-Cent marken nicht mehr zeitgemäß frankiert ist, das ist aber eine andere Geschichte.

    Was heißt zeitgemäß? Ist eine Marke von July 2003 nicht mehr zeitgemäß? Das sehe ich anders. Gültige Marken sind meiner Meinung nach zeitgemäß.

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 23. November 2009 um 18:03
    • #5

    Hallo Forumsfreunde,

    ob der Brief mit 55 oder 56 Cent beklebt ist, interessiert die Post nicht.

    Ebenso können Brife mit 1,44er Marken aufgeklebt werden und werden anstandslos befördert.

    Schlimmer wird es bei Großbrief 2,20 mit einer 1,44er und 75 Cent gemischt mit Blumenmarken.
    Dann gilt es nicht mehr, dann ist der fehlende Cent nachzuentrichten.
    Ich hatte Gott sei dank noch eine ATM Marke mit 1 Cent im Geldbeutel, den ich auch mit Hilfe eines Klebers der lieben Postlerlin, dann aufgepappt habe, dann war sie zufrieden.

    So sind sie halt die Vorschriften unserer Post :D ;)

    Sammlergrüße von Wolle

  • MirFälltKeinNameEin
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    • 23. November 2009 um 18:08
    • #6
    Zitat

    Original von Manowar

    Was heißt zeitgemäß? Ist eine Marke von July 2003 nicht mehr zeitgemäß? Das sehe ich anders. Gültige Marken sind meiner Meinung nach zeitgemäß.


    Nicht mehr zeitgemäß ist vielleicht ein bisschen hart ausgedrückt, aber ich finde man sollte Marken in diesem Jahr benutzen, in dem sie gedruckt sind.
    Das meine ich mit zeitgemäß.

    Wer später bremst ist länger schnell!

    :kapieren:

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 23. November 2009 um 18:14
    • #7

    Hallo mein lieber Sammlerfreund,

    es gibt aber immer noch Schwaben und Schotten, die freuen sich, dass sie 1,44er zum Preis von 1,45 verkleben können ;)
    Die haben nicht zeitgemäß frankiert, sondern gewartet, was der Post so noch alles einfällt. :)

    Wenn Du 10.000 Bögen hast, langt es für ein Abendessen :D ;) :)

    Grüße von Wolle

  • MirFälltKeinNameEin
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    • 23. November 2009 um 18:21
    • #8

    Was ich aber eher weniger glaube, denn wer glaubt wirklich daran, dass die Post die Kosten senkt, anstatt sie zu heben?! =)

    Wer später bremst ist länger schnell!

    :kapieren:

    Dieser Beitrag wurde 18751 mal editiert, zum letzten Mal von MirFälltKeinNameEin: Heute, 18:21.

  • Manowar
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    • 23. November 2009 um 18:42
    • #9

    Also das ist ziemlich eng. Was machst du mit Marken die im Oktober rauskommen? Also 12 Monate als zeitgemäß einzustufen ist meiner Meinung nach zu kurz. Ich würd da eher 5- 10 Jahre anlegen. Ihc verwende z.B. gerne noch den Block 59, gibt ja nicht mehr sooo viele Blocks mit 55 bzw. 56 cent bei der Post zu kaufen.

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

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  • T-M 123
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    • 23. November 2009 um 20:48
    • #10

    Hm, meiner (zugegebenermaßen unmaßgeblichen) Meinung nach ist ein Brief (oder eine sonstige Sendung) nur dann korrekt frankiert, wenn es auf den Cent genau mit den offiziellen Regelungen überienstimmt. Dementsprechend ist ein Großbrief mit einer 144-Euro-Marke und einer 1-ct.-ATM auch portogerecht. Müsste ich einen Großbrief versenden und hätte eine 144-Euro-Marke, würde ich selbst auch eine ATM zu 1 ct. dazu kleben. (Ansonsten ginge auch z. B. ein Maxibrief mit je einer Marke zu 51 ct., 5 ct. und 20 ct.)

    Auch würde ich einen Standardbrief nicht mit einer Marke zu 56 ct. verschicken, sondern sie für eine teuere Sendung aufheben und dann das Porto beispielsweise mit einer oder mehreren ATMs ergänzen.

    Ein Großbrief mit einer Marke zu 1,44 Euro ist dementsprechend (wenn der nach der Portoerhöhung auf 1,45 Euro versand wurde) leicht unterfrankiert, da dies von der Post jedoch geduldet wurde/wird wäre er aus meiner Sicht trotzdem akzeptabel.

    Umgekehrt wäre ein Standardbrief mit 56 ct. überfrankiert, allerdings nur geringfügig. Eine Überfrankierung von weniger als 5 ct. ist aus meiner Sicht akzeptabel, wenn sich das aufgrund der "krummen" Markenwerte so ergibt, da kaum jemand (außer mir, s. o.) sich die Mühe machen würde, wegen 1 ct. die Marke für etwas anderes zu verwenden und dafürn entweder extra ATMs zu besorgen oder andere passende "krumme" Werte zusammenzusuchen.

    Dass Marken nur innerhalb eines Jahres zeitgerecht verwendet sind, würde ich auch nicht so sehen. Leute, die wenig Briefe versenden, kaufen sich vermutlich ein Markenheftchen und lassen es liegen, bis es aufgebraucht ist. Das ist aus meiner Sicht dann ganz normaler Bedarf, und nicht "nicht mehr zeitgerecht".

    Ich denke nicht, dass es eine feste Grenze geben sollte, ab der eine Marke nicht mehr zeitgerecht ist, das ist eher ein fließender Übergang. Als grobe Richtlinie würde ich 5 Jahre sehen. Bei Dauermarken noch länger, bei einigen kleineren Postagenturen werden für wenig gebrauchte Wertstufen bis heute (3 Jahre nach der Einführung der Blumen) SWK-Rollenmarken verkauft. Aber auch nicht zeitgerechte Marken würde ich persönlich, solange sie noch gültig sind, als nicht so schlimm ansehen.

    Aber wie gesagt, alles meine private Meinung, und ich bin alles andere als ein Experte.

    Gruß,
    T-M

  • uli
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    • 24. November 2009 um 09:20
    • #11

    Sorry, aber ich finde einige Antworten "lustig". Natürlich ist ein Standardbrief mit 56 Cent überfrankiert und ein Großbrief mit 144 Cent unterfrankiert. Die Frage ist doch: Akzeptiert ihr aus philatelistischer Sicht diese Abweichung? *Meine* Antwort: Fast nie. Ausnahmen gelten nur für mich nur, wenn eine ausgefallene Portostufe mit einer Mehrfachfrankatur nicht präzise darstellbar ist, dann darf es auch mal etwas mehr sein. Mit einer MiF bekommt man heute jede Portstufe genau hin.

    Zur Zeitgerechtheit: Eine Marke ist zeitgerecht verwendet, wenn sie innerhalb ihrer Gültigkeit verwendet wurde.

    Aber jeder wie er will ....

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Kontrollratjunkie
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    7.118
    • 24. November 2009 um 09:34
    • #12
    Zitat

    Original von MirFälltKeinNameEin
    Auf der einen Seite finde ich nicht, dass er überfrankiert ist, weil es auf diesen einen Cent nicht ankommt.
    Wenn jetzt noch eine einzelne 1-Cent Marke (z.B eine ATM) draufgeklebt hätte, dann würde ich es als überfrankiert sehen.
    Aber dadurch, dass diese Differenz durch die Senkung der Portokosten zustande kam, finde ich es okay.

    Eine andere Sache ist, dss es mit den 56-Cent marken nicht mehr zeitgemäß frankiert ist, das ist aber eine andere Geschichte.

    Zunächst einmal ist festzuhalten, daß jede Über- oder Unterfrankierung eben nicht portorichtig ist. Auf die Höhe der Abweichung kommt es nicht an.
    Das ist ja gerade das Spannende an den 56-Cent-Frankaturen, daß diese eben nur relativ kurz exakt portorichtig waren. Nach meiner Einschätzung sind aber 112-Cent-Frankaturen noch deutlich seltener.

    Da ich moderne Belege nicht sammele, verbrauche ich 56`er auch als normales Briefporto, so weit so gut.

    Einen Ausdruck " zeitgemäß frankiert" kenne ich nicht. Wie wollt Ihr das denn definieren ? Und mit welcher stichhaltigen Begründung ?
    Einen zeitgerechten Stempel kenne ich und eine portorichtige Frankatur mit postgültigen Wertzeichen. Alles andere ist in das persönliche Empfinden des Sammlers gelegt.

    Gruß
    KJ

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.118
    • 24. November 2009 um 09:37
    • #13
    Zitat

    Original von uli

    Aber jeder wie er will ....

    Gruß
    Uli

    Hallo Uli,

    da haben sich unsere Beiträge überschnitten, habe zu lange herumformuliert.......
    Aber doppelt genäht hält besser :D.

    Gruß
    KJ

  • Rainer
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    17. April 1957 (69)
    • 24. November 2009 um 10:31
    • #14
    Zitat

    Original von uli


    Zur Zeitgerechtheit: Eine Marke ist zeitgerecht verwendet, wenn sie innerhalb ihrer Gültigkeit verwendet wurde.

    Ich möchte einmal kurz das Thema "zeitgerechte Entwertung" aufgreifen. Ich habe über einen längeren Zeitraum auch die modernen Dauerserien gesammelt.
    Marken "Brandenburger Tor" von 1966 waren gültig bis 30.6.2002 Grosse Mengen, speziell waagerechte Paare, wurden in den letzten Tagen der Gültigkeit gestempelt. Auch wenn dieses meist sehr sauber geschah (waren ja auch Sammler, die diese Marken stempeln liessen) habe ich Stempel mit 5stelliger Postleitzahl gemieden wie der berühmte Teufel das Weihwasser. Sicherlich kann man kein festes Datum nennen, ab wann eine Marke nicht mehr zeitgerecht gestempelt wurde, aber 35 Jahre nach Ausgabedatum, das war mir immer zu viel Spielerei. Diese Meinung vertreten nach meiner Beobachtung eigentlich sehr viele Sammler, gestempeltes Material dieser Art (auch z. B. die waagerechten Paare Unfallverhütung) liegen wie Blei in den Tauschalben, während zeitnahe Bedarfsstempel (auch ruhig 5 Jahre nach Ausgabe) gesuchte Spezialitäten sind.

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer (24. November 2009 um 10:34)

  • Daniel
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    2. Dezember 1968 (57)
    • 25. November 2009 um 05:18
    • #15

    Hallo zusammen,

    nach meiner Sicht ist es nicht so schlimm, wenn etwas mal ein wenig überfrankiert ist. Ich klebe auch mal ein wenig mehr drauf, damit noch eine Zuschlagsmarke dazupaßt. Aber ich denke, das ist Geschmackssache.

    Und zur zeitgerechten Verwendung: da denke ich wirklich, wenn sie gültig ist, ist sie gültig. Seht das doch mal aus Sicht eines Sammlers, der noch nicht allzulang dabei ist.
    Ich zum Beispiel hatte vor kurzem Post von einem Ebay-Kauf, und da war die Michel 2240 drauf (Sport 1,53 von 2002). Sicher nicht unbedingt zeitgerecht (und überfrankiert!), aber Sport und Jugend sind teilweise schwer zu bekommen, und ich habe mich über diese Marke im normalen Postverkehr sehr gefreut. Der Satz ist jedenfalls jetzt komplett. :)

    Aber mein Vorredner hat schon auch Recht. Wenn etwas 30 Jahre nach Ausgabe gestempelt ist, ist's schon nicht so interessant, das würde ich auch weglegen. Vor allem, wenn's auf dem Postamt gestempelt wurde. Ich persönlich würde eine Marke mit einem Kleidungsstück vergleichen: wenn es rauskommt, dann ist es topmodern. Ist es fünf Jahre alt, ist es noch sehr gut tragbar. Wenn es aber 30 Jahre alt ist, dann passt es einfach nicht mehr in die Zeit.

    Grüße
    Daniel

    Meine Fehllisten: http://www.daniel-kupfer.de/briefmarken.html

    3 Mal editiert, zuletzt von Daniel (25. November 2009 um 05:38)

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