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ebay, Maximale Versandkosten und kostenloser Versand

  • bjoerngerlach
  • 4. September 2009 um 17:17
  • bjoerngerlach
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    • 4. September 2009 um 17:17
    • #1

    habt ihr schon die neue versandkostenregelung auf ebay bemerkt?
    war ja gerade ein wenig erbost, als ich eine basisstation anbieten wollte und nur die möglichkeit auf kostenlosen versand hatte.

  • dietbeck
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    • 4. September 2009 um 17:35
    • #2

    ...und es wird weiter ausgebaut

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
    -----------------------------
    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

  • lonerayder
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    • 4. September 2009 um 17:47
    • #3

    hallo,

    hierüber regen sich ja wohl nur verkäufer auf...........

    als käufer kann ich nur sagen .......weiterso ebay........

    das ist eine supereinrichtung, damit endlich die verkäufer die die versandkosten als 2. einnahmequelle sehen gestoppt werden.

    nur mal als beispiel 125 briefmarken im brief für 2,50 euro versandkosten.

    das ist schon mehr als dreist.

    ich kann ebay nur beifall zollen für diese entscheidung.

    andreas

    Kölsches Grundgesetz
    § 1 Et es wie et es.
    § 2 Et kütt wie et kütt
    § 3 Et hät noch immer jot jejange
    § 4 Wat fott es es fott
    § 5 Et bliev nix wie et wor
    § 6 Kenne mir nit, bruche mer nit, fott domet
    § 7 Wat wellste maache?

  • Ron Alexander
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    • 4. September 2009 um 18:16
    • #4
    Zitat

    Original von lonerayder
    hallo,

    hierüber regen sich ja wohl nur verkäufer auf...........

    als käufer kann ich nur sagen .......weiterso ebay........

    das ist eine supereinrichtung, damit endlich die verkäufer die die versandkosten als 2. einnahmequelle sehen gestoppt werden.

    nur mal als beispiel 125 briefmarken im brief für 2,50 euro versandkosten.

    das ist schon mehr als dreist.

    ich kann ebay nur beifall zollen für diese entscheidung.

    andreas

    Alles anzeigen

    Schließ mich da voll und ganz an, teilweise schon richtig böse Porto bezahlt beim versandt von 1-2 Briefmarken teilweise auch schon 2,50 bezahlt. Einige haben das voll zum abzocken genutzt.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • nephrotranz
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    • 4. September 2009 um 18:35
    • #5

    Zum einen bleibt die Kategorie Briefmarken wohl vorerst weiterhin kostenlos.

    Zum anderen ist die Frechheit an der Sache, dass das nichts anderes heisst, als dass ich jetzt gezwungen bin, PC-Spiele, CDs, DVDs (man hat ja auch andere Hobbies) mit einem Startpreis von mindestens 2,45 € einzustellen, um überhaupt abzüglich der Gebühren ca. € 0,80 dafür zu bekommen - einen Verkauf zum Startpreis vorausgesetzt.

    Dazu kommt noch, dass ich diese Artikel grundsätzlich in neuen LuPo-Umschlägen verschicke, die mir auch keiner schenkt...

    Folglich

    - verdient ebay demnächst an Gebühren auf die Versandkosten, da diese ja nun im Preis inkludiert sein müssen
    - kann es theoretisch in vielen Kategorien, keine Auktionen mehr geben, die keine Einstellgebühren kosten, da dieses ja nur ab einem Euro Startpreis möglich ist

    Meiner Meinung nach nichts weiter, als ein getarnter Versuch in diesen Kategorien die privaten Verkäufer los zu werden.

    By the way...im Bereich Briefmarkenkauf habe ich bisher immer nur relativ faire Versandkosten bezahlt und wenn mir die Kosten wirklich einmal zu hoch (vor allem im Verhältnis zum Warenwert) erscheinen, dann biete ich halt nicht.

    LG
    Michael

    Mein Postcrossing-Blog (engl.) - Mein Postcrossing-Blog (deutsch)
    Ich suche Bund bis Mi-Nr. 790 mit Vollstempel "Hannover"

    2 Mal editiert, zuletzt von nephrotranz (4. September 2009 um 18:39)

  • Online
    Rainer
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    • 4. September 2009 um 18:36
    • #6

    Ehrlich gesagt verstehe ich diese Aufregung nicht.
    Es ist doch ganz einfach, ich möchte den Beleg/die Marke X haben und bin bereit, dafür 10,- € zu bezahlen. Bietet der Verkäufer kostenlosen Versand an, biete ich 10,- €, nimmt er 7,50 € Versandkostenpauschale, darf ich eben nur 2,50 € bieten.
    Wie sieht es denn bei Real-Auktionen aus?

    Zitat

    aus den Versteigerungsbedingungen von Edgar Mohrmann:
    Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 18 % des Zuschlagpreises. Selbstkosten für Porto, Verpackung und Versicherung werden dem Käufer in Rechnung gestellt. Auf den Zuschlagpreis sowie Auslandskäufe außerhalb der EU, die wir die Provision, Verpackung und Versicherung wird die gesetzliche Mehrwertsteuer von zur Zeit 7 % erhoben. Kunden aus Ländern der Europäischen Union zahlen die Mehrwertsteuer in Hamburg, ausgenommen Händler mit eingetragener Ident-Nummer. Für Auslandskäufe außerhalb der EU, die wir direkt ins Ausland senden, entfällt die Mehrwertsteuer

    Zuschlagspreis 100,- €
    + Provision 18,- €
    + Porto, Verpackung, Versicherung geschätzte 8,- €
    + MWSt (7% von 18,- €) 1,26 €

    Zuschläge von 25 - 30 % auf den Zuschlagpreis sind nicht ungewöhnlich, und wenn ich für genanntes Los nur 100,- € bezahlen will, darf ich eben nur 75,- € bieten!

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer (4. September 2009 um 18:38)

  • bjoerngerlach
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    7. März 1986 (39)
    • 4. September 2009 um 18:42
    • #7
    Zitat

    Original von rainer
    Ehrlich gesagt verstehe ich diese Aufregung nicht.
    Es ist doch ganz einfach, ich möchte den Beleg/die Marke X haben und bin bereit, dafür 10,- € zu bezahlen. Bietet der Verkäufer kostenlosen Versand an, biete ich 10,- €, nimmt er 7,50 € Versandkostenpauschale, darf ich eben nur 2,50 € bieten.
    Wie sieht es denn bei Real-Auktionen aus?

    so hab ich das bisher auch gehandhabt.
    aber nun (klein)zubehörteile kostenlos zu versenden, die schlimmstenfalls für ein euro weggehen, halte sich für äußerst unverschämt und nicht der realität entsprechend.

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    • 4. September 2009 um 19:13
    • #8

    Hallo rainer,

    nur so am Rande, vom Prinzip ist die Rechnung richtig, nur im Detail nicht ganz:

    Zitat

    Original von rainer
    Zuschlagspreis 100,- €
    + Provision 18,- €
    + Porto, Verpackung, Versicherung geschätzte 8,- €
    + MWSt (7% von 18,- €) 1,26 €

    Versteigert der Auktionator Kommissionsware/im Auftrag (in eigenem Namen für fremde Rechnung), werden dem Erwerber 19 % Mehrwertsteuer auf sämtliche Nebenleistungen (auch Porto, Verpackung und Versicherung) in Rechnung gestellt:

    Zuschlagpreis 100,- €
    + Provision 18,- €
    + Porto, Verpackung, Versicherung geschätzte 8,- €
    + MwSt (19 % von 26,- €) 4,94 €
    Summe 130,94 €


    Versteigert der Auktionator Eigenware (in eigenem Namen für eigene Rechnung), wird entweder nur der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 % auf den Gesamtpreis aus Zuschlag und Nebenkosten fällig oder die Mehrwertsteuer getrennt nach Ware (7 %) und Nebenleistungen (19 %) berechnet:

    Zuschlagpreis 100,- €
    + Provision 18,- €
    + Porto, Verpackung, Versicherung geschätzte 8,- €
    + MwSt (7 % von 126,- €) 8,82 € oder (7 % von 100,- € und 19 % von 26,- €) 11,94 €
    Summe 134,82 € bzw. 137,94 €


    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • kartenhai
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    • 4. September 2009 um 21:06
    • #9

    Das ist doch nur Augenwischerei von Ebay!

    Die meisten Versandhändler schlagen doch die bisherigen Versandkosten einfach auf ihren Verkaufspreis drauf!

    Ebay erhält dann automatisch mehr Verkaufs-Provision, verdient also mehr als früher damit!

  • dietbeck
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    • 4. September 2009 um 22:06
    • #10
    Zitat

    Original von kartenhai
    Das ist doch nur Augenwischerei von Ebay!

    Die meisten Versandhändler schlagen doch die bisherigen Versandkosten einfach auf ihren Verkaufspreis drauf!

    Ebay erhält dann automatisch mehr Verkaufs-Provision, verdient also mehr als früher damit!

    Genau so wird es sein, die Startpreise werden hochgehen, damit es sich noch lohnt, nur ebay hat durch die Mehreinnahmen einen Gewinn, sprich wird allein schon durch die Einstellgebühren mehr einnehmen, da mann dann nicht mehr für 1 Euro einstellt. Damit wird die kostenlose 1 Euro-Regelung unterlaufen.

    Die einzige Frage bleibt, inwieweit sich Verkäufer dann zurückziehen, so dass der Schuss nach hinten losgeht und die zusätzlichen Einnahmen dadurch gegenkompensiert werden.

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    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (4. September 2009 um 22:07)

  • lonerayder
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    • 5. September 2009 um 04:52
    • #11
    Zitat

    Original von dietbeck
    Das ist doch nur Augenwischerei von Ebay!

    Die meisten Versandhändler schlagen doch die bisherigen Versandkosten einfach auf ihren Verkaufspreis drauf!

    Ebay erhält dann automatisch mehr Verkaufs-Provision, verdient also mehr als früher damit!

    Genau so wird es sein, die Startpreise werden hochgehen, damit es sich noch lohnt, nur ebay hat durch die Mehreinnahmen einen Gewinn, sprich wird allein schon durch die Einstellgebühren mehr einnehmen, da mann dann nicht mehr für 1 Euro einstellt. Damit wird die kostenlose 1 Euro-Regelung unterlaufen.

    Die einzige Frage bleibt, inwieweit sich Verkäufer dann zurückziehen, so dass der Schuss nach hinten losgeht und die zusätzlichen Einnahmen dadurch gegenkompensiert werden.[/quote]


    diese aussage ist augenwischerei..........

    hier versuchen die sich aufregeneden verkäufer eine stimmungsmache gegen ebay zu starten........

    der mehrerlös von ebay beträgt bei einem verkaufspreis bis 50 euros und einem versandkostenanteil von 1 euro mal gerade sagenhafte

    .....................8 cent !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! für einen privaten verkäufer
    ....................11cent !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! für einen gewerblichen verkäufer

    was für eine riesenmehreinnahme von ebay

    eine solche diskussion loszutreten ist einfach nur lächerlch

    ich bleibe dabei hier regen sich nur die verkäufer auf die die versandkosten als 2.einnahmequelle betrachten.

    andreas

    Kölsches Grundgesetz
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    § 2 Et kütt wie et kütt
    § 3 Et hät noch immer jot jejange
    § 4 Wat fott es es fott
    § 5 Et bliev nix wie et wor
    § 6 Kenne mir nit, bruche mer nit, fott domet
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    Einmal editiert, zuletzt von lonerayder (5. September 2009 um 05:04)

  • bjoerngerlach
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    • 5. September 2009 um 06:09
    • #12

    .....................8 cent !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! für einen privaten verkäufer
    ....................11cent !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! für einen gewerblichen verkäufer

    was für eine riesenmehreinnahme von ebay


    0,08 cent x 1.000.000 abgewickelter auktionen = 80.000 eur
    also, so wenig ist das ganze gar nicht mal. ;)

    wie gesagt, män hätte auch in bestimmten kategorien 1-2 euro versandkosten für paketdienste zur auswahl stellen sollen....den umsonst ist der tod. ;D

    bjoern

  • doktorstamp
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    • 5. September 2009 um 06:57
    • #13

    Vergessen wir auch nicht was Paypal dabei verdient wenn man die Bezahlung damit entrichtet. Dann verdient Ebay eben mehr.

    Die Idee privat Verkäufer Marken ohne Einstellgebühren anbieten zu lassen war in sich gut, es ersetzte jede Menge Karteileichen, dann kam aber Paypal Zwang.

    Wie jede Firma will Ebay ihre Einnahme schützen, es ist nur die Art und Weise wie Ebay dies schafft, das Aufregung und Empör verursacht.

    Manche Länder GB z.B. sind durch ihre höhere Versandkosten benachteiligt.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • dietbeck
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    • 5. September 2009 um 07:02
    • #14
    Zitat

    diese aussage ist augenwischerei..........

    hier versuchen die sich aufregeneden verkäufer eine stimmungsmache gegen ebay zu starten........

    der mehrerlös von ebay beträgt bei einem verkaufspreis bis 50 euros und einem versandkostenanteil von 1 euro mal gerade sagenhafte

    .....................8 cent !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! für einen privaten verkäufer
    ....................11cent !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! für einen gewerblichen verkäufer

    was für eine riesenmehreinnahme von ebay

    Geredet wurde von den 1 Euro Auktionen, deren Einstellgebühr KOSTENLOS ist. Wenn ein Buch für 1 Euro eingestellt wurde, und es ginge zu diesem Preis weg, dann sind es 0,92 Euro Erlös, die verbleiben. Wenn ich nach der neuen Regelung ein Buch für 1 Euro einstelle, dann bleibt fast NICHTS übrig oder netto ein Verlust (1 Euro - 0,08 Euro - 0,85 Euro (oder -1,40 Euro, ohne Verpackung gerechnet, je nach Schwere des Buches als Buchsendung).

    Um ca. denselben Reinerlös wie vorher zu haben (0,92 Euro) muss das Startgebot bei (legt man mal 0,85 Euro Versandkosten zugrunde) 2,40 Euro liegen (2,40 Euro - 0,19 Euro (8% auf den Auktionserlös) - 0,45 Euro (Einstellgebühr) - 0,85 Euro (Versandgebühr) = 0,91 Euro Erlös). Ergo wird der Käufer das gleiche Buch um 0,55 Euro teurer erhalten (vorher 1,85 Euro, jetzt 2,40 Euro), wenn er es kauft und zum Einstellpreis erhält.

    Woran ebay vorher 0,08 Euro verdient hat wird jetzt 0,53 Euro verdient. Und das ist bei entsprechender Menge ein durchaus signifikanter Unterschied.

    Aber sicherlich eine überflüssige Diskussion, die Zukunft wird zeigen, wie's ausgeht.

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  • ahli47
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    • 5. September 2009 um 08:55
    • #15

    Was Ebay vorgibt, erreichen zu wollen, wäre mit den "Maximalen Versandkosten" optimal zu erreichen.
    Der Zwang zum Kostenlosen Versand ist Augenwischerei seitens Ebay/Paypal.

    Als "Nur-Käufer" ist einem das aber egal (oder man findet es sogar gut) und so ist die Strategie von Ebay nach wie vor äußerst erfolgreich.

  • philnum
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    • 5. September 2009 um 10:30
    • #16

    Hallo,

    irgendwie versuchen manche Verkäufer auf eBay am falschen Ende zu sparen:

    - Einstellgebühr muss unbedingt 0,00 € sein, sonst lohnt es sich angeblich nicht.

    - Versandkosten müssen maximal sein, sonst lohnt es sich ja nicht (was hier immer alles an Betriebskosten umgelegt werden soll: von Autoreparatur für die notwendige Fahrt zur Post bis Zwischenkartoneinlage, die ja soviel Geld kostet und im Endeffekt wird eine Haushalts-Verpackung wiederverwendet).

    - Unverkäufliche Geringwert-Artikel müssen unbedingt für € 1,- eingestellt werden, denn Kleinvieh macht ja auch Mist.

    Die Begrenzung der Versandkosten oder die Pflicht zum kostenlosen Versand dient in erster Linie dazu, Käufer vor überzogenen Versandkostenforderungen zu schützen und damit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Der Kunde ist König und nicht der Verkäufer; das sollte auch bei eBay gelten und nicht umgekehrt.

    es wird auch niemand gezwungen, alte Taschenbücher für 1,- € oder gestempelte Heuss-Dauermarken einzeln bei eBay anzubieten und dann nach Abzug von Gebühren und Versandkosten nichts daran zu verdienen. Wer kostendeckend verkaufen will, muss seinen Ramsch eben ins Altpapier geben und nur vernünftige Ware einstellen. Aber Geiz ist ja geil.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • ahli47
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    • 5. September 2009 um 10:54
    • #17

    Hallo Philnum,
    kannst du dann auch erklären wieso man für den Schutz des Königs Kunde unbedingt den kostenlosen Versand braucht?
    Würde die Versankostenbeschränkung nicht das Gleiche viel besser erreichen?

    Einmal editiert, zuletzt von ahli47 (5. September 2009 um 10:54)

  • phila4ever
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    • 5. September 2009 um 10:56
    • #18

    Augenwischerei oder Abzocke?

    Ich für mich sehe das ganz einfach - als Käufer freue ich mich stets über niedrige Versandkosten, oder gar gar keine wie bei Büchern über Händler ja schon praktiziert wird - super Idee für Käufer - keine Frage - kurbelt die Umsätze an - auf jeden Fall - jedoch in der Hauptsache für ebay/PayPal - mit Glück (wenn der VK-Preis hoch genug ist) auch für den Händler - kein Thema

    So jetzt kaufe ich aber nicht nur viel über ebay - ich verkaufe auch - vor allem gebrauchte Bücher da meine Fam. und ich die Teile Kiloweise aus dem Laden schleppen :D, zudem manchmal ältere CD's und kleinere Briefmarkenlots (Meist einzelne Briefe oder Reste) sowie meine selbst erstellen Stickvorlagen,

    Und genau in diesen Kat. soll ich jetzt kostenlosen Versand aufgezwungen bekommen, hier reden wir von der 1-EURO-Klasse - Beispielrechnungen gab es hier jetzt schon zuHauf - ich müßte also höhere Einstandspreise nehmen - die mich Gebühren kosten, auch bei Nichtverkauf (Vorteil der 1EUR Gebühr ist ja das nicht vorh. Risiko Geb. zahlen zu müssen wenn ich nicht verkaufe und immer wieder einstellen kann - meiner Erfahrung nach geht es dann spät. mit dem 3.Verscuh über den virtuellen Tisch) - gehe ich nur 50 ct hoch mit dem Einstellpreis, ist sofort eine Gebühr fällig und somit komme ich i.d.R. ins Minus (zumindest meistens wäre das der Fall)

    Zitat

    hier versuchen die sich aufregeneden verkäufer eine stimmungsmache gegen ebay zu starten........

    Die Aussage ist schlicht Schmarrn - sorry - es ist immer eine Frage der Wirtschaftlichkeit - das ganze ist ja nur ein Hobby (die Buchversenderei und die Auktionen in der 1 EUR-Klasse machen ja wesentlich mehr Arbeit als sie bringt - aber wegschmeißen oder stundenlang auf dem Flohmarkt rumstehen - die Zeit hab ich leider nicht) - also etwas Spaß macht das Ganze ja auch - aber der wird einem mit Minusergebnis dann auch noch genommen.

    Mein Fazit: Ich werde bei ebay privat im niedrigpreissegment nichts mehr verkaufen - da ebay sich immer mehr zu einer Händlerplattform entwickelt (was am Anfang ja soooooooo verpöhnt war.... - ich bin seit Anfang dabei) - aber es gibt ja Alternativen - Gott sei dank - damit fällt einem der Umstieg auch leichter.

    In diesem Sinne - ich verschachere meine Restbücher jetzt noch bis zum X-Day und dann ist Schluß damit.

    Zitat

    Aber sicherlich eine überflüssige Diskussion, die Zukunft wird zeigen, wie's ausgeht.

    Eben - ihnen laufen jetzt schon massenhaft die (priv) Kunden weg - besser wird es damit wohl nicht :oneien:

    Gruß
    phila4ever

    PS Ich habe immer nur Versandkosten verlangt, was dieser auch kostet (Hermes, Post und Co)


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

    Einmal editiert, zuletzt von phila4ever (5. September 2009 um 10:57)

  • ahli47
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    • 5. September 2009 um 10:58
    • #19

    Ach so und noch etwas:
    Niemand hier behauptet, dass die Einstellgebühr unbedingt 0,00 Euro sein muss. Ist aber ein komplett anderes Thema!

  • nephrotranz
    aktives Mitglied
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    1. September 1971 (54)
    • 5. September 2009 um 11:09
    • #20
    Zitat

    Original von philnum
    Die Begrenzung der Versandkosten oder die Pflicht zum kostenlosen Versand dient in erster Linie dazu, Käufer vor überzogenen Versandkostenforderungen zu schützen und damit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Der Kunde ist König und nicht der Verkäufer; das sollte auch bei eBay gelten und nicht umgekehrt.

    Ob dieser Zweck aber mit dieser Regelung auch wirklich erfüllt wird ?

    Heutzutage weiss der Käufer/Kunde genau, dass er Betrag X für den Artikel und Betrag Y für den Versand zahlt.

    Nun entsteht eine hervorragende Möglichkeit für den Verkäufer die eigentlichen Versandkosten zu verschleiern.

    Ich kaufe relativ häufig Ware, die nur als Paket oder mit Glück als Päkchen verschickt werden kann und die Preise bei ebay sind in der Regel gewaltig günstiger als im Einzelhandel.

    Diese wird zur Zeit von allen Verkäufern so ziemlich zum gleichen Preis angeboten, so dass ich hier bei Artikeln gleicher Qualität eigentlich immer den Verkäufer mit den niedrigsten Versandkosten wähle.

    Wenn nun die Versandkosten mit in den Preis eingerechnet werden müssen, glaube ich jedoch nicht, dass die Verkäufer mit den zur Zeit höheren Versandkosten diese senken werden - viel mehr bin ich überzeugt, dass sich die Preise angleichen werden und die Verkäufer die zur Zeit günstige Versandmöglichkeiten nutzen mehr an der Ware verdienen werden, was aber für mich als Käufer nicht mehr ersichtlich sein wird.

    Grüsse
    Michael

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