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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Philatelie-News

Immer weniger Briefmarken: Gesammelt wird trotzdem

  • bjoerngerlach
  • 23. April 2009 um 10:50
  • bjoerngerlach
    Administrator
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    Geburtstag
    7. März 1986 (40)
    • 23. April 2009 um 10:50
    • #1

    [Blockierte Grafik: http://www.mz-web.de/ks/images/mdsBild/1237371009938l.jpg]

    Bei Sammlern sind Briefmarken begehrt. Jedes Jahr wartet die Szene zum Beispiel ungeduldig auf die rund 50 Sondermarken, die alljährlich von der Deutschen Post verkauft werden.

    Und mit dem Aufkommen privater Dienstleister haben sich auch diese Anbieter mit eigenen Briefmarken in die Herzen der Philatelisten geschlichen. In den Sammleralben geht es seitdem noch bunter zu. Dabei schwindet die Bedeutung der Marken.

    Denn das Personal in den Filialen und Postshops klebt heute nur noch in den seltensten Fällen eine richtige Marke auf den Umschlag. Briefmarken haben nach einer Erhebung der Deutschen Post aus dem Jahr 2007 nur einen geringen Anteil an der Frankierung. Von rund 21 Milliarden Sendungen wurden 2,2 Milliarden mit Marken versehen. Meist landet heute ein Schwarz-Weiß-Ausdruck neben dem Adressfeld.

    Einer der Gründe für diese Zahlen sei, dass es häufig keine Postfilialen um die Ecke mehr gebe und deswegen auf vielen Briefen oder Paketen gar keine Marke mehr klebt, sagt Wolfgang Peschel vom Bund Deutscher Philatelisten in Bonn. Denn wenn Sendungen bei Postagenturen abgegeben werden, würden sie ohne Marke weitergeleitet. Und wer eine bestimmte Marke wünscht, kann oft nicht aus dem Vollen schöpfen: In viele Postfilialen sei nicht mehr das gesamte Programm vorrätig - «für Sammler ärgerlich», sagt Peschel.

    weiterlesen >>

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
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    • 23. April 2009 um 11:21
    • #2

    Ich weiß ja eigentlich schon was mich erwartet, wenn ich einen Beitrag von aerotech (er kann natürlich nichts dafür) in den Philatelie-News anklicke. Aber das ist mal wieder so ein klassisches Beispiel dafür, wie man viele Fakten in einen Artikel rühren kann, die dann jede Sinnhaftigkeit darin verlieren.
    Kann man diese semantischen Geisterfahrer nicht stoppen? Jeder, der nicht vernünftig Auto fahren kann kriegt den Führerschein abgenommen. OK, dann hätten wir ein paar Tausend Journalisten, die von HartzIV leben müßten mehr.
    Aber dafür würde die Qualität der Artikel in den Zeitungen, doch deutlich gesteigert. Wäre es das nicht wert? :jaok:

    Genervte Grüße

    lickle

    PS. Wenn der Herr Krug (BPP) das wüßte, dass sein Bild diesen Murks verziert...

  • dietbeck
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    • 23. April 2009 um 11:22
    • #3

    Hier wird faktisch das in Papierform gebracht, was jeder beobachten kann. Marken verschwinden immer mehr aus dem täglichen Postverkehr.

    Postämter haben kleinere Kontingente an Sondermarken als früher und teilweise sehr unterschiedliche Sortimente. Erlebe es auch, dass gar keine Sondermarken vorhanden sind, oder die Mitarbeiter nicht "suchen" wollen. Manchem Postmitarbeiter ist der Begriff "Sondermarke" fremd.

    Verklebt wird eh nur noch auf Anfrage.

    Das Problem dabei für die Philatelie ist, dass das Bewusstsein für Briefmarken schwindet, wenn man damit nicht mehr wirklich in Berührung kommt. Damit wird natürlich der Nachwuchs auch nicht mehr auf dieses Hobby mit "der Nase gestossen".

    Für mich ganz einfach ein Trend der technisierten Welt, in dem andere und automatisiertere Frankierungsformen das Nasskleben übernehmen. Ich glaube nicht, dass man das stoppen oder umkehren kann, insofern wird der Trend weg von der Marke weiterhin anhalten.

    dietbeck

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
    -----------------------------
    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

  • kartenhai
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    • 23. April 2009 um 14:33
    • #4

    Am philatelie-feindlichsten ist ja das neue Handy-Porto:
    Man holt sich eine 12-stellige Nummer per SMS, schreibt sie auf die Stelle am Brief, wo normalerweise die Briefmarke kleben soll, und wirft das Ganze in den Briefkasten. Der Stempel für die Post entfällt dabei.

    Dafür kostet das Briefporto dann nicht mehr 55 Cents, sondern 95 Cents (Aufpreis: 73 %!!!), Schwachsinn hat seinen Preis!

    PS.: Wenn man sich bei der langen Nummer verschreibt, muß dann der Empfänger Nachgebühr zahlen???

  • baphomet
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    12. Oktober 1978 (47)
    • 23. April 2009 um 21:13
    • #5

    lickle

    Wollte mal fragen, was du an dem Artikel jetzt so schlimm findest. So schlecht geschrieben ist er meiner Meinung nach nicht. Okay, der Autor hat viele Fakten eingerührt, aber ich würde das leider mal eine aktuelle Bestandsaufnahme nennen, wie es um die Briefmarke bestellt ist - nämlich schlecht.

    Aber so ein Text ist mir lieber, als diverse Berichte in Lokalzeitungen, wenn Mitarbeiter alle paar Monate mal zum Tauschtag des örtlichen Briefmarken-Vereins geschickt werden. Oft genug verkennen die Ortsvorsteher nämlich völlig die Situation, loben sich selbst, wie spannend doch Briefmarkensammeln ist. Dann kommt irgendein Sammler zu Wort, der nur "Bauten" oder wahlweise Abstempelungen aus dem äußersten Norden von Deutsch-Ostafrika sammelt, was dann als das interessanteste Sammelgebiet überhaupt gepriesen wird. Und zum Schluss, zumindest manchmal heißt es dann. "Wir suche übrigens noch Nachwuchs." Ja nee, is klar. Und mal ehrlich, wer liest das denn abgesehen vom Ortsvorsteher :)

    Ist leider oft genug so. Immerhin ist das hier auch ein dpa-Text. Das heißt, er dürfte weite Verbreitung finden. Ein kurzer Google-Check bestätigt diesen Eindruck ja schon.

    Gruß
    Manuel

  • lickle
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    • 24. April 2009 um 07:44
    • #6
    Zitat

    Original von baphomet
    lickle

    Wollte mal fragen, was du an dem Artikel jetzt so schlimm findest. So schlecht geschrieben ist er meiner Meinung nach nicht. Okay, der Autor hat viele Fakten eingerührt, aber ich würde das leider mal eine aktuelle Bestandsaufnahme nennen, wie es um die Briefmarke bestellt ist - nämlich schlecht.


    Sooo schlecht ist er vielleicht nicht, aber immer noch schlecht genug! In meinen Augen ist es die Zusammenfassung einer Zusammenfassung, die aus einer Zusammenfassung usw. erstellt wurde. Dann wurden die Sätze noch ein bischen dureinandergewürfelt und schon war der Murks fertig. Ich möchte jetzt nicht jeden Absatz kommentieren, aber der Sinn dieses Satzes

    Zitat

    "Einer der Gründe für diese Zahlen sei, dass es häufig keine Postfilialen um die Ecke mehr gebe und deswegen auf vielen Briefen oder Paketen gar keine Marke mehr klebt, sagt Wolfgang Peschel vom Bund Deutscher Philatelisten in Bonn."


    hat sich mir auch nach mehrmaligem Durchlesen noch nicht erschlossen.

    Zitat

    Original von baphomet
    Aber so ein Text ist mir lieber, als diverse Berichte in Lokalzeitungen, wenn Mitarbeiter alle paar Monate mal zum Tauschtag des örtlichen Briefmarken-Vereins geschickt werden. Oft genug verkennen die Ortsvorsteher nämlich völlig die Situation, loben sich selbst, wie spannend doch Briefmarkensammeln ist. Dann kommt irgendein Sammler zu Wort, der nur "Bauten" oder wahlweise Abstempelungen aus dem äußersten Norden von Deutsch-Ostafrika sammelt, was dann als das interessanteste Sammelgebiet überhaupt gepriesen wird. Und zum Schluss, zumindest manchmal heißt es dann. "Wir suche übrigens noch Nachwuchs." Ja nee, is klar. Und mal ehrlich, wer liest das denn abgesehen vom Ortsvorsteher :)

    Dieser Artikel bewegt sich aber genau auf diesem Niveau

    Zitat

    Original von baphomet
    Ist leider oft genug so. Immerhin ist das hier auch ein dpa-Text. Das heißt, er dürfte weite Verbreitung finden. Ein kurzer Google-Check bestätigt diesen Eindruck ja schon.

    Gruß
    Manuel

    Verabschiede Dich von der Vorstellung, dass von einer namhaften Nachrichtenagentur oder von einem bekannten Nachrichtenmagazin immer gut recherchierte Artikel kommen. Ich hatte schon mal das "Vergnügen" die Arbeitsweise dieser Herren hautnah mitzuerleben. Die Erfahrung lässt sich so zusammenfassen "Wir haben zwar keine Ahnung, aber wir berichten darüber"

    Grüßle

    lickle

  • baphomet
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    12. Oktober 1978 (47)
    • 24. April 2009 um 08:18
    • #7

    Zitat: Original von baphomet
    Ist leider oft genug so. Immerhin ist das hier auch ein dpa-Text. Das heißt, er dürfte weite Verbreitung finden. Ein kurzer Google-Check bestätigt diesen Eindruck ja schon.

    Gruß
    Manuel

    Verabschiede Dich von der Vorstellung, dass von einer namhaften Nachrichtenagentur oder von einem bekannten Nachrichtenmagazin immer gut recherchierte Artikel kommen. Ich hatte schon mal das "Vergnügen" die Arbeitsweise dieser Herren hautnah mitzuerleben. Die Erfahrung lässt sich so zusammenfassen "Wir haben zwar keine Ahnung, aber wir berichten darüber"

    Grüßle

    lickle


    Hi,

    bei dem Absatz ging es mir hauptsächlich um die Verbreitung, die "normale" Artikel halt nicht haben.

    Gruß
    Manuel

  • lickle
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    • 24. April 2009 um 09:50
    • #8

    baphomet

    Umso schlimmer, dass so ein Murks auch noch weit verbreitet wird.

    Im letzten Absatz steht folgender Satz:

    "Die meisten Bilder auf den Marken hatten damals die ungelöste nationale Frage zum Thema."

    Kann mir jemand diese Marken zeigen. Ich habe sie in 30 Jahren noch nie zu sehen bekommen :rolleyes:

    Grüßle

    lickle

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
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    805
    • 24. April 2009 um 10:52
    • #9
    Zitat

    Original von lickle
    Ich möchte jetzt nicht jeden Absatz kommentieren, aber der Sinn dieses Satzes


    hat sich mir auch nach mehrmaligem Durchlesen noch nicht erschlossen.

    Das trifft leider den Kern. Mal davon abgesehen, dass das Beschaffen von Sondermarken an sich schon schwierig ist (auf der Neusser Hauptpost verkauft nur ein Schalter "unter der Hand" noch Sondermarken, aber nur auf ausdrückliche Nachfrage, kein Hinweisschild, nichts), gibt es auch die "Zufallsfrankaturen" nicht mehr, seit diese Frankaturetiketten verwendet werden.

    Ich bin kein Maschinenstürmer und will die Frankaturetiketten nicht per se verteufeln, aber die Post könnte sie doch einladender gestalten?

    Vielleicht mit einem Motiv, dass alle zwei Monate wechselt. Zum Beispiel hat Thailand recht adrette Frankaturlabel, abgestempelt werden die natürlich auch nicht. Aber sie sehen hübsch aus, wie moderne Automatenmarken.

    Die alten "Leckmarken" sind nun wirklich nicht mehr zeitgerecht,
    selbstklebende Marken lassen sich zu fast gleichen Kosten herstellen (siehe USA) und kleben wirklich dort, wo sie sollen und vor allem besser. Ich kenne die Klagen von den Schalterbeamten, die am Abend aufgeweichte Finger vom Anfeuchteschwämmchen hatten.

    P.s. wenigstens könnten wir Sammler noch philatelistisch frankieren. Ich könnte hier aus der Tagespost von Forumsmitgliedern viele negative und wenige positive Beispiele zeigen.

  • T-M 123
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 24. April 2009 um 13:12
    • #10
    Zitat

    Original von lickle

    Sooo schlecht ist er vielleicht nicht, aber immer noch schlecht genug! In meinen Augen ist es die Zusammenfassung einer Zusammenfassung, die aus einer Zusammenfassung usw. erstellt wurde. Dann wurden die Sätze noch ein bischen dureinandergewürfelt und schon war der Murks fertig. Ich möchte jetzt nicht jeden Absatz kommentieren, aber der Sinn dieses Satzes


    hat sich mir auch nach mehrmaligem Durchlesen noch nicht erschlossen.

    Der Satz macht in dem Zusammenhang wirklich wenig Sinn; warum sollten die Leute bevorzugt dann zur nächsten Postfiliale fahren und ihre Briefe dirket dort abgeben, statt sie mit Briefmarke in den Brifkasten zu werfen, wenn es in der Nähe keine mehr gibt und sie für jeden einzelnen Brief weit fahren müssten? Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das ursprünglich zwei verschiedene Gründe für das "Verschwinden" der Briefmarken waren: Es gibt immer weniger Postfilialen, sodass die Leute, statt Briefmarken zu kaufen, lieber die verschienenen "moderneren" und bequemeren Möglichkeiten nutzen, ihre Post zu frankieren, und außerdem werden bei den direkt abgegebenen Briefen keine Marken mehr verwendet. Irgend ein schlauer Mensch von der Zeitung hat das dann falsch verstanden, und dachte es gäbe da einen direkten Zusammenhang und das eine wäre die Ursache für das andere.

    Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass die Briefmarken so schnell aussterben. Zwar sind sie für die Post wahrscheinlich ziemlich lästig. Man kann kaum automatisch überprüfen, ob sie wirklich echt und gültig sind (und noicht vielleicht schon entwertet), und ob ein brief überhaupt ausreichend frankiert ist. Außerdem müssen sie entwertet werden, was nicht nur aufwändig, sondern auch fehleranfällig ist. Wenn doch wenigstens ein "schöner" Barcode drauf wäre (wie bei einigen Privatposten), dann könnte man den ganz einfach scannen und automatisch feststellen, ob die Frankatur ausreicht und ob die Marke schonmal verwendet wurde.
    Allerdings: Solange es Leute gibt, die Briefmarken kaufen, weil sie sie sammeln, wäre die Post schön blöd, wenn sie keine mehr verkaufen würde. (Aber vielleicht werden sie irgendwann nicht mehr zur Frakatur zulässig sein. Zwar wären es dann meiner Ansicht nach keine Briefmarken mehr, sondern nur noch bunte Bildchen, aber wahrscheinlcih wird es genügend Leut geben, die sie trotzdem kaufen und sammeln ...)

    T-M

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