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Inflationsbriefe vom September 1923.

  • erron
  • 23. Januar 2009 um 19:16
  • erron
    Moderator
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    2.552
    • 23. Januar 2009 um 19:16
    • #1

    Weiter geht`s mit dem Monat September 1923.

    Dieser Monat bescherte den Postkunden nur zwei Portoerhöhungen.

    Die erste Erhöhung fand gleich am 01.September statt, wobei das Porto z. Bsp. für einen einfachen Fernbrief bis 20 Gramm von 20 000 Mark auf 75 000 Mark stieg.

    Die zweite Erhöhung fand am 20. September statt, das Porto für den Fernbrief erhöhte sich von 75 000 Mark auf 250 000 Mark.

    Es erschienen in diesen Monat 17 weitere Überdruckmarken der sogenannte 1. Berliner Aufdruck Ausgabe,

    sowie noch drei Marken aus der Freimarkenserie "Ziffernmuster im Kreis".



    Ich beginne mit einem Fernbrief bis 20 Gramm in der Portoperiode vom 01- bis 19.09.23.
    Mi Nr 287. 75 Tausend auf 400 Mark

    Das Porto betrug 75 000 Mark

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • BaD
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    • 24. Januar 2009 um 11:18
    • #2

    Dies ist ein Brief der zweiten Periode. Die 250 Tausend Mark galten für einen Fernbrief bis 20 gramm, enthielt der Brief nur Geschäftspapiere konnte man bis 250 gr. schwere Briefe für das selbe Geld verschicken.

    Mit besten Grüßen BaD

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    Einmal editiert, zuletzt von BaD (24. Januar 2009 um 11:18)

  • Baldersbrynd
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    • 24. Januar 2009 um 14:36
    • #3

    Hallo

    Herrlich, ein Thema mit Infla September 1923.
    @ erron Schönes Fernbrief.
    @ Bad. Ein schönes Geschäftspapiere.

    Hier ist ein Eilboten-Brief aus Wakendorf, Bz. Hamburg, sendet am 8.9.1923. Porto 75.000 Mark für Fernbrief bis 20g und 150.000Mark in Eilgebühr.
    Frankiert mit 40 Briefmarken in 12 verschidende. Zusammen 224.700 Mark, es fehlt 300 Mark.
    Die 75.000 Marken sind mit weit Abstand (4mm) Nr. 288 II.

    Nicht das schönste Brief, aber..........

    Schöne Grüße
    Jørgen

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  • BaD
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    • 30. Januar 2009 um 22:53
    • #4

    @ Jørgen,

    das ist wirklich ein sehr bunte Frankatur, da hat jemand auch die kleinsten Werte aufgebraucht.

    Ab dem 20.9.1923 brauchte der Versender schon 50 Stück der Mi. 256 um einen Brief bis 20 gramm auf die Reise zu schicken.

    Mit besten Grüßen BaD

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  • BaD
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    • 31. Januar 2009 um 09:04
    • #5

    Eilbotenbrief vom 14.9.23

    Brief bis 20 gramm = 75000 Mark
    Eilbote Ortsbestellbezirk = 150000 Mark

    Mit besten Grüßen BaD

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  • Baldersbrynd
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    • 1. Februar 2009 um 16:34
    • #6

    Hallo

    @ BaD
    Zwei schöne Briefe Du zeigst.
    Das erste bleib wahrscheinlich über 20g mit so viele Briefmarke auf.
    Das zweite ein schönes Mehrfachfrankatur.

    Ich schaue ein Zeitungsache sendet am 18.9.1923, ich meine das Gebührenfrei war.

    Der Umschlag sind zwei mal verwendet, Zweite mal als Drucksache am 25.9.1923. Frankiert mit zwei mal 50.000 Mark.

    Liebe Grüße
    Jørgen

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  • kauli
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    • 1. Februar 2009 um 17:44
    • #7

    Ein nettes Briefchen in die USA vom 13.9.23

    Die 300 M Marke ist wohl nur wegen des Aussehens
    aufgeklebt worden, war nicht nötig

    Bis 20 g 200 Tausend Mark

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  • postschild
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    • 1. Februar 2009 um 18:11
    • #8

    wenn das mit den Monaten so weiter geht, dann werde ich doch noch zum Portoexperten der Inflation, zumindest werden die KOS im Archiv einmal überprüft ;)

    Paketkarte von Neunstetten nach Mannheim (ca. 90km), Portoperiode vom 20.9. bis 30.9.23

    - II. Entfernungszone über 75km bis 375km
    - bis zum Gewicht von 10kg

    ergibt 3,2 Millionen Mark, genau die sind auch verklebt.

    Gruß

    PS. Die Belege sind nicht nach Plattenfehlern oder gar Mückenschissen durchsucht, wer also was findet.......schreien :O_O:

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  • Baldersbrynd
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    • 5. Februar 2009 um 12:14
    • #9

    Hallo Alle

    Hier ist noch ein September Beleg.
    Warenprobe nach Dänemark, sendet am 27.9.1923 mit Postfreistempel.
    Porto 300.000 Mark für Warenprobe bis 100g gültig von 20.9. bis 30.9.1923.

    Viele Grüße
    Jørgen

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  • kauli
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    • 5. Februar 2009 um 14:40
    • #10

    Auslandsbrief nach Athen

    Briefe bis 20g 750 000 Tsd.

    Stimmt bis auf den letzten Pfennig

    Auf der Rückseite eine wunderschöne HAN, sieht man auch
    nich so häufig auf Brief

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  • Abarten-Hannes
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    • 5. Februar 2009 um 14:46
    • #11

    Ein Brief der Rheinischen Creditbank vom 7.9.23, für den es am Schalter offenbar an Marken gebrach.
    Mit einem "Gebühr bezahlt"-Stempel, dessen Farbe der MICHEL vermutlich mit "lila-rötlich-bläulich-violett" bezeichnen würde...

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  • Abarten-Hannes
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    • 5. Februar 2009 um 14:59
    • #12

    Und hier noch was richtig schön Buntes vom 30.Sept.1923.
    Keine Ahnung, ob die verklebten 250.000 Mark portogerecht waren - mich freut einfach die Farbensinnlichkeit...

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  • Kontrollratjunkie
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    • 5. Februar 2009 um 15:12
    • #13

    Also, Fernbrief in erster Gewichtsstufe von Thale nach Berlin - Niederschöneweide am 30.09.1923 aufgegeben kostete 250 Tsd. Mark.

    Wenn mein Bordcomputer richtig gerechnet hat, kleben Marken für genau diesen Betrag auf dem Brief.
    Und so hübsch bunt, schick.

    Der 30.09.1923 war übrigens der Letztag für diese Portperiode. Einen Tag später verschickt hätte der Absender schon das Achtfache verkleben müssen, nämlich 2 Millionen Mark. Harte Zeiten damals........

    Gruß
    KJ

  • BaD
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    • 5. Februar 2009 um 15:36
    • #14

    Die Paketkarte von postschild zeigt ein wunderschöne Verwendung verschiedener Werte, die bei Paketkarten ohne Selbstbucher immer vom Postbeamten mit seinen vorhandenen Marken beklebt wurden. Er ahnte oder wußte schon, das er die Marken 3 Tage später sehr schwer verwenden könnte b.z.w. sie von Kunden nicht mehr gekauft würden.

    @ Kauli, nicht häufig ist gut. Bogenunterrandteile mit beiden HAN sind auf Brief sehr selten. Super

    @ Abarten-Hannes

    Die 250 000 Mark waren für einen Fernbrief bis 20 gramm genau richtig.

    Gebühr bezahlt-Stempel gibt es häufig, aber nicht die Runden. Nawrocki kannte 1940 in seinem Buch nur 11 Städte, wo diese außergewöhnlichen Stempel zum Einsatz kamen. Es werden heute bestimmt mehr sein, aber es sind immer noch Ausnahmen. Und man sieht sie sehr selten.

    @ alle Danke fürs zeigen, schöne Stücke ( auch die von Jørgen)!!!

    Mit besten Grüßen BaD

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (5. Februar 2009 um 15:36)

  • postschild
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    • 5. Februar 2009 um 16:19
    • #15

    dann hätten wir hier noch eine Paketkarte für ein Paket mit 11 kg von Bargen (Amt Sinsheim) nach Karlsruhe, was ca. 40 km entfernt lag.

    - I. Entfernungszone bis 75 km

    - bis zum Gewicht von 11 kg

    somit waren 1,8 Millionen an Porto fällig.

    KOS Gruß

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  • kauli
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    • 5. Februar 2009 um 16:40
    • #16

    Eigentlich ein ganz normaler Bankbrie,
    Portogerecht mit 30 000 Tsd Mark frankiert.

    Wäre da nicht der PF 259 II auf der linken Marke...!

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  • BaD
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    • 5. Februar 2009 um 20:03
    • #17

    Hamburg war wohl zu groß und die Empfänger-Firma zu unbekannt.

    Mit besten Grüßen BaD

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  • muemmel
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    • 5. Februar 2009 um 20:17
    • #18

    N´Abend BaD,

    das sind wieder mal Sachen, die Du hast. Einfach schön.

    Das erinnert mich an eine Schote in der Hochschule, da stellt ein Professor nen Beschaffungsantrag und drauf steht nur "Ein PC". Das hat zwar nichts mit Philatelie zu tun, aber die Adressierung des zuvor gezeigten Briefes erinnerte mich daran.

    Schönen Gruß
    Mümmel

  • BaD
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    • 5. Februar 2009 um 20:21
    • #19

    Es hätten wohl auch 175 Tausend Mark Porto ausgereicht, 50 Tausend für Drucksache und 125 Tausend Mark für die Nachnahme. Aber der Absender frankierte es als Postkarte, was ja nicht verboten war. Oder er hatte schon an mich gedacht, als er diesen Dreierstreifen der 286 verklebte.

    Mit besten Grüßen BaD

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  • Schildescher
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    • 5. Februar 2009 um 20:46
    • #20

    na dann

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