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Plattdeutsch

  • kauli
  • 24. April 2006 um 21:11
  • kauli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.469
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. November 1942 (83)
    • 24. April 2006 um 21:11
    • #1

    Da wir gerade bei "Fremdsprachen" sind habe ich
    was Plattdeutsches anzubieten.
    Für einen Berliner wie Chinesisch. Da sind unsere Nordlichter
    gefragt. Vielleicht kann es jemand übersetzen.

    Bilder

    • Platt vorn.jpg
      • 88,33 kB
      • 1.206 × 766
      • 296
    • Platt Rückseite.jpg
      • 82,81 kB
      • 1.200 × 753
      • 290

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    14. Oktober 1967 (58)
    • 24. April 2006 um 22:59
    • #2

    Meine Großmutter konnte das noch fließend. Ich verstehe das meiste, aber einige Worte kann ich nicht richtig lesen. Und da ich die Worte höhren (also aussprechen) muss, um sie zu verstehen, hab ich ein Problem.

    Augenscheinlich hat der gute Hermann dem Absender das Buch "Ut mine Stormtide" von Fritz Reuter geschenkt. Dieser bedankt sich in Reimform und kündigt ein paar Flaschen Wein zum Geburtstag des Empfängers an.

    Den zweiten Absatz bekomme ich aber ganz hin:

    "Zum Dank kriegst du ein paar Flaschen Wein
    Das ist eine gute Medizin
    Die ich dir verschreibe
    trinke sie an deinem Ehrentag
    Der oft noch wiederkehren mag
    Uns Herrgott möge das geben."

    Keiner da, der das noch komplett lesen kann???

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.857
    • 5. Mai 2026 um 16:44
    • Neu
    • #3

    Ganz hundertprozentig hab ich es nicht hingekriegt.

    "Lieber Hermann ! Mein alter treuester Freund !

    Dass du den "Onkel Bräsig" grünnt (?)

    Verdank ich schöne Stunden

    Schon Mittwoch bei einer schönen Flasche

    Bei lieben Freunden und plattdeutschem Gespräch

    So hab ich das hier gefunden."

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • heckinio
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    8.565
    • 5. Mai 2026 um 16:58
    • Neu
    • #4

    Dat heet op Hochdüütsch: "Dass du den Onkel Bräsig grüßt"

    Gruß heckinio

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.759
    • 5. Mai 2026 um 17:01
    • Neu
    • #5

    Am Ende: Grüße auch Frau Hillinger und Carl von mir. Und grünnt = gründet (basiert auf ...)

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.857
    • 5. Mai 2026 um 17:05
    • Neu
    • #6

    Danke an beide, aber damit erschliesst sich mir der Sinn der zweiten Zeile nicht vollständig. Aber ich verstehe dass es sich auf ein Buch von Fritz Reuter bezieht.

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • phoenix
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    579
    Geschlecht
    Männlich
    • 5. Mai 2026 um 19:46
    • Neu
    • #7

    Hallo,

    ich habe mal die KI befragt und dabei folgendes herausbekommen:

    In der Berlichingenstraße (Berlin-Moabit) gab es um 1900 tatsächlich eine historisch belegte Gaststätte mit dem Namen "Onkel Bräsig".

    Hier sind die Details zu diesem geschichtsträchtigen Ort:

    • Lage: Die Kneipe befand sich in der Berlichingenstraße 12 in Moabit.
    • Namensgebung: Der Name leitet sich von der populären literarischen Figur Entspekter Bräsig aus den Werken des niederdeutschen Dichters Fritz Reuter ab (insbesondere aus „Ut mine Stromtid“). Diese Figur galt um die Jahrhundertwende als Inbegriff gemütlicher, bodenständiger Lebensart.

    Mit "grünnt" ist im Plattdeutschen auch "gründen" oder in diesem Fall "eröffnen" gemeint. Dann macht das ganze Sinn.

    Gruß phoenix

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.857
    • 5. Mai 2026 um 21:30
    • Neu
    • #8

    Ja, phoenix , so macht es Sinn. Der Schreiber dankt nicht (wie in Beitrag #2 gemutmasst) für ein Buch, sondern für die Eröffnung des Lokals.

    Hermann Böhmken (1838-1911), der Adressat der Karte und Begründer der Gaststätte, war wohl selbst plattdeutscher Schriftsteller.

    Übrigens wurde « Onkel Bräsig » in den Jahren 1978 bis 1980 auch als Fernsehserie gezeigt.

    Gruss,

    Jean Philippe

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    4 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (5. Mai 2026 um 21:45)

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