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Falschstempel SBZ Mecklenburg-Vorpommern

  • Potschtabrief
  • 2. Januar 2009 um 11:15
  • 241264hsv-fan
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    • 13. August 2020 um 11:15
    • #201

    Wenn du der Laie bist, bin ich der Blinde. Auch wenn ich von diesem Gebiet keine Ahnung habe, lese ich interessiert mit. Daher bin ich der gleichen Meinung wie Lumpus2000: "BITTE weiter Fälschungen/Verfälschungen zeigen !!!" Und wenn du es so gut wie zuvor erläuterst, kann auch der Blinde sehen.

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  • Briefmarkentor
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    • 14. August 2020 um 07:23
    • #202

    Bei dem folgenden Los zum Festpreis zu 35 Euro fallen sofort drei Falschstempel auf:

    Quelle:

    https://www.philasearch.com/de/i_9297_1005…1.6926&row_nr=4

    1. Zweite Reihe, linke Marke: (3) SCHWERIN (MECKL) 1 / so

    2. Zweite Reihe, zweite Marke von Rechts: (3) SCHWERIN (MECKL) 1 / ac

    3. Dritte Reihe, linke Marke: WISMAR 1

    Das Los ist wie folgt beschrieben: "1945, 12 Werte Freimarken, gestempelt, in einwandfreier Erhaltung (ME 75.-)". Anbieter ist die Firma Andreas Schlegel GmbH. Ich schreibe diese an und warte eine Reaktion ab.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    2 Mal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (14. August 2020 um 07:52)

  • Briefmarkentor
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    • 14. August 2020 um 08:32
    • #203
    Zitat von SammlerBernd

    Im Übrigen sind etliche Marken sowieso nicht prüfbar-

    wegen unleserlichem Stempel (nur Ecke,-Bogen) :jaok:

    @SammlerBernd

    Hier habe ich ein Beispiel, welches perfekt auf das passt, was SammlerBernd meint:

    Quelle: https://www.philasearch.com/de/i_9196_3136…1597388740.3503

    Eine Marke, auf der lediglich ein Unterscheidungsbuchstabe "e" eine Stempelgerätes in der Form eines Zweikreisstegstempels zu erkennen ist. Von der Datumsangabe kann ich nur die "4" von 194? sicher erkennen.

    Aber auch damit kann man arbeiten. Im Thema OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel finden sich zu Zeit vier Abbildungen von Zweikreisstegstempeln mit einem Unterscheidungsbuchstaben "e". Davon scheiden die folgenden drei aufgrund der anderen Form des Buchstaben aus:

    Bad Doberan

    Greifswald

    Warnemünde


    Das folgende Stempelgeräte aus Malchin scheint zumindestens von der Form her zu passen.

    Allerdings scheint der Unterscheidungsbuchstabe auf meinen Scan näher zum äußeren Kreis hin zu stehen, bei Scan der Firma Drei Löwen GmbH zum inneren Kreis hin. Technisch versierte werden beide Scans übereinanderlegen.

    Als Schlussfolgerung aus meiner kurzen Suche würde ich auf dieses Angebot nicht bieten, aber das ist meine persönliche Meinung. Berücksichtigen muss man dabei auch, dass die mir zur Verfügung stehende Datenmenge noch zu klein ist.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Wandervogelgelb
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    • 14. August 2020 um 08:37
    • #204

    Was mir bei dem aufgerufenen Preis noch aufstoßen würde ist, dass es sich bei dem Foto um eine "Musterabbildung" handelt, der Käufer soll praktisch 35 € für eine "Katze im Sack" hinblättern. Wenn ich das so sehe, kratzt das Angebot um einiges mehr an der "Marke" des Anbieters als der aufgerufene Preis. Auf die Reaktion bin ich gespannt.

    Als gebürtiger Mecklenburger: Danke für das Zeigen, mach weiter so, mit sachlicher Beschreibung und ohne polemische Einsprengsel.

  • Briefmarkentor
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    • 15. August 2020 um 07:42
    • #205

    Beim stöbern auf Ebay habe ich heute folgendes Angebot gefunden:

    Quelle:

    https://www.ebay.de/itm/SBZ-23…cfbc50:g:Pm4AAOSwY3VeYOaA (Affiliate-Link)

    Die Beschreibung des gewerblichen Anbieters tmueller43 lautet: SBZ 23 - 25 b gestempelt / Siehe Scan. Die drei Marken kann man im Sofortkauf für 24,99 Euro erwerben.

    Zu sehen ist ein Stempelgerät (3) HAGENOW (MECKL) 1. Der Unterscheidungsbuchstabe wurde nicht abgeschlagen.

    Dieses mal habe ich zuerst im Buch "Mecklenburg-Vorpommern die Stempel der Postämter, Zweigpostämter und Poststellen 1945-1952" von Hans-J. Richter nachgeschaut, welche Stempelgeräte in Hagenow für den Verwendungszeitraum dieser Marken aufgeführt sind. Dies waren:

    Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten HAGENOW / *(MECKLB)*

    Zweikreisstegstempel (3) HAGENOW (MECKL) 1 / a - aptierte PGLZ

    Zweikreisstegstempel HAGENOW (MECKL) 1 / b - später mit PGLZ 3 im Kreis

    Zweikreisstegstempel (3) HAGENOW (MECKL) 1 / c - aptierte PGLZ

    In Frage kommen also nur die Stempelgeräte mit den Unterscheidungsbuchstaben "a" und "c".

    Nun habe ich die Stempelabschläge mit denen in dem Thema

    OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel abgelegten Abschlägen vergleichen:

    (3) HAGENOW (MECKL) 1 / a


    (3) HAGENOW (MECKL) 1 / b

    Auch das Stempelgerät mit dem Unterscheidungsbuchstaben "a" scheidet aus. Die PGLZ "3" hat eine anderer Form und auch die Buchstaben "H" und "A" von "HAGENOW" haben eine andere Form. Auch unterscheidet sich die Anordnung der Ortsbezeichnung innerhalb des Stempelgeräte voneinander.

    Eine Abbildung des Stempelgerätes mit dem Unterscheidungsbuchstaben "c" habe ich in der Stempeldatenbank von stampsx finden können https://www.stampsx.com/ratgeber/stemp…r.php?id=290552. Allerdings noch ohne aptierte PGLZ 3. Hier passen die Formen und Stellungen der Buchstaben.

    Aber, jetzt kommt das große aber. Bei den abgebildeten Marken handelt es sich um Sonderpostwertzeichen der OPD Schwerin. Deren Gültigkeit endete mit Ablauf des 31. März 1946. Die angebotenen Marken haben als Stempeldatum den 25. Oktober 1946.

    Von daher würde ich persönlich nicht auf diese Marken bieten.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • 241264hsv-fan
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    • 15. August 2020 um 12:48
    • #206

    Was mich alleine schon stutzig macht, sind dreimal das gleiche Stempeldatum. Abgesehen davon, das es nicht mein Gebiet ist, würde auch ich nicht bieten.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • Briefmarkentor
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    • 17. August 2020 um 11:11
    • #207
    Zitat von Wandervogelgelb

    Auf die Reaktion bin ich gespannt.

    Wandervogelgelb

    Das Angebot aus dem Beitrag #202 wurde gelöscht, zu der Meldung im Beitrag #176 kam keine Reaktion.

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 17. August 2020 um 19:57
    • #208

    Auf der unten abgebildeten Briefmarke wurde der Stempelabschlag des Stempelgerätes (3) MALCHOW (MECKL) von Herrn Kramp (BPP) als falsch attestiert.

    Aber warum ist dieser Abschlag falsch? Das möchte ich mit euch besprechen.

    Werfen wir zuerst einen Blick in das Buch "Mecklenburg-Vorpommern die Stempel der Postämter, Zweigpostämter und Poststellen 1945-1952" von Hans-J. Richter. Für den Gültigkeitszeitraum dieser Marke werden folgende Stempelgeräte aufgezählt:

    Zweikreisstegstempel: (3) MALCHOW (MECKL) / b

    Zweikreisstegstempel: MALCHOW (MECKL) / c

    Zweikreisstegstempel: MALCHOW (MECKL) / c - asymmetrisch, da Postamtsnummer entfernt

    Zweikreisstegstempel: MALCHOW (MECKL) 1 / f

    Auf dem oben gezeigten Scan können wir eindeutig die Stempelform erkennen. Es handelt sich um einen Zweikreisstegstempel. Einen Unterscheidungsbuchstaben sehen wir nicht. Aber wir können erkennen, das nach der Ortsbezeichnung "MALCHOW (MECKL)" etwas fehlen muss, denn diese Ortsbezeichnung steht nicht symmetrisch im Stempelgerät. Folglich muss dieser Abschlag etwas mit dem Stempelgeräte "MALCHOW (MECKL) / c" mit der entfernten Postamtsnummer zu tun haben.

    Eine Abbildung dieses Stempelgerätes findet sich im Thema OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel

    Jedoch fehlt bei diesem die Postgebietsleitzahl "3" im Kreis. Aus der Erfahrung heraus ist mir bekannt, das ab August 1946 erste Stempelgeräte ohne Postgebietsleitzahlen mit den entsprechenden Postgebietleitzahlen in einem Kreis nachgerüstet wurden. Ein Blick in das Buch von Richter bestätigt sodann, dass eine solche Nachrüstung stattgefunden hatte. Allerdings nennt er als Verwendungszeitraum den Februar 1947 bis Oktober 1952.

    Nun habe ich einmal in meiner Sammlung nachgesehen und auch entsprechende Stempelabschläge gefunden:

    Auf beiden Abbildungen erkennt man deutlich, dass der obere Steg etwas in der Mitte gebrochen ist. Bei dem Stempelabschlag vom 15. November 1947 ist dann auch der unter Steg auf der rechten Seite gebrochen. Also ging irgendwann nach dem 11. August 1947 auch der untere Steg kaputt.

    Übertragen wir diese Erkenntnis jetzt auf die als "Stempel falsch" geprüfte Marke, muss man davon ausgehen, das der Stempelabschlag erst nach dem August 1947 erfolgte. Dafür spricht nach meiner Meinung auch die Stempelfarbe, die nach meinem Empfinden im Vergleich zum gezeigten Stempelabschlag vom 21. Januar 1946 schwarzer und öliger erscheint.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 2. September 2020 um 18:52
    • #209

    Im Beitrag #111 in diesem Thema habe ich vor vier Jahren einen Falschstempel aus Güstrow vorgestellt. Erkennungsmerkmal ist die gebrochene untere Steg.

    Ich vermute, dass zwei Marken dieses Angebotes diesen Falschstempel tragen:

    Quelle:

    https://www.ppa-auktion.de/cgi-bin/auktio…u=372&lo=317596

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 2. September 2020 um 18:59
    • #210

    Im Beitrag #20 in diesem Thema habe ich euch vor neun Jahren einen Falschstempel aus Plau vorgestellt. Ein Erkennungsmerkmal sind die eng stehenden schmalen Buchstaben von "(MECKLB.)".

    Ich vermute, dass die linke Marken dieses Angebotes diesen Falschstempel trägt:

    Quelle: https://www.ppa-auktion.de/cgi-bin/auktio…u=372&lo=317723

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 2. September 2020 um 19:17
    • #211
    Zitat von SammlerBernd

    Im Übrigen sind etliche Marken sowieso nicht prüfbar-

    wegen unleserlichem Stempel (nur Ecke,-Bogen) :jaok:

    @SammlerBernd

    Bei stöbern habe ich mal wieder einen interessanten Stempelabschlag gefunden, der nicht sofort preisgibt, von welcher Postanstalt er stammt:

    Quelle: https://www.ppa-auktion.de/cgi-bin/auktio…u=373&lo=318165

    Herr Kramp (BPP) hat diesen Abschlag als echt signiert, dann finden wir ihn bestimmt auch. Zu sehen ist ein Zweikreisstegstempel. Die Ortsbezeichnung trägt die Länderbezeichnung "(MECKL)" und der Unterscheidungsbuchstabe ist "b". Der obere Steg und der Buchstabe "C" von "(MECKL)" liegen auf einer gedachten waagerechten Linie. Interessant ist auch das Stempeldatum. Ich meine 31.10.1946 zu lesen. Das wäre der letzte Tag der Gültigkeit dieser Briefmarke.

    Nach dem blättern im Thema OPD Schwerin - Übersicht der Stempelgeräte und Gebühr-bezahlt-Stempel bliebt eigentlich nur ein mögliches Stempelgerät übrig:

    Wie ist eure Meinung zu dem Abschlag?

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • labarnas
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    • 3. September 2020 um 06:03
    • #212

    Briefmarkentor die in dem letzten Post gezeigten Stempel sind nicht identisch. Die von Dir benannte Prüfung - Rückseite der 37 ya .

    Gruß

    labarnas

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  • labarnas
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    • 5. September 2020 um 10:38
    • #213

    Möchte meine Aussage begründen und deshalb ein Nachtrag zu Kröpelin. Hatte bei StampX nachgeschaut. Dort gibt es leider keine Abschläge zu dem Ort, bei dem der Stempel derartige Beschädigungen, wie bei der geprüften 37 ya aufzeigt. Bei StampX gezeigten Abschlägen ist zu dem hier zum 3.10.45 gezeigten gleich, dass u. a. das »b« unten abgeschnitten ist. Die geprüfte Marke hat jedoch eine Ausbuchtung unten am »b«.

    Abschlag zum 28.12.36

    und Abschlag zu 3.11.1950 (diese nach dem obigen Datum und ohne Beschädigung)

    beide sind ohne den Bruch in dem unteren Strich der Brücke und ohne den Strich über dem Trennstrich (bei dem zuletzt gezeigten zum 3.10.45). Ist das aufzulösen?

    Grüße

    labarnas

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  • Briefmarkentor
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    • 6. September 2020 um 13:51
    • #214

    labarnas

    Vielen Dank für deine Einschätzung. Leider habe ich zu wenige Abschläge des Zweigpostamtes Kröpelin, um sagen zu können, wann es zu einer Beschädigung des unteren Steges kam. Hier mal die Übersicht der Abschläge in meiner Sammlung:



    Das deutlichste Merkmal, den unteren gebrochenen Steg kann ich erst ab dem 3. Dezember 1948 belegen. Wann es zur Beschädigung des Stempelgerätes kam, kann ich noch nicht nachvollziehen.

    Der Unterscheidungsbuchstabe "b" scheint nur bei dem Abschlag vom 3. Oktober 1945 unten abgeschnitten zu sein. Wie es dazu kommen kann, kann ich mir nicht erklären.

    Auch der Strich über dem Verbindungsstrich zwischen Datum und Uhrzeit zeigt nur der Abschlag vom 3. Oktober 1945. Auch hier kann ich mir nicht erklären, wie es dazu kommen konnte.

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    2 Mal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (10. September 2020 um 18:38)

  • labarnas
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    • 6. September 2020 um 14:57
    • #215

    @Briefmarkentor, die Mehrzahl der veröffentlichten Stempel ist ja von Dir :) Der Abschlag von 1948 ist auch nicht vergleichbar, weil der geprüfte Abschlag auch einen Teilbruch im oberen Steg hat. Deshalb mal die Frage: Gibt es noch andere Orte, die so einen Stempeltyp haben könnten?

    Grüße

    labarnas

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  • Briefmarkentor
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    • 11. September 2020 um 19:48
    • #216
    Zitat von labarnas

    Deshalb mal die Frage: Gibt es noch andere Orte, die so einen Stempeltyp haben könnten?

    @labarnas 

    Deine Frage habe ich zum Anlass genommen, mal wieder das Buch "Mecklenburg-Vorpommern die Stempel der Postämter, Zweigpostämter und Poststellen 1945-1952" zu wälzen. Die Ergebnisse werde ich hier sukzessive präsentieren:

    1. Bad Sülze


    Passt nicht. Der obere Steg ist gebrochen und der Unterscheidungsbuchstabe hat eine andere Form.


    2. Blankenburg

    Von diesem Stempelgerät konnte ich keine Abbildung finden.


    3. Brüel


    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.

    4. Bützow

    Eine Abbildung finden sich hier: https://www.philastempel.de/stempel/suchen/kombi

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    5. Burg Stargard

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    6. Crivitz

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    7. Dassow

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    8. Friedland

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    9. Fürstenberg

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    10. Gadebusch

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    Einmal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (11. September 2020 um 20:34)

  • Briefmarkentor
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    • 11. September 2020 um 20:33
    • #217

    11. Grabow

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    12. Grevesmühlen

    Von diesem Stempelgerät konnte ich keine Abbildung finden.


    13. Klütz

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    14. Krakow am See

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    15. Kröpelin

    Passt meiner Meinung nach, siehe auch die Buchstaben "K" und "R" auf der fraglichen losen Marke links unten.


    16. Laage

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    17. Malchow

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    18. Mallis

    Von diesem Stempelgerät konnte ich keine Abbildung finden.


    19. Marlow

    Eine Abbildung finden sich hier: https://www.philastempel.de/stempel/suchen/kombi

    Passt nicht. Siehe Stand von "(MECKL)" zum oberen Steg.


    20. Milow

    Von diesem Stempelgerät konnte ich keine Abbildung finden.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • labarnas
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    • 12. September 2020 um 05:29
    • #218

    Guten Morgen,

    Briefmarkentor , finde das echt nett, welchen Aufwand Du da betreibst. Ich hatte bei bei stampx »Exakter Text im Stempelgerät oder exakte Teile davon« "(Meckl)" und bei »Unterscheidungsbuchstabe und Symbole im Stempelgerät« "b" eingetragen. Es werden 57 Stempelgeräte gefunden. Aus meiner Sicht ist da keiner dabei.

    Mein Vorschlag: Es geht hier um Falschstempel und das ist auch eine wichtige Sache. Denn es handelt sich ja dabei um einen Käuferschutz. Aber hier in dem Thema sollte ein geprüfter Stempel eben nicht (auch wenn es sehr interessant ist) untersucht werden. Oder man schreibt eben den Prüfer an. Das ist der kürzere Weg.

    wünsche ein erholsames Wochenende :)

    labarnas

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  • Briefmarkentor
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    • 23. März 2021 um 22:24
    • #219

    Hallo,

    aktuell wird auf der PPA-Auktion folgendes Angebot mit dem Stempel Schwerin, Unterbuchstabe "so" angeboten. Diesen Stempel gab es im Gültigkeitszeitraum der Briefmarke nicht und wurde bisher vom Prüfer BPP auf den mir bekannten Stücken als falsch signiert.

    Quelle: https://www.ppa-auktion.de/cgi-bin/auktio…u=389&lo=346736

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    Einmal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (24. März 2021 um 15:55)

  • labarnas
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    • 24. März 2021 um 06:16
    • #220

    @Briefmarkentor, danke fürs zeigen. Halte die dortige Überschrift "SBZ-Mecklenburg-Vorpommern 27a postfr. + gest. gepr." schon für irreführend. Denn die gest. Marke ist ja nicht geprüft.

    Grüße

    labarnas

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