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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Frage zu Einsteckbuch

  • Tawwa
  • 20. November 2008 um 22:32
  • Tawwa
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    13. Oktober 1985 (40)
    • 20. November 2008 um 22:32
    • #1

    Ich weiß, dass dieses Thema schon oft durchgekaut wurde, dennoch wollte ich mal in die Runde Fragen, ob noch jemand seine teuren Marken (>100MichelEuro) , postfrisch wie gestempelt in einem schwarzen Einsteckbuch mit Klarsichtfolie aufbewahrt.
    Es gibt ja die Gerüchte, dass die schwarzen Seiten auf den Gummi abfärben können.

    Ich will nur Erfahrungen sammeln.

    mit freundlichen Grüßen
    Tawwa

  • mx5schmidt
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    • 20. November 2008 um 22:38
    • #2

    Hallo Tawwa,

    ganz einfacher Tip von mir:

    teure Marken zusätzlich in eine Klemmtasche (z.B. von Hawid) stecken und damit dann absolut sicher egal in welches Album!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.879
    • 20. November 2008 um 22:54
    • #3

    Hallo Tawwa

    Da teile ich die Aussage von mx5schmidt....bei mir kommen grundsätzlich alle besseren Marken in eine Hawid-Klemmtasche. Ob das die absolut sichere Lösung ist, wird die Zukunft zeigen.... :unsicher:

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    • 20. November 2008 um 23:18
    • #4

    Ich bewahre meine gesamte Sammlung, in der sich viele teure Marken befinden, bereits seit Jahren in schwarzen Einsteckbüchern auf.
    Ich habe bislang keine Probleme damit.
    Ich gehe mit meinen Marken sorgfältig um. Trotzdem hatte ich immer Angst vor mechanischen Beschädigungen (Nieser, umgekipptes Bierglas, Katze, neugierige Ehefrau etc.).
    Seit Jahren suche ich nach vernünftigen Alternativen und bin durch die ganze Bleisulfid- und Fluoreszenzwanderungs- Geschichte absolut verunsichert wie wahrscheinlich viele andere hier auch. Ich wäre ansonsten bestimmt schon längst auf entsprechende Systeme umgestiegen.
    Wie auch immer. Ich bewahre meine Marken bei normalen Wohnzimmerbedingungen auf. Ich denke, dies ist das ganze Geheimnis an der Sache. Vernünftige Raumtemperaturen bei nicht zu hoher Luftfeuchtigkeit garantieren den Sammelspaß. Egal, welche Alben man hat. Ich bin inzwischen dazu übergegangen, wie meine Vorredner die besseren Marken zusätzlich mit Hawid-Taschen zu sichern. Das schützt vor mechanischen Beschädigungen. Garantie für das absolute Wohlgefühl der Marke ist das allerdings auch nicht. Ich habe bereits eine Sammlung bei einer Auktion erstanden, in der viele Marken in den Hawid-Klemmtaschen klebten.
    Also ist wohl doch, wie gesagt, das wichtigste die Raumtemperatur und die Feuchtigkeit.
    Ich werde die Bleisulfid/Fluor-Diskussion weiter verfolgen. Vielleicht kommt ja irgendwann das optimale Sammelsystem dabei heraus......

    3 Mal editiert, zuletzt von Max und Moritz (20. November 2008 um 23:39)

  • Kontrollratjunkie
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    • 20. November 2008 um 23:19
    • #5

    Vielleicht bin ich etwas radikal, aber die schwarzen Dinger kannst Du entsorgen, Sondermüll und gut ist.

    Für postfrische Marken unbrauchbar, Gefahr der Verklebung.
    Für gestempelte Marken auch unbrauchbar, weil sich mit den Jahren die Einsteckstreifen lösen und Deine Schätze locker immer weiter herunter rutschen.
    Irgendwann stecken die Marken so fest zwischen den Streifen, daß Du einen Totalausfall hast, entweder bei den Marken oder beim Album.

    Und wenn Du die Dinger als Doublettenbücher nutzt und es wagst, zwei Marken hintereinander oder in Reihe zu stecken, beschleunigt Du den Selbstauflösungsprozeß noch.

    Nur mein Rat, weiße MARKENbücher kaufen, daran hast Du lange Freude.

    Gruß
    KJ

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    • 20. November 2008 um 23:22
    • #6

    Tut mir leid, dir widersprechen zu müssen, KJ. Bitte s. o.
    Erfahrungen sind unschätzbar.

  • Kontrollratjunkie
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    • 20. November 2008 um 23:26
    • #7

    Tja, jeder macht seine Erfahrungen. Jedenfalls kommen mir die schwarzen Dinger nicht mehr ins Haus.

    Wenn Du die Marken zusätzlich in Hawid sicherst, ersparst Du Dir immerhin das Festkleben und verrutschen in den Streifen.

    Das rettet aber die Alben nicht..........

    Gerade erst hat es mein Doublettenbuch DDR zerlegt. Gut, da waren mehr Marken drin, als drei Stück pro Zeile, aber dafür sind die Bücher doch eigentlich da, oder ?

  • mtcyrus
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    29. Juli 1980 (45)
    • 20. November 2008 um 23:30
    • #8

    verstehe ich auch nicht so ganz:

    Und wenn Du die Dinger als Doublettenbücher nutzt und es wagst, zwei Marken hintereinander oder in Reihe zu stecken, beschleunigt Du den Selbstauflösungsprozeß noch.

    Edit, also du meinst das weil die Streifen ausleiern??
    Also das stmmt zu meist auch die Verklebungen bei den schwarzen nach unten sind schlechter aber für Dubletten, reicht es bei mir, also muss jeder selbst wissen, denn die dinger waren auch mal teuer!
    Daher wie oben geschrieben, es geht in meinen Augen für Dublette aber für die Sammlung bin ich auch am umsteigen aber hauptsächlich weil die Marke bei der Verklebung unten raus fallen und kleine Ecken durch gerutscht gewesen sind!

    MFG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

    Einmal editiert, zuletzt von mtcyrus (20. November 2008 um 23:34)

  • Max und Moritz
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    • 20. November 2008 um 23:34
    • #9

    Das Festkleben und Verrutschen in den Streifen verbuche ich immer noch unter der Gefahr der mechanischen Beschädigung. Und wenn die billigen Alben auseinanderkrachen: So what...?

    Das alles ist ja der Grund, weshalb ich bis heute nach Alternativen für meine Pretiosen suche....
    Glücklich bin ich mit der Präsentation meiner Marken in solchen schnöden Einsteckalben gewiß nicht. Ich weiß momentan nur keine Alternative. Die Hawid-Klemmdinger in den Steckalben sind für mich nur ein Provisorium.

    Ich warte immer noch auf den rettenden Engel, der die allumfassende Weisheit in Briefmarkenangelegenheiten hat... :D

  • Philaseiten.de
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    10. November 1952 (73)
    • 20. November 2008 um 23:36
    • #10

    Hallo KJ und alle anderen

    wie lässt sich die unterschiedliche Haltbarkeit in schwarzen und weissen Alben physikalisch (heisst das so ?) erklären ?

    Schöne Grüsse, Richard

    Philastempel.de - Stempel-Datenbank - 690.000 Stempel
    Briefmarken-Atteste.de - 26.000 Atteste und Befunde

  • SammlerBernd
    Gast
    • 20. November 2008 um 23:43
    • #11

    Na ja, wie KJ schon schreibt, die schwarzen Alben sind meist Billigware minderer Qualität, die nicht sehr zu beanspruchen sind.
    Für postfrische Marken (ohne zusätzliche Hawid-Taschen) vollkommen ungeeignet. Gründe dafür sind schon desöfteren angesprochen.
    Mein letzten schwarzes Album mustere ich gerade aus.
    Als voorrangiger Postfrisch-Sammler habe ich selbst bei schwarzen Steckkarten (auf Pappbasis) ein ungutes Gefühl, benutze daher lieber weiße Steckkarten mit Pergaminstreifen.
    Sammlergruß SB

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.170
    • 20. November 2008 um 23:48
    • #12
    Zitat

    Original von mtcyrus
    Edit, also du meinst das weil die Streifen ausleiern??
    Also das stmmt zu meist auch die Verklebungen bei den schwarzen nach unten sind schlechter aber für Dubletten .........
    .........aber hauptsächlich weil die Marke bei der Verklebung unten raus fallen und kleine Ecken durch gerutscht gewesen sind!

    MFG

    Genau das sind die zwei Probleme:

    1. Ablösen der Klebenaht unten und Durchrutschen der Marken mit Verklebung / Beschädigung

    2. Anhaftung an dem schwarzen Karton.

    Ohne mich.......

    Gruß
    KJ

  • Re-Entries
    Gast
    • 21. November 2008 um 00:09
    • #13

    hallo sb

    weiße steckkarten mit pergaminstreifen ?(
    sind das c6 karten von kobra ;)
    schreib mir BITTE mal eine PN gern auch mit bestellnummer und daten
    danke
    lg jörg

    Einmal editiert, zuletzt von Re-Entries (21. November 2008 um 00:15)

  • XYZ
    Gast
    • 21. November 2008 um 05:59
    • #14

    also ich habe meine gesamte Sammlung Marken, Einheiten, Briefe und Postkarten in schwarzen Seiten, sieht besser aus und wieso sollte die Problematik der Streifen bei den weißen besser sein? Jedenfalls kenn ich geanauso viele weiße Alben die kaputt sind... und postfrische kleben bei falscher Lagerung bei beiden fest

    2 Mal editiert, zuletzt von XYZ (21. November 2008 um 06:06)

  • XYZ
    Gast
    • 21. November 2008 um 06:15
    • #15

    ich hab jetzt extra Mal stichprobenartig meine Alben angeschaut. Die haben übrigens Pergamentblätter und keine klaren. Vielleicht hat sich die Qualität verbessert...selbst bei meinen, extrem belasteten, Alben mit meiner alle Welt Sammlung löst sich kein Streifen. Bei den Marken sowieso nicht. Und wenn dann kann man das Album ja austauschen. Also ich bleib bei schwarz...ich hab allerdings auch nur sehr wenig postfrisch. Und ich habe für jede einzelne Michelnummer der Germanias 4 Seiten reserviert und damit die einzelne Seite nicht überfüllt daran mag es auch liegen

    Einmal editiert, zuletzt von XYZ (21. November 2008 um 07:13)

  • Wolfgang
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    22. Januar 1954 (72)
    • 21. November 2008 um 08:01
    • #16

    also ich habe schwarze und weiße alben mit pergamentstreifen von leuchtturm und bin damit sehr zufrieden (15 jahre eher länger), da gib es alben die übervoll sind und trotzdem nicht auseinander fallen, und bei falscher lagerung kleben die marken halt an, auch das kenn ich


    gruss
    wolfgang

    Ich verkaufe auch Motive-Blöcke bei Ebay unter markenmueller

  • phila4ever
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    15. März 1972 (54)
    • 21. November 2008 um 09:35
    • #17

    Neverending Story

    Was hier noch nicht angesprochen wurde ist die Lagerung der Alben bzgl der Stellung - also hochkant und nicht liegend

    Wer Alben liegend lagert und das am besten dann gleich 5 x 60Seiten-Wälzer (alle voll versteht sich) braucht sich nicht wundern wenn dann alles zusammenklebt. Ich habe einmal ein A5 (übrigens weiß) Album samt Inhalt (Adi Bogenteile **) verloren, weil alles zusammengeklebt war.

    Ansonsten liebe ich die schwarzen Alben für einfache Sammlungen (z.B. USA gest., DDR-Dubletten ** und gest.,) oder auch Restbestände von weißen Alben mit Pergaminstreifen kommen vereinzelt zum Einsatz (eher rückläufig)

    Durchgefallen ist nach tlw über 20 Jahren Nutzung noch keine Marke (!) auch dort wo mehrere hintereinander stecken - das Problem kenne ich nur von (billigen) Steckkarten...

    Meine Bayern-Marken (meine einzigen "wertvolleren" Klassik-Marken) habe ich in einem Vordruckalbum mit Hawidtaschen bzw zus. Hawid-Taschen in schwarzem Album für die Quadratausgaben...

    phila4ever


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

    Einmal editiert, zuletzt von phila4ever (21. November 2008 um 09:37)

  • uli
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    • 21. November 2008 um 10:28
    • #18

    Hallo!

    Mir muss mal jemand erklären, welchen Einfluß die Farbe des Kartons auf die Haltbarkeit der Streifen/Klebenaht, das Festkleben/-stecken der Marken, die Bindung, ... haben soll. Es ist ein Irrglaube, dass weisses Papier / weisser Karton mit weniger (chem. Mitteln) behandelt ist als schwarzer.

    Zitat

    die schwarzen Alben sind meist Billigware minderer Qualität


    Dieser Aussage möchte ich gleichzeitig zustimmen und heftig widersprechen.
    Richtig: Es gibt Billigware und solche Alben zeigen mit der Zeit Auflösungserscheinungen.
    Falsch: Schwarze Alben sind nicht meist Billigware. Man schaue nur mal in die Kataloge der Hersteller, da gibt auch teure schwarze und billige weiße Alben.

    Ich habe ein 30 Jahre altes Einsteckalbum mit klaren Streifen auf schwarzem Karton, dass damals über 40,- DM gekostet hat. Es war aber preiswert, denn es sieht aus wie am ersten Tag und alle Marken darin sind immer noch in dem Zustand, in dem ich sie damals eingesteckt habe.

    Meine drei Regeln:
    1) Beim Albumkauf nichts sparen! Das geht in die Hose, denn Qualität hat seinen Preis.
    2) Die Alben richtig lagern und behandeln! Aufrecht stehend, nicht zu hohe Luftfeuchtigkeit und regelmäßig durchblättern.
    3) Teure Marken kommen in Hawid-Taschen, um sie vor mechanischer Beschädigung zu schützen.

    Ich kenne kein Album, dessen Streifen dafür konzipiert sind, dass man mehrere Marken hinterher steckt. Zwei Marken = doppelte Stärke halten gute Alben meiner Erfahrung nach trotzdem klaglos auf lange Zeit aus, mehr nicht.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • XYZ
    Gast
    • 21. November 2008 um 10:48
    • #19

    also meine schwarzen Alben waren allesamt teurer als die entsprechenden weißen...

  • toxc
    aktives Mitglied
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    2. September 1966 (59)
    • 21. November 2008 um 11:57
    • #20

    Hallo,

    Also ich benutze rein aus Gründen der Ästethik schon immer schwarze Alben bzw. Albenseiten und musste da feststellen dass selbst bei den namhaften Herstellern deutliche Qualitätsunterschiede bestehen.
    Beim einen Hersteller (den ich wahrscheinlich nicht nennen darf) haben sich tatsächlich öfter Streifen von den Blättern gelöst, während die Alben beim anderen Hersteller absolut verlässlich sind, so zumindest meine Erfahrung.

    Allerdings sind bei mir in den Einsteckalben nur die günstigeren Marken, die besseren Jahrgänge und die Belege sind bei mir in Safe 14-Ring-Alben in Hawid-Taschen auf schwarzen Seiten.

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