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Postsache

  • mx5schmidt
  • 9. Juni 2008 um 21:40
  • mx5schmidt
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    25. September 1958 (67)
    • 9. Juni 2008 um 21:40
    • #1

    Ich mache hier einen neuen Thread auf, da ich davon ausgehe, dass das Thema "Postsache" für viele von Euch sehr interessant ist und auch reichlich Diskussionspotential bietet.

    Hier kann jeder Belege sowie Literaturzitate zum Thema "Postsache" vorstellen.

    Ich sammle solche Stücke zum Thema "Nachgebühr".

    Dazu gehören als sogenannte "Nacherhebungskarten" solche Postkarten wie hier gezeigt und als "Postsache" handschriftlich deklariert.

    Solche Karten verschickte die Post an den Absender unterfrankierter Postsendungen, nachdem die Post das fehlende Porto auf der Sendung verrechnet hatte.

    Diese Karte trägt den Druckvermerk "OPD 185" und wurde im September 1949 in 12.000 Exemplaren von der Druckerei K. Hoffmann in Pulsnitz gedruckt.

    Bemängelt wurde ein in Halle (Saale), also in der DDR, aufgegebener Brief nach Haverkorn in Polen. Dieser war nur mit 170 Pf freigemacht, wog aber 70 g und hätte somit gemäß dieser Karte mit 200 Pf freigemacht werden müssen.

    Auf der Rückseite sind die Auslandsgebühren für die BRD und Berlin genannt mit 50 Pf für die ersten 20 g sowie 30 Pf für jede weiteren 20 g. Ein Brief von 70 g hätte demnach nur 140 Pf an Porto gekostet.

    Laut meinem Michel Katalog waren diese Portosätze zur Verwendungszeit der Karte schon nicht mehr gültig, denn seit 7.7.1949 galten in Berlin (West) für Briefe ins Ausland 30 Pf für die ersten 20 g sowie 20 Pf für jede weiteren 20 g. Interessant ist, dass die gesamte Druckauflage somit die falschen Gebührensätze nennt!

    In der DDR galt laut meinem Michel Katalog für Auslandsbriefe 50 Pf für die ersten 20 g, "weitere Postgebühren siehe Michel-Postgebühren-Handbuch Deutschland". Das besitze ich leider nicht! Kann jemand weiterhelfen?

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  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (87)
    • 10. Juni 2008 um 08:51
    • #2

    Hallo
    Ich schaue ein Postsache aus Berlin Postamt 2 die mit Postschnelldienst befördert sind.
    Stempel: Berlin Charlottenburg 2, 22.7.1959 20.30 Uhr
    Berlin Wilmersdorf 1, 22.7.1905 20.40
    Berlin W 30, 22.7.1950 21.10
    Berlin W 35, 22.7.1950 21.10
    Berlin Tempelhof, 23.7.1950 7.50 (Rückseite)
    Besten Grüsse.
    Jørgen

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  • m.w.myname
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    29. September 1943 (82)
    • 10. Februar 2010 um 15:58
    • #3

    Hallo,
    na dann mach ich doch mal nach eineinhalb Jahren mit einer Fernsprech-
    rechnung vom 13. 1. 1938 weiter. Die Belege für die Gespräche sind auch
    noch im Umschlag

    m.w.myname

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      • 546

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
    Mitglied in der ArGe "Zensurpost" im BdPh
    Überblick: http://www.phila-wietz.de (mit Beispielsammlungen)

  • italiker
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    1. Januar 0001 (2025)
    • 10. Februar 2010 um 16:19
    • #4

    Ganz so alte Belege habe ich nicht; deshalb hier drei neuere Exemplare:

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  • VorphilaBayern
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    • 15. Februar 2010 um 16:43
    • #5

    Liebe Sammlerfreunde,

    aus meiner Heimatsammlung folgender Brief:
    Postdienstsache von der königlichen Postexpedition
    Pressath 1 Stadt an den Stadtmagistrat Pressath
    vom 14. Juni 1894.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • italiker
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    • 16. Februar 2010 um 12:44
    • #6

    Auch bei der österreichischen Post gibt es die Postsache. Der Sammlerservice verschickt seine Sachen normalerweise als "Postdienst - Service des Postes" auch ins Ausland (D).
    Dies glaubte ein Mitarbeiter wohl doch nicht und hat sicherheitshalber über den o.a. Aufdruck eine Marke geklebt. Dann kamen ihm doch Zweifel ob seines Tuns und er hat den Tagesstempel unterhalb der Marke abgeschlagen.

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  • BaD
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    • 16. Februar 2010 um 12:55
    • #7

    Hallo,

    Chausseegelder einnehmen war damals Sache der Post, und eine Quittung über diese wurde an ein Posthalterei als Postsache verschickt.
    Beste Grüsse Bernd

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    Einmal editiert, zuletzt von BaD (16. Februar 2010 um 12:56)

  • italiker
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    • 16. Februar 2010 um 18:19
    • #8

    In den USA wird gleich auf die Strafe hingewiesen, wenn man die Couverts mißbräuchlich benutzt.

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    Einmal editiert, zuletzt von italiker (16. Februar 2010 um 18:20)

  • Totalo-Flauti
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    • 23. Dezember 2012 um 12:34
    • #9

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich kann Euch eine schöne Postsache vom 8.7.1902 zeigen. Der Briefträger F.G.Lange vom Vorortspostamt Leipzig-Volkmarsdorf "Behufs Erledigung einer Verfügung der K.-Ober-Postdirektion wollen Sie sich heute Nachmittag oder morgen Vormittag hier im Amtszimmer bei Stelle A (Christoph) einfinden."
    Schön ist hier das verwendete Dienstsiegel des Postamtes 1.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

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  • harweg
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    25. Februar 1950 (76)
    • 23. Dezember 2012 um 15:56
    • #10

    Hallo Sammlerfreunde,

    auch bei mir fanden sich in einer Kiste einige Belege zum Thema Postsache, einen kleinen Auszug möchte ich hier zeigen...

    Gruß Hartmut

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Wandervogelgelb
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    • 6. August 2013 um 08:50
    • #11

    Dieses nette Teil habe ich als Beifund in einem riesigen Tütenposten mit DDR-Marken aus den 70ér und 80ér Jahren erstanden. Der Vordruck aus der Druckerei des des Vordruck-Leitverlages Spremberg ist auf 1972 datiert und ermöglicht insgesamt 14 (!!) Versendungen. Angesichts der heutigen Papierverschwendung vorbildlich in Sachen Umweltschutz!

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  • Wandervogelgelb
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    • 6. August 2013 um 08:54
    • #12

    Dieser Postsachen-Umschlag mit Klarsichtfenster für Fernmelderechnungen gehörte ebenfalls zu den Beifunden.

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  • Wandervogelgelb
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    • 6. August 2013 um 09:18
    • #13

    Und hier noch eine andere Variante des Postsachen-Umlaufvordrucks von 1970.

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  • uposta
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    • 15. August 2013 um 18:35
    • #14

    Hallo,

    hat jemand Informationen zu der weißen Codierung? Wer oder was steht für die "6"?

    uposta

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  • mx5schmidt
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    • 15. August 2013 um 21:24
    • #15

    Hallo uposta,

    die "6" steht als Platzkennzeichen = PKZ für den Codierplatz.

    Die weißen Codierstriche stehen in diesem Falle für die PLZ "6384" = Schmitten im Taunus.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    • 15. August 2013 um 22:01
    • #16

    Hallo mxSchmidt,

    danke, und gibt es dazu 'ne Literaturquelle?

    uposta

  • mx5schmidt
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    25. September 1958 (67)
    • 15. August 2013 um 23:03
    • #17

    Matrixcode

    Von 1965 bis 1991 wurde der Matrixcode verwendet. Acht verschiedene Briefverteilungsanlagen (BVA) verwendeten ihn, der Beginn war am 31. Mai 1965, als in Pforzheim die erste elektronische BVA in Betrieb genommen wurde.

    Die Postleitzahlen wurden von Menschen erkannt, per Tastatur eingegeben und dann von der Maschine zu einem Matrixcode zusammengesetzt und aufgedruckt. Es wurden dabei an acht von 20 möglichen Positionen Striche aufgedruckt. Die möglichen Positionen waren aufgeteilt in vier Spalten und fünf Zeilen. Jede Spalte repräsentierte eine Ziffer der Postleitzahl. Dabei kam die obige 5-Bit-Codierung (von oben nach unten) zum Einsatz, wobei jedoch die zählenden Stellen aufgedruckt wurden, während später die zählenden die fehlenden sind. Die Postleitzahl wurde von links nach rechts codiert. Der einzelne Balken war 6 mm hoch. Der Spaltenabstand betrug anfangs 6 mm, später 8 mm.

    Die Balken waren je nach Maschine schwarz und magnetisierbar oder hellgelb bis fast weiß, phosphoreszierend oder fluoreszierend, sie waren abriebfest.

    Quelle:

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    • 16. August 2013 um 17:21
    • #18

    Hallo mxSchmidt,

    danke, mit dem Stichwort "Matrixcode" bin heute mal im Netz unterwegs gewesen. Durch deine Hilfe kann ich jetzt die "vorhandenen Balken" zur Postleitzahl "umcodieren" und mittels PLZ-Verzeichnis zuordnen:

    ...0
    .11.
    22..
    4..4
    ..7.
    ------
    6384

    Leider ist das meine einzige Postsache mit dieser Art Strichcode. ;)

    uposta

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  • Vichy
    Stamm Mitglied
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    • 1. September 2013 um 09:43
    • #19

    Hallo,

    kann man folgendes Stück auch noch zum Thema "POSTSACHE" zählen?

    Diese Anfragenkarten werden mit 45 Cent frankiert und abgeschickt.
    Im Gegensatz zu früher allerdings an eine zentrale Stelle, nicht mehr an das entsprechende Postamt. Neu ist auch, dass man nicht die abgeschickte Karte zurück erhält - sondern eine ganz andere.
    Gekauft werden können diese Anfragekarten nur im 10er Pack.
    Offiziell auch nur für Geschäftskunden vorgesehen.

    Vichy
    Bilder: Prüfkarte Vorderseite & Deckblatt des 10er Packs

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • northstar
    erfahrenes Mitglied
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    • 1. September 2013 um 12:18
    • #20

    Hallo Vichy,

    ich würde es als eine eigene Kombination aus Ganzsache und Formular ansehen. Ganzsache, weil eine Postdienstleistung im voraus bezahlt wird (s. Vermerk "Prüfentgelt bezahlt"), Formular, weil das Entgelt für Beförderung des Vordrucks noch entrichtet werden muss.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

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