Ganz gleich was die Signatur uns sagen will - der Stempel ist falsch, damit sind auch die 800 Euro hinfällig.
Beiträge von Hangover
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Das ist richtig, der Danzig 1x wird normalerweise auf losen Marken nicht als "zeitgerecht" geprüft.
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Max und Moritz: ungestempelte HAN von Allenstein sind keine Seltenheiten, Allenstein ungebraucht war lange (und ist es immer noch?) ein "Billiggebiet" angesichts großer Massen liegengebliebener Reste. Komplette Bogen vieler Werte sind regelmäßig auf dem Markt.
rainers Aussage "nimm mit, was Du für 5,- Euro das Stück kriegen kannst" stimme ich uneingeschränkt zu. Dummerweise werden andere Sammer schon genau das gleiche versuchen

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keine 46 III, sondern eine I - der Unterdruck ist (schwach) erkennbar. Ansonsten hat philnum schon alles gesagt.
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Definitiv eine 41 II.
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Ich bezweifle mal, dass Inflaprüfer mit Kugelschrieber auf Briefen herumkritzeln. Könnte eher ein Händlervermerk sein. Ganz davon abgesehen, traue ich auch dem Infla-Signum nicht. Das hat auf dem Beleg eigentlich nichts zu suchen. Noch etwas: im unteren Bereich des Signums ist vermutlich einmal eine weitere Notiz ausradiert worden, aber das wird wahrscheinlich auch nicht helfen.
Prüfen lassen wird nicht lohnen - Marke und Stempel sind wohl in Ordnung, mehr wird sich aber vermutlich auch beim Prüfer nicht ergeben.
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Hier die Portosätze:
Brief bis 20 Gramm 25 Pfennig + Luftpostzuschlag 10 Pfennig = 35 Pfennig
bei über 20 bis 50 Gramm wären es 50+15 = 65 PfennigIst also nicht portogerecht. Ich bezweifle, dass der Brief tatsächlich geflogen ist.
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Portoberechnung folgt später... eine Frage vorneweg: sind auf dem Brief rückseitig noch weitere Stempel abgeschlagen?
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Wobei es sich bei der D24 nicht um Plattenfehler handelt, sondern um ein zuviel an Druckfarbe. Was bei der D24 viel schöner ist: es handelt sich um eine übergroße Marke (breiter Zahn oben).
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Zitat
Original von CHDDK
Sollte es tatsächlich ein falscher (=nachempfundener) Abschlag sein, dann sind sowohl Stempelgerät als auch -farbe des Falschabschlag gut gelungen, wie ich finde.Hast Du die Marken im Original vorliegen? Viele Stempelfälschungen sehen von der Farbe her auf Scans noch halbwegs passabel aus, fallen aber deutlich ins Auge, wenn man sie vorliegen hat und dann noch Originalabschläge danebenlegt.
ZitatLeider gibt es keine Abbildung mit einem falschen Abschlag "88"
Idealerweise sollte man auch mit echten Abschlägen vergleichen...

Generell gilt bei T+T als erstes Kriterium: Währung kontrollieren. Stempel von Groschenorten kommen normalerweise nicht auf Kreuzermarken vor (wie im Beispiel "4" auf 30 Kreuzer) und umgekehrt. Die Ausnahmen sind wirklich selten und kommen fast nur bei niedrigen Nennwerten vor.
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Sind beide falsch - auf der Nummer 18 soll wohl eine Nummer aus den 340ern mit einer fehlenden Endziffer zu sehen sein. Mir gefällt die Stempelfarbe nicht, auch die ersten zwei Ziffern passen schwerlich zu einem der echten 340er, die auf Groschenmarken vorkommen können.
Der Stempel auf der 24 ist kompletter Unfug. Was sollen das für Ziffern sein?
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Sorry, war etwas im Berufsstress. Mangels Bogenteilen kann ich diesen Fehler nicht bestätigen bzw. lokalisieren. Das Schüler-Handbuch (Auflage 2003) schweigt sich dazu auch aus, obwohl dort für immerhin 20 Bogenfelder Fehler beschrieben werden.
Ich würde ihn nicht als relevanten Plattenfehler ansehen. Die Druckerei Sauer in Danzig hat erheblich deutlichere Fehler produziert, von denen die wenigsten im Katalog stehen.
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Latzi: Der Käufer ist einschlägig bekannt für abwegige Gebote bei vermeintlich seltenen Stempeln. Da es für hohe Verkaufspreise dann nur einen zweiten Interesenten braucht...
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Keine Panik

Das Problem bei den Danziger Stempel ist folgendes: Nach der Inflazeit wurde schnell klar, dass viele Marken in gestempelter Erhaltung selten sind, so dass auf der Post, zumeist unter der Hand, nachgestempelt wurde. Viele an sich echte Stempelgeräte aus den 20er und 30er Jahren tauchen dadurch in solchen Massen auf Inflamarken auf, dass eine zeitgerechte Verwendung nicht als plausibel angesehen werden kenn. Da diese Verfälschungen bereits ab Ende der 20er Jahre vorgenommen wurden, liegt vieles derartiges Material in den typischen Sammlungen vom Opa - der hat die Marken vielleicht 1935 gekauft, ist aber auch schon gelinkt worden.
Ich habe mir die Scans einmal gesehen, hier meine Beobachtungen:
Zur Sache:
- Markwerte 1. Ausgabe durch die Bank unprüfbar
- Netzunterdrucke auf der gleichen Seite: unprüfbar mit Ausnahme der 2 Mark Grossplehnendorf. Die sich sicher echt.
- Portomarken: Stempel so weit ich sehen kann unprüfbar.
- 87-89, 99-101: alles unprüfbar, die 88 mit Danzig 1 z rückdatiert = falsch.
- Dienstmarken: 4 Mark blau echt, beide orange 10 Mark-Werte echt, 50 und 100 Mark wohl auch echt, Rest unprüfbar
- Auf der Seite mit Porto 26-29 sollte alles bis auf ein paar Werte ex 151-157 unprüfbar oder falsch sein.
- Guldenprovisorium: die hohen Werte (75 Pfennig, 2-5 Gulden) sind meiner Meinung nach unprüfbarFazit: leider eine "typische" Danzigsammlung, in der im Inflateil sämtliche wertvollen Stücke mit zweifelhaften Stempeln daherkommen.
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nach Katalognummern auf die Schnelle:
(den Bayern lass ich mal aussen vor) 12 o,
11 o, 52 *, 42 o, 43 *, 53 *, 29 o, 18 *,
51 *, 48 *, 39 *, 25 *, 21 o, 19 *, 9 o,
34 o, 46 *, 49 *, 50 *, 51 *, 20 o, 29 o,
28 o, 1 o, 29 o, 15 o, 6 o, 24, o, 7 oDie ungestempelten Marken habe alle Handelswert von einem Euro bei einwandfreier Erhaltung, nahe Null, wenn nicht einwandfrei. Bei den gestempelten Marken ist nichts dabei, was Ansprüche an Qualität zufriedenstellen würde. Bei meiner Wertaussage von vorhin bleibe ich.
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Soweit ich das auf dem Wackelbild erkennen kann, stecken keine Reichtünmer drin. Mir ist ferner schleierhaft, wie Du auf 859 M€ kommst, aber ein besserer Scan könnte Klarheit bringen. Der Michelwert gilt im übrigen nur für fehlerlose, fast vollrandig geschnittene (oder eben sauber durchstochene) Marken mit lesbaren Stempeln. Jeder einzelne Mangel wie: Bildangeschnitten, dünne Stelle, unleserlicher Stempel usw. ist mit einem Wertverlust von etwa 2/3 verbunden.
Ich fürchte, die Steckkarte würde so wie sie ist (ordentliches Bild vorausgesetzt) beim Händler um die Ecke gar nix bringen, bei Ebay zwischen 10 und 20 Euro.
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xyz: Verzettel Dich nicht in so einer Riesenliste - 80% der von Dir aufgeführten Portostufen sind schwer bis gar nicht zu kriegen. Speziell Zusatzleistungen in ungewöhnlichen Kombinationen sind meist Einzelstücke.
Fang erstmal mit einfacheren Stücken an und lass z.B. die schweren Gewichtsstufen aussen vor - oder fasse zusammen, wo es sinnvoll ist. Nicht: 1., 2., 3., 4., 5. usw. sondern einfaches Gewicht (einfach zu kriegen) + ein beliebig schwerer weiterer Beleg (kann schon teuer werden, ist aber grundsätzlich beschaffbar).
Grenzverkehr - ein Beleg zum reduzierten Portosatz und dazu das "Normalstück" reichen völlig aus, um das Sonderporto zu dokumentieren.
Über Auslandswarenproben, Blindensendungen usw. will ich mich gar nicht erst auslassen. Das sind auch für Leute mit viel Geld unerreichbare Stücke, weil dieses Material mangels existierender Stücke so gut wie nie angeboten wird!
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Guck mal im Sem nach, da gibt es ein eigenes Kapitel für die Bahnstrecken mit Postbeförderung. Davon hatten einige auch eigene Stempel, so einen hast Du da erwischt.
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Zitat
Original von mtcyrus
folgende Marken sind von mir bestimmt inkl. Stempel, ABER:305 und 292, sehen seltsam aus, oder?
Die beiden Stempel gehören so. Da nicht alle Stempel gleichzeitig und von der gleichen Werkstatt hergestellt wurden, ergeben sich gewisse Unterschiede.
ZitatUnd dann finde ich die Nr. 12 a sehr schön geschnitten!
Die ist schon ganz huebsch - auch gegen die 16 #292 spricht nicht viel. In "vollrandig und einwandfrei" ist das eine der schwierigeren Marken von T+T. Deine Marke ist minimal beruehrt - huebsch!
Achja, es ist uebrigens nicht Frankfurt-Bahnhof, sondern ein Streckenstempel der Bahnpost.