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Brustschildbriefe

  • woermi
  • 18. April 2008 um 18:04
  • woermi
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    2. Oktober 1974 (51)
    • 21. April 2008 um 22:00
    • #21

    Mal ein Vorläufer von der Auslandspost in der Türkei...

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  • woermi
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    2. Oktober 1974 (51)
    • 22. April 2008 um 21:35
    • #22

    Wertbrief in die Schweiz, mit seltenem Cöln Hufeisenstempel.

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  • Nordlicht
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    • 1. Mai 2008 um 12:40
    • #23

    Solch schöne Briefe, insbesondere wie die beiden letzten von woermi, kann ich leider nicht zeigen, aber ich habe einen Bücher-Bestellzettel rausgesucht, der auch nicht häufig sein soll.
    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand den Hintergrund bzw. genauen Verwendungszweck für derartige Bestellzettel näher erläutern könnte. Sind diese tatsächlich seltener zu finden?

    Viele Grüße Nordlicht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Mai 2008 um 13:29
    • #24

    Hallo Nordlicht,

    seit Anbeginn an waren Drucksachen ermäßigte Postsendungen.
    Im Lauf der Jahre wurden immer mehr Möglichkeiten aufgetan, die Drucktechnik zu verfeinern und leistungsfähiger zu machen.
    Daher ergaben sich ab den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts auch mehr Einsatzgebiete dieser neuen Techniken.
    Hieraus resultierte, dass sich die Postverwaltungen immer wieder neuen Anforderungen gegenüber sahen, dem Publikum Wünsche nach neuen Versendungsarten zu erfüllen, die auch günstig sein mussten, um entsprechend genutzt zu werden.
    So wurden Musik - Noten, Korrekturzettel und auch Bücherbestellzettel unter die tarifliche Präferenz von Drucksachen bzw. Sendungen unter Band gestellt, kosteten also nur 1/3 Groschen bzw. 1 Kr. je Stück bzw. je 40g (später je 50g).

    Was sie enthalten durften, siehst du auf der Rückseite meines Zettels;
    bei Drucksachen wäre das Beschreiben so nicht gestattet gewesen und sie wären wie ein gewöhnlicher Brief nachtaxiert worden.

    Diese Poststücke gab es zuhauf, jedoch blieben nur relativ wenige erhalten.
    Ich zeige mal einen vergleichbaren von Bayern.
    Sie werden üblicherweise bis zu mittleren, zweistelligen Eurobeträgen gehandelt. Auslandsverwendungen, so sie tariflich möglich waren, sind natürlich ein vielfaches teurer und daher kaum bekannt.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

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  • woermi
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    • 1. Mai 2008 um 15:17
    • #25

    Bestellzelltechen sind schon was besonderes! Das passt schon!
    Irgendwo hab ich sogar noch Einen mit GAA.
    (Muss ich mal rauskramen und Scannen...)

    Hier mal ein Schnapszahl auf Brustschild Beleg... 7.4.74 :)

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  • rabege
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    • 13. Mai 2008 um 08:51
    • #26

    Hallo,
    anbei ein unscheinbares Briefchen, es zeigt, dass seltenes nicht immer auf den ersten Blick spektakulär aussieht... und dass es 1872 keine Postlagergebühr mehr gab,
    Gruß rabege

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Mai 2008 um 09:01
    • #27

    Hallo rabege,

    den Terminus "Zur Abholung" habe ich noch nie gesehen.

    Poste restante, postlagernd usw. schon. Von daher ist er schon interessant.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • rabege
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    • 13. Mai 2008 um 09:29
    • #28

    Ist doch gerade das Schöne an der Philatelie, man kann noch so viel gesehen haben, und trotzdem immer noch etwas neues entdecken,
    Gruß rabege

  • sammelfreak
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    • 13. Mai 2008 um 09:36
    • #29

    ralf was gibt es den für stempel auf der rückseite


    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

    Meine Hufeisenstempel auf P1

  • rabege
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    • 13. Mai 2008 um 09:42
    • #30

    So sieht er von hinten aus....

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    Einmal editiert, zuletzt von rabege (13. Mai 2008 um 09:43)

  • sammelfreak
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    13. April 1979 (46)
    • 13. Mai 2008 um 11:06
    • #31

    Danke
    hab mir mal erlaubt die Rückseite als Bild zu speichern.
    wenn du was dagegen hast bitte Pn an mich


    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

    Meine Hufeisenstempel auf P1

  • Totalo-Flauti
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    • 4. Oktober 2008 um 15:08
    • #32

    Ich habe hier einen eingeschriebenen Brief von Leipzig nach New York vom 10.Jan.1873 mit MiNr. 20 und 29.
    Leider komme ich mit dem Porto nicht zurecht. Der FRANCO-Stempel zeigt doch an, dass das Porto komplett im vorraus bezahlt wurde, oder liege ich da falsch? Sollten nicht die Auslandstarife aus dem NDP noch gelten? Also mit den Tarifen aus dem Post- und Telegraphen-Handbuch von 1869 komme ich hier einfach nicht weiter. Was bedeutet das Zeichen hinter der 23? Waren- oder Mustersendungen mussten doch auf dem Brief extra ausgewiesen werden. Es sollte sich doch somit um einen einfachen, eingeschriebenen Brief bis 1 Loth handeln.
    Auf der Rückseite sind keine weiteren Vermerke bzw. Stempel.
    Die MiNr.20 hat rechts keine Zähnung. Handelt es sich hier um ein Randstück?

    Gruss Totalo-Flauti

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  • philnum
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    • 4. Oktober 2008 um 17:46
    • #33

    Hallo Totalo-Flauti,

    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Ich habe hier einen eingeschriebenen Brief von Leipzig nach New York vom 10.Jan.1873 mit MiNr. 20 und 29.


    Die rechte Marke ist MiNr. 21.

    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Leider komme ich mit dem Porto nicht zurecht. Der FRANCO-Stempel zeigt doch an, dass das Porto komplett im vorraus bezahlt wurde, oder liege ich da falsch? Sollten nicht die Auslandstarife aus dem NDP noch gelten? Also mit den Tarifen aus dem Post- und Telegraphen-Handbuch von 1869 komme ich hier einfach nicht weiter.


    Bei Briefen nach Übersee richtete sich das Porto nach dem jeweiligen Transitweg. Mit 2 1/2 Groschen (+ 2 Groschen Einschreibgebühr) war der Brief bis 10 Gramm nach den Vereinigten Staaten von Amerika richtig frankiert (Mit Transitweg England hätte das einfache Porto beispielsweise 3 Groschen betragen.) Der L1 "FRANCO" und der rote US-amerikanische Übergangsstempel "NEW YORK FEB 6 REGISTERED" bestätigen die korrekte Freimachung.

    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Was bedeutet das Zeichen hinter der 23? Waren- oder Mustersendungen mussten doch auf dem Brief extra ausgewiesen werden. Es sollte sich doch somit um einen einfachen, eingeschriebenen Brief bis 1 Loth handeln. Auf der Rückseite sind keine weiteren Vermerke bzw. Stempel.


    Das Zeichen hinter der 23 scheint mir eine 9 zu sein, und es dürfte sich dabei um die Einlieferungsnummer für das Einschreiben handeln.

    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Die MiNr.20 hat rechts keine Zähnung. Handelt es sich hier um ein Randstück?


    Die Marke weist meiner Meinung nach rechts lediglich Scherenschnitttrennung auf. Da sie stark nach links dezentriert ist, wirkt der rechte Rand entsprechend überbreit.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (4. Oktober 2008 um 17:51)

  • Bayern-Nils
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    • 4. Oktober 2008 um 18:14
    • #34

    Hallo Alle

    Ich habe leider nicht viele Brustschildbriefe. Aber ein habe ich die ich hier gern Zeigen möchte.

    Es ist ein Brief von Gebweiler in Elsass nach New York, mit Mi 19 und 20. Nichts ungewöhnlich damit. Ich nehme an dass der Franco Stempel auch normal ist. Aber in Blaustift ist es March 26 geschrieben ( nicht viel davon an diesen Scan zu sehen ). Wenn man naher an der Ankunftsstempel sieht, sieht man dass 25 mit Rotstift überstrichen ist. Kann jemand sagen warum die das gemacht haben?

    Viele Grüsse
    Bayern-Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. Oktober 2008 um 18:33
    • #35

    Hallo Nils,

    ohne es bei deinem Brief sehen zu können, also nur aus der Erfahrung von Altbriefen heraus:

    Das frühe Datum ist der Tag der Ankunft in New York, die handschriftliche Angabe stammt vom Empfänger und bezeichnet den Erhalt oder die Beantwortung, welche hin und wieder am selben Tag erfolgte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 4. Oktober 2008 um 18:49
    • #36

    Hallo Bayern Klassisch

    Ich nehme an dass du Recht hast. Der Blaustift ist auf ein geöffneten Brief geschrieben. Zweimal, einmal mit Tinte (auch korrigiert) und einmal mit Blaustift. Aber es immer so dass der 25 im Ankunftsstempel überstrichen ist. Oder vielleicht war der Stempelfarbe nur etwas zu nass.

    Viele Grüsse
    Bayern-Nils

    NEH

  • woermi
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    2. Oktober 1974 (51)
    • 4. Oktober 2008 um 21:49
    • #37

    ja bayern k. hat recht, die post hätte das nie schreiben können, ohne dabei den brief zu öffnen...

    Einmal editiert, zuletzt von woermi (4. Oktober 2008 um 21:49)

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 5. Oktober 2008 um 10:13
    • #38

    Danke Woermi und Bayern Klassisch

    Viele Grüsse
    Bayern-Nils

    NEH

  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (86)
    • 7. Oktober 2008 um 19:26
    • #39

    @ Woermi und bayern klassisch und alle andere

    Ich schaue ein Brief mit Poste Restante mit Porto 1 Gr. aus Iserlohn nach Düsseldorf, 15.5.1872, 2-3N kleines Brustschild. Au der Rückseite nur Ausgabestempel 15.5.1872, 8-12N.
    Kein Poste Restante Gebühr wie bayern klassische schreibt.

    Liebe Grüße
    Jørgen

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  • woermi
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    Geburtstag
    2. Oktober 1974 (51)
    • 7. Oktober 2008 um 19:51
    • #40

    Genau, "Postlagernd" war zu der Zeit kostenfrei.

    [Blockierte Grafik: http://woermi.enformio.at/1872/PICS/HAMBURG/HAMBURG_27.jpg]
    Postlagernd 2. Gewichtsstufe...

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