Na denn, falls dies etwas für Dich ist - dann schnapp ihn Dir ![]()
Lustige Ortsstempel
-
-
Ist eine Kleinstadt in Nordhessen.
Erstmals 1226 urkundlich erwähnt als Cappele .Die erste Besiedlung
bekam ihren Namen von einer auf dem Frauenberg gelegenen Kapelle
(Kappel) und von dem Wald trumherum - Waldkappel " Die Stadt am Walde " .
Ansonsten hat der Ort eine tramatische Geschichte vorzuweisen und die
Menschen ein schweres Kappel zu tragen gehabt .
- und den Spottnamen - Uhlenfänger ( Eulenfänger ) bekamen sie in alter Zeit
auch noch von den Kasselern aufs Kappel gebrummt
.hier BM DR Nr. 115 und Stadtwappen
-
Ist ein Ort in Brandenburg .
Erstmals 1350 als " Berenklawe " urkundlich erwähnt .
Hier wurden schon immer viele Schafe gehalten, die ab und zu von
wilden Bären geklaut und gefressen wurden
.
Daher der schöne Name .
Die gleichnamige giftige Pflanze - Bärenklau - wurde zur Bärenabschreckung
hier auch angebaut
.hier BM DR Nr. 140 mit Ortsstempel
-
- sonderbar ist der Ort nicht

Liegt im nördlichen Odenwald im Mümlingtal .
Urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1156 .
Aber der Ort hat Höchst - Leistungen vorzuweisen, da hier
Timo Boll zu Hause ist ?(.
Dreifacher Tischtennis-Europameister 2007-8 ,
Silber-Medaillen Gewinner 2008 in Peking ,
Zweifacher Tischtennis-Europameister 2009
.-hier BM DR Nr. 137 mit Ortsstempel und Wappen
-
Ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen .
Die Stadt wurde am Aschermittwoch des Jahres 1226 gegründet
.
Das Datum sollte sich als schlechtes Omen herausstellen
.
Eine gebeutelte Geschichte hat die Stadt nun bis 1945 aufzuweisen
.
Die Sprüche " Hamm-a nicht " und " Hamm spricht Schramm " sind da in den
Jahrhunderten öfters von den Bewohnern gefallen, daher nun der
Name der Stadt
.
Das jetzige Maskottchen der Stadt ist der Elefant, meistens in Form von blauen
Blüschtierchen
.
Das größte Tier ist ein 35 m hoher Glasbauelefant
Wurde erst vor kurzem für 2,2 Millionen Euronen restauriert
.
Da kann man nur noch sagen, Hamm-as doch
.
- hier DR Nr. 142 mit Ortstempel und Stadtwappen und natürlich der Glasriese
-
Ist eine Gemeinde im Landkreis Konstanz in Baden-Würtenberg .
Urkundlich erstmals 1155 erwähnt .
Erwähnenswert ist der Steißlinger Torkel , eine Art von Weinpresse
.
- und wenn man dann zuviel vom Wein genascht hatte , kommt man
ja dann irgendwann ins " Torkeln " und fällt auf den Steiß ( Gesäß )
.
Heute gibts in Steißlingen nur noch einen Torkel gegenüber
früheren vielen " Torklern "
.
- hier DR Nr. 143 , Torkel und Stadtwappen -
Liegt am Rande des Teutoburger Waldes im Kreis Paderborn .
Im Jahre 780 wurde der Ort erstmals erwähnt .
Karl der Große segnete ihn mit den Namen" LIPPIOJYSPRINGIAE " ab

Der Name war ein echter Lippenspringer und so entstand dann wohl
daraus erst Lippspringe und zuletzt Bad Lippspringe .- hier DR Nr. 114 und Stattwappen
-
Liegt in Ostpreussen (heutige Russland-Enklave)
Erstmals 1365 erwähnt und war eine Hochburg des "Deutschen Ordens" .
Geschichtlich bekannt durch den am 07. bis 09. Juli 1807 abgeschlossenen
"Tilsiter Friede" zwischen Frankreich, Russland und Preussen .
- und natürlich durch seinem weltbekannten "Tilsiter Käse"
Ein geschütteter Käse mit Kümmel und Salz wurde von einer
eingewanderten Schweizerin, Frau Westphal, 1845 als
"Tilsiter Käse" geboren .
Nach der Besetzung Ostpreussens 1945 durch die Sowjets nannte man den Ort nun Sowetsk und den weiterhin hergestellten Käse "Sowetsker Käse" .
In der heutigen Zeit aber wieder mit der alten Bezeichnung vermarktet
um die Schweizer wohl zu ärgern die auch einen Tilsiter Käse anbieten

- hier DR Nr. 155 und heutiges Stattwappen und diesjähriges Jubiläumsplakat
auf russisch - sehr aufmerksam

-
Liegt in Westpommern im heutigen Polen und heißt nun " Ploty " .
Bekam im 13.Jahrhundert lübisches Stadtrecht .
Ein Wedige von Osten hatte hier mit Hermann von Blücher
sich ganzschön in den Haaren
.
Das Resultat war, das jeder sich ein Schloss in Plathe baute und die noch
heute existieren
.
- und da giebt es ja noch den Schauspieler " Walter Plathe "
ob der aus Plathe stammt
.
- hier DR Nr.155 und kein Stadtwappen
- klappt nicht, war ein Adler, ist
wohl weggeflogen
Aber jetzt haben wir gleich 2 Stück
Grüsse ZT
-
Liegt in Posen im heutigen Polen und heisst nun " Kosieczyn " .
Erstmals 1334 urkundlich erwähnt .
Gleich 3 Gendarmeriebeamte waren in den kleinen Ort stationiert .
Sie waren der Schrecken der Kinder
.
Lieblingsbeschäftigung war das Auflauern von Kindern mit Fahrrad ohne Licht .
Kein Wunder, hatten ja Langeweile da ja die Alten " Kuschten " .
- oder auch andersrum

BM DR Nr. 156 mit Ortsstempel der Kuschtener Poststelle

-
Hat wer von euch eine CD mit dem Titel: Der Fisch im Bach?

-(Quelle)- -
Hier gibt`s die Fischbach-CD`s zu kaufen:

Gruß kartenhai
PS.: In Bayern gibt es auch einen Ort Fischbachau bei Miesbach.
-
Zitat
Original von Zähnetigger
Liegt in Ostpreussen (heutige Russland-Enklave)....Gab's da in den vergangenen Jahren nicht auch die Diskussion, das die Stadt
wieder Ihren alten Namen TILSIT bekommen soll?Oder ist das mittlerweile alles schon wieder "Käse"?

Gruß, T1000er
-
Das mit der Wiederumbenennung braucht wohl noch seine Zeit:
Gruß kartenhai
-
Hier einige "lustige Ortsnamen" aus der österr.-ung.Monarchie :
Böhmen:
Bärnwald, Elbogen, Engelhaus, Eule, Freiheit, Frühbuss, Fünfhunden,
Gabel, Gottesgab, Hals, Hermannseifen, Hühnerwasser, Hummel, Klostergrab, Kostenblatt, Kuttenplan, Michelob, Morchenstern,
Ringelshain, Schaboglück, Schurz, Troja, Trübenwasser, Wassersuppen,
Wildschütz, ZuckmantelGalizien :
Clo, Dawidow, Katy, Markopol, SkalaSchlesien :
Freiheitsau, Hotzenplotz, ZuckmantelKrain :
Nassenfuss, Zoll, ZwischenwässernBukowina :
Kirlibaba -
Ein schöner Schlangen-Stempel auf einer Thurn-und-Taxis-Marke.
Schlangen ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, die Bewohner werden als "Schlänger" bezeichnet.Gruß kartenhai
-
Liegt in Hinterpommern, im heutigen Polen und heisst nun Slupsk .
Erstmals 1013 urkundlich erwähnt .
Stolperte im wahrsten Sinne des Wortes durch die Jahrhunderte, bis
1945 die Bevölkerung entgültig vertrieben wurde .
1240 für 2 Pferde eingetauscht, zig mal abgebrannt, 3mal an den
Deutschen Orden verpfändet, Pest wütete, Hochwasser, u.s.w.
.
1921 begann man hier den " Stolper Jungchen " Camembert herzustellen .
Übrigens unter den gleichen Namen heute wieder aufgelegt .
Man kehrt zu den Wurzeln zurück, zumindest beim Käse
.Erwähnenswert finde ich noch, das 1368 begonnen wurde, die kleinste Münze
zur damaligen Zeit, hier in Stolp zu prägen .
Nur !!! ca 0,26 g schwer und 10 mm breit waren die Silberpfennige mit einem
Silbergehalt von 195/1000
.
Geprägt wurden die sogenannten " Finkenaugen " immerhin bis 1489 .
Heute zwischen 30-50 € gehandelt .hier BM DR Nr.150 mit Ortsstempel + Stadtwappen und Finkenauge
Stolprige Grüsse ZT
-
nicht zu vergessen, dass Stolp der Geburtsort des Generalpostdirektors Heinrich von Stephan ist, der u.A. auch Mitbegründer des Weltpostvereins war.
-
laberix, danke für den postalisch wichtigen Hinweis

H.Stephan verließ auch seine Lehrstelle im Stolpener Postamt 1849
mit ausgezeichneten Zeugnis und ab da begann seine berechtigte
steile Karriere im damaligen Postwesen .
Wurde auf vielen BM schon geehrt, wie hier 1947 AB Nr. 963/64 .Philgr.ZT
-
Heute gefunden, und soweit gesehen nocht nicht hier genannt:
LINSENGERICHT 63589
-