Hallo,
und hier mein Beitrag zum Thema 5aa-Brief.
Von seiner Schwester in München nach Triest im November 1850, adressiert an den Grafen Emil von Wimpffen, Dragoner-Oberleutnant, auf Auslandseinsatz bei der Brigade Gorizutti.
Hallo,
und hier mein Beitrag zum Thema 5aa-Brief.
Von seiner Schwester in München nach Triest im November 1850, adressiert an den Grafen Emil von Wimpffen, Dragoner-Oberleutnant, auf Auslandseinsatz bei der Brigade Gorizutti.
... und zum Nachtisch eine 5c (oder d, who cares...) Bogenecke nach Vechta im Oldenburgischen.
Hallo mikrokern,
auch nicht schlecht! ![]()
Die Altprüfung von Franz Pfenninger mit 5a möchte ich kurz erläutern:
Es ist natürlich eine 5aa, daran besteht kein Zweifel. Aber vor vielen Jahren kannte man die 5aa noch nicht und hat sie daher als 5a bezeichnet. Erst später hat Frau Brettl, wenn ich mich nicht täusche, die Nuancen neu kategorisiert und die Erstausgabe mit 5aa bezeichnet. Heute werden jedoch mehrere Töne als 5aa geprüft.
Deine Marke hat die typische Farbe und klebt dazu noch dazu auf enem frühen Postvereinsbrief.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Guten Abend!
Von Augsburg nach Frankfurt wohl mit 5d III.
Beste Grüße aus der Eifel !
Andreas
N`Abend,
Brief und Beschreibung sind perfekt! Schöne Sachen sieht man hier. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatOriginal von Bayern-Kreuzer
Um mal wieder aus dem siebenten Bayernhimmel auf die Erde herabzusteigen, möchte ich 2 einzelne Marken zeigen:
Es sind zwei 5aa, beide Type III. Und beide geprüft BPP.
Zwar keine spektakuären Briefe o.ä., aber auch etwas fürs Auge, meine ich.Bei einer Marke bewilligt der Sem-Katalog einen Aufschlag von mind. 100 €. - Die Bayern-Spezis unter Euch wissen längst, um welche Marke es sich handelt.
Viele Grüße
bayern-kreuzer
Jetzt will ich einmal so richtig zeigen, daß ich von Altbayern überhaupt keine Ahnung habe...... ![]()
Natürlich habe ich auch (noch) keinen Sem Band 1.
Ist denn inzwischen klar, welche Marke @bayern-kreuzer als die bessere bezeichnet und warum diese einen Aufschlag von 100 EUR verdient ?
Könnte es vielleicht eventuell sein, daß die linke Marke eine Vorausentwertung trägt ? Irgendwie sehe ich am rechten Rand noch Schaufelreste vom Mühlradstempel.
Nun aber schnell weg.............bevor mich die Bayern erschlagen........
Gruß
KJ
Hallo ![]()
Keine Angst, so schnell wird hier keiner erschlagen ![]()
Muss jetzt aber zugeben dass ich den Aufschlag von 100 EUR auch nicht herausgefunden habe.
An eine Vorausentwertung glaube ich allerdings nicht so recht.
Erstens wird sich das an einer losen Marke nicht beweisen lassen (die Marke könnte z.B. Teil einer Mehrfachfrankatur gewesen sein) und zweitens ist der Stempel meines Wissens bisher nicht auf vorausentwerteten Marken nachgewiesen.
Mehr kann ich dazu leider auch nicht sagen. ![]()
Hallo toxc und kontrollratsjunkie,
Ich mach es mir einfach und zitiere mal aus dem Sem-Handbuch:
"Vereinzelt sind auf Nr. 5aa höhere Stempelnummern als "406" zu finden. Diese sind selten und verdienen einen Aufschlag: Ab "407" mindestens + 100 auf losen Marken und + 300 auf Briefen. Erläuterung: "407" erhielt Hipolstein zugeteilt. Das Postamt wurde am 1.4.1851 eröffnet. Da zu dieser Zeit bereits die Nr. 5a gedruckt wurde, dürfte die Expedition und alle später eröffneten Postämter bereits mit den Folgeauflagen der Nr. 5aa (also 5a und andere) beliefert worden sein."
Viele Grüße
bayern-kreuzer
Hallo,
ich hatte ja am 20.2. die Lösung präsentiert:
Zitatdie etwas höheren Nummern der geschlossenen Mühlradstempel sind auf der 5aa nicht so häufig; ich nehme an, dass du das gemeint hast. Aber es gibt auch Nummern über 500 - nur bei den offenen Mühlrädern wird es ganz, ganz eng mit dem Angebot.
Man sollte aber den Katalogangaben nicht sklavisch folgen - nicht die Expeditionen bekamen von der Postverwaltung ihre Marken, sondern von den für sie zuständigen Bezirksämtern.
Hatten diese noch einen großen Vorrat an frühen 9 Kreuzermarken, wurden diese auch noch Mitte 1851 auf Anforderung an die Expeditionen verschickt.
Daher würde ich dem Aufpreis von höheren Nummern als 406 (wobei 406 seltener ist, als die nächsten 30 oder 40 folgenden Nummern!) so pauschal nicht zuerkennen. Erst ab gM 450 - 460 dünnt es merklich aus.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass beide Stücke echte "Eyecatcher" sind.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Freunde
Ich habe eine sehr schöne 9 Kreuzer nach Hause gebracht die ich hier gern zeigen möchte. Die Farbe der Marke ist einfach sehr schön. Dass der Brief in 3. Gewichtsstufe ist und die Stempeln auch gut sind, macht der Brief nicht schlimmer.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
da sieht man wieder, wie schön Briefe mit der 5dIII sein können ... und dann noch in der 3. Gewichtsstufe.
![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Auch wenn dieser Thread nicht für die einmaligen Offerten einer großen Internetplatform vorgesehen war, möchte ich mal folgedes Angebot ein- und zur Diskussion stellen.
Die Angaben habe ich bewußt unbearteitet gelassen.
ZitatBayern, Brief, 20. 'September 1850, EF MI.Nr. 5 aa III m. geschlossenem Mühlradstempel 269". Kat. Wert 350 Euro.
Liebe Grüsse von bayern klassisch, immer auf der Hut ...
ZitatOriginal von bayern klassisch
Auch wenn dieser Thread nicht für die einmaligen Offerten einer großen Internetplatform vorgesehen war, möchte ich mal folgedes Angebot ein- und zur Diskussion stellen.Die Angaben habe ich bewußt unbearteitet gelassen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch, immer auf der Hut ...
Hallo bayern klassisch,
na der ist ja prächtig...
269 in 1850 war Plattling (Landshut 269 II. Verteilung ab 1856).
Und mit 9 Kr. frankiert nach Abensberg mit einem fürwahr schweren Stein als Inhalt ![]()
Die Farbe kann ich nicht beurteilen - erscheint mir aber fast ein wenig zu kräftig grün und nicht aa-typisch wässerig/blass - , vielleicht kannst Du mal ein grösseres Bild einstellen. Aber gscheit angeschnitten ist die Marke definitiv...
Also wirklich ein begehrenswertes Objekt!!!
Hallo mikrokern,
einen besseren Scan kann ich leider nicht liefern - die Plattform gibt nicht mehr her.
Eine 5aa aus 1860 hat die Welt noch nicht gesehen, außer natürlich dem Anbieter. ![]()
Den Mühlradstempel hast du schon zerpflückt.
Die Marke dürfte 5c oder 5d sein - paßt zum Jahr 1860.
Ein Brief der 3. Gewichtsstufe wird hier suggeriert - aber ob die Marke zum Brief passt, weiß ich nicht.
Der Katalogpreis von 350 Euro, so schlau war der Anbieter noch, geht von einer echten 5aa auf originärem Brief ohne Schnittfehler und Stempel der 1. Verteilung aus.
Alle Voraussetzungen hierfür nicht nicht gegeben.
Beboten ist diese Oberrosine aber schon längst ... es liest halt nicht jeder hier mit.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatAlles anzeigenOriginal von bayern klassisch
Hallo mikrokern,einen besseren Scan kann ich leider nicht liefern - die Plattform gibt nicht mehr her.
Eine 5aa aus 1860 hat die Welt noch nicht gesehen, außer natürlich dem Anbieter.
Den Mühlradstempel hast du schon zerpflückt.
Die Marke dürfte 5c oder 5d sein - paßt zum Jahr 1860.
Ein Brief der 3. Gewichtsstufe wird hier suggeriert - aber ob die Marke zum Brief passt, weiß ich nicht.
Der Katalogpreis von 350 Euro, so schlau war der Anbieter noch, geht von einer echten 5aa auf originärem Brief ohne Schnittfehler und Stempel der 1. Verteilung aus.
Alle Voraussetzungen hierfür nicht nicht gegeben.
Beboten ist diese Oberrosine aber schon längst ... es liest halt nicht jeder hier mit.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
wie kommst Du auf 1860? In Deiner Los-Beschreibung steht doch 1850, dazu würde prinzipiell 5aa passen. Und aufgrund der unzureichenden Grösse der Abbildung kann ich die Jahreszahl 1850 im Landshut-Stempel nicht ausschliessen.
Hallo mikrokern,
den Stempel von Landshut gab es so nicht 1850 sondern 1860. Am Scan kann ich es nur ahnen, aber anders kann es nicht sein. Das passt dann auch zum Mühlradstempel 269 geschlossen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatOriginal von bayern klassisch
Hallo mikrokern,den Stempel von Landshut gab es so nicht 1850 sondern 1860. Am Scan kann ich es nur ahnen, aber anders kann es nicht sein. Das passt dann auch zum Mühlradstempel 269 geschlossen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
ah ja, interessant. Ist das wirklich so, dass es den Winkler Typ 10 (OPA-Doppelkreis) nicht bereits 1850 in Landshut gab? Wann ist er denn erstmals registriert? Vielleicht kann ja ein Landshut-Spezialist etwas dazu sagen.
Die Losbeschreibung gibt aber auch 1850 an, sogar mit genauem Stempeldatum "20. Sep. 1850" - kann man da nicht davon ausgehen, dass sich jemand den Stempel genau angesehen hat?
Hallo mikrokern,
die Stempeltype 10, auch Zweikreisstempel, genannt, gibt es von Landshut ab 1853 - 1872.
Eine 5aa war da schon fast 2 Jahre Geschichte, zumal ja keine auf ihm klebt!
Der Anbieter hat prinzipiell immer nur die seltenen Platten, Typen oder Farben im Angebot, und der Erhaltungszustand ist ja bekanntlich bei Altdeutschland kein maßgebliches Kriterium, wie er glaubt.
Bei 98,5% positiven Bewertungen gibt es Sammler, die schon etwas misstrauisch werden.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassich,
Winkler Nr 10 in Landshut ab 1853 ==> klare Aussage, wieder was gelernt!
Ich liebe klare Fakten! ![]()
Hallo Bayernfans,
ich hab auf der IBB in München heute mal nach einer schönen 5... auf Brief Ausschau gehalten, und wurde nach einiger Stöberrei dann auch fündig.
Kein Brüller aber ein wunderschön sauber abgeschlagener 249er gMR (Kitzingen II.Vert.) mit HKS Kitzingen - leider ohne Inhalt, sp daß das Jahr wenig Aussagekraft hat bzgl Bestimmung der Type
Evtl haben meine BayernKollegen hier ja einen Rat in petto... bestimmt...
auch bzgl dem kleinen roten Ministempel (wie bei Prüfer) unten rechts
es grüßt euch
phila4ever - jetzt auch mit Nr 5