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Alliierter Kontrollrat

  • Kontrollratjunkie
  • 11. Februar 2008 um 23:31
  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.156
    • 18. August 2010 um 11:28
    • #701

    Gestern abend habe ich noch in den mir zur Verfügung stehenden Unetrlagen nachgesehen.
    Bei der Mi.Nr. 926 gibt es keine HAN 448. 45.

    Wegen der unglücklichen Perforation mag der Eindruck einer Ziffer 8 entstehen, aber es wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine normale HAN 446. 45 sein.

    Ansonsten bleibt nur noch eine Anfrage an das Prüfbüro Schlegel Berlin.

    Gruß
    KJ

  • msselekt
    neues Mitglied
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    28. Januar 1976 (50)
    • 18. August 2010 um 11:40
    • #702

    Hallo KJ,

    vielen Dank für die Unterstützung. Da ich ohnenhin noch ein paar Sachen für Schlegel habe, werde ich das mal dazupacken.

    Gruß
    msselekt

  • mars
    aktives Mitglied
    Beiträge
    152
    • 4. September 2010 um 18:28
    • #703

    Wieder mal etwas zum Zeigen und ein paar Fragen an die Wissenden ?

    Echt gelaufener Brief mit Inhalt (aus gleicher Korrespondenz liegen weitere vor).

    Luftpost Hamburg nach Berlin

    Stempel : (24a) Hamburg1 Luftpost - 19.12.49 - 11

    Marken : fr. Zone - Rheinland-Pfalz / 5 Pf. / Karl Marx (Mi.Nr.?) und senkrechtes Paar, Bizone, Bautenserie 10 Pf. (Mi.Nr. 80).

    Nach meinem Erachten eine ungewöhnliche MiF und ein ungewöhnlicher Einsatz.

    Wie lange waren die Rheinland-Pfalz Marken überhaupt gültig?

    Wie lange war diese Kombination möglich ?

    Wie wertet etwa solch ein Beleg ?

    (Ihr helft mir auch, wenn Ihr schreibt, dass sie Sache Mist ist.)

    Scan folgt sofort.

    Gruss

    mars

    Einmal editiert, zuletzt von mars (4. September 2010 um 18:29)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.156
    • 4. September 2010 um 22:47
    • #704
    Zitat

    Original von mars
    Wieder mal etwas zum Zeigen und ein paar Fragen an die Wissenden ?

    Echt gelaufener Brief mit Inhalt (aus gleicher Korrespondenz liegen weitere vor).

    Luftpost Hamburg nach Berlin

    Stempel : (24a) Hamburg1 Luftpost - 19.12.49 - 11

    Marken : fr. Zone - Rheinland-Pfalz / 5 Pf. / Karl Marx (Mi.Nr.?) und senkrechtes Paar, Bizone, Bautenserie 10 Pf. (Mi.Nr. 80).

    Nach meinem Erachten eine ungewöhnliche MiF und ein ungewöhnlicher Einsatz.

    Wie lange waren die Rheinland-Pfalz Marken überhaupt gültig?

    Wie lange war diese Kombination möglich ?

    Wie wertet etwa solch ein Beleg ?

    (Ihr helft mir auch, wenn Ihr schreibt, dass sie Sache Mist ist.)

    Scan folgt sofort.

    Gruss

    mars

    Alles anzeigen

    Ein paar dürre Anmerkungen von mir:
    Die Mi.Nr. 34 der Französischen Zone "Rheinland-Pfalz" war bis zum 31.12.1949 frankaturgültig.

    Der Bauten Zehner kam am 01.09.1948 heraus, es waren also schon ein paar Monate Gelegenheit, solche MiF zu produzieren.
    Interessant ist natürlich die Verwendung der FZ - Marke in Hamburg. Aber das war ab 03.10.1949 möglich, also ist Dein Brief korrekt frankiert.
    Das Porto für den einfachen Brief kostete 20 Pf, der Luftpostzuschlag 5 Pf.

    Also ein schöner, portorichtiger interzonaler Luftpostbrief.

    Gruß
    KJ

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    4. Mai 1984 (42)
    • 5. September 2010 um 07:42
    • #705
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Interessant ist natürlich die Verwendung der FZ - Marke in Hamburg.

    Guten Morgen,

    ist nicht ganz so ungewöhnlich. Schon einige Briefmarken der FZ gesehen die sonstwo in Deutschland aufgeklebt wurden. Zur damaligen Zeit herrschte Teilweise noch Papier knappheit, so wurde alles "verklebt" was an Marken so da war.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • mars
    aktives Mitglied
    Beiträge
    152
    • 5. September 2010 um 13:50
    • #706

    Vielen Dank an Kontrollratjunkie und Ron Alexander.

    Viele Grüsse

    mars

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.156
    • 9. September 2010 um 22:11
    • #707

    Heute abend möchte ich einmal eine typische Produktion für die Sammler zur Zeit der Kontrollratsausgaben vorstellen.

    In einer Zeit, wo es für die schwache Reichsmark kaum etwas zu kaufen gab, wurden eben gern viele Marken auf Blätter, Umschläge oder Bogen geklebt und dann mit den einschlägigen Sonderstempeln entwertet.
    Solche Blätter zeige ich im Anhang. Verwendung fand der Sonderstempel zur Delegiertenberatung der freien deutschen Gewerkschaften in Berlin vom 11.02.1946.

    Immerhin wurden hier alle Marken der Ziffernserie verwendet, die in gestempelter Erhaltung ein bischen besser sind. Der wichtigste Wert zu 42 Pf. ist geprüft Schlegel BPP.

    Aber an den Blättern ist auch noch eine Besonderheit zu entdecken, wer kann es erkennen ?

    Gruß
    KJ

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    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (9. September 2010 um 22:14)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 9. September 2010 um 22:14
    • #708

    Ist die Besonderheit das deutlich erkennbare Wasserzeichen im 1. Blatt?

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (9. September 2010 um 22:15)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.156
    • 9. September 2010 um 23:30
    • #709
    Zitat

    Original von kartenhai
    Ist die Besonderheit das deutlich erkennbare Wasserzeichen im 1. Blatt?

    Gruß kartenhai

    Das ist mir noch gar nicht aufgefallen, war aber auch nicht gemeint.
    Es geht eher um die Marken selbst....

    Gruß
    KJ

  • Abarten-Hannes
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    30. März 1939 (87)
    • 10. September 2010 um 10:38
    • #710

    Das Auffällige am Scan II:
    Die Werte zu 3 Pf, 8, 10, 20, 24 und 42 Pf. sind lt. Michel ab 11.2.46 ausgegeben worden, hier aber bereits am 09.02. abgestempelt....

    Abarten-Hannes

  • Kontrollratjunkie
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    7.156
    • 10. September 2010 um 11:43
    • #711

    Das sieht man es mal wieder, den Adleraugen unseres Hannes entgeht einfach nichts...... :D

    Natürlich war der Stempel gemeint.
    Die überwiegende Anzahl der Marken, auch auf dem anderen Blatt, wurden erstmals am 11.02.1946 abgegeben.

    Liegt nun eine Rückdatierung vor, gar eine Stempelfälschung ?

    Weit gefehlt, denn dieser Sonderstempel wurde eine längere Zeit, wenn ich es recht erinnere, sogar mehrere Wochen lang mit dem feststehenden Datum vom 11.02.1946 gefälligerweise abgeschlagen.

    Und genau hier liegt eine große Gefahr. Es sind eben überwiegend keine (Vor-)Ersttagsbelege, auch wenn so manche Filoutelisten mit dieser Aussage gerne ein paar Euronen mehr kassieren wollen.....

    Gruß
    KJ

  • mx5schmidt
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    25. September 1958 (67)
    • 5. Oktober 2010 um 22:00
    • #712

    Postkarte, ausgegeben am 6.8.1946 in "(24) KAMPEN (SYLT)", mit Zusatzfrankatur eines 6 Pf Wertes Kontrollrat Ziffern in interessanter Farbe, gebraucht am 9.8.46 ab KAMPEN, entwertet mit demselben TSt Kennbuchstabe "a" mit PLZ "(24)"!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • Kontrollratjunkie
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    • 5. Oktober 2010 um 22:33
    • #713
    Zitat

    Original von mx5schmidt
    Postkarte, ausgegeben am 6.8.1946 in "(24) KAMPEN (SYLT)", mit Zusatzfrankatur eines 6 Pf Wertes Kontrollrat Ziffern in interessanter Farbe, gebraucht am 9.8.46 ab KAMPEN, entwertet mit demselben TSt Kennbuchstabe "a" mit PLZ "(24)"!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Hallo mx5schmidt,

    eine schöne Karte.
    Und ? Ist sie es oder nicht ?

    Gruß
    KJ

  • Leonie2013
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    20. März 1984 (42)
    • 10. Oktober 2010 um 18:22
    • #714

    Hallo allerseits,

    nun auch von mir zwei Belege. Beide ähneln sich ein wenig. Beide Einschreibebriefe, beim ersten fehlt jedoch leider der Ankunftsstempel.
    Jedoch zweifle ich nicht an der echten Beförderung, zum einen da alle Briefe aus einem Posten stammen und zum anderen wegen der Zensur.

    Viele Grüße
    Sven

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  • Leonie2013
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    20. März 1984 (42)
    • 10. Oktober 2010 um 18:31
    • #715

    und noch ein überformatiger Brief mit massenweise Marken. Rechts leider eine fehlend....

    Gruß
    Sven

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  • Leonie2013
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    • 13. Oktober 2010 um 17:36
    • #716

    Hallo allerseits,

    habe heute wieder einen Schwung Briefe und Karten erhalten und war beim Sortieren entzückt.
    Zuerst hier eine Postkarte 30 Pf. mit SBZ Aufdruck (wohl P32 I), gelaufen mit Zusatzfrankatur 30 Pfennig Engels vom linken Rand und einer Mi. 228 von Schönebeck nach Schönebeck. Aufgabestempel und Ankunftsstempel sind unterschiedlichen Typs. Ebenfalls bemerkenswert ist der Fakt, dass die Karte per Einschreiben gelaufen ist.
    Merkwürdig ist der Schweizer Stempel auf der Rückseite, der viel früher auf die Karte gelangt sein muss, da er vom 23. X 48 ist und die Karte erst im Dezember lief.

    Bin gespannt auf Eure Meinungen.
    Es kommen noch mehr tolle Stücke aus diesem Posten!!

    Gruß
    Sven

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  • Leonie2013
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    20. März 1984 (42)
    • 13. Oktober 2010 um 17:42
    • #717

    Hier noch ne schöne Karte per Einschreiben...

    Gruß
    Sven

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  • Leonie2013
    aktives Mitglied
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    20. März 1984 (42)
    • 13. Oktober 2010 um 17:51
    • #718

    Schöner Wertbrief, beschädigt eingangen. Mit diversen Vermerken über Gewicht und Zeugen wieder verschlossen.

    Zwar etwas lädiert, aber dennoch interessant, finde ich.

    Gruß
    Sven

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  • Kontrollratjunkie
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    • 13. Oktober 2010 um 22:15
    • #719

    Das sind alles schöne Belege aus bewegten Zeiten.
    Am interessantesten finde ich den Wertbrief. Von der Erhaltung her eigentlich eine Ruine, zeigt er aber sehr schön, was so alles mit der Frankatur passieren kann.

    Den schweizer Stempel auf der Rückseite der SBZ - Ganzsache kann ich mir auch nicht erklären. Passt irgendwie nicht dazu. Vielleicht hat noch jemand einen Tip für uns :ups:.

    Gruß
    KJ

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    4. Mai 1984 (42)
    • 14. Oktober 2010 um 06:56
    • #720

    Was mich doch interessiert, der Brief der FZ wurde 1946 in Lindau aufgegeben. In der FZ waren aber nur die Ausgaben der FZ selbst erlaubt, daher wurdert es mich doch, das es eine Ausgabe des AK darauf geschafft hat. Die Franzosen waren damals sehr eigen, wenn es um so etwas ging.

    Erst später, als die Marken allgemein gültig wurden gegen Ende 1949 findet man dann auch MiF der verschiedenen Länderausgaben. Es wurde mit 96 Rpf frankiert, ich hab die Portotabellen nicht zur Hand, aber ich meine bis 1946 gelten noch die alten Tarife, 60Rpf einschreiben? Bleiben immer noch 36Rpf über, von daher würde ich sagen überfrankiert. Die Allgemeine AK Ausgabe wurde im übrigen auch nicht gestempelt, zählt somit auch nicht zum Gesamtporto, hätte aber vom Postbeamten eigentlich durchgestrichen werden müssen. Schlussendlich ein Philatelistisches Machwerk, aber dennoch schön zu sehen!

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

    2 Mal editiert, zuletzt von Ron Alexander (14. Oktober 2010 um 07:01)

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