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Oxydation Klassischer Briefmarken

  • Luitpold
  • 22. Oktober 2007 um 19:08
  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 22. Oktober 2007 um 19:08
    • #1

    Von Peter Feuser stammt ein Sonderdruck zum Thema “Bleisulfidschäden bei Klassischen Briefmarken”. Darin wird auch darauf hingewiesen, das klassische Marken, aufgrund ihrer Farbzusammensetzung zu “Oxydation” neigen, vor allem Orange-, Gelb- und Rottöne”.
    Diese Erkenntnis kommt leider zu spät für diese Bayern 3 Kreuzer rot (Nr. 9a).
    Abbildung: linke Marke ist eine Kopie vom Zustand beim Kauf vor ca. 3 Jahren, daneben der jetzige Zustand. Obwohl die Marke (klebt noch auf einen Brief) ohne Hülle aufbewahrt wird, war die Schädigung bereits eingetreten und nicht mehr zu stoppen.
    Aber es wird nichts weggeworfen. So habe ich ein Beispiel für “Oxydation” in der Sammlung.
    Jetzt ist nur die bange Frage, was mit meinen Marken 1 Kr. gelb werden wird. Diese habe ich alle sofort aus den Hüllen genommen (wie es in der Literatur empfohlen wird) und die Briefe mit nassklebenden Fotoecken auf Albenseiten montiert. Die losen Marken sind unter Hawid-Klemmtaschen,, weil alternativ gibt es wohl keine andere bessere Befestigungsmöglichkeit.
    Wie sicher sind übrigens die Sammlungen, die auf Briefmarkenausstellungen unter PVC-Folie meistens 2 Tage, auch mal kurz im hellen Sonnenlicht, hängen?

    Luitpold

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  • Germaniafreund
    Gast
    • 22. Oktober 2007 um 19:11
    • #2

    hallo luitpold, sch mal hier Schweden Mi-Nr. 75 Abart?

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    721
    Geschlecht
    Männlich
    • 22. Oktober 2007 um 19:33
    • #3
    Zitat

    Original von Luitpold
    Von Peter Feuser stammt ein Sonderdruck zum Thema “Bleisulfidschäden bei Klassischen Briefmarken”. Darin wird auch darauf hingewiesen, das klassische Marken, aufgrund ihrer Farbzusammensetzung zu “Oxydation” neigen, vor allem Orange-, Gelb- und Rottöne”.
    Diese Erkenntnis kommt leider zu spät für diese Bayern 3 Kreuzer rot (Nr. 9a).
    Abbildung: linke Marke ist eine Kopie vom Zustand beim Kauf vor ca. 3 Jahren, daneben der jetzige Zustand. Obwohl die Marke (klebt noch auf einen Brief) ohne Hülle aufbewahrt wird, war die Schädigung bereits eingetreten und nicht mehr zu stoppen.

    Die Marke war beim Kauf schon am oxidieren und der Zustand hat sich bis heute extrem verschlechtert.

    Zitat


    Aber es wird nichts weggeworfen. So habe ich ein Beispiel für “Oxydation” in der Sammlung.
    Jetzt ist nur die bange Frage, was mit meinen Marken 1 Kr. gelb werden wird. Diese habe ich alle sofort aus den Hüllen genommen (wie es in der Literatur empfohlen wird) und die Briefe mit nassklebenden Fotoecken auf Albenseiten montiert. Die losen Marken sind unter Hawid-Klemmtaschen,, weil alternativ gibt es wohl keine andere bessere Befestigungsmöglichkeit.
    Wie sicher sind übrigens die Sammlungen, die auf Briefmarkenausstellungen unter PVC-Folie meistens 2 Tage, auch mal kurz im hellen Sonnenlicht, hängen?

    Luitpold

    Laut PF ist die kurze Aufbewahrung unter PVC-Folie kein Problem. Nur die sehr lange Lagerung der Marken in PVC-Taschen unter Luftabschluß ist extrem gefährlich.

    Setze die Sammlung nie über längere Zeit direktem Sonnenlicht aus!! Das hat schon manche Spitzensammlung ruiniert!

    Gruß

    lickle

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 24. Oktober 2007 um 11:30
    • #4

    Farbe verändert durch typische Folienoxydation - Bayern 1 Kr. gelb. :D

    Luitpold

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  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    345
    • 24. Oktober 2007 um 12:50
    • #5

    Hier ist ein Brief, der 2000 gekauft wurde. Er lag seither in einer PVC-Hülle. Reste der Orginalfarbe sind an der Marke rechts oben noch erkennbar. Die Veränderung ist schleichend und auch bei regelmäßigem Durchsehen der Bestände nicht unbedingt auffällig. Ich habe sie in ihrem vollen Umfang erst bemerkt, als ich den Brief vor einigen Wochen eingescannt habe. Das Stück wurde von mir kurz nach Kauf fotografiert, daher kann ich den Originalzustand belegen. Da war noch keine Spur von Verfärbung zu erkennen.

    Ein Brief mit einer Bayern Nr. 9 ist gleichfalls von diesem Phänomen betroffen. Beide 3-Kreuzer-Marken sind eigentlich nicht als "Oxidierer" verschrien.

    Ich war gestern überrascht, als ich den neuen Auktionskatalog von Südphila auspackte und sah, dass eine ausführliche Darstellung zu diesem Thema von Herrn Feuser beilag. Seinen Vorstoß finde ich wichtig und richtig. Er hat einen beachtlichen Aufwand betrieben und juristische Auseinandersetzungen nicht gescheut.

    Da aber soviele Einflüsse (Luftabschluss, -feuchtigkeit etc.) bei der Lagerung beim Kunden mitspielen können, wird es sehr schwer werden, den Herstellern von PVC-Hüllen am Zeug zu flicken.

    Meine klassischen Markenbriefe werde ich in Zukunft wohl eher in Pergamintütchen aufbewahren.

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  • Kreuzerjäger
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 24. Oktober 2007 um 12:58
    • #6

    Wenn man das so alles sieht, dann macht man sich schon so seine Gedanken. Denn da habe ich auch so einige Briefe von. Gibt es eigentlich eine absolut sichere Aufbewahrungsmöglichkeit? Mal von den Pergamenttütchen abgesehen. Auf Karton, mit Fotoecken, ist ja wohl auch nicht so der Hit.

    Viele Grüße
    dreiKreuzer

  • doktorstamp
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    30. September 1955 (70)
    • 24. Oktober 2007 um 13:41
    • #7

    Oxydation heisst so viel wie Verbrennung. PVC wenn ich mich so erinnere enthält chemische Weichmacher (die Chemiker unter uns können mich korrigieren), die nach einer allnichtzulangen Aufbewahrung diese Verfärbungen verursachen wird. Hinzu spielen Temperatur sowie Feuchtigkeit ihre Rollen. Bei einigen Künststoffhüllen ist auch Kadmium enthalten. Ein aggressives Element, wenn ich mich so richtig errinnere.

    Es ist m.E. nach also nicht ratsam Briefmarken oder Belegen allzulanger in PVC Hüllen aufzubewahren geschweige lagern.

    Alben mussen durchgeluftet. Auch mussen solche stehen und nicht gleich brechend voll. Eine gewisse Farbänderung ist leider unvermeidlich, und wie schnell solche stattfindet hängt zum Teil von den Bestandteilen der Farben sowie Gewitterungseinflüsse ab.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Concorde
    Gast
    • 24. Oktober 2007 um 13:51
    • #8

    Was ist dann von sogenannten "weichmacherfreien" Hüllen zu erwarten, z.B.
    von der Fma. Kobra???

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.081
    • 24. Oktober 2007 um 17:54
    • #9

    Uups, dazu gab es vor einiger Zeit `mal ein Thema im BdPh - Forum. Kann mich nicht mehr so recht an das Ergebnis erinnern.

    Deshalb nochmal die Frage: Ich sammele in Lindner - T - Blättern, gibt es da spezielle (negative) Erfahrungen ?

  • Bingo213
    neues Mitglied
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    21. März 1943 (82)
    • 24. Oktober 2007 um 19:06
    • #10

    Hallo,

    früher hatte man keine Folien und hat mit Falz gearbeitet oder mit
    Einsteckbücher.
    Alle Folien enthalten einen Weichmacher, dass keine Versprödung eintritt.
    Als Weichmacher kamen toxische Stoffe infrage z.B. Cadmium, Blei etc.
    Dies ist zwischenzeitlich verboten und die heute erhältlichen Produkte
    sind mit unbedenklicheren Weichmachern produziert.
    Bei alten Marken muss bedacht werden, dass die Druckfarben und das
    Papier ebenfalls mit toxischen Stoffen belastet war, die Farbe meist mit Blei
    das Papier mit mit Bleichmitteln (Chlor).
    Wenn man das Alter der Marken bedenkt, die Aufbewahrung , Feuchtigkeit
    fehlende Durchlüftung usw. kann es im Zusammenspiel über einen längeren
    Zeitraum zu chemischen Reaktionen kommen.

    Gruß Bingo213

    KlausHI

  • Kreuzerjäger
    aktives Mitglied
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    Geschlecht
    Männlich
    • 9. November 2007 um 22:08
    • #11

    Hier noch einen dreier Streifen der Nr. 8 (Bayern) aus einer aktuellen Auktion.

    Viele Grüße
    dreiKreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. November 2007 um 08:06
    • #12

    ... zumindest der jetzige Papst hätte daran noch seine Freude ...

  • carolinus
    Gast
    • 10. November 2007 um 08:14
    • #13

    Im Michel steht, dass durch chemische Einflüsse schwärzlichgelb oder grüngelb gewordene Exemplare durch Wasserstoffperoxid gereinigt werden können.

    Gruß carolinus

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