Mal etwas offtopic, was würdet Ihr denn machen wenn aus irgendeinen Grund der Michel nicht mehr erscheinen würde?
Habt Ihr schon einmal überlegt einen eigenen Katalog zu veröffentlichen? Genug Referenzmaterial bekommt ihr doch zusammen ![]()
Mal etwas offtopic, was würdet Ihr denn machen wenn aus irgendeinen Grund der Michel nicht mehr erscheinen würde?
Habt Ihr schon einmal überlegt einen eigenen Katalog zu veröffentlichen? Genug Referenzmaterial bekommt ihr doch zusammen ![]()
ZitatOriginal von Max und Moritz
Unser letztes Gespraech mit Herrn Adler auf der Messe hat doch den Grund aufgezeigt. Es ist schlichtweg Interesselosigkeit/mangelndes Problembewusstsein/demnaechst-vielleicht-Mentalitaet usw.
Da hilft nur eins. Dem Michel von Interessierter Seite auf die Fuesse treten.Gerhard: ich braeuchte mal deine Hilfe bei der Bestimmung von RM-Marken nach R und M. Ich melde mich die Tage mal per Mehl.
Holger
Michel macht da von selber gar nichts, weil sie das in München gar nicht überblicken. Änderungen im Katalog gehen fast immer über einen Prüfer des BPP, weil dieser in der Regel nach Michel prüft (gilt für die meisten deutschen Gebiete). Höchstwahrscheinlich wird sich nichts tun, bis der BPP das Prüfgebiet neu besetzt hat und der neue Prüfer entsprechenden Druck macht.
Grüßle
lickle
PS. Es muß nicht immer alles im Michel stehen. Wenn die Unterscheidung in der Fachliteratur steht und der Markt dies auch preislich nachvollzieht, dann wäre es mir vollkommen wurscht was im Michel steht. Nur wenn man die Marken so nicht zu einem entsprechenden Preis verkauft bekommt, dann ist Onkel Michel wichtig.
Einen eigenen Katalog kann man natürlich machen, aber die Frage ist, für wen und wozu den Aufwand. Ich stimme insofern lickle zu, es muss nicht alles notiert werden. Nur Ungereimtheiten, wie das von mir geschilderte Problem gehen gar nicht. Entweder Michel trennt Reichenberg und Maffersdorf, was m.E. dringend notwendig ist oder man lässt es ganz bleiben. Dann aber bitte auch mit der ganzen Konsequenz.
Gruß
KJ
Auch wenn das Ganze offtopic wird möchte auch ich meine Meinung kundtun:
Jeder Sammler kann doch sammeln was und vor allem wie er will. Der eine sammelt nur für sich so vor sich hin, frei nach dem Motto: "ich weiss was, habe das Fachwissen und die anderen sind mir "Wurst". Okay, warum nicht?!
Philatelie ist aber mehr: mir geht es um neue Erkenntnisse. Ein wenig bekanntes Gebiet zu erforschen ist hoch spannend - da wird die Philatelie erst richtig lebendig! Und warum sollte man diese Erkenntnisse nicht publizieren? Auch in der Wissenschaft profitiert der eine von den Erkenntnissen des anderen. So wird Doppelarbeit vermieden und die Erforschung geht schneller voran.
Auf wenig erforschten Pfanden wandern (auch wenn dies der anspruchsvollere Weg ist) bringt mir persönlich mehr, als "nur" nach Katalognummern komplettieren. Aber die neuen Erkenntnisse sollten auch Allgemeingut werden, denn sonst war die Wanderung (außer Lustgewinn eines Einzelnen) vergebens und Jahrzehnte später macht sich ein anderer auf den gleichen Weg, der vielleicht schon längst entdeckt war. Folglich haben Kataloge schon ihre Berechtigung, um Bekanntes zu dokumentieren.
Ob einer aber "nur" sammelt oder auch forscht, ist wohl der gravierende Unterschied zwischen Sammler und Philatelist. Aber nochmals, jeder nach seinem Gusto.
Beachtliche Ausrufpreise bei der aktuellen Gert Müller Auktion (siehe Link).
Zwar bin ich mir sicher, dass diese Preise auf Grund der Knappheit irgendwann erreicht werden, aber ist es dazu nicht noch zu früh?
Bin gespannt, ob diese Ausrufpreise beboten werden. Falls ja, wären dies neue Dimensionen. ![]()
Heute wieder eine kleine Neuerwerbung:
Ein schönes Briefstück mit einer Karlsbad MiNr. 14. Die Auflage dieser Marke beträgt 270 Stück. Das Besondere daran ist der seltene Entwertungsstempel, der bei einer Auflage von 270 Stück sicherlich nicht oft zu finden ist.
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ZitatOriginal von sudetenphilatelie
...... der bei einer Auflage von 270 Stück sicherlich nicht oft zu finden ist.
Hallo Gerhard,
Glückwunsch zu dem tollen Anschlag aus Pirkenhammer, dazu auf einer Karlsbad 14 vom Unterrand. M.E. ist dieser Stempel nicht nur "nicht oft zu finden", sondern sehr selten. Manch einer ist froh, diese Entwertung überhaupt in der Sammlung dokumentieren zu können. Auch wenn es nur so ist:
Gruß
KJ
Nur zwei Lose mit Untergebot verkauft. Ist auch kein Wunder bei
solchen übertriebenen Ausrufpreisen.
Außer Konstantinsbad und Niklasdorf ist meiner Meinung nach genug
Material für die ernsthaften Sudetenlandsammler vorhanden.
Sehr viele wird es wohl auch nicht geben.
Grüße
Moin Sudetenphilatelie,
schönes Stück. Ich habe als Kind oft (damals geographisch bedingt sehr nah zum Wohnort) mit meinen Eltern Urlaub in einer privaten Pension in Pirkenhammer (Brezova) gemacht. Ein wirklich nettes Dörfchen, umgeben von Wäldern. Die Pension war direkt neben der Fabrik. Kurz nach der Wende bis ca. 98-99 waren wir jedes Jahr mindestens einmal dort. Zum Dorf selbst: ca. 5-600 Einwohner, ein Sportplatz, eine zwielichtige Disko damals, 3-4 Kneipen (Spindler Mlyn ist am Besten), eine Schule. Das war's dann aber auch. Familie Rodak hießen die Gastgeber, sehr nette Leute, die Frau sprach recht gut deutsch, lebt aber nicht mehr dort. Ihr Mann ist vor ein paar Jahren gestorben...
Waren schon schöne Zeiten. Ob sich heute Touristen in das Dörfchen verlaufen, weiß ich nicht. Aber in Pirkenhammer und Karlsbad und Umgebung kannte ich damals jeden Stein.
Wie es heute ist entzieht sich meiner Kenntnis.
Josh
Danke Jimphil für deine Info, diese war für mich Anlass mir die Ergebnisliste aktuell anzuschauen. Inzwischen sind 3 Lose mit Untergebot verkauft, aber auch diese Preise haben es in sich:
Reichenberg Block 2 postfrisch = 1.600,-- Euro
Reichenberg Block 3 gestempelt = 4.300,-- Euro
Reichenberg Block 4 gestempelt = 1.200,-- Euro
Zuzüglich Auktionskosten ca. 25% - 30% nicht zu vergessen.
Damit ist eine neue Preisdimension erreicht, die ich so schnell nicht erwartet hätte.
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@ JoshSGD:
Danke für deine schöne Beschreibung des beschaulichen Dörfchens. Bei ca. 500 - 600 Einwohnern ist mir nun auch klar, warum Stempel von Pirkenhammer so selten sind. Zum einen sind amtliche Sudetenlandausgaben von Karlsbad nicht häufig anzutreffen und kombiniert mit so einen raren Stempel natürlich besonders selten! Dieses Stück bekommt in meiner Sammlung einen Ehrenplatz.
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@ KJ:
Eben jetzt sehe ich erst, dass an deinem Beitrag auch eine seltene Landschaftsmarke mit Stempel Pirkenhammer hängt. Glückwunsch!!!
Aber ich fürchte, einen kompletten Satz mit diesem Stempelabschlag bekommen wir beide nicht zusammen.
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Moin Sudetenphilatelie,
du kannst davon ausgehen, das dieser Stempel doch selten sein sollte.
Der Ort ist wirklich sehr klein und liegt umgeben von Wäldern doch recht einsam. Nach Karlsbad sind es ca. 4,5km zu Fuß an der Straße oder etwas länger durch die Wälder.
Es ist aber leider schon eine Weile her, das ich dort das letzte Mal gewesen bin. Mitte der 90er Jahre kamen dann vermehrt neureiche russische Bürger und Karlsbad wurde an allen Ecken und Enden saniert.
In Brezova selber waren die meisten Menschen doch recht arm. Wir haben damals, als wir dann begannen, regelmäßig hinzufahren, immer Bekleidung und so mitgenommen. Trotz auch der wilden Zeit der Nachwendejahre im Osten ging es uns wesentlich besser als den Leuten dort. Und die haben sowas wirklich gebraucht, jedesmal wurden wir regelrecht "erwartet"... was wir oder Bekannte eben nicht mehr brauchten, haben wir mitgenommen.
Zu weiteren Informationen:
Gruß Josh
ZitatOriginal von sudetenphilatelie
@ KJ:Eben jetzt sehe ich erst, dass an deinem Beitrag auch eine seltene Landschaftsmarke mit Stempel Pirkenhammer hängt. Glückwunsch!!!
Aber ich fürchte, einen kompletten Satz mit diesem Stempelabschlag bekommen wir beide nicht zusammen.
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Das fürchte ich auch. Mein Dasein als Sudetenland - Sammler dauert ja noch nicht so lange, aber in den Jahren habe ich nur eine Handvoll Marken mit diesem Stempel gesehen. Die hohen Landschaftsmarken sowieso nicht. Meistens sind die ganz seltenen Sachen mit den häufigen Entwertungen, wie Karlsbad 1 Ub. "d" von 04.10.38 14 Uhr entwertet worden.
Gruß
KJ
ZitatOriginal von sudetenphilatelie
Inzwischen sind 3 Lose mit Untergebot verkauft, aber auch diese Preise haben es in sich:Reichenberg Block 2 postfrisch = 1.600,-- Euro
Reichenberg Block 3 gestempelt = 4.300,-- Euro
Reichenberg Block 4 gestempelt = 1.200,-- Euro
Die Ausrufpreise bei Müller sind schon exorbitant, das musste ich selbst sehr schmerzlich im Portemonaie feststellen... ![]()
Wenn auf annähernd dieser Basis Zuschläge erteilt werden, dann ist das schon außergewöhnlich. Allerdings sind Sachen wie Reichenberg Block 3 gestempelt Weltraritäten, die nun mal nur alle Nase lang auftauchen. Trotzdem ist ein Zuschlag von 4300 EUR, damit im Endpreis über 5000 EUR aller Ehren wert !
Gruß
KJ
ZitatOriginal von Kontrollratjunkie
Allerdings sind Sachen wie Reichenberg Block 3 gestempelt Weltraritäten, die nun mal nur alle Nase lang auftauchen. Trotzdem ist ein Zuschlag von 4300 EUR, damit im Endpreis über 5000 EUR aller Ehren wert !Gruß
KJ
Der aktuelle Katalogpreis für einen gestempelten Reichenberg Block 3 liegt gerade mal bei 3.000,-- Euro. Wenn auf Realauktionen über 5.000,-- Euro bezahlt werden, sind die derzeitigen Katalogpreise nur noch Schall und Rauch.
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Nächstes Jahr feiern die Ausgaben des Sudetenlandes ihr 75. Jubiläum. Eigentlich ein Grund auch die Kataloge auf den aktuellen Stand zu bringen!
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Hallo zusammen und hallo liebe Sudetenland-Spezialisten !
Ich habe hier "Wir sind frei !" Aufdruck-Marken und würde gern
wissen ob die sich echt "anfühlen" bzw. ob es Sudeten-Masse ist.
Die Herkunft ist ein sehr ordentlich gesammeltes
"Deutsche Besetzung" Album.
Vielleicht könnt Ihr ja mal ein Profi-Auge drauf werfen !
Gruss, tigo
Heute als Partie im Verein erworben.
@ tigo:
Alle Marken sind meines erachtens echt und stammen aus Rumburg.
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@ steppenwolf: auch diese Aufdruckmarken sehen gut aus. Besonders interessant (selten) sind die 3 Fügnermarken mit Zierfeld von Reichenberg!
Gllückwunsch !!!
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