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Sudetenland - Forschungsthema

  • sudetenphilatelie
  • 20. Dezember 2007 um 15:18
  • Abarten-Hannes
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    30. März 1939 (87)
    • 28. Februar 2011 um 15:02
    • #981

    Unter der Zusendung eines ehemaligen Sammlers befand sich dieser Tage auch die abgebildete Zusammenstellung.
    Der Viererblock der MiNr. 9 dürfte klar sein.

    Was mich irritiert, sind die überdruckten Zeitungsmarken zu 50 h, denn die kann ich in meinem MICHEL-Spezial nicht finden, der nur Aufdrucke á 100 h auflistet! Waren die 50 h eventuell ein Versuch, der von inzwischen gestiegenen Portokosten überholt wurde?

    Um Aufklärung bittet die hiesigen Experten
    Abarten-Hannes

    Dateien

    Rumburg gesamt.jpg 126,69 kB – 310 Downloads Rumburg Zeitg.Marken 50 h.jpg 170,65 kB – 296 Downloads
  • Kontrollratjunkie
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    • 28. Februar 2011 um 15:25
    • #982
    Zitat

    Original von Abarten-Hannes
    Unter der Zusendung eines ehemaligen Sammlers befand sich dieser Tage auch die abgebildete Zusammenstellung.
    Der Viererblock der MiNr. 9 dürfte klar sein.

    Was mich irritiert, sind die überdruckten Zeitungsmarken zu 50 h, denn die kann ich in meinem MICHEL-Spezial nicht finden, der nur Aufdrucke á 100 h auflistet! Waren die 50 h eventuell ein Versuch, der von inzwischen gestiegenen Portokosten überholt wurde?

    Um Aufklärung bittet die hiesigen Experten
    Abarten-Hannes

    Hallo Hannes,

    schöne Zusammenstellung von Marken des Rumburger Gebietes und wohl auch alle echt.
    Die Überdrucke 50 h. auf 2, 5 und 7 h. sind reguläre Überdruckmarken und werden unter den Mi.Nr. 24 - 26 unter Rumburg gelistet.

    Gruß
    KJ

  • KArnoldBln
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    25. Februar
    • 28. Februar 2011 um 17:44
    • #983

    Hallo Abarten-Hannes

    50 h auf 5 ist Rumburg Nr: 25
    50 h auf 7 ist Rumburg Nr: 26 und laut Expertenmeinung sind die alle samt echt.

    Gruß Klaus

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Meine neuste Fehlliste anfordern unter karnoldbln@web.de

  • Abarten-Hannes
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    • 28. Februar 2011 um 18:10
    • #984

    Vielen Dank für Eure Beurteilungen, Kontrollratjunkie und KArnoldBln!
    So ganz hellt sich mir der Nebel aber noch nicht auf, da unter den Rumburg-Michelnummern bei 24 bis 26 eben jeweils 100 H auf 2 H, 5 H und 7 H aufgeführt sind (Michel Spezial von 2007).

    Wie ist das also genau mit meinen 50 h-Aufdrucken? Oder wo habe ich da meinen Denkfehler?

    Unabartige Grüße
    vom Abarten-Hannes

  • Ron Alexander
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    • 28. Februar 2011 um 18:38
    • #985

    Hallo Hannes,

    dann scheint Dein Michel ein Fehler zu haben. Die Überdrucke gab es sowohl auf die 50 als auch auf die 100. In meinem 2008 Spezial passt alles soweit. Gerade noch Michel Normal auf 2006/2007 nachgeschaut, dort stimmt auch alles.

    MiNr. 24 50 auf 2H
    MiNr. 25 50 auf 5H
    MiNr. 26 50 auf 7H

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

    2 Mal editiert, zuletzt von Ron Alexander (28. Februar 2011 um 18:40)

  • sudetenphilatelie
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    • 28. Februar 2011 um 18:47
    • #986

    Hallo Hannes,

    die Sache ist ziemlich profan:

    Die Nr. 24 - 26 sind die Ergänzungswerte zu 50 Heller, welche in den letzten Tagen vor Frankaturungültigkeit ausgegeben wurden. Deshalb sind diese Marken besonders gestempelt selten und teuer, da die Restlaufzeit sehr kurz war.

    In 2007 wurde das Gebiet Sudetenland im Deutschland-Spezial komplett überarbeitet, dabei hat sich der Druckteufel eingeschlichen und alle Zeitungsmarken mit dem Motiv "Taube" wurden versehentlich mit 100 H im Katalog aufgeführt. Aber bereits im Folgejahr wurde dieses Versehen bei den Nr. 24 - 26 im Katalog korrigiert.

    Für dich als Abartensammler ist in diesem Zusammenhang interessant:
    Da die Ergänzungswerte zu 50 Heller erst später in einer zweiten Auflage gedruckt wurden, gibt es von diesen Werten nicht die bekannte Abart "geneigtes HK".

    Solche Details sind übrigens im neuen Fachbuch

    Sudetenland 1938 -Handbuch der Sudetenphilatelie-

    zu finden, welches im April auf den Markt kommt. :D :jaok: :D

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

    Einmal editiert, zuletzt von sudetenphilatelie (28. Februar 2011 um 18:49)

  • Abarten-Hannes
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    • 28. Februar 2011 um 19:51
    • #987

    Vielen Dank, Ron Alexander und sudetenphilatelie - also ein Druckfehler im Michel, und ich wollte morgen schon zum Augenarzt....

    "Noubaddi is berfeggd", wie der Franke sagt!

    Einen schönen Abend noch!
    Abarten-Hannes

  • Ron Alexander
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    • 1. März 2011 um 09:15
    • #988
    Zitat

    Original von sudetenphilatelie
    Solche Details sind übrigens im neuen Fachbuch
    Sudetenland 1938 -Handbuch der Sudetenphilatelie-

    Darauf bin ich gespannt, wenn es draußen ist, bitte nochmals daran erinner :).

    Grüße

    Sammelgebiet:
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    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • KArnoldBln
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    25. Februar
    • 8. März 2011 um 17:29
    • #989

    Hallo,

    was haltet Ihr von meinen Neuerwerbungen?

    Klaus

    Dateien

    IMAGE0068.jpg 255,67 kB – 720 Downloads IMAGE0083.jpg 303,45 kB – 724 Downloads IMAGE0084.jpg 212,46 kB – 708 Downloads IMAGE0085.jpg 207,41 kB – 719 Downloads IMAGE0086.jpg 201,81 kB – 722 Downloads

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  • Max und Moritz
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    • 8. März 2011 um 18:55
    • #990

    Fein, sieht alles gut und echt aus. Interessant ist z. B. die Rumburg 26 auf Brief. In der Form wertet sie immerhin 200 Micheleuronen. Genauso wie die Reichenberg 28.

  • sudetenphilatelie
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    • 8. März 2011 um 19:50
    • #991
    Zitat

    Original von KArnoldBln
    Hallo,

    was haltet Ihr von meinen Neuerwerbungen?

    Klaus


    Ein schöner Grundstock für eine Sudetenland-Beleg-Sammlung. :D :jaok: :D

    Glückwunsch zu den schönen Stücken! :O_O:

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  • sudetenphilatelie
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    • 26. März 2011 um 15:08
    • #992
    Zitat

    Original von Ron Alexander

    Darauf bin ich gespannt, wenn es draußen ist, bitte nochmals daran erinner :).

    Grüße

    Für Sudetenlandsammler gibt es zwei wichtige Ausgaben nächsten Monat:

    Am 10. April erscheint der neue MICHEL Deutschland-Spezial. Entsprechend der Vorankündigung hat sich auf dem Gebiet Sudetenland wieder einiges getan.

    Ebenfalls im April bringt der Verlag Morgana-Edition, Schönefeld, das Handbuch "Sudetenland 1938" auf den Markt. Auf über 250 Seiten wird der aktuelle Forschungsstand beschrieben und eine Vielzahl von Raritäte, Abarten, Plattenfehler, etc. dokumentiert. Natürlich alles in Farbe!

    Der Inhalt ist stark auf das Wesentliche komprimiert. Das Werk wurde von der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte unterstützt. Dadurch konnte der Verkaufspreis moderat und für jeden erschwinglich gestaltet werden. Ab sofort ist dieses Handbuch für 29,50 Euro in jedem Büchergeschäft unter der ISBN 978-394208812-1 zu beziehen.

    Dateien

    Titelbild 001.jpg 119,48 kB – 669 Downloads

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

    3 Mal editiert, zuletzt von sudetenphilatelie (19. April 2011 um 18:05)

  • sudetenphilatelie
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    • 2. April 2011 um 10:36
    • #993

    Bei einem bekannten Online-Auktionshaus wurde von einer Briefmarkenhandlung folgendes Angebot eingestellt:

    Sudetenland/Reichenberg Nr. 24 a. Bf. n. Aussig Startpreis: 1,-- Euro

    .....3, 2, 1 für 57,-- Euro war dies meins!

    Wie kann das sein? Für eine Marke, die im Michel gerade mal mit 16,-- Euro notiert. Die Notierung für eine Marke auf Beleg liegt gerade mal bei 80,-- MICHEL-Euro. Zudem ist der Beleg in der Mitte gefalten und die Briefmarke hat einige fleckige Zähne. Wer steigert da so hoch?

    :D Ich sage da nur: " DANKE" ! :jaok: :D :jaok:

    Wer weiss warum ? ?( ?( ?(

    Dateien

    Reichenberg nach Aussig Brief.jpg 275,57 kB – 735 Downloads

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

  • Kontrollratjunkie
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    • 2. April 2011 um 21:30
    • #994
    Zitat

    Original von sudetenphilatelie

    :D Ich sage da nur: " DANKE" ! :jaok: :D :jaok:

    Wer weiss warum ? ?( ?( ?(

    Da hat die Spürnase wieder zugeschlagen und eine echte Rarität ausgebuddelt.
    Meine Herren, eine Reichenberg 99 auf Brief muss man erst einmal finden, um sie sich dann anschließend auch noch schenken zu lassen :O_O: :O_O:.
    Da hast Du ein unfassbares Glück gehabt, auf einen derart blinden Händler zu treffen (schlappe 2800 Mi€ ist ja schon eine Hausnummer).

    Wenn das Stück jetzt auch noch echt ist und Herr Brunel ein feines Attest schreibt, dann ist für Dich wohl schon Weihnachten, meinen Glückwunsch zum Top-Stück. In Deiner Sammlung ist es jedenfalls gut aufgehoben.

    Gruß
    KJ

  • sudetenphilatelie
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    • 3. April 2011 um 09:51
    • #995
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie

    Meine Herren, eine Reichenberg 99 auf Brief muss man erst einmal finden, um sie sich dann anschließend auch noch schenken zu lassen :O_O: :O_O:.
    Da hast Du ein unfassbares Glück gehabt, auf einen derart blinden Händler zu treffen (schlappe 2800 Mi€ ist ja schon eine Hausnummer).

    Wenn das Stück jetzt auch noch echt ist und Herr Brunel ein feines Attest schreibt......

    Gruß
    KJ

    ....dann möchte ich das Rästel auflösen und das Attest nachreichen. Natürlich hat KJ mit geübtem Auge die Marke sofort erkannt. Bleibt nachzutragen, dass die Prüfkosten und das Attest teurer waren als die Marke, aber diese Kosten habe gerne in Kauf genommen! :D

    Herr Brunel hat zusätzlich angemerkt, dass der Brief echt gelaufen sein könnte, aber im nachhinein nicht nachweisbar ist. Jedenfalls eine ganz große Sudetenland-Rarität, bei der ich einige getönten Zähne gerne toleriere. Bisher ist dies das erste Stück, das ich gesehen habe und ich weiss nicht, ob es überhaupt eine Marke mit besserer Erhaltung gibt.

    Noch ein letzter Satz zum Briefmarkenfachhändler (richtig gelesen: es war kein unbedarfter Laie sondern ein Berufshändler): Mit dem neuen Handbuch "Sudetenphilatelie 1938" wäre ihm dies nicht passiert! Das Fachbuch geht übrigens am Montag zur Druckerei und dürfte ab der 15. KW erhältlich sein.

    Ein schönes Beispiel, dass sich ein paar Euro für Literatur allemal lohnen aber auch, dass das Sudetenland für viele Überraschungen gut ist. Ein Eldorado für Schatzsucher - man muss sich nur auskennen bzw. sich in die Materie einarbeiten! :jaok: :D :jaok:

    Dateien

    Reichenberg 99 Attest.jpg 505,11 kB – 618 Downloads

    sudetenphilatelie
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    Einmal editiert, zuletzt von sudetenphilatelie (3. April 2011 um 09:58)

  • Kontrollratjunkie
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    • 3. April 2011 um 12:59
    • #996

    NATÜRLICH.......das Attest liegt schon vor, hätte ich mir ja auch denken können.... :jaok:

    Tja, dann ist ja alles klar. So eine Granate findest Du bestimmt nicht noch einmal und der Händler wird sich grün und blau ärgern, falls er hier mitliest.

    Dann wünsche ich weitere TOP - Schnäppchen in der Lagune.

    Gruß
    KJ

  • Ron Alexander
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    • 7. April 2011 um 08:47
    • #997

    Ich gratuliere zu dem tollen Stück! Beweist immer wieder, mit dem gewissen Sachverstand kann man auch heute noch sehr tolle Stücke zu vernfüntigen Preise ergattern.

    Grüße

    Sammelgebiet:
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  • sudetenphilatelie
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    • 24. April 2011 um 10:49
    • #998

    Es hat sich herumgesprochen: Das neue Fachbuch ist auf dem Markt:

    Warum wird ein neues Fachbuch über die Sudetenphilatelie herausgebracht? Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten:

    Amtliche Sudetenland-Briefmarken gehören zu den größten Raritäten der Philatelie. Die Auflagen sind extrem gering. Teilweise ist das noch vorhandene Material an einer Hand abzählbar.

    Es gibt wohl keinen Sammler, der dieses Gebiet komplett sein Eigen nennen kann. Auf Grund der extremen Seltenheit dürfte dies auch in Zukunft so bleiben. Entsprechend selten bis nie sind Sudetenland-Briefmarken als Ländersammlung auf Ausstellungen zu bewundern. Allenfalls kommen einzelne Raritäten in Auktionen vor und können dort bzw. in den Auktionskatalogen bestaunt werden.

    Die Entstehung dieser Postwertzeichen ist einer dramatischen Epoche der Weltgeschichte zu verdanken. Sich überschlagende politische Ereignisse, die niemand vorhersehen konnte, waren die Auslöser. Dies ist in der Weltgeschichte einmalig.

    Derzeit gibt es keine aktuelle Fachliteratur zu diesem spannenden Sammelgebiet. Interessierte müssen auf antiquarisches Material zurück greifen. Die wichtigsten Werke sind „ Die Postwertzeichen des Sudetenlandes“ von Dr. J. Hugo Hörr. Die erste Ausgabe stammt aus dem Jahre 1941 und die zweite erweiterte Ausgabe aus dem Jahre 1963. Für nicht amtliche Ausgaben, sogenannte „private Erinnerungsdrucke“, sei das Handbuch „Die Briefmarken des Sudetenlandes“ von Siegfried Kluge aus dem Jahre 1940 genannt.

    Die Welt dreht sich weiter, der Zeitgeist ändert sich. Auch ist zu berücksichtigen, dass die Geschichte jeweils aus der Sicht der Sieger geschrieben wird. Erst mit gebührendem zeitlichen Abstand setzt sich eine sachliche Beurteilung durch. Wer die Ausgaben von Dr. Hörr aus den Jahren 1941 und 1963 vergleicht, kann dies deutlich nachvollziehen.

    Inzwischen sind weitere Jahrzehnte vergangen, der ehemalige Ostblock ist zusammengebrochen, die Tschechoslowakei existiert nicht mehr. Ein friedliches vereintes Europa wächst zusammen. Eine offene, aufgeschlossene Sammlergeneration ist herangewachsen. In diesem aufgeklärten Umfeld erkennen immer mehr Sammler die eigentliche Bedeutung dieser Briefmarken: es sind sehr seltene, interessante Dokumente einer äußerst bewegten Zeit, ein Mosaikstein europäischer Geschichte und Perlen der Philatelie.

    Nicht zuletzt hat sich auch der philatelistische Forschungsstand weiterentwickelt. So wurden Ausgaben zwischenzeitlich entdeckt, die in den sechziger Jahren noch nicht bekannt waren. Zahlreiche Abarten und Plattenfehler konnten dokumentiert werden. Dieses Fachbuch gibt den aktuellen Kenntnisstand der philatelistischen Forschung wider.

    Um eingangs gestellte Frage mit einem Satz zu beantworten: Die Zeit ist reif für eine komplette Überarbeitung dieses interessanten und beliebten Sammelgebietes!

    Dieses Fachbuch erhebt bei den Abbildungen nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Dies ist bei diesen extrem seltenen Ausgaben nicht möglich. Dennoch ist ein wegweisendes Standardwerk entstanden, das durch eine Vielzahl von Raritäten besticht, die in diesem Umfang nur selten betrachtet werden können. Exponate aus den USA, aus Australien, ja aus der ganzen Welt wurden zu diesem Zweck zusammen getragen, um dieses Buch zu ergänzen.

    Obwohl dieses Fachbuch den aktuellsten philatelistischen Kenntnisstand widerspiegelt, wurde es nicht nur für Spezialsammler des Sudetenlandes geschrieben, sondern für alle Freunde der Philatelie, die Freude an der Betrachtung dieser „Juwelen“ haben. So ist ein exklusiver Bildband entstanden, der seines gleichen sucht und wohl über Jahre hinweg in dieser Fülle nicht mehr zusammen getragen werden kann. Hintergrundinformationen sollen dabei den Leser anregen, sich mit diesem facettenreichen Thema auseinander zu setzen. Ja, vielleicht sogar bei der Beantwortung offener Fragestellungen mitzuhelfen.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter:

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

  • sudetenphilatelie
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    • 26. April 2011 um 18:35
    • #999

    Neue Dubletten zur Disposition in die Homepage eingestellt:


    8-) 8-) 8-)

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

  • Ron Alexander
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    • 27. April 2011 um 09:14
    • #1.000

    Ich schau mal wieder rein, im Bereich Rumburg aber auf Anhieb keine Abwart entdeckt die ich noch nicht besitze bzw. nur eine und die lässt mein Kapital nicht zu :D.

    Grüße

    Sammelgebiet:
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