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  5. Flugpost

Flugpost / Luftpostbelege

  • woermi
  • 9. September 2007 um 17:10
  • woermi
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    • 9. September 2007 um 17:10
    • #1

    Ich mach mal ein neues Thema auf.

    Luftpostverkehr frankiert mit den Flugpostmarken Mi. 111 & 112 oder kleiner...

    Anfangen will ich mit einem Auslandsbrief nach London via Amsterdam.
    Das Gesamtporto von 2 Mark, setzt sich wie folgt zusammen:
    20 Pfennig Auslandporto
    80 Pfennig Einschreibgebühr
    100 Pfennig Flugpostzuschlag

    Da jedoch der Flug nicht ausgeführt wurde, ist der Beleg auf dem normalen Postweg befördert worden und erreichte London erst am 7. Oktober 1920.

    Beim Ausfallsstempel fehlt das "l" in Flug.

    Bilder

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  • Concorde
    Gast
    • 9. September 2007 um 17:30
    • #2

    mein Beitrag:

    Erster Flug Weimar-Berlin am 06.02.1919 anläßlich der Nationalversammlung, dabei links ein echt geflogener Beleg und rechts abgebildet ein nicht geflogener,gefälligkeitsgestempelter Beleg,wie er häufig auf dem Markt anzutreffen ist.Geflogene Belege dagegen sind selten!

    Bilder

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  • woermi
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    • 24. September 2007 um 18:11
    • #3

    Postkarte mit Nachporto - eigentlich durften unter frankierte Sendungen nicht mit der Luftpost befördert werden (sondern mit der normalen Post).

    Auf den ersten Blick eine korrekt frankierte Postkarte mit 40 Pfennig normales Porto + 20 Pfennig Luftpostzuschlag.

    Wäre da nicht der Zusatz "postlagernd" den sich die Post damals mit 10 Pfennig vergüten lies.

    Demnach wären 70 Pfennig Porto korrekt gewesen.

    Bilder

    • Nachporto.jpg
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  • mmwille
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    • 10. Oktober 2007 um 21:16
    • #4

    Hallo,

    Im Handbuch Falschstempel der Inflation von 1919 -1923 von Infla-Berlin ist der Stempel,
    "Berlin C Luftpost, keine Sterne, Ziffer "22, Stempelform 3 (eben wie dieser auf dem Brief) aufgeführt.
    Da würde die kleinen Unstimmigkeiten beim Transport und der Frankierung vieleicht erklären.
    Eine Prüfung währe ratrsam.

    Es ist vieleicht etwas seltsam, das gerade während der Infla-Zeit, Massen an Falschstempeln aufgebracht, hergestellt oder nachträglich angebracht wurden, selbst bei einem Brief wo keine hohen Werte zu finden sind. Aber man darf nicht außer acht lassen, das es auch schon damals geschäftstüchtige Händler, Postbeamten und andere Personen gab und diese eben spekulierte, das durch die turbulente Zeit und ihrer kurzlebigen Marken, gerade diese Stempel einen besonderen Wert bekämen.

    Gruß
    Michael Wille

  • woermi
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    • 10. Oktober 2007 um 21:57
    • #5

    Danke für den Beitrag, aber ich erkenne keine Unstimmigkeiten.

    Porto ist korrekt. Brief echt gelaufen.
    Verwendungszeitraum des Stempels passt zu den Literaturangaben.

  • saschJohn
    Gast
    • 11. Oktober 2007 um 08:27
    • #6

    vielleicht bin ich blind aber ich sehe keinen Stempel Berlin C 22 ?(
    nur einen Berlin C 2...meiner ist vom 3.3.1920 aber leider ohne Brief :unsicher:

  • TomWolf_de
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    • 11. Oktober 2007 um 13:03
    • #7

    Hallo Sascha, ich vermute mal, es handelt sich um einen Schreibfehler. Gemeint ist Berlin C 2.

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • saschJohn
    Gast
    • 11. Oktober 2007 um 13:55
    • #8

    und die ist ohne Sterne falsch??

  • TomWolf_de
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    • 11. Oktober 2007 um 16:51
    • #9

    Sascha, jetzt verstehe ich das Mißverständnis. Sorry, hat jetzt etwas gedauert, bis bei mir der Groschen gefallen ist.

    Der Stempel "Berlin C 2 Luftpost" auf dem von woermi gezeigten Beleg ist natürlich echt, da gibts nichts auszusetzen.
    Diesen Stempel gibt es mit Sternchen gar nicht, ist mir zumindest nicht bekannt ( erron wird mich sicher korrigieren, falls ich mich täuschen sollte).

    mmwille hat in seinem Beitrag den Stempel beschrieben, wie er im Band 13 angegeben ist: Berlin C Luftpost, keine Sterne, Ziffer "2" Stempelform 3 (also eine exakte Beschreibung dieses Stempels, ich hab ihn belegt von 1919-1923).
    Es gibt sicher einen Grund, warum der Stempel im Band 13 gelistet ist, das bedeutet aber nicht, daß er grundsätzlich *immer* falsch ist!

    Wie gesagt, an dem Beleg von woermi gibts nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil! Wann findet man schonmal eine solch nette Kombination von portogerechter Frankatur, Luftpost ins Ausland, Flug ausgefallen und mit entspr. Ausfallstempel dokumentiert, und darüberhinaus noch bearbeitet in der Devisenkontrollstelle in Berlin? Schöner und echter gehts nicht.

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • saschJohn
    Gast
    • 11. Oktober 2007 um 19:25
    • #10

    danke für die Ausführung

  • woermi
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    • 11. Oktober 2007 um 21:43
    • #11

    So dann zur Abwechslung wieder mal einen Beleg vom Postamt Berlin C 2. *grins*

    Ab 13. Oktober verkehrte nämlich das Luftschiff Bodensee zwischen Staaken und Friedrichshafen. An ungeraden Tagen flog man von Staaken nach Friedrichshafen und an den Geraden in die entgegen gesetzte Richtung.

    Hier zeige ich einen missglückten Erstflug - Beleg der am 13.10 zwischen 5 und 6 Uhr Nachmittags abgegeben wurde. Da jedoch schon um 6 Uhr am Morgen Schalterschluss war, den das Luftschiff fuhr ja schon um 9 Uhr am Morgen gen Bodensee, unterblieb die Beförderung mit der Flugpost. Da der nächste Flug ja erst am 15.10 stattfand und somit die traditionelle Beförderung mit der Eisenbahn schneller war.

    Porto: Der Brief bis 20 Gramm war mit 20 Pfennig Briefporto + 10 Pfennig Flugpostzuschlag mit 30 Pfennig richtig frankiert.

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    Einmal editiert, zuletzt von woermi (11. Oktober 2007 um 21:45)

  • erron
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    • 11. Oktober 2007 um 21:48
    • #12

    @ woermi

    Bild fehlt. :rolleyes: leider auch missglückt, oder ??? ;)

    Mfg
    erron

    http://www.philadb.com

  • woermi
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    • 11. Oktober 2007 um 21:51
    • #13

    @ erron :D so kann mans auch sagen...

  • saschJohn
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    • 12. Oktober 2007 um 07:18
    • #14

    meine erste Flug Belege sind aus den 30igern darf ich die auch zeigen :ups:

  • woermi
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    • 12. Oktober 2007 um 08:47
    • #15

    ja, aber in einen anderen threat!

    Hier gilt nur 1919-1921 (22, 23)!

  • erron
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    • 12. Oktober 2007 um 21:01
    • #16

    und noch ein Flugpost(sammler)brief mit Stempel Berlin C2.

    Das Porto macht mir nur etwas Kopfzerbrechen.

    Stp 30.6 23 Porto soll: Brief 100 Mark
    Eilboten Ortsbestellung 120 Mark
    Flugpostgebühr: 50 Mark

    Frankiert aber mit 185 Mark

    Auf der Rückseite unten Links ein roter Rechteckstempel mit der fast nicht mehr leserlichen Inschrift: Briefgebühren .....?

    Mfg
    erron

    http://www.philadb.com

    Einmal editiert, zuletzt von erron (12. Oktober 2007 um 21:22)

  • woermi
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    • 12. Oktober 2007 um 23:20
    • #17

    naja der Beleg ist leider auch eine Themenverfehlung, aber wollen wir mal nicht so sein. :)

    Beim roten Stempel handelt es sich soweit ich es erkennen kann um Berliner Luftpostbestätigungsstempel: (Also für eingehende Post.)

    Mit Luftpost befördert
    Briefpostamt Berlin

    Wenn ich das richtig erkenne wurde der Brief in München aufgegeben, aber nicht alle Marken vorschriftsmäßig entwertet, sodass man das Ganze in Berlin nachholte - bevor der Brief in Charlottenburg zugestellt wurde.

    Ich komme auf 190 Mark, was einem Brief bis 100g entspricht.

  • woermi
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    • 23. Oktober 2007 um 21:35
    • #18

    Luftpostkarte aus Branschweig - vom ersten Verwendungstag des Flugpost - Aufgabestempels.

    Bilder

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  • erron 8. März 2021 um 21:58

    Hat den Titel des Themas von „Showthread: Frühinfla - Flugpost“ zu „Flugpost / Luftpostbelege“ geändert.
  • Wolffi 17. September 2021 um 13:55

    Hat das Thema aus dem Forum Deutsches Reich 1872–1945 nach Flugpost verschoben.

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