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Notopfer BERLIN

  • Abarten-Hannes
  • 10. August 2007 um 16:20
  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    737
    • 25. Januar 2024 um 13:50
    • #221

    Ob ihr das nun glaubt oder nicht.
    Im Zusammenhang hier mit der Veröffentlichung hier im Forum, habe ich gerade eben zum ersten mal einen Blick in meinen 2020 Michel Spezial geworfen ... welcher ja durch meine Literatur für meine mir gestellte Aufgabe (nur ein paar hübsche Albumseiten ohne Anspruch auf Vollständigkeit raus sortieren) eigentlich überflüssig ist.
    Brauche den Michel ja nur für den vor- und letzten Eintrag in das Inhaltsverzeichnis / meine Erben ... der letzte Eintrag ist meine 5-x% Einschätzung der individuellen Marke zum Michel.
    Da musste ich mich aber mal wieder hinsetzen und die Kaffeetasse aus der Hand stellen.
    ...
    Gerade noch mal alles kontrolliert.

    Von der oben gezeigten (sofern von mir bei Zähnung nicht vermessen) 2OW soll laut meinem Michel ansonsten nur 1 Exemplar bekannt sein??
    ...

    Ganz tief Luft holen und durch ...
    Das soll doch keinen Stress verursachen.
    ...
    :::
    Ansonsten sehe ich das bei Marken aus meiner Sammlung ja zu 99,995% als unnötig an, da offensichtlich und leicht selber (für mich Stempel mal abgesehen) eindeutig prüfbar echt. Habe ich bis jetzt auch noch nie gemacht. Auch nicht bei meiner Bund 111 ** PF I, da mir zu trivial, aber hier?
    Was würde hier denn eine ergebnisoffene Untersuchung bei einem Sachverständigen, bei solch einer nur durch Auktion bewertbaren Marke kosten?

    ...
    Ehrlicherweise nun etwas zittrige und fragende Grüße

    Jo.

    Zur Entspannung hier erst noch der bei mir 2x gefunde Plattenfehler 357 auf einer 2 CZ
    Markanter blauer Fleck rechts oben am K, mit großer Berührung des darüber liegenden Rahmens


    Sofern das jeweils PF 357 ist, dann würde ich die linke Marke wo der Fleck noch nicht ganz komplett den darüber Kastenrand berührt, nicht nur deswegen als etwas älter einschätzen. Beide könnten zusätzlich auch noch mit dem vor schon gezeigten Urfehler XVI - Blaue Delle im Rahmen links oberhalb von O von OPFER - behaftet sein.
    Sehr selten ist bei diesem PF da wohl noch eine Berührung zum folgenden E feststellbar. Hier bei beiden Stücken nicht.

    EDIT Anmerkung Nummerierung der Plattenfehler
    Die Nummerierung gibt das Bogenfeld und nicht die Anzahl der Plattenfehler einer Nummer an. Steht ein Buchstabe (A/B) dabei, ist damit eine Eingrenzung auf das Druckwerk vorhanden.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    4 Mal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (25. Januar 2024 um 14:42)

  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    Beiträge
    737
    • 26. Januar 2024 um 07:52
    • #222

    Meine frühen NOP muss ich noch einmal kontrollieren, ob ich von den Nummern mal eine finde, welche in meinen Augen keine Reinigung / Retuschen über sich ergehen lassen mussten.
    Wohl auch deswegen wird der Differenzierung der Notopfer laut Literatur insbesondere bei den Varianten der Nummer 2 ein besonders Augenmerk auf erfolgte markante Retuschen gelegt.
    Diese sind zwar augenscheinlich, im Gegensatz zu Ur- und Plattenfehlern nur schwer anhand des Endbild in der Entwicklung nachvollziehbar, falls wie bei den NOP eigentlich üblich, mehrere nacheinander erfolgten.
    Auch wenn diese nun bis dato noch nicht sauber dahingehen dokumentiert wurden, ist das Ergebnis oft recht nett anzuschauen.


    2 CZ habe ich wohl mit am meisten unter meinen NOP vorgefunden

    Hier eine wo ich bezüglich Urfehler V, welcher - so wie ich das verstanden habe sich auf den Druckwerken a-b unterschiedlich darstellt - recht unsicher war. Da ich adhoc auf dieser Marke sowohl Va, als auch Vb gleichzeitig zu erkennen meine.
    Vielleicht hat ja jemand diesen Urfehler bestätigt vorliegen und zeigt hier einen Scan.

    Ich gehe davon aus, dass bei folgender 2 CZ der UF Vb vorhanden ist
    - Blaue Delle im oberen Bildrahmen, etwas links vom rechten Schenkel N von NOT

    UF Va würde den rechten Bildrand betreffen welcher oben etwas überborded, dann gerade nach unten verläuft, einen plötzlich mit einem in den Ecken runden, insgesamt aber scharfen Knick auf 5 mm Länge nach innen verläuft und wieder bis Höhe Oberkante unterer Kasten wieder zur eigentlichen Bildflucht zurück läuft.
    Hier würde wohl der deutliche Knick auf Höhe Mitte N fehlen und zurück in der Bildflucht ist hier der Rahmen auch erst unterhalb Rahmenoberkante unterer Schriftzug.
    Da das Druckbild des Rahmens scharfkantig ist, würde ich die Ursache des mit großer Delle behafteten rechten Bildrahmen in einer erfolgten Retusche verorten.

    Hier ist das nach "links kippende" und unten links kurze S von Steuer wohl eher auf eine (in meinen Unterlagen nicht dokumentierte) Retusche zurück zu führen.
    Neben weiteren offensichtlichen Spuren der Retusche(n) ist hier der deutlich zu tief liegende und zum folgenden R "bogenmäßig" wieder einigermaßen/annähernd in Flucht des Schriftzugs BERLIN geführt wird, hervorzuheben.
    Daneben noch die Delle im Rahmen unterhalb von EU sowie das rechts unten etwas abgeschlagene / eingedellte U von STEUER.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    737
    • 26. Januar 2024 um 08:53
    • #223

    Flächige Retuschen in der blauen Bildfläche sind oft schon wegen der sichtbaren Linienführung sowie da oft heller erscheinend schon mit einer normalen Lupe zu sehen. Oft ist dadurch dann die Außenform der Buchstaben der Schriftzüge unabsichtlich verändert worden.
    Da stellt sich natürlich die Frage, was / welche(n) bekannte Macke/PF wollten die damals denn weg retuschieren?
    Mal mehr, mal weniger handwerklich gut.

    Manchmal, wie bei NOP in einem Beitrag vor gezeigt, liegt das ja fast schon auf der Hand und ist mehr oder weniger direkt ersichtlich welcher Platten oder Urfehler bearbeitet wurde!
    Manchmal, wie bei nachfolgender gezeigter, offensichtlichen mindestens 3 doch sehr markant retuschierten Flächenbereichen im Blau des Bildes ist das nicht klar sowie hat die Retusche dann noch etwas markant neues geschaffen.



    Diese NOP wurde augenscheinlich in folgenden Bereichen flächig überarbeitet.
    - Oberhalb von BE von BERLIN bis zwischen TOP von NOTOPFER => O unten und links mit Knick unten links außen abgeschlagen. T rechts oben kurz und nach unten gerundet.
    - hinter dem vom zu langen/tiefen rechten Fuß R von OPFER bis zum Bildrand
    sowie in meinen Augen sehr markant unterhalb und rechts unten am B sowie im unteren Bogen.
    Letztere Arbeiten hatten zur Folge, dass:
    - Fuß B liegt mit dem unteren Bogen deutlich unterhalb der Flucht des restlichen Schriftzug BERLIN
    - Der untere Bogen des B ist nicht mehr rund, sondern durch drei unterschiedlich lange, gerade Linien begrenzt.
    - Die weiße Senkrechte B ist nach unten etwas verlängert, am Fuß fallend schräg abgeschlagen.

    Letzteres ist KEINER der für B an dieser Stelle bekannten, dokumentierten PF! Auch wenn die augenscheinlich tlw. zumindest sehr ähnlich vom Bild sind.
    Entweder ist dieser senkrechte Anhang (diese Serife?) in Form etwa gleich, entweder senkrecht weiter rechts (PF 128) oder als waagerechte Verlängerung (117c) links angehangen.
    Auch gibt es eine senkrechte Variante in Tropfenform (PF 132) links außen, ein klein wenig nach links überhängend.

    Was hier bei diesem Stück direkt ersichtlich am Bild der Wertziffer 2 ist, dass der Fuß unten rechts Oberkante, immer deutlich tiefer als die linke Seite sein sollte. Siehe NOP oben in einem Beitrag, wo dieses nicht so ist.

    Ach ja, einen PF/UF etc., welcher diese großflächigen Retuschen hätte notwendig machen können, habe ich nicht gefunden.
    Vielleicht hat ja jemand ein NOP in seiner Sammlung welcher an mindestens einer dieser Stellen so etwas rechtfertigen würde.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    • 26. Januar 2024 um 09:29
    • #224

    Auch bei dieser 2CZ ist eine flächige Retusche oberhalb dem BE von BERLIN erfolgt.
    Auch den kleinen geraden dünnen blauen Strich unten links im O von OPFER führe ich darauf zurück.


    Das O von OPFER ist unten links und rechts mit recht gerader Linie nachgezogen. Der händisch sehr rund nachgezogenen linken Bogen kann (meine ich zumindest) schön auf dem Bild erkannt werden. Der Einfluß der blauen Farbe ist wohl insgesamt, eventuell auf eine nicht sauber gezogene Abgrenzungskante zurück zu führen.
    Wie an der unruhigen Linienführung zu erkennen wurde der Schriftzug BERLIN auch komplett überarbeitet. Hier hat eventuell auch eine unsauber ausgeührte Überarbeitskante zum einfließen von blauer Farbe in den Mittelstrich E am oberen linken Ende geführt.

    Unten im Schriftzug erscheint das U gegenüber den beidseitigen E unten erhöht, aber nicht ausgedünnt. Auch die Füße der benachbarten E erscheinen nicht dicker als üblich.

    Der Bildrahmen wurde deutlich unruhig nachgezogen. Hinter dem N und Berlin ist eine flächige Retusche zu erkennen.
    Unten rechts verbreitert sich der Bildrahmen ab den A von MARKE deutlich und fällt ab. Zusätzlich ist unten ab K bis zum Ende eine zusätzliche unruhige Linie zu erkennen.
    Auch steigt die innere Rahmenbegrenzung ab dem A bis zum Ende minimal an, so dass der Abstand unten am abschließenden E gering ist.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    • 26. Januar 2024 um 11:31
    • #225

    Die Kammzähnung K14 ging während der Arbeiten an der Katalognummer 2B hinüber und nicht mehr reparierbar.
    Um die Wartezeit auf Ersatz zu überbrücken wurde nun verstärkt, wie bei der Aufbrauchsmaßnahme 2N die Linienzähnungsmaschine 10 3/4 genutzt.
    Dieses ergab mit den für 2 B parallel 11 3/4 vorgezähnten Bögen die Nummer 2 EZ.

    Wie bei der Mischzähnung der 2B sind auch hier extreme Breiten und Höhen festgestellt worden.
    Laut [1] in der Höhe von 9,8 bis 14,9mm, in der Breite von 12,9 bis 24,3mm.
    Bei der Breite/Länge dieser Nummer, habe ich bei mir keine besonderen Außreißer feststellen können.
    Kleine Außereißer in der Höhe in schmal von circa 10,8 sowie breit circa 14,1 mm nachfolgend im Bild.

    Schmale 2EZ
    Links nur 4 vollständige Zähnungslöcher, rechts 5 Stück.
    L von BERLIN unten rechts am Fuß ansteigend.
    Links der Rücken von R mit Delle.
    K von MARKE oben am rechten Fuß weißer Bruch.

    Breite 2 EZ
    Rechts unten stumpfes N sowie am linken Fuß nach unten verlängertes R von NOTOPFER.
    Rechts im unteren Drittel vor L von BERLIN eine Putze mit sichtbarer Ursache => verklumpte Farbe
    Der von E von BERLIN ist hier links etwas tiefer gezogen um auf Höhe retuschiertes / gesäubertes B zu kommen und wird hier in einem leichten Bogen wieder auf Höhe linker Fuß R geführt.

    Die "Warte-"Auflage von 83 Mio. ist so groß, das bei dieser Nummernvariante neben den von 2B bekannten, auch noch ein paar eigene Plattenfehler dokumentiert sind. Dazu in einem späteren Beitrag.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    Beiträge
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    • 26. Januar 2024 um 12:47
    • #226

    Während der Produktion der zähnungstechnischen Warte-Variante 2EZ wurden gleichzeitig mit für die Produktion 2B vorgesehenen, halb mit 11 3/4 vorgezähnten Bogen, Versuche (immerhin 1,96 Mio.) mit einer seitlichen 13 1/2 Zähnung gemacht.
    Diese seltene, aber eigentlich sehr eindeutig erkennbare und nicht verwechselbare Zähnung wurden dann nicht weiter produziert. Die Bögen erwiesen sich als zu "brüchig" und konnten leicht auseinanderfallen.

    Die Variante 2IZ hat wohl auch eigene dokumentierte Fehler, aber die Fehler der 2B können auch vorkommen, da aus dem selben Druckstapel.
    Auch das Markenformat ist deutlich schwankend. Nach [1] zwischen 7,5-16,5mm in der Höhe und 18,1 bis 23,1mm in der Breite.

    Zwei Stück 2 IZ habe bei meinem Sortieren gefunden.
    Meiner Meinung nach links Druckwerk A und rechts Druckwerk B


    Linke, breite NOP
    Auch wenn die Marke links gemessen einen Hauch breiter als rechts ist, was hier durch die etwas schräge untere Vorzähnung verursacht sein könnte, erklärt dieses ncht dieses schiefe Bild.
    Denn die seitlichen Zähnungen sind recht parallel zum Bildrand sowie stehen recht sauber senkrecht zu der vorher gemachten Längszähnung.
    Hier bei dieser Marke wurde wohl zusätzlich auch schon der Bogen beim Drucken etwas schief eingezogen bzw. schon schief vorgeschnitten (tlw. ja Druck nur im vorgeschnittenem Schalterbogenformat) zum Druck eingelegt worden.

    ALs auffällig in Bezug auf durchgeführte Reinigung / Retusche erachte ich den unteren Fuß B von BERLIN.
    Der links liegende waagerechte Bereich wurde (wie auch bei einigen 2B) wurde von der Länge her fast verdoppelt, bevor dieser in den unteren Bogen übergeht.

    Rechte etwas schmaler als normale NOP
    Ins Auge fallen mir links 6 und rechts 7 vollständige Zähnungslöcher.
    Besonders die Retusche des oberen Schriftzug. Das N ist links geschwungen, das P steht etwas schief, ist oben links rund gekürzt und hat einen gewölbten runden, nach oben geneigtem Kopf. Trotzdem ist dieser etwas tiefer angelegt, als der des folgendem F.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    737
    • 26. Januar 2024 um 13:09
    • #227

    Hier dann noch einmal eine 2 BAZ mit deutlicher Abbildung des Abdrucks der mit Farbe einer verschmutzen Sehne der Bogenvereinzelung, am Ende des Druckvorgangs.

    Folgt man dem deutlichen Knick im Papier in das Markenbild, würde ich wegen dem entstandenen Bild vermuten, dass dieser Knick im Papier schon vor dem Druck vorhanden war.
    Vielleicht wie wohl auch bei manchen Exemplaren früher Bund (verschiedene Nummern) eine Folge einer "stramm" eingestellten Gegendruckleiste der Gummibrechungsmaschine. Oder Stillstand und wieder Anlaufen der Maschine. Als hier geäußerte Vermutung / Überlegung.



    Fehlerhafte Perforation ist bei dieser Nummernvariante ja eher die Regel als die Ausnahme.
    Hier nur zwei Stück fehlende Löcher.
    Durch fehlende einzelne Perforationsnadel ist rechts oben in der Ecke ein dicker Zahn entstanden und die obere Zähnung hat ein geschenktes vollständiges Zähnungloch dort.

    Die weiße Kerbe im Rahmen unter dem K von MARKE und weiße Delle oberhalb dem R vor im Rahmen könnte durchaus Wiedererkennungswert haben.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
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    737
    • 26. Januar 2024 um 18:35
    • #228

    Hier eine 2 CZ mit OPFGR
    Mittlerer und unterer Querstrich E von OPFER weiß verbunden

    Der rechte Fuß R von OPFER ist auch etwas zu tief und der weiße Schneefall passt ja zum Stempeldatum

    Sieht doch hübsch aus, oder?

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
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    3.734
    • 26. Januar 2024 um 18:41
    • #229

    Hallo,

    Hab da ne Frage:

    Sollen/wollen hier nur die Notopfermarken gezeigt werden? Hab auch einige Belege, wäre es da besser, einen extra Thread aufzumachen, wie zB "Notopfer Berlin Belege" ?

    Gruß, Klaus

  • Phily 2018
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.870
    • 26. Januar 2024 um 19:04
    • #230

    Hallo Heliklaus ,

    wenn es hier doch um Notopfermarken geht, warum sollten deine Berlin-Belege hier nicht gezeigt werden? Meiner Meinung nach passt es doch hier prima hin.

    Grüße

    Marc

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Archivar des Bogenarchivs der DDR Freimarkenbögen 
    (aktuell 487 verschiedene Freimarkenbögen im Archiv)

    Archivar des Bogenarchivs der DDR Dienstmarkenbögen
    (aktuell 117 verschiedene Dienstmarkenbögen im Archiv)

    :brd:Mit der Lupe in der Hand, durch das Briefmarkenland !!! :veryhappy:

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    737
    • 26. Januar 2024 um 22:21
    • #231
    Zitat von Heliklaus

    Hallo,

    Hab da ne Frage:

    Sollen/wollen hier nur die Notopfermarken gezeigt werden? Hab auch einige Belege, wäre es da besser, einen extra Thread aufzumachen, wie zB "Notopfer Berlin Belege" ?


    Ich habe gar kein Auto ... Belege zum zeigen*.
    Nur erst mal die sortierten Einzelmarken.

    Wollte bei mir mal nachschauen und zeigen, was sich in XY Jahren so alles "unentdeckt" angesammelt hat.
    Hat doch fast jeder irgendwo welche von!?

    Zitat von Phily 2018

    Hallo Heliklaus ,

    wenn es hier doch um Notopfermarken geht, warum sollten deine Berlin-Belege hier nicht gezeigt werden? Meiner Meinung nach passt es doch hier prima hin.

    Grüße

    Marc

    :thumbup:

    Gehe mal davon aus, das ich nicht der einzige Interessierte wäre, welcher sich über solche blau-weißen Belegbeiträge hier freuen würde!!

    Bin gespannt was da gezeigt wird.

    Grüße Jo.

    * Doch schon, irgendwo. Teilweise noch in einem Schuhkarton ;) oder bei den Hauptnummern Deutschland / Bund im Album.
    Einzelmarken sind bei mir die Pflicht. Der Schuhkarton / die o.g. Alben die Kür. Sind leider nicht so viele.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    5 Mal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (27. Januar 2024 um 00:50)

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.734
    • 26. Januar 2024 um 23:21
    • #232

    Hallo,
    Dann zeige ich mal meine Briefe und Postkarten mit den Notopfer Berlin.
    Ich hab nur die Marken mit den Stempeln gescannt.

    Briefe




    Postkarten






    Gruß, Klaus

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.734
    • 26. Januar 2024 um 23:24
    • #233

    Teil 2 Notopfer Berlin
    Postkarten









    Hier wurde leider die Marke rausgerissen, schade.

    Gruß, Klaus

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
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    737
    • 27. Januar 2024 um 08:46
    • #234

    Heliklaus
    Danke für das hier Zeigen. Besonders jeweils mit komplettem Abschlag.

    Schöne und zumindest für mich interessante Stücke dabei!
    Auch wenn da nun bei drüber schauen keine direkt zu erkennenden PF / Retuschen dabei sind, welche ich mit meiner Literatur zuordnen könnte.

    Ein paar Neue (?) und teilweise ja mit kleinen (und größeren) Besonderheien z.B. Strich unten links im O von OPFER, welche vor teilweise schon gezeigt wurden.

    Bei den Nummer 1 sind ein paar im Bereich Postmeister-/Privattrennung nachgewiesen und nach Orten zugeordnet , wo eine händische Längsperforation versucht wurde, die Marken dann aber letztendlich senkrecht mit Schere getrennt wurden.
    Spezielles Spezialthema ... ganz pisselige Angelegenheit => Schau mal deinen zweiten Scan an. Könnte eventuell da passen.

    Und bei der nicht gestempelten Hamburger vom 7. November 52 unter dem 10 Pfg. Posthorn würde ich z.B. das Zähnungsmaß feststellen wollen. Eventuell eine Nummer 7 ungestempelt ;) mit K 12-12 1/4.
    Zähnung erscheint abweichend zur Nr. 128 mit K 14 darüber.

    Muss man auch erst mal finden.
    Vielleicht finden sich nun noch weitere, welche hier so im Detail ihre blauen Besonderheiten auf Belegen zeigen möchten.

    Grüße Jo.

    Unabhängig von der recht sauberen Nummer 6 (?) ... erscheint auch die rechte der drei Nummer 124, mir im Detail als eine kleine Besonderheit :saint:

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    2 Mal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (27. Januar 2024 um 13:44)

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
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    737
    • 27. Januar 2024 um 09:42
    • #235

    Hier dann noch eine triviale 2BBZ - mit markanten Retuschen in einem satten Dunkelblau
    "Nur einen schlechten Tag gehabt oder durfte/musste der Stift zum ersten Mal rann?"

    Das kleine senkrechte Häckchen links am Fuß des S ist ein Erkennungsmerkmal der Retuschen 5a bis 5c des Schriftzugs STEUERMARKE und wird mit der Handschrift eines für die Retuschierung befassten Handwerkers in Zusammenhang gebracht.

    WIe schon geschrieben, bei Retuschen ist die "Herleitung" / der Werdegang in zeitlicher Einordnung viel schwerer als z.B. bei Platten- oder Gummituchfehlern.
    Diese hier hat Grundähnlichkeiten mit den in Literatur [2] abgebildeten, oben genannten Retuschen, ist meines Erachtens aber (viel später) einzustufen.


    Unabhängig vom Schriftzug unten mit seinen, wie mit einem Edding teilweise etwas wild gesetzten blauen Punkte in einigen der Buchstaben, wurden hier wohl versucht, zahlreiche quer übers Markenbild verlaufende weiße Striche weg zu retuschieren.
    Dieses ist nicht vollständig gelungen.
    Einer verlief mittig durch den oberen Schriftzug.
    Der mittlere Schriftzug war von 3/4 Stück betroffen und auch der untere mindestens mittig auch von einem Strich.

    Ein besonders schönes Bild ist hier das T von NOT welches beidseitig schräg abgeschlagen ist. In entsprechender Auflösung (leider nicht mehr so deutlich hier im Forum ...) kann erkannt werden, dass der Stempelabschlag das T rechts nur berührt / minimalst abdeckt und zwar den optischen Eindruck sehr verstärkt, aber nicht wirklich relevant dieses Zeichnungsbild beeinflußt.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    3 Mal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (27. Januar 2024 um 15:02)

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
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    737
    • 27. Januar 2024 um 14:58
    • #236

    2BAZ mit der Retusche der "weißen Streifen", auch in dunkelblau - ähnlich, aber anders wie vor
    Auch die unvollkommene Retusche genau vor der Fußspitze L erscheint mir beachtenswert.

    Gut, links oben durch blau fast ganz gekürzte T von NOT sowie das sich nach links abstützende R von BERLIN auch.



    Die zwei blauen Punkte (Putzen oder unabsichtlich bei Retuscheversuch von 2 weißen Punkten) über dem U / Ü von STEUER im blau des Bildes runden hier das Bild schön ab. Rechts in gleicher Höhe kann wohl tlw. Retusche eines weißen Strich vermutet werden.
    Durchaus markante Erscheinung.

    Die Ursache / Herkunft der weißen Striche oder eine Theorie dazu, würde mich wohl sehr interessieren.
    Den ein Gummituchfehler scheidet hier doch offensichtlich aus, oder?

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    4 Mal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (28. Januar 2024 um 06:14)

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
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    • 27. Januar 2024 um 16:19
    • #237
    Zitat von schnuffel2PunktNull

    Ausbuchtung des weissen Schriftbandes unten bei U in STEUERMARKE

    Sofern eine K 12-12 1/4 Kastenzähnung vorhanden, dann könnte das oben eingekerbte S von STEUER der PF 236a einer CZ sein. Druckwerk A würde m.E. passen.
    Die restlich markierten Bereiche zumindest unter PF nicht gefunden. Delle im Rahmen könnte auf Retusche zurück zu führen sein. Kerbe im R auch.
    Bei einer 2 CZ wären z.B. auch 6 anstatt 7 vollständige Zahnlöcher (ohne L-Ecken) etwas besonderes.

    Bei den NOP empfinde ich als suchender Betrachter, die Markierungen in Bildern etwas suboptimal.
    Hier wäre z.B. die Form des U unten, oberhalb der Kerbe im Rahmen interessant. Da ist aber wegen der Markierung nichts wirklich zu erkennen.
    Die kleinen Blauen sind ja recht überschaubar.

    Falls vorhanden, ist der vollständige Stempelabschlag zusammen mit einer gemessenen Zähnung auf Beleg (da dort das Wasserzeichen nicht so einfach mit einem spricht) sicherlich oft hilfreich zur Bestimmung oder ein grober Hinweis wo bei den zahlreichen Retuschen mal nachgeschaut werden könnte.

    Beschreibender Hinweis der Besonderheit würde mir reichen.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    5 Mal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (28. Januar 2024 um 07:16)

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
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    737
    • 29. Januar 2024 um 23:30
    • #238

    Hier ein Beleg mit NOP Nummer 6 wo ich für die Bestimmung nicht die Zähnung gemessen habe, da die mir sehr gut bekannte Bund 161 seitlich ein Zähnungsmaß von 14 hat.
    Diese 161 hatte ich auch schon im Thema von tobi125 Druckabweichungen Bundesrepublik - Abweichung blauer Punkt schräg links unter dem Ohr von P. Reis vorgestellt. Mehrfach zusammen mit weißer Unregelmäßigkeit oben im P.
    Hier diese Variante der 161 mit schräger Krone links oben auf H von DEUTSCHE anstatt mit glatter Serife.



    Nach meiner Literatur würde es sich alleine bei diesem NOP auf Beleg durchaus " X mal 100 lohnen festzustellen" ob dieses nun das übliche Wasserzeichen Z - fallende oder hier vielleicht V - steigende Wellenlinien hat.
    Eventuell ist mit der weißen Kerbe, außen am Rahmen unterhalb K von Steuermarke, zusätzlich noch der Plattenfehler A155 vorhanden.
    Dieses wäre zusammen mit dieser Nummer 161 auf Beleg, eine schon seltenere Kombination.
    Wobei ein WZ V / PF auch wegen der in meinen Augen schon etwas besonderen Nummer 161 ja eher relativ ist. Zumindest für den Betrachter und ersten Blick.

    Die augenscheinlich durchgeführten Retuschen am Markenbild vom Notopfer finde ich persönlich interessanter ;)

    Die händische "Linienführung" der Farbgebung Fläche und die damit einhergehenden sichtbaren Farbunterschiede meine ich zumindest gut erkennen zu können.
    Obwohl die vom Gesamtergebnis im Vergleich zu anderen Retuschen NOP wohl als gelungen gelten sollte.

    Den markanten weißen Punkt vor dem E von BERLIN, halte ich für ein Überbleibsel einer etwas suboptimalen Retusche welche sich schräg nach links oben zum darüberliegendem O, dort rechts vorbei bis in den Rahmen mit den bei dieser Retusche nicht beachteten zwei weißen Kerben durchgehend erkennen lässt.

    Über und rechts vor dem nachfolgenden P, über/um F ... vorne rechter Fuß N senkrecht zur Wertziffer 2

    Oben innen im blauen Bogen der Wertziffer 2 beginnend, in etwa waagerecht durch den oberen Bogen B, weiter zum E ... und der linke Schenkel des N von BERLIN ist links von oben bis circa 1/4 Schenkelhöhe etwas schmaler, macht dann einen "scharfen" Versatz nach links und läuft dann senkrecht nach unten.
    Unten am rechten Fuß der Wertziffer 2 beginnend, schräg hoch zum und durch den unteren Bogen B, weiter schräg über E bis R verlaufend. Dort in etwa waagerecht "über" die Buchstaben hinweg bis zum rechten Markenbildrahmen.
    Als ob auch dort solche "weißen" Striche im Markenbild wie bei anderen vor gezeigten NOP gewesen wären.

    Am äußersten Bildrahmen selber sehe keine/nur ganz geringe, eher dezente Korrekturen, wie rechts unten in der Ecke, rechts oben die scharf abgeschlagene Ecke und wie vor beschrieben, oben wo die Retusche auf den Rahmen trifft und zwei Kerben offen gelassen hat.

    Grüße Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    3 Mal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (4. Februar 2024 um 09:46)

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    737
    • 30. Januar 2024 um 10:03
    • #239

    Eine Nummer 6 Druckwerk B auf Beleg, wo eine dann doch etwas schwierigere Überprüfung des Wasserzeichen Z oder V eigentlich nicht notwendig ist. Auf Grund des in Literatur angegebenen frühesten, bekannten Verwendungsdatum einer V vom 08.01 1953 sollte dieses eine 6B mit dem Wasserzeichen Z sein.
    Zusammen mit der 161 UR sowie dem fast perfekten und auf Beleg wohl recht seltenen Abschlag BONN1 mit Buchstabe H doch ein hübsches blaues Paar.


    Hier die NOP mit nur wenig sichtbaren Retuschen im Detail.
    Das O von OPFER ist in der Form schon etwas augenfällig.

    Unterhalb des unteren Schriftzug im Kasten sind Spuren in Form einer unregelmäßigen Strichkante mit einzelnen blauen Punkten sichtbar.
    Das zweite E von Steuer ist rechts unten am waagerechten Fuß mit einem blauen Punkt verlängert.
    Auch wäre ein oben am Kopf unruhiges R von MARKE, mit einer kleinen weißen Kerbe rechts ganz nett, falls vorhanden.

    Ob die kleine weiße Kerbe oben auf dem linken Fuß der Wertziffer 2 als Plattenfehler B128 gelten kann, sei dahingestellt.

    Eine gerundete Verlängerung der oberen linken Spitze Fuß nach links, fast bis zum Blau, wäre bei Druckwerk A der PF A 20.
    Beachtenswert sind bei NOP immer, falls oben am Bildrand beide Ecken mindestens so scharf wie hier nur oben rechts, abgeschlagen wären.

    Die Besonderheiten dieser 161 und dem Abschlag BONN 1 habe ich in einem Beitrag bei Druckabweichungen Bundesrepublik schon hingewiesen.
    Den erst später entdeckte, abweichende Bildzeichnung " weißen Skorpion" rechts unter dem Mund im Bart, habe ich erst später entdeckt.
    Für eine Putze, ein durchaus nicht alltägliches Bild. Hier links oben nahe am Rand. Im Gesamtbild besser zu sehen.


    Viel Spaß & Grüße
    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.154
    • 30. Januar 2024 um 12:12
    • #240

    Hallo zusammen,

    ich hatte ja versprochen meine "Flöhe" nach sehr vielen Jahren mal wieder ans Tageslicht zu holen. Los geht es mit der Mi. Nr. 1. Natürlich habe ich nur die beiden billigen Wasserzeichenvarianten W und Z. Aber auch ein paar Besonderheiten kann ich vorweisen und ein senkrechtes Paar der Mi. 1W. Im Gegensatz zu meiner eutsches Reich Sammlung ist hier nichts geprüft.

    Viele Grüße
    DKKW

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