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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Stempelfrage

  • sammelfreak
  • 28. Juli 2007 um 18:28
  • *MGS*
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    12. Oktober 1971 (54)
    • 16. September 2007 um 01:21
    • #21

    Offensichtlich herrscht hier eine gewisse Unwissenheit vor. Die Stempel sind keine Innendienststempel. Orte die zu klein waren um einen eigenen Stempel zu führen hatte diese Gummistempel (Poststellen II -Stempel oder Landpoststempel). Die Belege wurden aus dem Briefkasten des Dorfes eingesammelt und dann wurde daneben dieser Gummistempel angebracht. Für den seltenen Fall, das es ein Ortsbrief war, wurde die Marke abgestempelt. Dann wurden die Briefe an die nächste Poststelle (größerer Ort mit eigenem Stempel) weitergeleitet und dort wurden die marken gestempelt. Das Verfahren ist noch aus dem DR und wurde auch in der BRD weiterverwendet. Bis ca. 1965 hatten diese Stempel eher ein Rechteckformat meist mit der Bezeichnung "Ort über Ort". Nach Einführung der Postleitzahl wurden sie eher oval mit PLZ der Poststelle an die die Post weitergeleitet wurde bzw. mit der eigenen aber mit dem Namen der Poststelle. Diese lassen sich häufig auf Pakte- und Telegrammabschnitten finden. Leider ist dann meistens nicht ersichtlich in welchem Ort sie wirklich gestempelt wurden.

    Zu diesem Thema gibt es eine Schriftenreihe von Herrn Süß aus Berlin.

    Bei Gelegenheit mache ich mal einen Scan.

  • sammelfreak
    Stamm Mitglied
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    13. April 1979 (46)
    • 16. September 2007 um 09:33
    • #22

    danke für deine ausführliche antwort darüber


    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

    Meine Hufeisenstempel auf P1

  • wulbri99
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    • 3. Oktober 2007 um 13:23
    • #23

    dieser Nummernstempel ist ein sogenannter "Kassenstempel". Bei der Post waren Geldein- + auszahlungen möglich. Jede Kasse hatte einen eigenen Nummernstempel zur Identifizierung der jeweiligen Kasse. Sie sind nur im Innendienst verwendet worden und hier für irgendwelche Gebühren mit diesem Gummistempel entwertet.
    Wie schon oben erwähnt sind die anderen Stempel Landpoststellen zu zuordnen. Diese hatten keinen eigenen Tagesstempel. Wurde ein zu beförderndes Objekt im Postkurs in einen Ort vor Erreichen des Leitpostamtes gesendet, durften die Marken mit dem Ovalstempel entwertet werden und erhielten so natürlich keinen Tagesstempel. Zusätzlich ist handschriftlich, oder wenn vorhanden mit einem Gummidatumsstempel, das Datum neben der Marke hinzuzufügen. Lag der Empfangsort ausserhalb des Postkurses, oder vor dem Aufgabeort, musste der Landpoststempel neben der Marke abgedrückt werden.
    mfg

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    Gruß Wolfgang

  • Abarten-Hannes
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    30. März 1939 (86)
    • 3. Oktober 2007 um 13:45
    • #24

    Bei dieser Gelegenheit:
    ist das hier auch ein Notstempel/Landpoststempel/Poststellenstempel, diesmal aus dem westlichen Lager? Hat jemand Unterlagen dafür?

    Schönen Gruß
    von Abarten-Hannes

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  • saschJohn
    Gast
    • 4. Oktober 2007 um 12:11
    • #25

    ich hab einen ganzen Haufen davon gefunden auch welche aus den 80igern die meisten auf Telegrammabschnitten

    Einmal editiert, zuletzt von saschJohn (4. Oktober 2007 um 12:11)

  • Lumpus2000
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    30. September 1968 (57)
    • 4. Oktober 2007 um 17:11
    • #26

    Danke wulbri99 für die Beantwortung der noch offenen Frage :)

    ... und natürlich herzlich Willkommen im Philaforum ;)

    DDR-Homepage (inkl. Bestimmungshilfen für 5-Jahr-Plan und Dienstmarken)
    DDR-Plattenfehlerübersicht (Sondermarken, Dauerserien, Dienstmarken)

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
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    • 4. Oktober 2007 um 20:35
    • #27

    @ wulbri99,

    herzlich willkommen im Forum.

    Galt die von Dir genannte Verfahrensweise mit den Landpoststempel für den gesamten Zeitraum der DDR?

    Gruss Totalo-Flauti.

  • Landzusteller
    neues Mitglied
    Beiträge
    3
    • 7. Oktober 2008 um 09:19
    • #28

    Hallo, nach einem Jahr unerledigter Fragen, hier mal die richtigen Antworten zu diesen Stempel.
    Wie schon richtig beschrieben wurde handelt es sich bei dem Zahlenstempel mit den 8 Zahlen um einen Kassenstempel, der in jedem Postamt und ZweigPA vorhanden war. Diese Stempel gab es nicht in Poststellen. Beim zweiten Stempeltyp - Ordnungsnummer der Poststelle - Leitpostamt - PLZ - Posthorn, handelt es sich um einen Poststellenstempel, der ab 1964 in verschiedenen Formen Verwendung fand. Es war ein genormter Stempel, den jede Poststelle hatte. Dieser Stempel war für den Innendienst zur Entwertung von Gebührenmarken gedacht und hatte laut Dienstvorschrift auf öffentlichen Belegen (Privatbriefpost) nichts zu suchen - Ausnahme Ortspost und Post für benachbarte Orte (ohne Berührung des Leitpostamtes). Die Frankatur sollte bei dieser Post mit Federstrich entwertet werden und der Poststellenstempel daneben mit Datum und Unterschriftenkürzel abgeschlagen werden. Daran hielt sich aber kaum ein Poststellenverwalter. Bei den meisten Ortsbriefen wurde die Marke gestempelt. Der Poststellenstempel durfte nur Verwendet werden zur Entwertung innerdienstlicher Gebühren - wie Telegramm-, Paket-, Zustellgebühren usw. Außerdem als Abgangs- und Ankunftsstempel auf ZKD Sendungen, sowie als Formularstempel - z.B. auf R-Zettel, Paketnummernzettel, Einlieferungsscheinen. Außerdem wurde der Stempel auch in Postsparbüchern als Buchungsstempel verwendet.

    Ich suche immer Belege mit diesen Stempeln um eine Zuordnung der Ordnungsnummer zu den Orten zu erstellen. Wer also Belege hat bitte scannen oder Anbieten - Danke!

  • Totalo-Flauti
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    Männlich
    • 18. September 2011 um 22:09
    • #29

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich habe heute eine AK aus Wismar erhalten. Zur Erhebung der Nachgebühren wurden 15 Pfennig Mi 847 (10 Pfennig Porto + 5 Pfennig Strafporto) verklebt. Wie von Landzusteller oben beschrieben, wurde die Marke=Zustellgebühren mit dem Poststellenstempel von Oschersleben als zuständiges Leitpostamt entwertet.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

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    Einmal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (27. September 2011 um 18:43)

  • harweg
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    • 27. September 2011 um 17:46
    • #30

    Hallo,

    habe auch noch ein paar Beispiele für solche Poststellen-II-Stempel zu zeigen

    Gruß Hartmut

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • harweg
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    • 27. September 2011 um 17:57
    • #31

    Hier noch zwei weitere Beispiele

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Briefmarkentor
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    • 27. September 2011 um 19:52
    • #32

    Hallo,

    ich habe vier Telegramme mit besagten Stempeln in meiner Sammlung gefunden:

    01.03.1989 - Telegramm aus Altwarp - Stempel: 15 Torgelow 2111
    16.05.1989 - Telegramm aus Leopoldshagen - Stempel: 8 Torgelow 2111
    24.05.1989 - Telegramm aus Liepgarten - Stempel: 9 Torgelow 2111
    24.05.1989 - Telegramm aus Liepgarten - Stempel: 9 Torgelow 2111

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    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
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    • 25. November 2011 um 21:41
    • #33

    Liebe Sammlerfreunde,

    hier mal einen Poststellenstempel aus Leipzig 7101. Bei dem Ausschnitt handelt es sich um Vorder- und Rückseite. Kann jemand die Formulare eventuell erkennen? Ich denke, dass es sich um ein innerdienstliches Formular handelt.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

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  • Landzusteller
    neues Mitglied
    Beiträge
    3
    • 6. November 2012 um 20:09
    • #34

    Eine Paket-Zustellliste - Innendienstformular. Der Zusteller der Poststelle stellt das Paket an der Haustür zu, der Empfänger unterschreibt und bezahlt 30 Pfennige (Zustellgebühr). Der Zusteller klebt diese Gebühr in Form von PWZ in die Liste und entwertet dann mit dem Poststellenstempel.

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