Ich schließe mich meinem Vorposter mit einem
und einem
herzlich an, mach weiter so, es ist faszinierend soviel Sachen über die Messe zu erlangen und zu erfahren und das als DDR Sammler
!!!!
Viele Sammlergrüße von Wolle
Ich schließe mich meinem Vorposter mit einem
und einem
herzlich an, mach weiter so, es ist faszinierend soviel Sachen über die Messe zu erlangen und zu erfahren und das als DDR Sammler
!!!!
Viele Sammlergrüße von Wolle
Liebe Sammlerfreunde,
erst einmal möchte ich bei den beiden Vorrednern für die Blumen bedanken.
Auf Seite 4 habe ich Euch ein paar alte Fahrkarten aus der Anfangszeit der Eisenbahn zeigen können. Vor dem Erfolg der Eisenbahn fuhr man in der Regel mit der Postkutsche. So man sich die Reise leisten konnte und nicht auf Schusters Rappen angewiesen war. Ich will Euch daher mal einen Reise-Schein zum Eilwagen zwischen Nürnberg und Leipzig vom 22.Mai 1839 zeigen. Die Kosten betrugen 3 Thaler und 17 Groschen. Ein Thaler aus dieser Zeit hatte eine vergleichbare Kaufkraft wie 14,70 DM 1967.
Leider konnte ich nicht entziffern, von wo der Wagen um 6 1/4 Uhr losfuhr und für welchen Zustiegsort (ich bin mir bei Reichenbach nicht ganz sicher.) der Reise-Schein erworben wurde. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
auf dem Bild ist Tante Sophie in Leipzig zur Messe zu sehen. Leider hat mir Tante Sophie nicht verraten, wann Sie dort das Porzellan der Firma Scheffler aus Reichenbach verkaufte. Ich schätze mal, dass das so um 1925 bis 1940 war.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
schicke doch einmal eine Anfrage mit dem Bild an die (heutiger Name) "Porzellanmanufaktur Reichenbach" (Zusammenschluß mehrer Reichenbacher Hersteller). Die haben doch sicher als Nachfolger ein Archiv oder können das Bild einordnen.
Lieber Filli,
vielen Dank für Deinen Hinweis. Die E-mail an die Porzellanmanufaktur ist unterwegs. Mal schauen was Sie antworten.
Über die Firma C.F.Scheffler aus Reichenbach habe ich im Netz selber auch nichts gefunden. Es gibt zwar ein Porzellanlexikon (), die Antworten sind leider kostenpflichtig. Aber auch hier taucht C.F.Scheffler nicht auf. Die Firma muss wohl sehr familiär geführt worden sein. Das erklärt wohl auch den Stand unter freien Himmel. Andererseits war das bis zum 1. Weltkrieg eine normale Daseinsform der vielen kleinen Firmen auf der Leipziger Messe.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Lieber Fili,
leider ergab die Anfrage in Reichenbach keine Antwort. Schade.
Dafür kann ich Euch eine Bilderserie von 16 privaten Fotos vom "Messetreiben" in der Innenstadt zeigen. Ich denke, dass die Bilder um 1940 geschossen wurden. Es muss sich um eine Frühjahrsmesse handeln. Auf einem der Bilder ist noch Schnee auf dem Dach zu sehen. Bild 1 stammt scheinbar vom technischen Messegelände. Die Bilder 2 und 3 wurden vor dem Hauptbahnhof geschossen.
Die restlichen Bilder sind alle aus Leipzigs Stadtzentrum.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Die Bilder 5 und 6 zeigen jeweils die Aussenwerbung der Firma Steiff, die Ihren stand im Zentral-Messpalast neben anderen Spielzeugherstellern hatten. Wahrscheinlich haben sich die Puppen bewegt.
Auf Bild 7 ist ein "Bakelit-Turm" auf dem Marktpatz zu sehen.
Die nächsten Bilder zeigen typische "Reklamezüge" die seit Anbeginn der Mustermesse durch die Strassen zogen. Sie sollten die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf die jeweilige Firma lenken.
Ebenfalls typisch waren fliegende Händler, die zu Zeiten der Messe versuchten Ihre "Schnäppchen" an die Frau oder den Mann zu bringen. Daneben wurden überall Werbeflächen für die verschiedenen Firmen aufgebaut. Die letzten Bilder stammen vom Augustus-Platz.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo Totalo-Flauti,
die Aufnahmen sollten spätestens 1938 gemacht worden sein, auf den Photos sieht man u.a. das Kaufhaus Bamberger & Hertz. Es wurde von den Nazis im November 1938 niedergebrannt, die jüdischen Eigentümer enteignet und später in den KZs Theresienstadt bzw. bei Riga ermordet.
Viele Grüße
DKKW
Lieber DKKW,
vielen Dank für Deinen Hinweis. Zu dem Thema hab ich gleich mal nach geschaut . Es scheint eines der letzten Geschäfte in Leipzig gewesen zu sein, dass enteignet wurde.
Die Bilder kann ich dann wohl auf das Frühjahr 1938 eintakten.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo Totalo-Flauti,
den Einstiegsort zur Postkutsche lese ich auch als Reichenbach, obwohl der letzte Teil des Ortes auch wie "brück" aussieht. Wenn man aber die Route von Nürnberg nach Leipzig auf der Landkarte betrachtet, passt Reichenbach, das unterhalb von Leipzig liegt, genau zu dieser Stecke, und einen Ort, der mit "brück" endet, findet man auf der ganzen Strecke nicht.
Gruß kartenhai
Liebe Sammlerfreunde,
immer wieder gern von mir gesammelt, werden Abbildungen bekannter Personen insbesondere von Staatsoberhäuptern auf der Leipziger Messe. Meistens handelt es sich bei den Abbildungen um Pressefotografien oder Postkarten.
Hier besuchen die Mitglieder des Politbüros der SED Horst Sindermann, Kurt Hager, Erich Honecker und Willi Stoph (v.l.n.r.) die sowjetische Ausstellung zur Herbstmesse 1971. Die Führung der DDR hat die Leipziger Messe immer als witschaftliches und politisches Ereignis propagandistisch für ihre Sache benutzt. Dies wurde vor allem durch die immer wiederkehrende Anwesenheit und Eröffnung der Messe von Walter Ulbricht und Erich Honecker und der Darstellung in Presse und Fernsehen deutlich.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
PS Danke Jurek, war falsch rum.
"(v.r.n.l.)" oder "(v.l.n.r.)"?
Lieber Jurek,
Du hast recht, ich hab's schon korrigiert.
Liebe Sammlerfreunde,
neben der Sächsisch-Thüringischen Ausstellung im Sommer 1897 gab es auch eine kleine Kolonial-Ausstellung. Ich habe bis vor kurzem auch nicht gewusst, dass es das überhaupt gab. Näheres zur Deutsch-Ostafrikanischen-Ausstellung gibt es hier zu lesen: .
Es muss eine Reihe von Ansichtskarten zu dieser Ausstellung gegeben haben. Hier eine Litho mit der Ansicht der Inder Strasse in Daresalam.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hier noch eine Karte zur Deutsch-Ostafrikanischen Ausstellung 1897 in Leipzig.
Und hier noch eine interessante Seite über Deutsch-Ostafrika:
Gruß kartenhai
Liebe Sammlerfreunde,
zum Thema Fahrrad und Leipzig kann ich folgende Postkarte zeigen. Es handelt sich um die 1899 im Leipziger Krystallpalast stattgefundenen 2.Fahrradmesse. Aus ihr ist die ab 1900 stattfindende Motorwagen-Ausstellung hervorgegangen. Leider hab ich keine weiteren Daten über die Dauer und Größe der Ausstellung. Auf der nach Zerbst adressierten Postkarte wurde der Sonderstempel zur Ausstellung aus Leipzig abgeschlagen.
Wenn man sich vorstellt, das ein guter Industriearbeiter etwa 110 Reichsmark im Monat verdiente und ein Fahrrad ca. 170 bis 210 Reichsmark kostete, war das Fahrrad um die vorletzte Jahrhundertwende noch ein teures Vergnügen. Erst in der Massenproduktion kostete ein Fahrrad um 1910 nur noch 28 Reichsmark (siehe auch Hans-Erhad Lessing, "Das Fahrrad - Eine Kulturgeschichte" erschienen bei Klett-Cotta.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
auf Seite 10 hatte ich Euch ja vom Bau der Untergrundmesshalle auf dem Markt erzählt. Heute möchte ich Euch mit der unten abgebildeten Ansichtskarte die Situation auf dem Markt vor dem Bau der Untergrundmesshalle zeigen. Da die Karte nicht gelaufen ist kann ich nur vermuten, das die "Mess-Halle" hier von 1919 abgebildet ist. Es ist auch noch nicht all zuviel Werbung (siehe "Reklameburg") angebracht worden.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Kommt dort die Bezeichnung „MM“ für Leipziger Messe, von „Messhalle Markt“?
Ursprünglich soll es „Muster Messe“ bedeutet haben. Oder gar mit 3x Ms…(wovon das dritte M den Zwischenraum der 2 Ms darstellte)!
Aber es gab wohl auch Wandlung in der Bezeichnung für MM… Von daher so am Rande meine Frage, falls wer was dazu genaueres weißt.
@ Jurek:
MM kommt von Mustermesse:
Gruß kartenhai