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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Deutsches Reich, Inflation, Arbeiter-Ausgabe, Markwerte. 1922-23, 12 Mk., Mi. Nr. 240

  • DKKW
  • 28. April 2026 um 15:16
  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.832
    • 28. April 2026 um 15:16
    • #1

    Hallo zusammen,

    auch der 12 Mk. Wert der Arbeiterausgabe, Markwerte, kam bereits im Jahr 1922 heraus und wird deshalb im Kohl-Handbuch zusammen mit dem 10 Mk. Wert separat aufgeführt. Leider ist die PHILA-DB wieder einmal nicht erreichbar. Die Startseite öffnet sich zwar aber weiter kommt man nicht. Da muss wohl erron wieder mal seine Kontakte spielen lassen.

    Während der Michel Spezial 2016 den Dezember 1922 als Erscheinungszeitraum nennt schreibt das Kohl-Handbuch Anfang Dezember 1922. Es ist nur eine HAN katalogisiert also gehe ich davon aus, dass auch nur eine Auflage produziert wurde. Bernd Klemm schreibt, dass von der HAN H 6957.22 im Zeitraum vom 27.11.22 bis 7.3.23 2 Mio. Marken abgeliefert wurden. Möglicherweise ist das die Höhe der Gesamtauflage. Die Marken wurden ausschließlich im Plattendruck in Bögen produziert (10 x 10 Marken)

    Der Michel Spezial 2016 nennt folgende Farbfamilie: orangerot (Töne)

    Es kommen ungezähnte und unten ungezähnte Marken vor, von den ungezähnten Marken sind offenbar auch echt gestempelte Exemplare bekannt (im Katalog ohne Preisansatz). Im Michel Spezial 2016 wird ein Plattenfehler aufgeführt: "2" der Wertangabe "12" mit spiralfömigem Kopf, Feld 86, Teilauflage. Ich kann die Marke gestempelt und inflageprüft sowie postfrisch vom Oberrand und als Paar vom Unterrand mit der katalogisierten HAN zeigen,

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 240, 12 Mk., Arbeiterausgabe, gestempelt.jpg
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    rama
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    Geburtstag
    1. April
    • 28. April 2026 um 18:25
    • #2

    Hier kann ich einen Bogen zeigen:
    240 P HAN: H 6957.22
    neben Feld 51 Plattennummer oder Druckerzeichen: 3

    viele Grüße

    rama

    2 Mal editiert, zuletzt von rama (28. April 2026 um 20:52)

  • erron
    Moderator
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    2.540
    • 28. April 2026 um 19:53
    • #3

    Zitat von DKKW

    Leider ist die PHILA-DB wieder einmal nicht erreichbar. Die Startseite öffnet sich zwar aber weiter kommt man nicht. Da muss wohl erron wieder mal seine Kontakte spielen lassen.

    DKKW

    ja, habe schon am Sonntag Denis kontaktiert.

    Seine frustierende Antwort war:

    Ich habe in der letzten Zeit immer mehr mit AI-Bots zu kämpfen, die die Seite ununterbrochen crawlen und alle Daten zum AI-Training herunterladen. So darf ich immer kräftig dazubezahlen, da meine Transfergrenze regelmäßig überschritten ist. Bin schon bei über 200 Euro Hosterkosten :(

    Hurra, Hurra. So werden meine Daten in der PhilaDB als AI-Training von der "sogenannten künstlichen Intelligenz" verwendet, um sie dann später an fragende "leibhaftige Menschen" stolz weiterzugeben !!!!!!!

    mfg


    erron


    Bevor sie wieder offline ist:

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Dezember 1922

    Freimarkenausgabe Arbeiter (Bergarbeiter, Schnitter) in berichtigter, linker Darstellung.


    Wasserzeichen Waffeln


    z.Zt. die früheste bekannteste Verwendung06.12.1922
    DruckBuchdruck
    Farberotorange
    WasserzeichenWaffeln
    ZähnungK14:14 1/4
    SchalterbogenPlattendruck
    Reihenwertzahlenja
    Randschutzja
    Hausauftragsnummer (HAN)ja
    Auflageunbekannt


    ** = 0,10

    * = 0,05

    O = 1,50

    EF = 75,00

    MeF = 20,00

    MiF = 2,50


    Plattenfehler

     Preise gelten nur mit BPP INFLA Berlin Prüfung


    **= 2.500,00+*= 1.000,00+O= 4.500,00+Beleg= ?




    Kopf der "2" innen mit weißen Strich verlängert. Unterschiedliche Ausprägungen.

    Vorkommen auf Bogenfeld Nr 86. HAN: 6957.22

    Dieser Plattenfehler wird sehr oft gefälscht, nur mit aktueller BPP Infla Berlin Prüfung erwerben.

    http://www.philadb.com

  • fritzmoe
    aktives Mitglied
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    9. April 1957 (69)
    • 28. April 2026 um 20:05
    • #4

    Seite geht wohl wieder :)

    Bilder

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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 29. April 2026 um 10:37
    • #5

    Hallo zusammen,

    erron
    Wenn ich das zu der KI-bot-Schwemme lese dann wird mir <X

    Vielen Dank fürs zeigen des doch recht spektakulären Plattenfehlers und Deiner Warnung vor Fälschungen. Ich habe auch einen Bogen des 12 Mk. Wertes den ich irgendwann mal im Bogenmaterial-thread zeigen werde. Natürlich ohne den Plattenfehler :(

    @all:
    der 12 Mk. Wert als Einzelfrankatur war nur in der PP10 möglich, also ca. eine Woche.

    Inlandspostverkehr:
    Drucksache 4. Gew.stufe, Nachnahmedrucksache 3. Gew.stufe, Ortsbrief 3. Gew.stufe, eingeschr. Ortsbrief, Inlandsbrief, Warenprobe, Geschäftspapiere, Zeitungssache 2 Exemplare

    Auslandspostverkehr:
    Brief im Grenzrayon

    Ich habe nur einen Beleg mit dem 12 Mk. Wert als Einzelfrankatur, sicherlich die häufigste Versendungsform aber doch etwas Besonderes.

    Ein infla-geprüfter Inlandsbrief aus Züssow nach Leipzig vom 15.12.22, also eigentlich schon PP11. Aber oben links die handschriftliche Notiz: Aus Briefkasten Land III Gribow. Gribow ist wohl der Name des Postbediensteten.

    Damit 1. Briefkastenleerung des Folgetages und portogerecht.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 240, 12 Mk., Arbeiterausgabe, PP10, aus dem Briefkasten 15.12.22.jpg
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  • erron
    Moderator
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    • 30. April 2026 um 20:27
    • #6

    Hallo,

    nach jahrelanger Suche, ist die für mich zur Zeit früheste bekannteste Verwendung der Nr 240 als EF aus der PP 10 vom 15.11.22-14.12.22.

    Fernbrief bis 20 Gramm, leider als Fensterbrief der Junkerswerke in Dessau.

    Stempelabschlag: DESSAU/ * 1 r vom 6.12.22 7-8 N


    Vom 7.12.22 fand ich bis jetzt keinen Beleg,


    aber vom 8.12.22 auch einen Fernbrief bis 20 Gramm.

    Von der Kaliwerke in Salzdetfurth nach Hildesheim.

    Sehr sauber abgeschlagener Kreisstegstempel mit Bogen unten: BAD/SALZDETFURTH/* * *

    8.12.22 8-9 N


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
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    • 12. Juni 2026 um 17:38
    • Neu
    • #7

    Hallo,

    Die kurze Verwendungszeit der Nr. 240 als EF, zum jetzigen Stand der Forschung vom 6.12 – 14.12.22 (9 Tage) ist ja schon weiter oben dokumentiert worden.


    Als MeF ist die 12 Mark Marke in dieser PP 10 aber auch selten anzutreffen.

    Es gab drei,vier portogerechte Versendungsmöglichkeiten

    Unter anderem diese portogerechte Versendungsmöglichkeit:

    - Drucksache über 50 Gramm ins Ausland mit Zusatzleistung Einschreiben.

    Anbei nun ein Beleg als MeF aus dieser PP 10 mit Stempelabschlag vom 14.12.1922.


    Bei diesem Beleg mit Zusatzleistung Einschreiben nach Mährisch-Neustadt in der Tschechoslowakei ist auf der Vorderseite das Wort „Drucksache“ rot durchgestrichen und wäre deshalb als normaler R-Auslandsbrief versendet worden. Doch am 14.12.22 kostete ein Brief bereits 30 Mark und als R-Brief kamen noch 8 Mark hinzu. Somit hätte alles mindestens 38 Mark gekostet.

    Anscheinend hatte sich der Absender aber dann anders überlegt und das Stück dann doch als Drucksache verschickt, worauf der rückseitige blaue postalische Vermerk "Drck" hindeutet.

    So trat der Beleg nun als portogerechte R-Drucksache die Reise an den Adressat nach Mährisch-Neustadt an. Der Beleg ist rechts etwas beschnitten, eine Lochung ist teilweise noch zu sehen, was auf einen offenen Versand als Drucksache hindeutet.

    Auslandsdrucksache über 50 Gramm = 16 Mark, plus 8 Mark als Einschreiben ergibt die erforderliche Gebühr von 24 Mark.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

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