Hallo DKKW,
vielen Dank für die ausführliche Erklärung, da habe ich wieder etwas dazugelernt.![]()
Auf Brustschilden ist ein Normstempel von Westerland bisher nicht bekannt (Stand 2022).
Schöne Grüße
Wulf
Hallo DKKW,
vielen Dank für die ausführliche Erklärung, da habe ich wieder etwas dazugelernt.![]()
Auf Brustschilden ist ein Normstempel von Westerland bisher nicht bekannt (Stand 2022).
Schöne Grüße
Wulf
Hallo zusammen,
damit es nicht zu viel aus Schleswig-Holstein zu sehen gibt, zeige ich heute einen Brief aus meiner Heimatsammlung Wüstewaltersdorf, mit einer 1 Gr. großer Brustschild frankiert.
Die Marke wurde mit einem nachverwendeten preuß. Ra2-Stempel "Wüste-Waltersdorf / 10.5. * 2-3" entwertet,
Der Brief wurde laut inwendiger Datierung im Jahr 1874 geschrieben. Im Feuser unter Preußen #3618 katalogisiert (nur ein geringer Stempelaufschlag). Den Brief habe ich natürlich auch schon mal in meinem Wüstewaltersdorf-Heimatsammlung thread gezeigt. Ein Teil meiner Vorfahren stammt von dort.
Viele Grüße
DKKW
Hallo zusammen,
nochmals Schlesien. Diesmal ein Faltbrief: portopflichtige Dienstsache aus Waldenburg nach Altwasser (später eingemeindet) aus dem Jahr 1872. Mit einer 1 Gr. großer Brustschild frankiert.
K1-Stempel (Groteskschrift) "Waldenburg i. Schl. 13.10.72 4-5N"
Diesen Stempel habe ich weder im Feuser Handbuch "Nachverwendete Altdeutschland-Stempel" noch in meinem alten NDP-Stempelkatalog gefunden, es handelt sich vermutlich um einen Stempel aus der Frühzeit der Deutschen Reichspost.
Viele Grüße
DKKW
Mit einer 1 Gr. kleiner Brustschild frankiert.
Hallo DKKW,
...schöner, sauberer Abschlag, aber meiner Meinung nach ist das eine 1 Gr. mit großem Schild.
Schöne Grüße
Wulf
Hallo zusammen,
Wulf
Du hast recht, ich hab's korrigiert.
Diesmal ein Stempel aus dem Elsass auf einer 1 Gr. Großer Brustschild. K1 "Gebweiler 10.2.73 7-8N"
Zu den Stempeln von Elsass-Lothringen fehlt mir die Literatur. Ich kann demzufolge keine zusätzlichen Angaben machen.
Viele Grüße
DKKW
Hallo DKKW,
...du zeigst uns den Elsässer K1g Gebweiler (Guebwiller) mit großer Schrift dessen FD im Stempelkatalog der Arge mit 11.04.1872 angegeben wird.
Einen Stempel in kleiner Schrift gibt es auch noch, FD hier bereits der 24.12.1870.
Der Stempel mit gr. Schrift erhält einen kleinen Aufschlag von 10€, beim Stempel mit kl. Schrift sind es 25€.
Hier noch ein schöner Abschlag des Stempels in großer Schrift, den Stempel mit kleiner Schrift kann ich "nur" auf einer Elsass-Lothringen Marke zeigen
Schöne Grüße
Wulf
Hallo zusammen,
die beiden Innendienstmarken DR 12 (10 Groschen) und DR 13 (30Groschen) zählen auch zu den Brustschildmarken, obwohl sie keinen Adler mit Brustschild zeigen.
Die Marken waren ab dem 1.1.1872 gültig, durften aber nicht an das "normale" Publikum abgegeben werden.
Vorgeschrieben war eine handschriftliche Entwertung mit Ortsnamen und Datum, Stempelentwertungen waren verboten und sind zufällig entstanden und daher sehr selten.
Beide Groschenmarken durften auch im Kreuzergebiet verwendet werden,
Gebrauchte Marken sollte man nur geprüft erwerben, da die Fälschungsgefahr doch sehr hoch ist.
Aus meiner Sammlung kann ich 3 mal eine DR 12 und 3 mal eine DR 13 zeigen
Jeweils ungebraucht, mit handschriftlicher Entwertung und mit den sehr seltenen Stempelentwertungen, die Marken sind alle geprüft.
Schöne Grüße
Wulf
Hallo zusammen,
von mir gibt es wieder einfache Kost. Eine 1 Gr. Marke großer Brustschild mit Kreis-Stempel "Gronau a.d. Leine" vom 25.7.72" (Groteskschrift)
Dieses Gronau liegt im Kreis Hildesheim. Zur Zeit der hannöverschen Post wurde ein K2-Stempel verwendet, in meinem alten NDP-Katalog habe ich nichts gefunden. Es handelt sich demzufolge wohl um einen Ablöser der Deutschen Reichspost.
Viele Grüße
DKKW
Hallo zusammen,
diesmal ein fast kompletter Stempelabschlag auf einer 1 Gr. Marke mit kleinem Brustschild.
Kreisstempel (Groteskschrift) "Hilchenbach 8.8.72 7-8N"
Dieser Stempel wird in meinem alten NDP-Stempelkatalog aufgeführt. Die Stadt Hilchenbach liegt im Siegerland (LKr. Siegen Wittgenstein).
Viele Grüße
DKKW
Hallo,
die meisten werden den Namen Julius Klaucke schon mal gehört haben.
Wenn nicht, er war Graveur, Stempelmacher und Inhaber der gleichnamigen Fabrik, die ab 1865 viele der bekannten Hufeisenstempel hergestellt hat.
Ab 1872 kamen dann die sogenannten KLAUCKE-Stempel hinzu, zunächst waren dies 3-zeilige Rahmenstempel und nur diese findet man auch auf den Brustschildmarken.
Ab Mitte 1875 gab es dann die eigentlich typischen K1 Klaucke-Stempel, es sind Normstempel mit (wenn nötig) Postamts- Ziffer, Sternchen und gegebenenfalls anstatt des rechten Sterns einen sogenannten Kontrollbuchstaben.
Wo liegen nun die Hauptunterschiede zum "normalen" Normstempel?
1. Die speziellen Klaucke-Ziffern die eine etwas andere Form haben.
2. Die Klaucke-Sterne, mit relativ langen Strahlen, die sich meist zur Mitte hin etwas verjüngen.
3. Die 3 Klaucke-Buchstaben A, W und E
A- oft mit Dach, W innen gekreuzt und das E mit kurzem Mittelstrich und einem längeren oberen als unteren Querstrich.
Ich kann euch die vier R3 Stempel die es auf Brustschildmarken gibt zeigen. bis auf den ersten Stempel alles Stücke aus meiner Sammlung.
Baerwalde
Essen R.B. Düsseldorf
Königsberg
Münster
...und zum Vergleich noch zwei typische K1 Klaucke-Stempel.
GOSLAR mit dem Dach auf dem A
Werther mit dem innen gekreuzten W
... noch der Vollständigkeit halber ein Stempel mit PA-Ziffer (2) und Kontrollbuchstaben (b).
Schöne Grüße
Wulf
Hallo Wulf,
schöne Stempel die du hier zeigst.
Laut Handbuch zeigt dein Stempel aus Baerwalde ein neues FD. Im Handbuch ist noch der 26.8.1872 als FD verzeichnet.
Der Stempel aus Essen ist kein Klaucke da die Monatsangabe nicht aus Buchstaben besteht.
Gruß Frank
Aus meinem Heimatort habe ich auch einen sehr schönen Abschlag auf Mi.Nr. 18
Leider hat der Stempel keine Jahresangabe so das ich raten muss. Möglich ist der 10.1.1873 oder 1874 oder 1875.
Ebenfalls aus meiner Heimatsammlung stammt die Briefhülle aus SEELOW vom 12.10.1872 nach Neuhardenberg an den Standesherrn u. Grafen Herrn Karl von Hardenberg
Gruß Frank
... sehr schöner, sauberer Abschlag und auch der Brief mit dem Brandenburger K1 Seelow gefällt mir.