USA Fiskalmarken
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In diesem Blog gibt es noch viel mehr über Fiskalmarken zu sehen und zu lesen :
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#58
Die graue links und die waagerechte graue Marke darunter gehören nicht zu der Gruppe der sonstig gezeigten Ausgaben.
Links eine RS1, unten eine RS18 aus der Untergruppe der "Private Die Medicine Stamps". Der Rest gehört zu den "Postage Revenue" (R....). <--- müßte ich aber erst nachschauen
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Auch wenn sie von privaten Firmen ausgegeben wurden, waren die « Private Die Stamps » Steuermarken, was auch die Inschrift « United States Internal Revenue » verdeutlicht. Hier ein Beitrag zu diesen spannenden Marken :
Private Die Proprietary Stamps | Mystic Stamp Discovery CenterPrivate Die Proprietary stamps are a special class of Revenue stamps. Unlike standard government-issued Revenue stamps, these were custom-designed and printed…info.mysticstamp.com -
Hallo Jean, #62
Auch wenn sie von privaten Firmen ausgegeben wurden, waren die « Private Die Stamps » Steuermarken, was auch die Inschrift « United States Internal Revenue » verdeutlicht.
Das ist ja unstrittig (vielleicht von mir etwa unklar geschrieben). Trotzdem sind diese Ausgaben anders zu betrachten (Zeitraum/Nutzung usw.). Hier einmal aus meiner Dok.-Mappe (s. a.: Dein obiger Hinweis):
Private Steuermarken
Die Ursprünge der „Private Die Proprietary“-Steuermarken gehen auf den Revenue Act von 1862 zurück, der verabschiedet wurde, als die US-Regierung nach neuen Einnahmequellen zur Finanzierung des Bürgerkriegs suchte. Das Gesetz sah Steuern auf eine breite Palette von Waren vor. Darunter patentierte Arzneimittel, Streichhölzer und Spielkarten. Den Herstellern war es gestattet, eigene, unverwechselbare Marken in Auftrag zu geben – vorausgesetzt, sie trugen die Kosten für die Gestaltung und Herstellung der Ausgabe.
Private Die Proprietary-Stempel, oft als „Match & Medicine“-Stempel bezeichnet, sind eine besondere Klasse von Steuermarken. Im Gegensatz zu den standardmäßigen, von der Regierung ausgegebenen Steuermarken wurden diese individuell für einzelne Unternehmen entworfen und gedruckt, typischerweise für Hersteller von Streichhölzern, Medikamenten, Parfüms, Spielkarten und anderen Markenartikeln.
Die Stempel dienten zwei Zwecken:
Steuerzahlung: Sie dokumentierten die Entrichtung der auf bestimmte Konsumgüter erhobenen Bundessteuern.
Werbung: Sie ermöglichten es den Herstellern, ihre Marke, ihr Logo oder sogar Produktbilder direkt auf der Marke darzustellen und so eine Steuerpflicht in eine Marketingchance zu verwandeln.
Die Verwendung von Steuermarken mit eigenem Markenbild endete weitgehend mit der Aufhebung der Steuer am 3. März 1883.
Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges kam es jedoch zu einem kurzen Wiederaufleben. Vom 1. Juli 1898 bis zum 1. Juli 1902 wurden Patentmedikamente, Parfümerie- und Kosmetikar-tikel, Kaugummi sowie Schaumweine besteuert. Allerdings nutzten diesmal nur wenige Pharma-unternehmen private Marken. Die meisten verwendeten generische, von der Regierung hergestellte Marken.
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Danke, so dürfte es auch für den deutschsprachigen Leser einfacher sein. "Private Steuermarken" als Übersetzung ist allerdings verkürzt und dadurch irreführend. Das in der Übersetzung weggelassene englische Wörtchen "die" (für das Druckklischee) ist hier wichtig, weil sinngebend. Denn es war nicht die Marke und schon gar nicht die Steuer die privat waren und auf die sich "private" bezog, sondern auf « die », das Druckklischee. So wie es heute personalisierte Briefmarken gibt, gab es damals in den USA personalisierte Steuermarken, die so auch zur Werbung dienten.
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Ein weiteres großes Gebiet sind die "TAXPAID Revenues". Wie der Name schon sagt, auch "Revenues". Für mich aber eine eigene Untergruppe. Ich glaube, es gibt nichts, was hier nicht besteuert wird. Beispiele:
Wein, Bier, Zigaretten, Zigarren, Tabak, Kautabak, Säfte, Destillate, Öle, Margarine usw. Hier nur ein kleiner Albenausblick zum Thementeil Tabak:
Dazu die "SPECIAL TAX Stamps" und viele andere sonst. Gruppen. Vieles nicht teuer, aber die fast unüberschaubare Masse zwingt zur Beschränkung
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# 66
Ja, R... sind im Scott gelistet - die Tax Paid T.... nicht. Obige (#65) haben z. B. einen eigenen "Katalog" (Springers Handbuch...... / TA... bis TG.... ). Es sind - wie oben ersichtlich - schon über Tausend je Ausgabe (auch unterschiedliche Jahre!).
Wie oben ebenfalls teilweise ersichtlich, gibt es zu jeder Ausgabe eigentlich 4 Formen: ungenutzt und genutzt, geschnitten und gezähnt (...b).
Wenn dann noch die individuellen Revenues eines jeden Staates dazu kommen..........


. Mal sehen, ob ich eine Albumseite kopiert bekomme. -
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