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Geschäftspost Schering AG - Berlin

  • phoenix
  • 9. Dezember 2025 um 21:37
  • phoenix
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    • 23. April 2026 um 20:29
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    • #41

    Heute geht es um einen Luftpostbrief aus der Union of Burma (Rangun) nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben durch Barnes & Company Limited. Der Stempel „Rangoon Sorting“ vom 14.11.1957 dokumentiert die postalische Bearbeitung im zentralen Postamt.

    Die Absenderadresse „Chartered Bank Building, P.O. Box 501, Rangoon“ verweist auf einen Sitz im damaligen Banken- und Geschäftsviertel der Stadt. Das Gebäude der Chartered Bank of India, Australia and China wurde von international tätigen Handelsfirmen als Bürostandort genutzt. In Verbindung mit dem Empfänger, der Schering AG, ist von einer geschäftlichen Korrespondenz im Bereich Chemie oder Pharma auszugehen.

    Die Frankatur befindet sich rückseitig und besteht aus den MiNr. 143 („Liberty Bell“), 146 (senkrechter Fünferstreifen „Weberin“) und 147 („königlicher Palast“). Die Marken gehören zu einer Ausgabe zum ersten Jahrestag der Unabhängigkeit Burmas.

    Das Gesamtporto beträgt 130 Pya und entspricht der damaligen Luftpostgebühr. Der Beleg ist ein typisches Beispiel für internationale Geschäftspost der 1950er Jahre mit klar zuzuordnender Absenderadresse im wirtschaftlichen Zentrum Ranguns.

          

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • phoenix
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    • 29. April 2026 um 19:39
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    • #42

    Es geht weiter mit Indonesien und Indien.

    Indonesien – Luftpostbrief 1956

    Luftpostbrief aus Surakarta (Solo) nach Berlin an die Schering AG. Aufgabestempel Solo vom 19.03.1956, wobei „Solo“ die gebräuchliche Kurzform für Surakarta ist. Absender ist Dr. med. Yue Ming Yang, Internist in Surakarta.

    Frankiert mit MiNr. 104, MiNr. 81 sowie MiNr. 33 zweimal. Gesamtporto 2,75 Rupien, plausibel entsprechend den damaligen Luftposttarifen für einen Auslandsbrief nach Europa.

    Indien – Eingeschriebener Luftpostbrief 1952

    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Malad, einem Vorort von Mumbai, nach Berlin an die Schering AG. Aufgabestempel Malad vom 22.11.1952.

    Der Laufweg ist durch den Transitstempel Genf vom 24.11.1952 sowie den Ankunftsstempel Berlin N65 vom 26.11.1952 dokumentiert. R-Zettel von Malad vorhanden.

    Absender ist die Manek Chemical Company, vermutlich ein lokales Chemie- bzw. Handelsunternehmen aus dem Raum Bombay/Mumbai mit internationaler Geschäftskorrespondenz.

    Die Frankatur befindet sich auf der Rückseite und besteht aus MiNr. 226 mit dem Motiv Rabindranath Tagore, MiNr. 217 mit Darstellung des Tempels von Bhuvanesvara sowie MiNr. 191 als waagerechtes Paar mit Darstellung eines Ajanta-Panels aus der Serie „Monumente und Tempel“ (1949).

    Gesamtporto 16½ Anna, zusammengesetzt aus ca. 1½ Anna Grundporto für den Auslandsbrief, ca. 13½ Anna Luftpostzuschlag nach Europa sowie ca. 1½ Anna Einschreibegebühr gemäß den indischen Auslandstarifen der frühen 1950er Jahre.

             

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • phoenix
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    • 8. Mai 2026 um 21:22
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    • #43

    Hallo, jetzt mach ich mit noch einigen größeren Belegen weiter, diesmal etwas aus Peru.

    Der eingeschriebene Großbrief wurde am 17.03.1956 in Lima (Peru) aufgegeben und ist an die Schering A.G. in Berlin adressiert. Als Absender tritt die Firma Edmundo Stahl & Cia S. A. in Lima in Erscheinung, was auf eine geschäftliche Verwendung hinweist.

    Die postalische Behandlung wird durch die Nebenstempel „Certificado“ und „Correo Aereo“ dokumentiert, welche Einschreiben und Luftpost kennzeichnen. Der Aufgabe­stempel von Lima ist nur schwach abgeschlagen. Der ebenfalls schwache Ankunftsstempel „Berlin 65“ vom 24.03.1956 befindet sich auf der Rückseite des Briefes und belegt eine Beförderungsdauer von sieben Tagen.

    Die Frankatur besteht aus den Marken MiNr. 521, 526, einem senkrechten Paar der MiNr. 530, MiNr. 540 sowie zweimal MiNr. 477. Die Gesamtfrankatur beträgt 29,70 Sol und entspricht dem Tarif für einen eingeschriebenen Luftpost-Großbrief.

    Insgesamt liegt trotz der schwachen Stempel ein sammelwürdiger Beleg vor, der durch seine Mehrfachfrankatur und die klare kommerzielle Nutzung im transatlantischen Postverkehr der 1950er Jahre überzeugt.

    Und weiter mit Venezuela. Der Großbrief wurde am 12.04.1963 in Caracas (Venezuela) aufgegeben und per Luftpost an die Schering A.G. in Berlin befördert. Absender ist die Firma CAFI Compañía Anónima Farmacéutica Industrial in Caracas, was auf einen geschäftlichen Hintergrund aus der Pharmaindustrie hinweist.

    Der Tagesstempel von Caracas ist klar abgeschlagen und dokumentiert die Aufgabe. Die Luftpostbeförderung ergibt sich aus Destination und Frankatur.

    Die Frankatur besteht aus MiNr. 1295, einem senkrechten Paar der MiNr. 1182 sowie den MiNrn. 1197 und 1203. Die Gesamtfrankatur beträgt 4,65 Bolívar und entspricht einem tarifgerechten Luftpostporto.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 9. Mai 2026 um 06:32
    • Neu
    • #44

    phoenix

    In Peru hatten sie wohl keine R-Zettel mehr ? Da wurde die Nummer mit dem Bleistift drauf geschrieben.

    Gruss,

    Jean Philippe

  • phoenix
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    • 9. Mai 2026 um 20:13
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    • #45

    Jean Philippe

    Ja da hat man sich mit Bleistift beholfen. Der Brief ist auch angekommen. Also alles gut.

    Weiter geht es mit großformatigen Briefen.

    Irak – Eingeschriebener Luftpostbrief nach Berlin, 1954
    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Bagdad nach Berlin an die Schering A.G. Der Aufgabestempel von Bagdad ist nur undeutlich lesbar; zusätzlich wurde ein R-Zettel „Bagdad“ verwendet. Auf der Rückseite befindet sich der Eingangsstempel Berlin N65 vom 12.05.1954. Als Absender ist „Sami Saad el Din Drugstores“ angegeben, vermutlich ein pharmazeutischer bzw. drogeriebezogener Handelsbetrieb in Bagdad. Die Frankatur besteht aus den MiNr. 155 und 158 jeweils als senkrechte Paare. Das Gesamtporto beträgt 180 Fils und deckte die Gebühren für Einschreiben und Luftpostbeförderung ab. Es handelt sich um einen attraktiven Bedarfbrief des irakischen Arzneimittelhandels der frühen 1950er Jahre mit Destination Deutschland.

    Irland – Brief nach Berlin, 1953
    Bedarfsbrief aus Dublin nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben im Jahr 1953. Der Brief trägt keinen rückseitigen Ankunftsstempel oder sonstige Vermerke. Absender ist die Firma „H. E. Clissmann“ aus Dublin, ein pharmazeutisches Import- und Vertriebsunternehmen, das auf den deutschstämmigen Unternehmer Helmut E. Clissmann (Wikipedia) zurückgeht. Die Frankatur erfolgte mit MiNr. 116 als senkrechtem Paar. Das Porto beträgt 5 Penny und entspricht dem damaligen Auslandsbriefporto. Es handelt sich um einen typischen irischen Geschäftsbrief der Nachkriegszeit mit dekorativer Paarfrankatur.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

    Einmal editiert, zuletzt von phoenix (10. Mai 2026 um 08:06)

  • phoenix
    erfahrenes Mitglied
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    • 11. Mai 2026 um 19:36
    • Neu
    • #46

    Hallo, da ist noch etwas großformatiges aus Dänemark.

    Dänemark – Eingeschriebener Expressbrief nach Berlin, 1957
    Eingeschriebener Expressbrief von Kopenhagen nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben am 28.09.1957. Der Brief trägt einen klaren Tagesstempel von Kopenhagen sowie einen R-Zettel „København“. Absender ist die „Orthana Kemisk Fabrik“ in Kopenhagen-Kastrup, ein 1934 gegründetes dänisches Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie, das unter anderem Enzym- und Spezialpräparate herstellte und heute zur BIOFAC-Gruppe gehört BIOFAC Group. Die Frankatur besteht aus MiNr. 290 sowie MiNr. 343 und 344 als waagerechtem Paar. Das Gesamtporto beträgt 2,45 dänische Kronen und entspricht der Kombination aus Auslandsbrief-, Einschreib- und Eilzustellungsgebühr. Auf der Rückseite befindet sich der handschriftliche Vermerk „Firma geschlossen 29.09.“, vermutlich im Zusammenhang mit der Zustellung der Sendung. Attraktiver skandinavischer Bedarfbrief der 1950er Jahre mit portogerechter Mehrfachfrankatur und interessanter postalischer Nebenverwendung.

    Damit möchte ich die Vorstellung dieser kleinen Sammlung von Briefen aus mehr als 40 Ländern an die Schering AG abschließen. Es hat mir viel Freude bereitet, einmal Stücke außerhalb meines eigentlichen Sammelgebiets zu zeigen und zu beschreiben. Wenn man sich auf neue Themen einlässt, lernt man schließlich immer wieder dazu. Vielen Dank auch für das positive Feedback aus dem Forum!

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 11. Mai 2026 um 21:18
    • Neu
    • #47

    Moin phoenix,

    vielen Dank fürs zeigen dieser schönen Firmenkorrespondenz. Leider macht mir der zuletzt gezeigte Brief aus Dänemark etwas Kopfschmerzen.

    Nach Niels H. Bundegaard: Danske Postforsendelser 1875-2003 müsste das Porto

    Auslandsbrief 2. Gewichtstufe: 100 Öre
    Einschreibegebühr: .....................40 Öre
    Expressgebühr: ..........................100 Öre
    zusammen ................................ 240 Öre

    betragen haben, der Brief ist aber mit 245 Öre frankiert.

    Viele Grüße
    DKKW

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